Frage von msperl, 6

Ist dieser Vertrag dann rechtlich abgesichert?

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir sind ein gemeinnütziger Verein und möchte die Ehrenamtspauschale nutzen. Dazu wird es Verträge geben, in den genau definiert ist, für was man seine Aufwendungen erstattet bekommt. Danach hat der Ehrenamtliche zunächst einmal einen Anspruch auf Erstattung seiner Aufwendungen. Ist es dann so, dass der Ehrenamtliche verzichetet, erhält er eine Spendenquittung über den Betrag.

Nun ist es so, ich möchte gerne von den Mitgliedern eine Vollmacht haben, die Unterschrift für den Vertrag und die Verzeichterklätung benutzen zu dürfen.

Dabei soll es so sein, dass dazu noch eine Willenserklärung des Mitglieds abgegeben wird, dass besagt, dass das Mitglied wünscht, dass der Vertrag und die Verzichterklärung mit der eingescannten Unterschrift an seine Email-Adresse versendet werden darf. Das Mitglied wünscht weiter, dass der Verein annehmen darf, dass der Ehrenamtliche mit den Inhalten einverstanden ist, wenn innerhalb von 7 Tagen kein schriftlicher Widerruf erfolgt.

Meine Frage ist nun: Ist so eine Prozedur rechtlich haltbar? Kann es Probleme geben (Stichwort: AGB??)

Mit freundlichen Gruß und Besten Dank.

Antwort
von BarbaraAndree, 6

http://www.verein-aktuell.de/vereinsrecht-organisation-fuehrung/mitarbeit-ehrena...

Es loht sich, den obigen Link gründlich durchzulesen. Auch wird in diesem Link auf folgendes hingewiesen: "Allerdings sind einige Besonderheiten zu beachten: Eine Ehrenamtspauschale darf bei Vereinsorganen nur dann fließen, wenn die Satzung des Vereins dies zulässt und nicht verbietet... Es empfiehlt sich, die Satzung zunächst auf Regelungen zur Vergütung von Organmitgliedern zu prüfen und bei Bedarf eine Satzungsänderung vorzunehmen."

Das alles sollte bei einer Mitgliederversammlung geklärt werden. Vielleicht möchten ja vielleicht auch andere Mitglieder diese Ehrenamtspauschale nutzen.

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