Frage von AquariumFan, 101

Ist dieser extreme Selbsthass normal?

Hallo,

ich bin w/15 und habe fast jeden Tag einen Moment, wo ich so einen extremen Hass auf mich selber verspüre. Wenn es ein schlechter Tag ist, kann dieser Moment auch öfters vorkommen. Ich habe dann immer das Verlangen mir selber weh zu tun. Bis vor zwei Wochen habe ich das auch manchmal getan, wenn ich es gar nicht mehr ausgehalten habe. Dann hat meine Mutter die Kratzer entdeckt und auf jeden Fall versuche ich seitdem mir nicht mehr absichtlich weh zu tun, auch wenn es mir in den Fingern juckt es zu tun vor lauter Hass.

Ist dieser Hass auf sich selber normal?? Ich denke fast jeder Teenager hat dann und wann Selbstzweifel, aber das?

Ich habe überhaupt keine Selbstachtung mehr, von Selbstbewusstsein ganz zu schweigen.

Nichts was ich mache gelingt mir, weil ich einfach zu dumm dazu bin. Meine kleine Schwester (5 Jahre jünger) kann besser kochen und backen als ich, um mal ein Beispiel zu nennen. Ich kann nicht mal Fertigpudding machen, weil ich zu unfähig bin die Anleitung zu lesen. Da steht groß drauf: "Dann Zucker hinzufügen" und was mache ich? Ich vergesse den Zucker natürlich!!

Wenn ich irgendetwas bastel geht es mit Sicherheit schief, wegen solchen Kleinigkeiten, wie zB dass ich das Papier auf der falschen Seite einschneide. KEIN Mensch in meinem Alter würde einen so dummen Fehler machen! Aber bei mir ist sowas vorprogrammiert!! Und ich hasse mich einfach dafür.

Das war natürlich längst nicht alles, es gibt auch noch ganz andere Gründe. ZB rede ich manchmal einen kompletten Blödsinn zusammen, und keine zwei Minuten danach hasse ich mich dafür.

Ist das normal? So kann man doch nicht leben, wenn man fast jeden Tag so einen Hassmoment auf sich selber hat!!??

Sorry für den langen Text...

LG, ich freue mich auf eure Antworten!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von EinNarr, 19

Hass ist ein sehr starkes Gefühl, allerdings keines, was anormal wäre. Ab einem gewissen Ausmaß wird es jedoch gefährlich und nimmt einen zu hohen Stellenwert ein.

Um Gefühlen entgegenzuwirken muss man sich zum einen diesen Gefühlen bewusst werden, Achtsam darauf achte, was sie mit einem machen und wann sie auftreten und zu guter Letzt auch die Ursachen ergründen. Das erfordert viel Arbeit und die Fähigkeit sich selbst reflektieren zu können - das hast du schon zu großen Teilen geschafft und das verdient Anerkennung.

"[...] ich [versuche] seitdem mir nicht mehr absichtlich weh zu tun, auch wenn es mir in den Fingern juckt es zu tun vor lauter Hass."

Im Bezug auf die selbstverletzenden Tendenzen, ist diese Einstellung absolut zielführend. Behalte dir weiterhin im Hinterkopf, welche Faktoren gegen eine Selbstschädigung sprechen - sei es deine Mutter, die Reaktionen deines Umfelds oder ähnliche Aspekte. Um es dir jedoch einfacher zu machen, dieses Vorhaben auch umzusetzen, kannst du dir Alternativen zusammenstellen.

Wenn du dich selbst kratzt, dann reagierst du, in diesem Momenten, auf Schmerz - womöglich reguliert dieses Gefühl das Hassgefühl. Wenn dir dieses empfinden hilft, dann kannst du diesen Impuls auch auf andere Art hervorrufen. Eine Möglichkeit wäre Ammoniak. Es gibt weiße Riechampullen in der Apotheke, die man aufbrechen kann um an ihnen zu riechen - die Mischung in der Ampulle, die mit Ammoniak versetzt ist, löst einen heftigen Schmerzimpuls aus. Die Wirkung ist vergleichbar mit einer "Backpfeife" - wer also auf Schmerz reagiert, erlebt ein regulierendes Gefühl.

Wenn du dich informieren möchtest, dann findest du dieses Produkt unter dem Namen "Ammola Riechstäbchen".

Auch Musik, scharfe Kaugummis und vieles mehr können in Kombination eine regulierende Wirkung erzeugen. Wenn du dazu Fragen hast, scheue dich nicht sie zu stellen. Es gibt aber auf jeden Fall Möglichkeiten, diesen Drang etwas zu abzumildern.

"Nichts was ich mache gelingt mir, weil ich einfach zu dumm dazu bin."

"KEIN Mensch in meinem Alter würde einen so dummen Fehler machen!"

"[...] rede ich manchmal einen kompletten Blödsinn zusammen, [...]"

"Meine kleine Schwester (5 Jahre jünger) kann besser [...]"

Als möglicher Grund für deine Hassgefühle, die den oben angesprochenen Drang auslösen, ist der Vergleich mit anderen. Du beschreibst in deinem Text was du, aus deiner Perspektive, alles nicht kannst und führst auf, wer es stattdessen kann. Seien es der "Mensch in deinem Alter" oder auch "Deine kleine Schwester" die, gefühlt, alles wesentlich besser können als du.

Weiterhin überbewertest du teilweise die Situationen und stilisierst sie hoch. Alle deine Beispiele sind keine Beispiele für Unvermögen, Dummheit oder ähnliches - Sie zeugen schlicht von mangelnder Konzentration.

Wenn das eigene Gefühlsleben sich so präsent zeigt, wie bei dir der Hass, dann stört sie massivst die Konzentration. In Gedanken beschäftigt man sich mit allerhand Dinge. Der Drang sich zu verletzen, die Angst wieder etwas falsch zu machen, die Scham sich vor anderen zu blamieren et cetera - jedes Gefühl schafft sich einen Platz für viele Gedanken und da bleibt dann nicht mehr viel übrig, um noch an Banalitäten zu denken wie den Zucker für den Pudding.

Allein die Tatsache, dass du dich mit deinen Gedanken so differenziert auseinandersetzt, spricht dafür, dass du zu großen gedanklichen Leistungen fähig bist. Du weißt wann deine Gefühle auftreten, was dann mit dir passiert, woher sie kommen und arbeitest schon bewusst gegen Symptome, wie zum Beispiel der Selbstverletzungsdrang. - du kannst alles reflektiert benennen und hältst es gleichermaßen auch noch aus. 

Du kannst ungemein viel, wenn man es genauer betrachtet.

Deine Gefühle sind sehr intensiv und das trennt sie auch von der Norm - das macht es auch wesentlich schwieriger mit ihnen umzugehen und sie auch zu regulieren. Bis dato machst du das allerdings überdurchschnittlich gut, ich habe ernst gemeinte Hochachtung davor.

Um deinem Hass nun etwas entgegenzusetzen wäre es hilfreich, wenn du versuchst dich etwas zu distanzieren von den "Fähigkeiten der Anderen" und einen schärferen Blick auf dich zu werden - allerdings in einer positiven Weise. Mach für dich auch, was du kannst und was andere dir auch sagen, was du kannst. "Nichts." ist dabei keine Antwortmöglichkeit, denn allein in diesem Text wurde dir schon gesagt, dass du etwas sehr gut kannst respektive getan hast. 

Mache dir bewusst, dass du auch Fähigkeiten in dir trägst - einige sogar.

Betrachte dich genauer und erlaube dir selbst, dir etwas zugestehen zu dürfen und erlaube auch anderen, dir Zugeständnisse machen zu dürfen. Wenn du dies nicht zulässt, dann lässt du nur noch negative Faktoren an dich heran und verfälscht damit dein Selbstbild drastisch - ein Selbstbild, welches nichts mit der Realität zu tun hat. Auch betrachte die Situationen noch einmal genauer und trenne zwischen "Unvermögen" und "Unkonzentriertheit" - gerade das Zweite ist kein Zeichen für Dummheit, du denkst eben nur sehr viel nach und hast viele Gedanken.

Im Zweifel würde ich auch eine Therapie in betracht ziehen, wenn du für dich meinst, dass du es alleine nicht so recht in den Griff bekommst oder an persönliche Grenzen stößt - wenn du dazu Fragen hast, kannst du sie gerne stellen. Gerade wenn man schon früher diesen Schritt geht, vermeidet man womöglich viele unschöne Konsequenzen die sich mit der Zeit einstellen. Dazu aber zur rechten Zeit vielleicht noch ein paar weitere Gedanken.

Kurzum - Deine Gefühle sind nicht anormal, schlicht überdurchschnittlich intensiv und das in Kombination mit vielen Gedanken kann schnell eine verminderte Konzentration begünstigen. Kleine Fehler sind damit vorprogrammiert - allerdings kein Zeichen von Dummheit. Allerdings drehst du dich an der Stelle noch im Kreis, hast das Gefühl du wärst "dumm" und steigerst dich daraufhin wieder in die intensive Gefühle hinein, die doch für die Konzentrationsschwierigkeiten verantwortlich sind. Ein Kreislauf. Diesem kannst du jedoch unterbrechen, besonders weil du gezeigt hast, wie reflektiert du bist und das du zu gedanklichen Höchstleistungen fähig bist. 

Ich wünsche dir ungemein viel Erfolg und glaube das du zu sehr viel fähig bist. Meine Hochachtung für deine bisherigen Leistungen und bei Fragen: Melde dir gerne über einen Kommentar oder über eine Freundschaftsanfrage.

Liebe Grüße.

Kommentar von AquariumFan ,

Hallo! 

Danke dir für diese ausfürliche und aufbauende Antwort! Ich bin nicht böse wenn du es nicht durchliest!

Meine Mutter sagt auch immer, dass ich mehr auf mich und eeniger auf andere schauen soll... aber es ist nun mal schwer wenn man diesen Hass auf sich selber herumträgt und dazu noch intelligente Freunde und Geschwister hat. Seit dem Kindergarten hatte ich immer Freunde die gut in der Schule sind und sich leicht tun. Und wenn man dann noch jahrelang eine Freundin hat, die einem immer wieder sagt, dass man scheiße ist, ist das nicht sehr hilfreich sein Selbstbewusstsein aufzubauen. Auch wenn sie es nicht böse meint, und auch wenn es manchmal nur winzige Kleinigkeiten sind (zB: Lass mich das schreiben, deine Schrift kann man nicht lesen... uÄ), im Gesamten ist es einfach nur unangenehm und man fängt an immer mehr Fehler an sich selbst zu finden. Ich SUCHE natürlich nicht danach, aber wenn man da mal drin ist kommt man nicht so leicht wieder raus. 

Es war schon früher als Kind (5 - 10 J.) so, dass ich hin und wieder das Gefühl hatte, dass ich nichts kann, aber das war nur so ein kindliches Beleidigtsein und Selbstmitleid. Seit einem Jahr hat sich das alles sehr stark verändert und vor allem ICH habe mich sehr stark verändert. Und das nicht unbedingt zum positiven. 

Das ich viel nachdenke stimmt auf jeden Fall. Manche denken vielleicht, dass das eine gute Eigenschaft ist, aber es ist ungesund wenn man so viel über sich selber und sein Leben nachdenkt wie ich. Und es sind zu 95% negative Gedanken. 

Es gibt viele Eigenschaften an meinen Eltern, die ich nicht mag und oft fällt mir auf dass ich das selber mache und dann ist dieser Moment wieder da, wo ich mir selber den Arm aufkratzen könnte.

Ich habe oft Beleidigungen von Freunden gehört, die zwar nicht böse gemeint waren, aber wenn man es ständig hört, immer und immer wieder, auch von Geschwistern, dann macht das einen kaputt und man glaubt es auch irgendwann. Du wirst jetzt sagen, dass ich nicht darauf hören soll, aber leider stimmt fast alles doch. Ich glaube, dass das auch der Anstoß war, dass ich immer mehr Fehler an mir gefunden habe und finde.

Du merkst schon, es gibt unglaublich viele Komponente, die mir gar nicht alle auf einmal einfallen und von denen manche über Jahre hinweg entstanden sind. 

Es ist leider alles nicht so einfach. Und selbst wenn ich das überwinden kann und mein Selbstwertgefühl aufbauen kann, habe ich Angst, dasss ich mich noch peinlicher verhalte. 

Das kommt dir jetzt blöd vor, weil ich ja erst 15 bin, aber ich möchte keine Kinder haben. Und das ist scheiße weil ich Kinder liebe und eigentlich immer Kinder haben wollte. Aber ich will keinen Kindern mein Leben antun. Egal was wer sagt, es gibt viele große negative Eigenschaften an mir und die möchte ich nicht an meine Kinder weitergeben. Zumindest ein Kind würde mit Sicherheit das selbe durchmachen wie ich und ich kann aus Erfahrung sagen, dass es ein scheiß Leben ist. Und außerdem: wie soll man Kinder zu glücklichen, selbstbewussten Menschen erziehen, und wie soll man eine Beziehung führen, wenn man das genaue Gegenteil ist?

So, tut mir leid, ich hab schon wieder viel zu viel geschrieben. 

Nochmal vielen Dank, und lG

Kommentar von EinNarr ,

Verzeih, dass die Antwort erst so spät folgt.

Es freut mich, dass dir meine Antwort gefällt und unter Umständen vielleicht auch helfen kann.

Du hast die einzelnen Komponenten wirklich gut erkannt und es ist, mit diesen Erfahrungswerten, nur verständlich, dass du dich in der heutigen Situation befindest - gerade über diesen langen Zeitraum hinweg. 

Dagegen zu arbeiten ist ungemein schwer und wenn du schreibst "Es ist leider alles nicht so einfach" bist du auch vollends im Recht. Allerdings ist, so abgedroschen es auch klingt, schwer nicht unmöglich. Es gibt, auch mit diesen Erfahrungen, Wege die man einschlagen kann und die im Endeffekt zu mehr Lebensqualität verhelfen können. 

Erfahrungen lassen sich nicht einfach entfernen. Die Kommentare deiner Freunde zum Beispiel - sie werden als Erfahrung und Erinnerung bleiben. Was sich aber zumindest verändern lässt, ist die Haltung die man dieser Erfahrung gegenüber einnimmt. Man kann auf ein und dieselbe Erfahrung schauen und sie unterschiedlich Bewerten und sich auch eine "Selbstbestimmung" erarbeiten, mit der man entscheidet, wie nah man diese Erfahrung an sich heran lässt.

Das klingt jetzt erst einmal sehr abstrakt. In der Praxis bedeutet das, mit viel Willen und Überwindungen, an eine Veränderung zu arbeiten. Im Endeffekt bedeutet das für dich auch auf andere Unterstützung zurückzugreifen - auch therapeutische. Insbesondere wenn Verhaltens- und Denkweisen sich über mehrere Jahre manifestiert haben, ist es schwer diese alleine aufzuarbeiten und ein neues Selbstwertgefühl zu entwickeln.

Hast du diesen Schritt einmal in betracht gezogen? Wie denkst du über diesen?

Du zeigst dich, auch an dieser Stelle muss(!) das gesagt werden, unglaublich reflektiert und geordnet. Das ist eine wirklich enorme Leistung, die bewundernswert ist - mit dieser Grundlage, die selten in diesem Umfang zu finden ist, wirst du sehr schnell voran kommen. Das ist sicher.

"Du wirst jetzt sagen, dass ich nicht darauf hören soll, aber leider stimmt fast alles doch."

Auf was du hörst, lässt sich so schnell nicht beeinflussen. Höre also ruhig hin aber versuche, das ist der aktive Einfluss deinerseits, auch auf andere zu hören. Du hast dich in den Jahren sehr empfänglich gemacht für Angriffe, unabhängig davon ob die so gemeint waren oder nicht. Wichtig ist jetzt, auch für positives Feedback offen zu sein.

Das ist schwer, insbesondere mit einem negativen Selbstbild stellt man Komplimente schnell in Frage, hält sie für unglaubwürdig und schmettert sie ab - wenn man sie nicht sogar einfach ignoriert. Hier kannst du ansetzen und sie annehmen, ihnen ebenfalls zusprechen "Ich kann zwar nicht verstehen warum jemand das denkt aber ich nehme es an und glaube meinem Gegenüber.". Es ist von da an ein Lernprozess. Mit der Zeit fängt man an festzustellen, das da tatsächlich einige Dinge zusammen kommen, positive Eigenschaften, die man schlicht hat. 

Einen Vorschlag, den viele als seltsam empfinden, der sich jedoch oftmals als hilfreich erwiesen hat, ist eine Liste zu führen - ob auf einem Zettel oder in einem kleinen Notizbuch ist völlig nebensächlich. Wichtig ist nur, dass du dort jeden(!) positiven Kommentar, der dir gilt, hineinschreibst. Ob das ein Kompliment, zu deinem Äußeren ist oder auch ein Lob, zu deiner Arbeit. Auch wenn du zu einem Zeitpunkt selbst feststellst "Hey, das kann ich ziemlich gut" - schreib es dort auf. Es soll dazu dienen, dich zum einen empfänglicher für positive Rückmeldungen machen und gleichzeitig dir auch, nachweisbar, zeigen, dass sich immer mehr ansammelt, was es dir erlaubt, dich selbst besser finden zu dürfen, als du es jetzt tust.

Da du das für dich führen würdest brauchst du auch keine Angst davor haben, dass du dich dann peinlich verhältst. Auch die Veränderung, hin zu einem selbstbewussteren Auftreten, ist ein derart schleichender Übergang, dass er ihn dein Umfeld genug Zeit hat, sich an jeden neuen Schritt zu gewöhnen. Es ist auch nichts peinliches daran, sich selbst nicht mehr mit Hassgefühlen zu konfrontieren. 

"Das kommt dir jetzt blöd vor, weil ich ja erst 15 bin, aber ich möchte keine Kinder haben."

Das ist nicht blöd und kommt mir auch nicht so vor - es ist verständlich. Ähnliche Gedankengänge habe ich in meinem Leben ebenfalls mehrfach durchdacht und auch haben sie sich Jahrelang gehalten. Womöglich ist es sogar richtig, dass man sich erst um sich selbst sorgen sollte, bevor man auch noch Verantwortung für ein anderes Leben übernimmt - da lässt sich drüber streiten, jedoch wäre das mein Standpunkt.

Aus deiner Perspektive gesehen, hast du aber auch die Zeit. Mit 15, deinem sehr genauen Blick für dich als Grundlage, wirst du nicht bis an dein Lebensende mit diesem Problem zu kämpfen haben. Einem Kind steht, in der Zukunft, nichts im Wege - schlicht aus dem Grund weil du nicht immer das Gegenteil von Glücklich und Selbstbewusst sein wirst. Dafür müsstest du schon "das Handtuch" werfen.

Die Zeichen neigen sich langsam dem Ende. In diesem Sinne,

Liebe Grüße.

Kommentar von AquariumFan ,

Vielen Dank! 

Ich denke, ich werde das mit dem Zettel probieren und hoffen, dass es etwas bringt.

Herzlichen Dank und schönen Tag noch!

Antwort
von Laxye, 17

Dann hast du wohl 2 linke Hände.
Ich glaube in Maßen ist Selbstzweifel in der Pubertät normal, bei dir halt extremer.
Du musst wissen, man muss nicht alles können. Du kannst bestimmt was gut, wovon du noch nicht weist es zu können.

Kommentar von AquariumFan ,

Es gibt ein, zwei Dinge die ich kann, aber ich habe das Gefühl, dass ich alles andere überhaupt nicht kann. Es ist einfach niederschmetternd wenn nie etwas gelingt was man anfängt.

Kommentar von Laxye ,

Kenn ich, Lern damit umzugehen und lass dich nicht davon runterkriegen. Wenn nicht üb an die bis du "perfekt" bist.

Antwort
von lavre1, 46

du kannst dich doch gar nicht richig konzentrieren wegen all deinen selbstzweifel und dem Hass. 

Dies ist nicht normal, und du solltest dir professionell hilfe holen, um dort rauszukommen.

grüsse

Kommentar von AquariumFan ,

Kann ich auch nicht. Wenn jemand anders auf die Antwort wartet, oder mir jemand zu schaut, brauche ich manchmal mehrere Sekunden um Matheaufgaben wie 5x6 zu lösen. Ich weiß nicht einmal genau warum, aber mein Hirn ist bei Mathe wegen meinen Selbstzweifel so blockiert, dass mir die Antwort manchmal erst nach Sekunden einfällt, und dann bin ich mir nicht mal sicher ob das stimmt. Selbst wenn es das Kleine Einmaleins ist.

Aber ich will mir keine Hilfe holen. Erstens komme ich mir so dumm vor, wenn ich darüber rede, und zweitens denken dann wahrscheinlich alle, dass ich krank bin, und das will ich nicht..

LG

Kommentar von lavre1 ,

du musst ja dann nicht jedem sagen das du hilfe holst. wenn du keine hilfe holst, wird es nur noch schlimmer, ich bitte dich wirklich darum, hilfe zu holen!

Kommentar von AquariumFan ,

Und bei wem? Ich habe niemanden der das verstehen würde und mit dem ich darüber reden möchte. Ich habe eine Internetfreundin, die mir immer hilft und mich aufbaut, aber sie kann ja auch nichts daran ändern, dass ich mich selber so hasse...

Kommentar von lavre1 ,

das wären dann psychologen. die haben es gelernt dich zu verstehen und können dir auch helfen.

Kommentar von AquariumFan ,

Ich glaube kaum, dass mir da jemand helfen kann... beim Psychologen würde ich mir nur komisch vorkommen... :/

Kommentar von lavre1 ,

wieso stellst du den die frage hier?

weil du denkst das wir dir helfen können!

dann will ich dir helfen, aber du willst es nicht annehmen, weil du denkst es kann dir niemand helfen?

Ich hatte mal eine freundin auch mit solchen problemen, und das beste ist der Psycholog und der kann helfen!

Kommentar von AquariumFan ,

Ich wollte wissen ob es normal ist... und ich bin dir auch dankbar für deine Hilfe, aber stell dir mal vor, DIR würde jemand vorschlagen, dass du zum Psychologen gehen sollst. Ich bin 15 Jahre alt, wann soll ich zum Psychologen gehen? Das ist doch alles extrem, ich hätte vor einem halben Jahr nie gedacht, dass mir mal jemand vorschlägt zum Psychologen zu gehen, und jetzt bist du schon der zweite! Das ist echt schlimm... ich weiß nicht einmal wo es Psychologen gibt, und zur Schulpsychologin gehe ich fix nicht! Ich rede sowieso ungern darüber

Kommentar von lavre1 ,

ich verstehe es ja leider auch nicht 100%ig

aber ich würde dir ja gerne helfen

Antwort
von zeroonetwo, 34

Glaub mir,jder macht fehler.ich kann auch nicht backen oder sonstiges
Rede mal mit deinen eltern darüber,vielleicht hilft ein psychiater,oder der hausarzt

Kommentar von AquariumFan ,

Ja ich weiß... und wenn man nicht backen kann, ist das ja auch nichts schlimmes. Aber mir passieren ständig so dumme Fehler, einfach nur weil ich zu unfähig bin. Langsam macht mich das echt kaputt

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