Frage von Meinname3825, 111

ist die usa wirklich so wie man denkt?

hallo will in ein paar jahren in die usa auswandern da ich denn lebensstil und die menschen die mentalität das land etc sehr mag. meine frage ist ob es dort wirklich so ist wie man es erzählt bekommt war dort auch schon doch wollte hier noch mal fragen ob ihr das anders sieht denn man hört ja immer wie locker dort alle sind etc und ich finde es war auch so. wollte es am liebsten von jemanden wissen der dort lebt ^^

Antwort
von Fernando100, 43

Ganz sicher nein! In Deutschland tragen ja auch nicht alle Lederhosen, sind Nazis, saufen nur Bier und essen Sauerkraut. Zudem sind die USA natürlich ein sehr großes Land das aus vielen verschiedenen Staaten besteht. Da gibt es dann, evtl auch wetterbedingt, einige Unterschiede in der Mentalität. Also in Kalifornien oder Florida sind die Menschen vielleicht etwas lockerer als im Landesinneren. In Europa gibt es ja auch recht große Unterschiede zwischen den einzelnen Nationen. Am besten zu machst mal Urlaub in den USA und reist ein wenig rum bevor du endgültig auswanderst;)

Kommentar von Meinname3825 ,

hab ich schon bin durch 11 staaten gereist aber im sommer 2017 fahr ich nochmal hin^^

Antwort
von GermanyUSA, 19

Also ich wohne seit mehreren Jahren in den USA und habe auch schon den amerikanischen Pass.

Es in der Tat so, dass die Amerikaner deutlich offener und auch freundlicher sind, das kann ich so unterschreiben. Das mag sich von Region zu Region nochmal unterscheiden. Die Leute in Los Angeles sind deutlich offener als z.B. irgendwelche Menschen auf einem Dorf im mittleren Westen.

Warum die Amerikaner offener sind, ist schwer zu sagen. Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass die USA ein Einwanderungsland sind und da viele verschiedene Kulturen leben.

Manche Leute glauben, dass es am Wetter liegt, das ist sicher auch so ein wenig der Fall, aber die Freundlichkeit findet man auch in Klimazonen, welche mit der deutschen Klimazone zu vergleichen sind.

Ich lerne hier deutlich schneller Leute als in Deutschland kennen. Manchmal ist das zwar etwas oberflächlich, aber wenn man will, kann daraus auch eine feste Freundschaft entstehen.

Dir ist bei deinem Urlaub sicher schon aufgefallen, dass du in den USA schneller in Gespräche eingebunden wirst. Das ist auch nicht nur eine Momentaufnahme, sondern eher die Regel.

Good Night aus Los Angeles und viel Erfolg beim Auswandern.

Kommentar von Meinname3825 ,

erstmal danke für die gute anwort :D wie bist du denn an die greencard gekommen? Ich kenne die wege wie man dran kommt aber kannst du mir einen empfehlen da du es ja schon geschaft hast ^^

Kommentar von GermanyUSA ,

Der einfachste Weg ist eine Firmengruendung in Deutschland und dann eine Zweigstelle in den USA eroeffnen. Die Firma in Deutschland kann als 1-Mann-Betrieb laufen, ist deutlich guenstiger als das Investoren-Visum. So bin am Anfang auch in die USA gekommen.

Die meisten Deutschen hier in L.A. haben es allerdings durch die Greencard Lotterie (Diversity Immigrant Visa) geschafft.

Antwort
von jansebastian00, 33

Das hängt ganz extrem von der Region ab. Bedecke, dass die USA so groß sind wie Europa. Außer dass man die gleiche Sprache spricht, gibt es von Bundestaat zu Bundesstaat und von Region zu Region ebenfalls große Unterschiede. Ich komme zum Beispiel gut in Kalifornien, Seattle (Washington), Boston und New York zurecht. Den Rest finde ich dagegen nicht so gut.

Antwort
von Daikanyama, 39

Naja... zumindest wirst du dort nicht direkt schräg angeschaut, wenn du mal einen Fremden auf der Straße grüßt. Die Leute sind im allgemeinen entspannter im zwischenmenschlichen Miteinander. ABER wenn du dort lebst - gerade in einer engagierten Gemeinde - wird auch erwartet, dass du dich am Gemeinschaftsleben beteiligst.

Heißt wenn du dich verhältst wie die meisten Deutschen: "Nach Feierabend gehöre ich nur mir selbst und ihr könnt mir alle den Buckel runterrutschen." dann sind die USA auch nicht unbedingt das richtige Land für dich. ^^"

In den USA spielt auch Ehrenamtlichkeit und soziales Engagment eine viel größere Rolle als in Deutschland.

(zwei Jahre El Paso - Texas)

Kommentar von Meinname3825 ,

das weiss ich :D aber find ich nicht schlimm ^^

Kommentar von Francescolg ,

Naja, El Paso ist auch nicht unbedingt stellvertretend für die großen Ballungsräume der USA (West- und Ostküste, oder der Nordosten).

El Paso ist eine besondere Ecke in den USA (glaube, es ist die viertärmste Stadt), geprägt durch die Grenze und die "Schwesterstadt" Juarez. Nicht so viele Einwohner, niedrigere Preise als im Rest der USA, viel Durchreise-/Grenzverkehr, starker Mexikanischer Einfluss (Markt, Tagesbesucher, Spanisch, usw.).

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Menschen in El Paso ein bisschen mehr "wie auf einem Dorf" (oder einer Kleinstadt) leben und deshalb mehr auf Nachbarschaft geachtet wird, aber auch auf den Armee-Stützpunkt vor Ort (in dem tausende Deutsche Piloten ausgebildet wurden) und die Border Patrol spielen eine große Rolle. Ein typische texanische Stadt eben, drum herum liegen nur Wüste (wenn auch bergig) und Plantagen, soweit ich mich erinnern kann und massenweise LKWs/Züge mit Waren, von und nach Mexiko.. :)

Ich wetter in LA oder New York lebt es sich ganz anders, außer vielleicht in einer Gated Community (oder in einem Wohlstands-Viertel), hier sind die Nachbarn auch sehr wichtig

Antwort
von Shiska, 23

Also zu allererst würde ich dir mal dazu raten, in das Land zu fliegen um überhaupt zu sehen auf was du dich da einlässt. Auswandern in ein Land dass man nur durch Erzählungen oder Filme kennt halte ich für extrem dumm (sorry, dass ich das so sage.) Alles was du dir hier nachfragst muss auch nicht unbedingt das sein, was du erwartest. Außerdem unterscheidet sich das Land ja auch ganz stark in den einzelnen Staaten.

Ich selber habe ein Jahr in den USA gelebt als Austauschschülerin in South Carolina. Dort war es nur teilweise so wie ich gedacht habe. Vom Leben her war es wie ich es mir gedacht hatte: Alle sind locker und freundlich, und das Leben hat Spaß gemacht. Die Schule war jedoch anders. Footballspieler und Cheerleader waren nicht die beliebtesten, niemand wurde in Mülleimer gesteckt und meine Schule bestand zu 70% aus Schwarzen (was ich sogar echt cool fand)

All das ist natürlich in jedem Staat anders, wie schon gesagt. Du solltest dir konkret einen aussuchen oder etwas reisen und dir dann den aussuchen den du am besten findest. Dann solltest du recherchieren wie das Leben ist, also was Häuser kosten, was du verdienen könntest etc. Erst dann solltest du wirklich über eine Auswanderung nachdenken!

Kommentar von Meinname3825 ,

war schon in den usa für 4 wochen und preise greendcard etc hab ich mich auch schon informiert es sit schon lange mein plan in die usa auszuwandern:;D

Kommentar von Shiska ,

Aber dann solltest du doch in etwa wissen auf was du dich einlässt....

Kommentar von Meinname3825 ,

weiss ich auch wollte nur hier nochmal zur sicherheit fragen war ja nicht überall in den usa

Kommentar von Shiska ,

naja man kann halt New York auch nicht mit LA vergleichen....Klar ist es da überall anders.

Antwort
von 0hDaeSu, 37

Jede Politik hat Dreck am stecken, nicht nur die in den USA. 

Die meisten Bürger dieser Erde wollen keinen Krieg und lesen auch nicht die Post ihres Nachbarn.

Lockere Leute hat es auch in Deutschland. Sofern du nicht nach Detroit ziehst dann geh halt. 

Von Ort zu Ort gibt's da auch Unterschiede, da denkst du, du bist in einem anderen Land. Ist ja hier auch so wenn du nach Bayern gehst ;) 

Kommentar von Meinname3825 ,

das stimmt finde denn unterschied zu den usa aber noch krasser 

Kommentar von 0hDaeSu ,

Die USA hat Macht und nutzt sie auch aus, so wie es jede andere Nation auch machen würde. USA hat über die ganze Welt Atombomben bei ihren Partnern verteilt und ihre Wirtschaft ist so stark wie die der gesamten EU, so lässt sich leicht Druck ausüben. 

Deutschland übt ja auch gerne Druck aus, auf Griechenland zum Beispiel. Die bekommen Kredite müssen dafür wiederum Staatsanleihen und militärische Fahrzeuge kaufen, wir verdienen an ihnen und die Amerikaner an uns. 

Es liegt im Menschen seine Macht zu seinem Vorteil zu nutzen. Der Mensch hätte  früher nicht überlebt wenn er seine Wintervorräte verschenkt hätte. 

Das bedeutet nicht, dass man sich heute alles gefallen lassen muss. Das Problem ist, dass der Mensch sich nur technisch weiter entwickelt hat, aber  nicht geistig. Eine Welt ohne Hunger wäre sogar schon längst möglich. 

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