ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es das FA merkt, dass ich zwei angemeldete Nebenjobs,allerdings insg. nicht mehr als 350€/Mon. neben meinen Hauptjob habe?

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5 Antworten

Kenne mich in dem Thema nicht so gut aus und hab da mal ne blöde Frage dazu: meldet der AG das nicht selbst? Ich hab für meinen Nebenjob sogar früher meine Lohnsteuerkarte abgegeben (vermutlich um sicherzustellen, dass ich nicht noch woanders nebenher arbeite). Seitdem es die nicht mehr gibt, erhalte ich aber trotzdem jedes Jahr vom Finanzamt meine Lohnsteuerübersicht von beiden Jobs - ohne, dass ich von mir aus zum Finanzamt gegangen und meinen Job angemeldet habe, denke ich.

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Was ist, wenn ich nichts unternehme und nicht versteuere, merkt es das Finanzamt gleich?

Der Arbeitgeber ist verpflichtet die Daten elektronisch zu melden, du hast sicher auf dem Formular für den zweiten Minijob angegeben, dass du bereits eine Hauptbeschäftigung und einen pauschal besteuerten Nebenjob hast, so dass der zweite Nebenjob automatisch in die VI geht.

Hast du hier vorsätzlich falsche Angaben gemacht, liegt eine Straftat vor (§§ 263 StGB und 370 AO schweben so ein bisschen im Raum).

Wenn das Finanzamt die Daten hat wird es bei der Steuererklärung ohnehin die korrekten Daten nehmen, egal was du in die Erklärung schreibst.

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warum sollte deinen Arzt des Intressieren?

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Beide Nebenjobs sind zusammen unter 450 ? dann brauchst du nichts weiter machen, nur wenn Sie zusammen 450 € übersteigen würden müsste einer auf Steuerklasse 6 abgerechnet werden. Dann hätten dich deine AG schon drauf hingewiesen. Da du ja jeweils angeben mußt, wo und wieviel du anderswo arbeitest, Die Daten werden abgeglichen.

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Kommentar von kevin1905
18.08.2016, 10:28

Das ist falsch.

Neben einer versicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung ist nur ein abgabenfreier Minijob zulässig, unabhängig von der Verdiensthöhe.

Jedes weitere Arbeitsverhältnis muss zwingend in die Klasse VI und unterliegt der vollen SV-Pflicht.

Die 450,- € Gesamtgrenze gilt nur, wenn es keine versicherungspflichtige Hauptbeschäftigung gibt.

u.a. §§ 8 SGB IV, 38b, Abs. 1, Nr. 6 EStG.

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Die Frage ist nicht, ob das Finanzamt das merkt. Du begehst eine Straftat, nämlich Steuerhinterziehung, wenn du Einkünfte nicht versteuerst. Das ist kein Kavaliersdelikt.

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