Frage von MakaveliTupac, 295

Ist die Wahrscheinlichkeit hoch dass man beim Bund stirbt?

Also wenn man richtig im Krieg arbeitet ist da die Wahrscheinlichkeit da groß? Weil meine Eltern sagen dass da täglich einer drauf geht

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Apfelkind86, 175

Ich bekomme ja wieder Schüttelfrost, wenn ich die ganzen Antworten hier lese.... Krieg mit Russland, 3. WK usw... viele sterben...

Achja? Wie viele denn?

In 15 Jahren Afghanistan Einsatz sind ca.60-65 Kameraden gefallen. Natürlich sind das 65 Tote zu viel aber objektiv gesehen ist das eine geradezu lächerliche Zahl. So viele Tote haben die USA in einem Monat.

Also nein, die Wahrscheinlichkeit bei der Bundeswehr zu sterben ist verschwindend gering.

Expertenantwort
von ponter, Community-Experte für Bundeswehr, 149

Ich gehe mal direkt auf die Frage ein, die Definierung ist mir etwas zu konfus.

Dazu verlinke ich mal auf folgende Seite. Diese listet alle Bundeswehrangehörigen auf, die in Ausübung ihres Dienstes ihr Leben verloren. Weiterhin sind die mutmaßlichen Suizide in einer weiteren Tabelle aufgeführt. 

(Link rauskopieren und in die Adressleiste des Browserss einfügen)

http://www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/DcjBDYAgDAXQWVyA3r25hXohxX6xgRSDKOtL3u3RToPxp5GbFuNMK22HzqG70AUuQmAJ5loRPCcjZ3g1L6g-vDau46p0p2X6Aerb0XM!/

Hier ist also zu erkennen, dass es im Jahr 2015 drei Tote zu beklagen gab, dagegen stehen auf der anderen Seite 30 Suizide im vergangenen Jahr.

Antwort
von Gat2001, 135

Die Wahrscheinlichkeit, dass man bei einem Verkehrsunfall ums Leben kommt, ist wesentlich größer. Wenn ein Bundeswehrsoldat im Einsatz stirbt, geht das sofort durch die Nachrichten. Ich glaube, in den letzten 12 Monaten hat man da nichts von gehört. Verkehrstote gibt es hingegen jeden Tag Dutzende.

Antwort
von ettchen, 122

Soldat in der Bundeswehr zu sein hat kein hohes Risiko. Andere Berufe sind  wesentlich gefährlicher. Siehe dazu diesen Focus-Artikel:

http://www.focus.de/finanzen/news/berufe-die-toedlich-enden-koennen-das-sind-die...

Genannt sind dort als Berufe mit hohem Todesrisiko:  Bauarbeiter, Dachdecker, Metall- und Maschinenbauer, Kraftfahrer und dann noch Lehrer, Ärzte und Dienstleister. Soldaten jedoch tauchen  in der Liste gar nicht auf.

Kommentar von JonnyOhFive ,

Bei der Studie geht es allerdings um Arbeitsunfälle. Nicht darum das eine andere Person mutwillig versucht dich zu töten.

Kommentar von ettchen ,

Ja sicher. Rate mal, was ein Tod aufgrund von Feindeinwirkung bei einem Soldaten ist. Na? Kommst du drauf? Jawoll, ein Todesfall bei Berufsausübung.

Dachdecker und Bauarbeiter sind gefährlichere Jobs als Soldat.

Kommentar von JonnyOhFive ,

Da darf ich dich herzlichst korrigieren. Nein. Ein Arbeitsunfall ist nicht gleichzusetzen mit dem Tod durch die beabsichtigte Tat eines anderen. Dann wäre ein Mord am Arbeitsplatz ja auch nur ein Unfall. "Jawoll, ein Todesfall bei Berufsausübung." (Deine Worte nicht meine) 

Und allein weil es eben nicht so ist wirst du für den Fall das ein Soldat im Dienst durch Feindeinwirkung getötet wird auch keinen Versicherer finden und es gibt bei der Bundeswehr hierfür den Rahmenvertrag. Was das ist darfst du dir gerne selbst eröffnen.

Desweiteren gibt es auch beim Bund Arbeitsunfälle. Und die sind das stimmt weniger häufig als in anderen Berufsspaten. Im übrigen gibs beim Bund auch Soldaten die im Dienst der Tätigkeit anderer Berufe nachgehen. Somit vergleichst du gerade Äpfel mit Traktorreifen.

Kommentar von GhostOA ,

Wozu sollte ein Soldat der getötet wird einen Versicherer brauchen? Und was hat der Rahmenvertrag damit zu tun?

Antwort
von FailOverflow, 111

Das da eine täglich drauf geht ist Quatsch und kommt daran an ob du Auslandseinsätze machst oder nicht. Denn wenn du im Ausland bist Verdienst du viel mehr.

Antwort
von versus00, 109

Täglich sicher nicht, aber natürlich ist eine Arbeit im Kriegsgebiet gefährlich. Trotzdem - die allermeisten Bundeswehrsoldaten, die in Kriegsgebiete gehen, kommen zumindest physisch auch heil wieder raus.

Antwort
von DarkWolf922, 46

Das stimmt nicht was deine Eltern sagen :D

In Afghanistan sind ca. 55 deutsche Soldaten umgekommen.Davon ca. 35 bei Unfällen und die restlichen 20 im Gefecht,also in wirkllichen Kampfhandlungen.

Habe mal gelesen die Wahrscheinlichkeit das dein deutscher Soldate in Kampfhandlungen fällt liegen gerade einmal bei 0,026 %.

Diese Quelle war aber schon einige Jahre alt.

Antwort
von TrapStepATB, 93

Du kannst auch die nächsten 10 Sekunden drauf gehen. Deine Frage ist ziemlich irrelevant 

Kommentar von MakaveliTupac ,

Das war doch nicht die Frage meine Güte bei dir ist bestimmt alles möglich oder du hälst alles für möglich

Antwort
von Hamburger02, 71

Dann zeige ihnen mal diese Statistik:

www.bundeswehr.de/portal/a/bwde/!ut/p/c4/DcjBDYAgDAXQWVyA3r25hXohxX6xgRSDKOtL3u3RToPxp5GbFuNMK22HzqG70AUuQmAJ5loRPCcjZ3g1L6g-vDau46p0p2X6Aerb0XM!/

Tote im Einsatz:
2015: 3
2014: 4
2013: 5

Da gibt es garantiert viele Berufe, bei denen die Todesrate deutlich höher ist.

Antwort
von Maimaier, 92

Deutschland hat schon 2 mal sehr hohe Verluste in Russland gehabt. Erdöl ist halt kriegsentscheidend, und das meiste davon gibts rund ums schwarze Meer, darum gings immer erst mal dahin. Anders wäre es gar nicht gegangen, so einen Krieg aufzuziehen.

Derzeit gibt's die Krimkrise, Angst vor Weltkrieg Nummer 3. Und wer wäre da an vorderster Front?

Kommentar von MakaveliTupac ,

Alle deutschen müssten beim Falle eines 3 ten Weltkriegs an die Front

Kommentar von Maimaier ,

Wieviel Deutsche braucht man, um Panzer und Flugzeuge zu bemannen?

Fußsoldaten werden erst geschickt, wenn schon alles in Schutt und Asche gebombt wurde.

Kommentar von Apfelkind86 ,

Was bei heutiger Technik ca. 2-3 Monate dauern würde.

Kommentar von melonmanjan ,

Das meiste Öl gibt es am nordpol

Kommentar von huegelguegel ,

Wir mit NATO-Atomwaffen Sprengköpfe und Speerspitze also Nein keine Gute idee

Antwort
von JonnyOhFive, 146

Also das täglich einer draufgeht ist schon mal maßlos übertrieben. dann hätten wir seit begin der Auslandseinsätze etwa schon 5400 Tote gehabt und das hätten die politiker wohl nicht rechtfertigen können.

Das es schon tote bei Auslandseinsätzen gegeben hat ist unumstritten. Und die Gefahr dabei umzukommen besteht natürlich. Aber die Gefahr besteht auch bei Polizisten die täglich im Einsatz sind.

Wenn du dich für dieses Berufsfeld interessierst kannst du dich beispielsweise einmal über das "Ostergefecht" informieren.

Jedoch kann dir keiner die Frage beantworten ob in der Zukunft mehr und Intensivere Einsätze durchgeführt werden.

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