Frage von Isaak9, 63

Ist die Vorstellung sterben zu müssen schlimmer als die Realität?

Wenn ich nach dem Tod noch einen Satz von dir geben könntest, würde dieser folgendermaßen lauten: "War das wirklich schon alles" :-)

Antwort
von Ninni381, 27

Hi! Du solltest dir über den Tod bitte nicht allzu viele Gedanken machen, denn niemand und keiner kann dir sagen, wann es soweit sein wird. Die Situation, dass unsere Körper irgendwann sterben müssen, ist sowohl das Ende, als auch der Anfang einer neuen Art des Daseins.

Wenn ich bewusst über den Tod nachdenke, dann geht es auch in die Richtung "jetzt bitte noch nicht, ich habe doch noch soviel vor". Ich denke, man ist wohl niemals richtig bereit für das Sterben, es sei denn, man bestimmt und plant es (in schwerer Krankheit und im Rahmen einer Sterbehilfsorganisation) selbst.

Antwort
von JTKirk2000, 1

Was ist die Realität? Ich glaube, dass es ein ewiges Dasein gibt und dass wir in dieses zurückgelangen, wenn wir im irdischen Dasein sterben, dass also der Tod im irdischen Dasein nicht das Ende, sondern eher ein Wiedererwachen ist. Ich glaube, dass das irdische Dasein aus der Perspektive des ewigen Daseins eher eine virtuelle Realität für einen kollektiven Traum ist und dass die eigentliche Realität die des ewigen Daseins ist.

Genauso wie Deine Frage ist, könnten sich zwei ungeborene Kinder im Bauch der Mutter die Frage in einer Unterhaltung stellen, ob es ein Leben nach der Geburt gibt und zu dem Schluss kommen, dass man in dem Moment der Geburt denken könnte "War das wirklich schon alles?" (Alles aus diesem zweiten Absatz soll nur der Veranschaulichung dienen, ist aber nicht so gemeint, als ob es tatsächlich so ablaufen würde.)

Antwort
von bachforelle49, 6

da gibt's in diesem deinen Kontext auch noch ein anderes Zitat, nämlich, daß die größten Fehler.. die sind, die man nicht gemacht hat... (nicht von mir..) soll heißen, daß Fehler nicht unbedingt Fehler sein müssen, sondern später - so wie du halt `nach dem Tod ` erwähnst - sich sogar als Bereicherung und Erfahrung herausstellen können oder könnten, wenn du eben nur mal eben über deinen Schatten gesprungen wärst..

die Realität bzw. zur Realität des Lebens und hier eben zum Alltag gehört auch die Vorstellung oder besser die Einstellung im Sinne des Bewußtseins, daß du sterblich bist und sterben mußt.. irgtendeines `schönen ` Tages..

du solltest aber eins bedenken, daß ein kurzes Leben nichts mit der Erkenntnis zu tun hat, du hättest was verpaßt oder versäumt und ein langes Leben durchaus gewissermaßen zu lang (für dich) war, weil du nichts gelernt hast oder `draus ` gelernt hast, denn es kommt auf die und deine Erkenntnis an.. dazu gehört auch dein Glaube und deine Gewißheit, nur dann sind deine Ängste, was du nach deinem Tode denken könntest, unbegründet - halte dich an dein Gewissen und du bist frei

Antwort
von AntwortMarkus, 15

Wir haben Angst vor dem Tod weil er so unvorstellbar ist. Er kann jedoch nicht schlimmer sein als der Zustand vor unserer Zeugung. 

Nur können wir uns nicht in die Lage versetzen,   nicht mehr zu sein,  weil wir ja noch sind. Das macht es so schrecklich wenn man daran denkt. 

Für mich als Christ steht allerdings fest,  dass nur meine sterbliche  Hülle wirklich tot sein wird für immer. 

Antwort
von I3lackFlo, 14

Ich kann mir nicht vorstellen das dann einfach ein "nichts" ist ich stelle mir vor das man einfach nur in eine andere Form der Existenz kommt.

Antwort
von Illuminaticus, 9

Der Tod ist nicht die Realitaet, jedenfalls nicht fuer dich oder uns. Natuerlich ist unser Leben endlos, es hoert nie auf, auch wenn wir die Dimension oder die Koerper wechseln.

Es kommt immer das Naechste, nach dem Tod erwachen wir in die erweiterte Realitaet, dagegen kommt uns das menschliche Leben wie ein Traum vor, ein Alptraum!

Nach dem Tod ist der meist verwendete Satz: Huch, ich bin ja gar nicht tot! Hallo, hoert ihr mich, ich bin noch da!

Aber niemand kann dann einen weder hoeren oder sehen, wir haben die Dimension gewechselt, jedenfalls so lange, bis wir wieder einen neuen Koerper bekommen.

Also Du, der das jetzt liest, der Beobachter seinen Lebens, ist ewig mit von der Partie. Alles Gute!

Antwort
von Philipp59, 5

Hallo Isaak9,

den Satz "War das schon wirklich alles?" braucht niemand von sich zu geben, da der Tod nicht das endgültige Aus ist. Allerdings gibt es nach dem Tod auch kein Weiterleben in einem Jenseits, wie das viele glauben. Die Bibel zeigt uns deutlich, was beim Tod wirklich geschieht.

Nachdem sich der erste Mensch, Adam, gegen Gott aufgelehnt hatte, kündigte Gott ihm selbst an: "Denn Staub bist du, und zum Staub wirst du zurückkehren." (1. Mose 3:19) Adam würde also in den gleichen Zustand zurückkehren, in dem er vor seiner Erschaffung war, den Zustand der Nichtexistenz. Das, was Gott damals zu Adam sagte, gilt heute in gleicher Weise. Auf Mensch und Tier trifft beim Tod die unumstößliche Wahrheit zu: "Sie alle sind aus dem Staub geworden, und sie alle kehren zum Staub zurück." (Prediger 3:19, 20) Nirgendwo in der Bibel steht, dass der Mensch eine unsterbliche Seele besitzt. Sie gebraucht den Begriff Seele in dem Sinne, dass damit der gesamte Mensch gemeint ist, nicht nur ein Teil von ihm. Deswegen trifft auch folgende Aussage zu: "Siehe! Alle Seelen — mir gehören sie. Wie die Seele des Vaters, ebenso die Seele des Sohnes — mir gehören sie. Die Seele, die sündigt — sie selbst wird sterben." (Hesekiel 18:4)

Wenn also der Mensch beim Tod aufhört zu existieren, heißt das aber nicht, dass dann für immer alles aus! Die Bibel spricht davon, dass die Toten eines Tages auferstehen werden. Das Wort "Auferstehung", das die Bibel gebraucht, kommt von dem griechischen Wort "anástasis". Das bedeutet soviel wie "aufrichten" oder "wiederaufstehen". Jemand, der aufersteht, kehrt zum Leben zurück, und zwar durch die Macht Gottes. In Hosea 13:14 heißt es beispielsweise: "Von der Hand des Scheọls werde ich sie erlösen; vom Tod werde ich sie zurückholen." Ein treuer Diener Gottes der alten Zeit, Hiob, war von seiner künftigen Auferstehung überzeugt, denn er sagte: "Wenn ein kräftiger Mann stirbt, kann er wieder leben? ... Du wirst rufen, und ich, ich werde dir antworten. Nach dem Werk deiner Hände wirst du dich sehnen." (Hiob 14:14, 15)

Die Frage, die sich nun stellt, ist die, wo die Auferstehung stattfinden wird? Die Bibel erklärt, dass einige zu himmlischem Leben auferweckt werden. Sie erhalten dort die besondere Aufgabe, zusammen mit Jesus Christus als Könige zu regieren. (Offenbarung 5:9, 10) Diese Auferstehung wird in der Bibel die "erste Auferstehung" oder "Frühauferstehung" genannt. (Offenbarung 20:6; Philipper 3:11) Von einer ersten Auferstehung zu sprechen macht nur dann Sinn, wenn auch eine weitere folgen wird. Diese zweite Auferstehung wird für die meisten der Verstorbenen gelten. Sie kehren zum Leben hier auf der Erde zurück. In den Psalmen steht: "Es dauert nicht mehr lange, dann ist es mit den Bösen aus und vorbei! Wo sind sie geblieben? Nicht die Spur wirst du noch von ihnen finden!" (Psalm 37:10, Hoffnung für alle)

Werden aber alle Verstorbenen wieder auferstehen? Die Bibel sagt, es gibt "eine Auferstehung sowohl der Gerechten, als auch der Ungerechten". (Apostelgeschichte 24:15) Mit den Gerechten sind diejenigen gemeint, die Gott treu waren, wie beispielsweise Abraham oder Noah. Zu den Ungerechten zählen Menschen, die nicht die Möglichkeit hatten, Gott wirklich kennenzulernen und seinen Willen zu tun. Diejenigen indes, bei denen keine Aussicht auf Besserung besteht, werden nicht auferweckt werden.

Bleibt noch die Frage, wann die Auferstehung stattfinden wird? Die Bibel zeigt, dass sie ein künftiges Ereignis ist. Die Verstorbenen werden also nicht unmittelbar auferstehen. Die Auferstehung zum irdischen Leben findet während des in der Bibel beschriebenen 1000-jährigen Friedensreiches Jesu Christi statt. Von dieser Auferstehung sprach Martha, eine Jüngerin Jesu Christi, als sie sagte: "Ich weiß, dass er auferstehen wird in der Auferstehung am letzten Tag." (Johannes 11:24)

Warum kann man denn sicher sein, dass die Auferstehung tatsächlich stattfinden wird? Nun in der Bibel gibt es neun Berichte, bei denen Verstorbene wieder zum Leben kamen

siehe 1. Könige 17:17-24, 2. Könige 4:32-37; 13:20, 21; Lukas 7:11-17; 8:40-56; Johannes 11:38-44, Apostelgeschichte 9:36-42: 20:7-12, 1.  Korinther 15:3-6). Eine Auferstehung ragt hier besonders heraus: Die des Lazarus, der bereits vier Tage tot war und dessen Leib bereits in Verwesung übergegangen war. Als Jesus ihn auferweckte, waren viele Augenzeugen zugegen. Dieses Zeugnis war so deutlich, dass es selbst Gegner nicht leugnen konnten und deswegen Jesus und Lazarus umbringen wollten. (Johannes 12:9-11).

Die Hoffnung der Auferstehung mindert zum einen den mit dem Tod eines geliebten Menschen verbundenen Schmerz, und zum anderen zeigt sie uns, dass mit dem Tod nicht alles vorbei ist.

LG Philipp

Antwort
von Schonox, 24

Man stellt sich den Tod meist sehr schlimm vor aber für z.b schwer Kranke ist dies eine "Erlösung" o.a Befreiung von ihrem Leid

Antwort
von Alboss055, 14

Die Religion Islam hilft dir zu glauben das es ein Leben nach dem Tot gibt.Und sie macht dich auch zu einen besseren Menschen du musst nur fest dran glauben.

Antwort
von Virginia47, 4

Das kann dir keiner beantworten. Weil tot, ist tot. Da gibt es kein zurück. 

Und auch diese Frage halte ich nicht für möglich. 

Es gibt Leute, die merken, dass sie sterben müssen. Und deshalb dagegen ankämpfen. Die werden sich diese Frage stellen. 

Aber wenn du tot bist, kannst du nicht mehr fragen. 

Antwort
von Earlywuse, 20

Sterben ist nichts schlimmes

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