Thea11 am 25.06.2009 um 16:00 Uhr
Mein Sohn kam gestern mit einen Noten der 11. Klassenstufe nach Hause. Sie sahen nicht gerade einladend aus, so im Bereich zwischen Note 3 und 5. Das war für mich jetzt keine Überraschung, ich kannte ja die Noten, die er übers Jahr so bekommen hat. Er meinte, ein schlechtes Abi ist besser als überhaupt keins zu haben. Ich bin da ein bißchen anderer Meinung. Wie ist Eure Meinung dazu ? Wenn er nächstes Jahr mit den Noten eine Lehrstelle suchen muß, dann mache ich mir schon Sorgen.
Da het er auf alle Fälle recht. Nach ein paar Jahren fragt keiner mehr danach.

ein 4,0 abi ist auf alle fälle besser als gar keins! auch wenn mans abi nur mit ach und krach besteht! man kann mit abi studieren und ohne nicht!

Er kann dann wenigstens ein NC-freies Fach studieren. Vielleicht wirds nächstes Schuljahr besser mit den Noten/Punkten.
Habe dieses Jahr auch Abitur gemacht und in meiner Klasse fangen einige, die ein 3,x Abitur haben ein BA-Studium an. Man hat auf jeden Fall auch mit nem schlechten Abi Chancen!!
Thea11 am 25. Juni 2009 16:05 Na gut, daß beruhigt mich ein wenig

klar ein schlechtes Abi ist besser als gar keins. Aber mit der Einstellung schlechte Noten zu schreiben ist überhaupt nicht gut. Tritt ihm etwas in den Hintern. Weil ein gutes Abi ist viel besser als ein schlechtes ;-)
Die Noten sagen nichts darüber aus wie sich Dein Sohn als Praktiker bewährt. Ich hatte z. B. in Musik und Handarbeiten immer fünfen. Da ich weder Schneiderin noch Musikerin werden wollte haben mich die Noten, zum Leidwesen meiner Mutter, überhaupt nicht gestört. Man sollte schon wichtige Fächer von unwichtigen trennen können und dann entscheiden ob da doch noch was für die Noten gemacht werden muss. Er hat ja noch ein Jahr Zeit, also keine Panik....
Thea11 am 25. Juni 2009 16:18 Nein, Panik habe ich nicht. Es ist ja sowieso seine Entscheidung. Aber ich weiß auch, wie schnell das Jahr vorbei sein kann, und in der 12. Klassenstufe ist ja schon nach dem ersten Halbjahr Schluß, dann fangen die Prüfungen an.

die beiden leute aus meinem abi-jahrgang mit dem schlechtesten abi sind heute zahnarzt und architekt.
Zwar ist meiner Meinung nach ein schlechtes Abi immer noch besser als gar kein Abi. Trotzdem sollte man alles geben.
Ein guter Realschulabschluß ist besser als ein schlechtes Abi und es liest sich, als wäre dein Sohn nicht um faule Ausreden verlegen. Wenn er sich jetzt auf den Arxxx setzt bekommt er es noch hin - wenn er es will. Faulheit unterstützt kein Arbeitgeber!
Thea11 am 25. Juni 2009 16:08 Das sehe ich auch so, später muß er auch was tun, um Geld zu verdienen

Ein schlechtes Abi ist wohl besser als gar keins. Die Frage ist allerdings, ob Ihr Sohn bei diesem Notenstand und vor allen Dingen dieser Einstellung überhaupt das Abi schafft. Die wirklich schwierigen Hürden kommen ja erst noch. Und mit den Noten ist ja selbst die Zulassung zum Abitur fraglich. Genaueres sagt Ihnen oder Ihrem Sohn sein Beratungslehrer.
Natürlich ist es besser ein Abi mit schlechten Noten zu haben als gar kein Abi. Wenn man es hat, dann hat man es. Es ist der beste Schulabschluss, den man nur haben kann. Nach Noten fragt da keiner mehr. Wobei man schon sagen muss, dass wenn jemand ein Abiturschnitt (sagen wir mal von) 1,4 hat höchstwahrscheinlich (etwas) höhere Chancen eingestellt zu werden, als jemand mit einem schlechteren Schnitt. Aber auch das ist relativ. Ich spreche auch aus Erfahrung: Es kommt bei der Einstellung von Job-Bewerbern nicht nur auf deren Noten an.

Ich würde ihn auf einer weiterführenden Schule schicken damit er da seine Noten verbessern kann.
Ja, vielleicht nach ein paar Jahren. Aber er muß doch mit diesen Noten erstmal eine Lehrstelle finden. Schaut man da nur auf Abi oder nicht ?
Die findet er. Mittlerweile hat es sich bei den Arbeitgebern herumgesprochen, daß schlechtere Schüler viel besser in der Praxis sind.