Frage von Teetrinken, 28

Ist dies rechtlich in Ordnung?

Wenn ich z.B.: aufgrund eines medizinischen Termins eine Stunde eher gehen müsste, müsste man die Zeit wirklich über seine regelluäre Arbeitszeit nacharbeiten. Für mich klingt das eher wie Ausbeutung, wegen einer Stunde. Ich befinde mich in einem Bundesfreiwilligendienst.

Antwort
von emib5, 8

Du hast einen (Arbeits)vertrag, den Du zu erfüllen hast. Das Du zum Arzt musst, ist quasi Deine Privatsache. Da hat der Arbeitgeber nichts mit zu tun. Daher sind Arzttermine möglichst so zu legen, dass sie außerhalb der Arbeitszeit sind. Ist dies nicht möglich, so muss die Arbeitszeit selbstverständlich nachgeholt werden. 

Antwort
von DieKatzeMitHut, 19

Ja, natürlich musst du deine Arbeitszeit so leisten, wie sie vertraglich festgelegt ist.
Termine sollest du in deine Freizeit legen - wenn dir das nicht möglich ist, musst du wohl nacharbeiten.

Es fängt bei "nur" einer Stunde an, und wo hört es auf?

Lediglich Zeit in der du von einem Arzt für arbeitsunfähig erklärt wirst, musst du nicht nachleisen.

Antwort
von zonkie, 12

Es ist nur üblich das man seine Arbeitszeit auch leistet. Gehst du früher musst du die Zeit eben nachholen, wie genau dein Vorgesetzer da nun drauf achtet ist in seinem ermessen aber dein Arbeitgeber hat das recht auf die volle Arbeitszeit.

Ist dein Termin beispielsweise nur ein Zahnarztbesuch den du frei legen kannst ist das nicht das Problem deines Arbeitgebers das du ihn in deiner regulären Arbeitszeit legst. Gehst du aus Krankheitsgründen (z.b. Übelkeit, Erkältung) früher von der Arbeit bekommst du eh eine Krankmeldung dafür und dann ist auch nichts nachzuarbeiten.

Antwort
von reginarumbach, 13

ja, rechtlich ist es in ordnung nachzuarbeiten, aber... auch in dieser branche gibt es träger, die etwas für ihre leute tun und durchaus fünfe grade sein lassen können, d.h. auch wenn es rechtlich in ordnung ist mit dem nacharbeiten, verlangen sie es dann nicht von dir. evtl. wechselst du ja mal..?! ;)

Antwort
von Messkreisfehler, 15

Arzttermine sind so zu legen das sie ausserhalb der Arbeitszeit sind.

Lediglich für Termine die nicht anders gelegt werden können (z.Bsp. Blutentnahme auf nüchternen Magen die morgens erfolgen muss) oder z.Bsp. akute Schmerzen muss der Arbeitgeber freistellen.

Antwort
von Spediteur1953, 1

Nein es handelt sich um bezahlte Freistellung nach Para.616 BGB.Ebenso wenn du zum Gerichtgeladen wirst, egal ob Zeuge oder Angeklagter.

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