Freunde von uns sind am Bauen und haben gehört, dass man sich bei einem Neubau eigentlich etwas entspannen kann, da das Gemäuer etc. ja keine alten Schäden, Schimmel und Co. hat. Sie haben ein paar Bauleiter/-Ingenieuer für die Hausübergabe angefragt. Aber die meisten messen sowieso nichts bzw. überprüfen nur die Baubeschreibung und den sichtbaren Zustand des Hauses. Das könnte man theoretisch auch alleine. Wichtig sind für den Laien doch die Dinge, die man nicht sieht. Brauchen sie also einen Bausachverständigen zur Hausübernahme? Eine andere Idee ist, dass man nach 2 Jahren (bevor die Hausgarantie abläuft) einen Gutachter holt, der evtl. Mängel feststellt- wie sind Eure Erfahrungen?

Ich würde da nicht am falschen Ende sparen.Das kann sich unheimlich rächen u. hinterher sehr teuer werden.Schliesslich hat man schon oft genug von Pfusch am Bau gehört.Teilweise so schlimm, dass die Häuser nach relativ kurzer Zeit nicht mehr bewohnbar waren.
Sehr zu empfehlen und zwar sofort, nicht erst nach 2 Jahren.

Ja, sofort. Weil dann werden die Baumängel fachmännisch erkannt und sofort protokolliert. Wenn du das später dann amchst kann es sein, dass der Baumeister einfach sagt, dass du das warst...

Sehr empfehlenswert. Es gibt immer wieder Baumängel, die nur ein Fachmann sofort erkennen kann.
Auch ich kann nur dazu raten einen unabhängigen Gutachter gerade bei der Bauübergabe mitzunehmen. Wir arbeiten auf diesem Gebiet schon sehr viele Jahre und leider müssen wir feststellen, dass gerade bei Neubauten viel gepfuscht wird. Nicht selten kommen bei der Begutachtung mehr als 20 Punkte zusammen, die leider vom Laien häufig nicht gesehen werden. Bei Interesse einfach mal hier schauen: www.hauskaufhilfe.de Generell gilt aber, egal ob Neubau oder Altbau, erst prüfen, dann kaufen. LG
Einen solchen Gutachter und Sachverstaendigen kann ich nur empfehlen. Versucht es mal unter www.dersachverstaendige.eu
Die Kosten fuer den Gutachter hat man in der Regel schon beim ersten Besuch wieder eingespart, indem er auf Maengel hinweist, die man selber nicht sehen kann. In Anbetracht der enormen Energiekosten wuerde ich besonderen Augenmerk auf die Dichtigkeit von Tueren und Fenstern, sowie auf die ordnungsgemaesse Ausfuehrung der Waermedaemmung achten. Oft sieht auch der Laie schon Pfusch am Bau waehrend der Bauphase, der hinterher nur schwer nachweisbar ist. In solchen Faellen ist es ratsam, zweifelhafte Stellen zu fotografieren und sie mit der Baufirma zu besprechen.Geht er darauf nicht ein, Gutachter einschalten.
wir haben vor vier Jahren gebaut und die etwa 300 Euro für einen Gutachter nicht bereut.
Unbedingt zu empfehlen, siehe hier: http://baufinanzierungsblog.blogspot.com/2008/03/immobilien-pfusch-am-bau.html Nicht am falschen Ende sparen.