Ist dieser Satz sehr traurig?

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4 Antworten

Nicht wirklich. Da nicht erklärt wird, welche Schicksalsschläge erfolgten bzw. was darunter verstanden wird, kann sich der Leser nicht in die betroffene Person einfühlen und wird gar nicht traurig. Nur mal als Beispiel: Ein Schicksalsschlag kann der Verlust der Arbeit, der Brand des Hauses, der Tod des Partners oder der Eltern oder ein schwerer Unfall sein, durch den man im Rollstuhl landet oder so. Je nach Art des Schicksalsschlages kann man sich mehr oder weniger mit dem Betroffenen identifizieren und z.B. ein schwerer Unfall, bei dem man beide Beine oder eine Hand verliert oder erblindet oder so ist sicherlich schwerwiegender als der Verlust der Arbeit oder das Verlassenwerden durch den Partner. Daher sollte "Schicksalsschlag" definiert werden, oder wenigstens eine kleine Vorstellung von der Art des Schicksalsschlages gegeben werden.

"Ich wurde überfallen," erzeugt wenig Gefühle beim Leser. 

"Ein Mann hielt mich im Würgegriff und drückte mir ein Messer an den Hals, ich hatte panische Angst, nicht zu überleben und konnte nur noch an meinen kleinen Sohn denken, den ich nicht alleine lassen wolle," erzeugt eventuell mehr Emotionen.

In ähnlicher Weise könntest Du den Text etwas ausarbeiten.

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ist nicht traurig, denn XY sollte kürzer treten. und dafür waren die schicksalschläge notwendig

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nein. Find ich nicht. KLar sind Schicksalsschläge nicht toll, aber diese Sätze (das sind mehr als einer) sind in dem Sinne nicht traurig.

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Der Inhalt ist nur mittelmäßig traurig, weil XY ja offenbar am Schluss eine gute Entscheidung trifft.

Das mit den Schicksalsschlägen geht nur wenig zu Herzen, weil es sehr abstrakt und nicht emotional geschildert wird.

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