Frage von alphabeta90, 73

Ist dieses Inkasso rechtens?

Hallo, im Januar war ich bei einem Orthopäden, bei dem anscheinend ein Betrag von 6,13 laut eines Vertrages Zustande kam. Ich habe bis dato nichts von der Offenen Rechnung mitbekommen, aufgrunde unseres Umzugs kamen die Mahnungen wohl nicht an. Nun mit den Inkassokosten etc. Staute sich der Betrag auf etwa 96.00 Euro. Und soll bis zum 27.09 beglichen werden. Ist das denn rechtens seitens des Gläubigers, bzw des Inkassounternehmens?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von EXInkassoMA, 28

Die Gebühren sind nicht mal ansatzweise durchsetzbar und werden mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mangels Erfolgsaussichten nicht expl eingeklagt. 

tipp : du gehst her und überweist gerundet 15 euro zweckgebunden (nur hf 6,13 plus 8,87 verzugskosten im Ueber weisungstr im Verwendungszweck) direkt an den Orthopäden 

Ignoriere zunächst dieses inkassoschreiben und resgiere erst wenn sich dss inkasso wieder meldet (dann noch mal posten)

Brauchst du links zur Rechtsprechung dann noch mal Bescheid sagen

Antwort
von kevin1905, 26

Schreibe das Inkassobüro an, dass dir nie eine Rechnung zugegangen ist und du daher auch nicht in Verzug bist und die Erstattung von Verzugsschäden ablehnst.

Der Gläubiger muss nachweisen, dass du die Rechnung erhalten hast.

Kommentar von EXInkassoMA ,

Ok aber das verlängert nur die Prozedur denn die könnten dies ja durch die postruecklaufer nachweisen 

Kommentar von mepeisen ,

wenn man einen Post-Nachsendeauftrag gemacht hat, braucht man trotzdem nichts bezahlen. Auch Anwaltskosten nicht. Einfach die HF + Zinsen und ggf. Briefporto. Mehr nicht.

Antwort
von Wonnepoppen, 55

Wenn du keine Rechnung bekommen hast, woher weißt du dann von diesem Betrag?

Auch wenn man umzieht, muß man die Post lesen, bzw. einen Nachsende Antrag stellen, damit sie an die neue Adresse geliefert wird. 

Kommentar von alphabeta90 ,

Weil wir erst verspätet es bei der Post angegeben haben. Umleitungsauftrag, oder wie es sich nennt.

Kommentar von Wonnepoppen ,

Ich fürchte, das wird dir nichts nützen?

Kommentar von geheim007b ,

Warum sollte man einen Nachsendeauftrag stellen müssen, es reicht seine bestehenden Gläubiger zu informieren, wenn er allerdings über ein 3/4tel jahr keine Rechnung stellt und man davon nichtmal etwas wusste muss man dem auch die Adresse nicht mitteilen (wie auch). Das Geld kann er fordern, alles weitere (in dem Fall auch die Adressrecherche) würde ich nicht zahlen.

Kommentar von Wonnepoppen ,

mit dem Nachsende Antrag meinte ich, daß der gestellt wird, wenn man umzieht, nicht speziell in dem Fall, hab ich auch geschrieben!

"Auf Grund des Umzugs kamen die Mahnungen wohl nicht an?"

Deswegen!

Antwort
von Chocominza, 28

Wenn du nachweisen kannst, dass z.B.die Post einen Fehler gemacht hat, kannst du dagegen vorgehen, ansonsten eher nicht.

Kommentar von kevin1905 ,

Die Nachweispflicht der Postzustellung trägt der Absender.

Kommentar von dlcpdm ,

Mein Gott. Wenn Dummheit weh tun würde. Seit wann muss man nachweisen das man etwas nicht bekommen hat.

Kommentar von Chocominza ,

...in Bezug darauf, dass er schrieb, sie haetten den Umleitungsauftrag verspaetet bei der Post abgegeben.und anpampen musst du deswegen noch lange nicht ;-)

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