Frage von Orloff, 49

ist die unterschicht für trump?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Kunsttier, 2

Nein! 

Unter den Wählern Donald Trumps finde sich Vertreter aller Gesellschaftsschichten und Bevölkerungsgruppen, wobei die meisten tatsächlich vorwiegend männlich und hellhäutig sind und der Mittelschicht angehören. Viele von ihnen haben einen Hochschulabschluss. 

Sie haben alle unterschiedliche Motive: viele finden verachten Hillary Clinton und möchten sie auf keinen Fall im Weißen Haus haben; andere sind beeindruckt von Trumps Führungsstil und seinem Erfolg als Unternehmer; wieder andere hoffen einfach auf bessere Zeiten; und manche sind einfach rassistische Hardcore-Patrioten und sehen in Trumps Auftreten eine Legitimation für ihre Verachtung gegenüber Nicht-Weißen, Ausländern und Andersgläubigen. 

 
Mir scheint jedoch, dass es sich bei einem sehr großen Teil der Wähler vor allem um solche handelt, die sich in irgendeiner Form um den Verlust ihrer Vorherrschaft als weltdominierende Amerikaner sorgen! Das sind die Leute, die sich von Feminismus, Gender-Equality und ethnischer Gleichberechtigung als (eine) Folge von Globalisierung in ihrer Existenz bedroht fühlen! Diese Menschen sehen für sich keinen Platz in einer Welt, in der schwarze und weiße, hetero- und homosexuelle, religiöse und nicht religiöse Menschen absolut denselben Status haben – also eine Welt, in der sie sich eingliedern und einreihen müssen, anstatt sich überzuordnen. 

Und wenn Donald Trump während seines Wahlkampfes irgendetwas verkörpert hat, dann genau jenen weißen, männlichen und überlegenen Amerikaner, der, ungeachtet aller Ratschläge, Mahnungen und Drohungen, sich über gesellschaftliche Normen und Moral hinwegsetzt und halt macht, was er will – einfach weil er es kann!!!

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 13

Definiere "Unterschicht"!

Wenn du damit die "weiße Mittelschicht" meinst, die so gern an den "American Dream" glauben würde, aber kaum imstande ist, mit einem Job die Familie zu ernähren: Ja, die glauben und hoffen, dass er ihnen hilft. Zumindest trauen sie ihm das eher zu, als einer Politikerin, die selbst vom System, das diese Menschen benachteiligt, massiv profitiert und daher wenig Interesse haben wird, es ändern zu wollen.

Wenn du hingegen die Illegalen, Obdachlosen, Armen, zu Unrecht Eingesperrten (vermutlich ist mindestens jeder 10. Knast-Insasse in den USA ein "unschuldiges Justiz-Opfer"), Arbeitslosen und all die anderen Angehörigen des "social trash", des "sozialen Mülls", wie man in den USA sagt, meinst: Nein, die haben in aller Regel den Glauben an das System vollständig verloren. Die sind für niemanden mehr. Sie interessieren sich nicht einmal mehr dafür, wer gerade Präsident ist; weil sie von keinem Präsidenten Gutes zu erwarten haben...

Expertenantwort
von atzef, Community-Experte für Politik, 7

Na ja, eher nicht. Denn die besteht eher aus Farbigen und Latinos...

Der weiße Mittelschichtenrassist und -sexist aus der Masse der Nichtwähler hat den Trottel an die Spitze der Welt gespült...

Antwort
von Manioro, 13

Wenn ich das Wort "Unterschicht" schon höre...  

Antwort
von AriZona04, 16

Mein Sohn sagt "ja!"

Antwort
von MoodyMare, 3

Leute die bisher sich auf benefits ausruhten und Kinder ausboopten sind natuerlich gegen. Weil sie jetzt arbeiten müssen oder beweisen müssen warum sie benefits benötigen. 

Egal ob Hispanic, Weiss, AA, Indian, Asian. Wobei asians und indian immigrants kaum benefits beantragen. 

Antwort
von Nalzet, 24

Ja, vor allem die weiße Mittel- und Unterschicht.

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