Frage von kleinehexemaus, 89

Ist die Vorgehungsweise meines Vorgesetzten eine Straftat?

Mein Vorgestzter hat miir eine Rüge erteilt. Was genau war, spielt eigentlich keine Rolle, denn es geht mir nur um sein Verhalten, das ich unpassend fand

Nun zum Thema;

Er hat mir während des Gesprächs, was auch noch unangemeldet war, eine Lampe so auf mich gerichtet, das Sie in meinen Augen blendete. Aus diesem Grund sah ich auch sein Gesicht nicht, sondern ich sah nur den Schatten seines Kopfes.

Ich glaube auch, dass er nur Dampf ablassen wollte. So nach dem Motto!; "jetzt wollen wir ihr mal zeigen, wo der Hammer hängt"

Er hat mich behandelt, wie eine Verbrecherin

Meines Erachtens war es eine Folter ethode, um mich gefügig zu machen

Was haltet ihr davon? War es eine Straftat? Geht es gegen Menschenrechtsverletzung?

Vielen Dank für eure Antwort

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Expertenantwort
von Hexle2, Community-Experte für Arbeitsrecht, 30

Meines Erachtens war es eine Folter ethode, um mich gefügig zu machen

Findest Du das nicht etwas übertrieben? Wollte er denn von Dir ein "Geständnis" erpressen? Sollst Du etwas tun, was Du nicht möchtest und auch nicht musst (lt. Arbeitsvertrag, Gesetz......)?

Das Verhalten Deines Vorgesetzten war unangemessen und zeugt von schlechtem Benehmen. "Mitarbeiterführung" hat der Herr wohl nicht gelernt. Aber das als Straftat zu bezeichnen ist überzogen. Hast Du ihm während des Gesprächs denn nicht gesagt, dass Du geblendet bist und er die Lampe verstellen soll?

Wie gesagt, die Verhaltensweise Deines Vorgesetzten entspricht nicht dem was man von ihm in dieser Position zu Recht erwarten kann. Wenn dieser Vorgesetzte nicht der AG/Geschäftsführer/Personalleiter ist, kann man dort durchaus eine Beschwerde anbringen. Sollte es einen Betriebsrat geben, rede auch malmit dem.

Ein Mitarbeitergespräch wird i.d.R. angekündigt und man hat auch die Möglichkeit eine Person seines Vertrauens (BR) mitzunehmen.

https://www.betriebsrat.de/portal/betriebsratslexikon/M/mitarbeitergespraech.htm...

 

Antwort
von Clipdelphin, 42

Das ist Nötigung!
Das würde ich nicht auf mir sitzen lassen; entweder er redet mit Dir wie es sich für einen Chef gehört oder er lässt's bleiben!

Mich würde aber trotzdem interessieren, worum es ging im Gespräch, sofern Du drüber reden/schreiben willst (?)

Kommentar von kleinehexemaus ,

ich hatte schonmal eine Rüge, weil ich einem anderen Vorgesetzten mehrere Mail geschrieben habe. Diese Hätte ich Leute deren Meinung an die gesamte Abteilung schicken sollen, anstatt nur an eine einzelne Person. Es war ja schonmal eine Rüge, und ich habe mich an deren Abmachung nicht gehalten. Dann kam halt zweite Rüge. 

war meines Erachtens eher ein Kinderkram, aber für mich wichtig und ernst, was geschah. Nur halt nervig für die Abteilung, wie ich im Nachhinein erfuhr. Ich glaube, die fühlten sich dort auch selber respektlos behandelt.

Kommentar von Ifm001 ,

Abgesehen davon, dass das Verhalten des Vorgesetzten nicht gerade für seine soziale Kompetenz spricht, stellt sich die Frage, ob im Unternehmen bzw. der Abteilung ausreichend abgrenzbar definiert ist, wann wer welche Mailinhalte bekommen soll. Kann Du das denn gut zuordnen und hälst es für einen Flüchtigkeitsfehler deinerseits?

Antwort
von rgamst, 41

Eine Straftat war es niicht. Aber es zeigt dass Dein Chef nicht geeignet ist mit Menschen umzugehen.

Ich würde mir überlegen diese Arbeit zu wechseln.

Antwort
von MancheAntwort, 36

du hättest aufstehen und gehen sollen....

denn erstens sind solche Personalgespräche anzukündigen, damit sich die

Gegenseite (du) darauf vorbereiten kann und zweitens NICHT unter solchen

Umständen durchzuführen ! Außerdem hast du das Recht, dass dich jemand

vom Betriebsrat begleitet !

Kommentar von kleinehexemaus ,

Ja, ich hätte gehen sollen, aber man hat mich schon in dem Moment kusch gemacht.

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