Was haltet Ihr von der öffentlichen Denunzierung bzw. der Möglichkeit dazu auf dieser Website: http://www.steuerverrat.de/ Ist so etwas noch rechtens? Und wenn nicht, was kann man dagegen tun? Und wenn ja, warum? Um dem Nachbarn oder Ex mal so richtig eins auszuwischen?
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Denunziation ist in diesem Staat inzwischen durchaus erwünscht. Der Spontispruch "Legal, Illegal, Scheißegal" ist symptomatisch für den Umgang mit der Verfassung durch regierende Kreise geworden.

glaube ich nicht! arbeitet ja für das gesetz und nicht dagegen auf einer kopfgeldbasis

Willst Du jemanden anzeigen? Solche Seiten braucht niemand. Und in einer Rechtsform einer gbR. schon gar nicht! Finger weg!

das was unter infos für rechtanwälte steht ist wohl nach deutschem recht nicht zulässig.

Wer auf solchen Seiten postet, gibt mehr Aufschluss übe sich selbst, als über die Personen über die er spricht.

Um Geld zu verdienen - seltsame Frage. Da die Seite eine .de-Endung hat und über ein Impressum verfügt, gehe ich davon aus, dass das legal ist. Die Frage nach der Moral ist irrelevant.

ich halte davon gar nichts..denn, diese Seite wird nicht lange leben, da ist schon die Abmahnung und Unterlassungserklärung vorgetippt.. und in dem Fall zu Recht

Es kann doch nicht legal sein, daß jemand daran verdient, wenn andere gegen ein Gesetz verstoßen.
Und wie war das beim Fall "Liechtenstein-Zumwinkel-DVD"? Da hat doch der Informant ca. 5 Mio. € und zwei neue Pässe bekommen.

Ich bin immer noch der Meinung, dass Geld den Charakter verdirbt.
Repro am 18. August 2008 21:29 Jetzt weiß ich, warum ich soooo arm und soooo gut bin!:)Repro.
Ich habe Zweifel daran, dass dieses vermeintlich clevere Geschäftsmodell funktionieren wird. Die Macher sind offenbar inspiriert vom Fall Zumwinkel u.a., bei dem der BND gestohlene Daten einer Liechtensteiner Bank angekauft hat. Das funktioniert bei "kleinen Fischen" m.E. nicht.
Hallo,
als Mitinhaber der Fa. Steuerverrat kann ich Ihnen versichern:
Unser Geschäft ist legal. Wir haben sämtliche Staatsanwaltschaften in D zuvor angeschrieben, und stehen mittlerweile mit sieben Staatsanwaltschaften mit konkreten Fällen in Verhandlungen.
Anders als im Fall "Liechtenstein" fordern wir nur dann eine Belohnung für uns und den Informanten, wenn aus den von uns gelieferten Informationen eine Anklage hervorgeht. Haltlose Denunziationen haben keine Chance.
"Kleine Fische" ist ein relativer Begriff. Wir übernehmen nur schwerwiegende Fälle. Die sind übrigens gar nicht so selten.
Jörg Sprave