Ist Drogensucht eine Krankheit?

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6 Antworten

Hi,

wie Schwuppiwupp schon geschrieben hatte, ist es wirklich ratsam, sparsam mit solchen Informationen umzugehen, gerade und besonders gegenüber öffentlichen Ämtern.

Abhänigkeit von Substanzen die hier verboten sind, kommt meist nicht gut an und du weißt nicht wie das Amt mit solchen Infos umgeht oder sogar noch weiterreicht. Das kann dich noch ewig lang verfolgen und Probleme verursachen.  

Lg

 

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Cannabis als Auslöser einer Abhängigkeitserkrankung zu bezeichnen, könnte hinterfragt werden, indem (dann) darum gebeten wird medizinische Maßnahmen zu benennen, die man getätigt hat, um dieser Abhängigkeitsentwicklung entgegenzutreten.
Kannst Du diese Maßnahmen nicht benennen oder belegen, wird man u.U. davon ausgehen, dass Du weiterhin Cannabis (ge)brauchst.

Besser ist daher zu formulieren, dass man die Schule wegen sozialer Entwicklungsstörungen inklusive Schwierigkeiten in Elternhaus und Freundeskreis abgebrochen hat.

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Kommentar von DrUrensohn
20.11.2016, 18:01

Erstmal danke für die tolle Antwort! 

Das Problem ist, dass ich bereits eine Begründung hingeschickt habe. Diese war nicht ausreichend, weswegen mein Antrag abgelehnt wurde. Deswegen habe ich beim LRA angerufen und gesagt, dass ich ein Drogenproblem hatte und deswegen nicht im Unterricht mitgekommen bin. Mein Cannabiskonsum ist beim LRA bekannt, weil ich ja auch eine MPU wegen Cannabis machen muss.

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Ja wird auch als Krankheit von Krankenkassen anerkannt und Entzugskur bezahlt

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Sicher, Drogensucht ist eine Krankheit. Je nach Droge, ist die Sucht auch als Krankheit klassifiziert. Dennoch: Eine solche Begründung halte ich für ziemlich dämlich. Details will niemand wissen und gehen auch niemanden etwas an. Und nur weil man Cannabis geraucht hat, war man längst nicht krank und süchtig. Du solltest es für das Bafög Amt viel genereller formulieren, bspw.: "Wegen gesundheitlicher Probleme" oder "gesundheitlichen Beeinträchtigungen". Wenn ich nur Cannabis höre, denke ich an irgendwelche Kifferspinner die sich selbst zu wichtig nehmen. 

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ja, eine abhängigkeit ist eine krankheit.

ich würde aber tunlichst darauf achten, dass das amt das niemals erfährt.

nachher geben die das an die führerscheinstelle weiter und du musst einfach so mal zur MPU. könnte je rein theoretisch sein, dass du eventuell kiffst und dann auto fährst. also muss man dir präventiv schon mal eins rein würgen.... ääähm.... ich meine natürlich deine tauglichkeit zum führen von KFZ überprüfen.

und auf deren bereitschaft dir kohle zu geben wird sich das bestimmt auch nicht positiv auswirken.

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Nicht jeder, der ein bisschen gekiffrt hat, ist drogensüchtig.

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Kommentar von DrUrensohn
20.11.2016, 17:44

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