Frage von Tintenklechs, 75

Ist dieser Staat noch glaubwürdig, wenn die Preise für Lebensmittel z.B. auf dem Ölpreisniveau bleiben wie vor dem Abwärtstrend?

Da gibt es für alles ein Überwachungsinstitut aber da sind auf einem mal alle Blind ??? Was würde dass für einen Aufschwung in Deutschland gäben, wenn die meisten Preise des Einzelhandels an den derzeitigen 'niedrigen' Ölpreis endlich endlich auch mal nach unten hin angepasst werden würden?

Antwort
von archibaldesel, 26
  1. Was hat der Staat mit den Lebensmittelpreisen zu tun?
  2. Lebensmittel in Deutschland sind billiger als in fast allen anderen Ländern Europas http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/preise-in-europa-deutsche-leben-guensti...
  3. Ich finde es eher bedenklich, wenn 1l Milch weniger kostet, als 1l Benzin
  4. Was glaubst du denn, wie hoch der Kostenanteil für Rohöl an der Lebensmittelproduktion ist?
Kommentar von Tintenklechs ,

Die Produktionskosten von Futtermitteln auch für die Fleischindustrie, reduzieren sich zunächst durch einen tief gesunkenen Ölpreis allein schon durch die Transportkosten. (Die vergünstigten Strompreise für Betriebe kommen hier und dort hinzu). Sicherlich hat das Wetter bei offen angebauten Produkten den entscheidenden Einfluss auf den Preis und natürlich der Verlauf an der Börse. Es gibt sehr gute Ernten bis gute, auch schlechte Ernten, aber auch volle Getreidesilos nach sehr guten Ernten. Was ich glaube zu 4.) ist nicht relevant, sondern dass, was die Regierung gedenkt zu tun, gegen die weitergeführte ungehinderte unverschämte Ausbeutung durch Lidl und Co u.a. Ich meine nicht nur Lebensmittel. Frage bis zu Ende lesen bitte.

Kommentar von archibaldesel ,

Lebensmittel ist das einzige Gut, das du explizit genannt hast. Ich widerspreche trotzdem. Gerade die Discounter, die du wieder explizit genannt hast sind diejenigen, die durch ihre Niedrigpreis- um nicht zu sagen Dumpingpreispolitik den Handel und damit die Konkurrenz kaputt machen. Im deutschen Einzelhandel findet seit Jahren ein Verdrängungswettbewerb statt.

Die Preise der Discounter sind nicht zu hoch, sondern zu niedrig!

Kommentar von Tintenklechs ,

In meiner Frage steht Lebensmittel und auch der Zusatz z.B. Das steht dort. Nach Deiner These müssten ja alle Erzeuger längst pleite sein, aber gut von mir aus. Ich glaube auch zu wissen das Lidl & Co erheblichen Druck auf die Eierpreise als Beispiel ausübt. Gut, dann geht es mir/uns ja schon blendend, was stell ich Dussel auch einen Zusammenhang her zwischen Ölpreis und Verbraucherpreis, wie dumm von mir.

Kommentar von archibaldesel ,

Tja, warum du die Frage stellst, kann ich dir auch nicht beantworten, genauso wenig ob es dir blendend geht. Aber wenn du hier eine Suggestivfrage einstellst, musst du damit leben, dass vielleicht jemand deine Meinung nicht teilt.

Antwort
von xZeref, 47

Die Menschheit ist nicht glaubwürdig, Menschen Blut ist billiger als HP-Druck Tinte...

Leider gewinnen daran nur die Händler, die Bauern bekommen zb immer weniger Geld, obwohl die Preise für Milch nach oben gehen. Einmal sollten sie alle Streiken. Das würde ich denen gönnen. Für mich sind die das Parade Beispiel davon. Die müssen verkaufen um zu verdienen...

Antwort
von MusiToo, 29

Was hat der Ölpreis mit den Preisen für andere Wirtschaftsgüter zu tun?

Der Ölpreis sinkt ja nicht, weil irgendeine Institution ihn gesenkt hat, sondern weil er sich frei am Markt gebildet hat; bei einer institutionellen Preisbildung hätten wir eher einen zu hohen Ölpreis (wie in der Vergangenheit, als die OPEC das Angebot klein und damit die Preise hoch gehalten hat).

Man könnte höchstens Preissenkungen für diejenigen Wirtschaftsgüter erwarten, bei denen Öl zur Fertigung benötigt wird (z.B. Kunststoffe); bei Lebensmitteln ist Öl aber kein wesentlicher Input-Faktor in der Produktion. Somit sind durch niedrige Ölpreise die Fertigungskosten für Lebensmittel nicht kleiner.

Eine Preissteuerung gibt es bei uns (zum Glück) in dieser Form nicht.

Auch deinen Aufschwung stelle ich in Frage, denn wenn der Staat Preise für Lebensmittel institutionalisieren und senken würde, dann würden viele Bauern vermutlich bei niedrigeren Preisen gar nicht mehr anbauen (weil nicht mehr kostendeckend), somit würde das Marktangebot und die Versorgung sinken... hat nichts von einem Aufschwung.

Kommentar von Tintenklechs ,



"Was hat der Ölpreis mit den Preisen für andere Wirtschaftsgüter zu tun?"

Er, der Rohstoff Öl, muss ja vorher eingekauft werden von den entsprechenden Firmen, die aus diesem Rohstoff dann viele Dinge unseres täglichen Lebens herstellen und herstellen lassen mit modernen Ver- und Bearbeitungstechniken.

Oft ist eine Firma von anderen vorherigen Bearbeitungsstufen abhängig.

Wenn nun oh Glück, der Rohstoff etwa um die Hälfte billiger wird, im Gegensatz zu vorher und der Preis lange anhält, die Verkaufspreise aber nicht angepasst werden nach unten, (bei Diesel und Benzin an den Zapfsäulen schon, da spürt man es) dann finde ich dass ungerecht. Wenn die Stahlpreise sich drastisch erhöhen oder besser noch, seltene Erden, dann wird der Endverbraucherpreis auch nach oben hin angepasst!

Den Profit stecken sich die Geschäftsführer, Aufsichtsräte, Manager ein (nicht alle) und verschleiern noch dazu ihre Gewinne z.T. Das dürfte ja nun wirklich auch Dir bekannt sein.

Z.B. bestehen die Gehäuse der meisten LCD TV Geräte, Laptops, Monitore, Tastaturen u.s.w. aus dem Grundstoff Erdöl oder ist Deine Tastatur aus Holz? Kann ja sein, ich kann ja nicht alle Produkte kennen.

Kunststoffe findest Du in Autos, Bussen, LKW's, Asphalt, am besten Du schaust mal bei Wikipedia nach.

Schade und peinlich warum ich das noch einem erklären muss heutzutage, was der Ölpreis mit anderen Wirtschaftsgütern zu tun hat. Eher eine Wissenslücke bei Dir.

Kommentar von MusiToo ,

Sorry, du beziehst dich in deiner Frage auf Lebensmittel.

Du solltest wohl erst einmal lernen, wie man sich bei seinen Fragen klar ausdrückt, bevor du anderen Dummheit unterstellst.

Mir ist jetzt auch klar, dass du hier gar keine Frage stellen willst, sondern eine Plattform suchst, um anderen deine halbgaren Meinungen unterzujubeln.

Danke für die Klarstellung. Ich halte mich künftig aus deinen Posts heraus.

Kommentar von Tintenklechs ,

Nicht ich muss hierauf bezogen etwas lernen, sondern Du, den Sinn der Frage voll umfassend zu verstehen. Hier wird auch Deinerseits auf Lebensmittel herumgeritten, obwohl dahinter ein z.B. steht. Sicher nicht das beste Beispiel von mir und anderes eventuell verdrängend, wie man an den Antworten erkennt.

Ich will nichts unterjubeln, es war eine Frage, die mir des Morgens einfiel.

Lebensmittelpreise sind zugegebener Maßen kein passendes Beispiel, weil ich da Eure Ansichten durchaus teile. 

Auch ist es nicht ratsam so eine anspruchsvolle Frage mitten in der Woche am Vormittag zu stellen, wie ich jetzt lernen musste.

Aber beleidigt zu sein, bloß weil Du Deinen Widerspruch in Deiner Antwort scheinbar noch nicht erkannt hast, sagt ja was über Deine derzeitige Verfassung aus.

Ich muss ja nicht richtig liegen, aber bei fast jeder Frage hier schwingt jedes mal auch eine Bestätigungsabsicht mit, weil man selber nach einer Antwort sucht. 

Und, es ist ein Erfahrungsforum, die Du scheinbar in diesem Fall noch nicht hast, dagegen aber sehr gute theoretische Kenntnisse.

Ich aber habe Erfahrung, denn ich bin bereits etwas älter und habe meine Erfahrungen in 2 Gesellschaft- und Wirtschaftssystemen gesammelt.

Aber wenn Du daran reifst, ist es gut für Dich, aber bitte mir nicht irgendwelche narzisstischen Absichten unterstellen.

Auch denken/dachten viele bestimmt, das es eine Troll Frage oder sogar politisch motiviert ist.

 

Antwort
von DerDanda1, 10

Wtf geh mal in die Schule du Verschwörungstheoretiker

Antwort
von dompfeifer, 7

Woran Du auch immer die "Glaubwürdigkeit des Staates" (???) messen willst: Für Preisentwicklungen oder gar Preisgestaltungen ist der kaum zuständig (von Preisabsprachen abgesehen). Der Staat bemüht sich bestenfalls, die Inflationsrate nahe an seiner Zielgröße zu halten. Seit einigen Jahren bewegt sich die Inflationsrate in Deutschland etwas unter dieser Zielgröße.

Antwort
von RichardSharpe, 38

Es ist nicht Aufgabe des Staats, Preise festzusetzen.

Kommentar von Tintenklechs ,

Überwachungsinstitute die z.B. den Wettbewerb zwischen unterschiedlichen Handelsketten kontrollieren, verhängen hohe Geldstrafen für Konzerne die Preisabsprachen im Geheimen vornahmen. Da kommt schon nichts beim Verbraucher an, der die manipulierten Preise bezahlte. Der Staat greift hier und dort schon regulierend ein, sicherlich und verdient kräftig an aufgedeckten Machenschaften der Konzerne.

Kommentar von RichardSharpe ,

Dass das Kartellamt Bußgelder bei Preissabsprachen verhängt, ist ein anderes Thema.

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