Frage von grubenhirn, 142

Ist die Technik des Rückstoßprinzips von Motoren nicht überaltert?

Gibt es in naher Zukunft - außer Elektromotoren - neue, bessere Feldantriebstechnologien?

Antwort
von dompfeifer, 55

Deine Frage ist so unverständlich. Beziehst Du Dich hier auf →Hubkolbenmotoren (für Straßenfahrzeugantrieb) oder auf →Rückstoßantriebe. (für Raketenantrieb)?

Kommentar von grubenhirn ,

Ich fasse ja beides als Rückstoßantrieb auf.

Ich frage mich, ob es andere vielleicht bessere Möglichkeiten in der Zukunft gibt, wo man kein Gas erhitzen, zur Explosion oder beschleunigen und in eine Richtung drängen muss.

Kommentar von dompfeifer ,

Bei Hubkolbenmotoren gibt es kein Rückstoßprinzip! Bei Kreiskolbenmotoren natürlich auch nicht. Damit schaffst Du nur eine heillose sprachliche Verwirrung. Weiterhin purzeln bei Dir völlig verschiedene technische Bereiche durcheinander:

Feldtriebwerke gehören zu den Rückstoßtriebwerken. Die braucht man zur Beschleunigung von Weltraumfahrzeugen. Die haben technisch mit Automotoren weniger zu tun als mit Luftballons.

Kolben-Verbrennungsmotoren setzt man ein zur Erzeugung eines Drehmomentes, das auf die Räder von Straßenfahrzeugen geleitet wird, damit sich dort die Antriebsräder drehen! Theoretisch könnte man da auch Gasturbinen einsetzen.

Kommentar von grubenhirn ,

Ich versuch in Zukunft mehr darauf zu achten.

Antwort
von Ahzmandius, 90

Hä, du meinst wohl Verbrennungsmotoren.

Rückstoßantriebe wären eher, Raketentriebwerke etc.

Kommentar von grubenhirn ,

Bei der Verbrennung gibt´s auch einen Rückstoß, damit der Kolben sich bewegt!

Kommentar von Ahzmandius ,

Darum gehts nicht.

Der Motor treibt das Fahrzeug nicht direkt an, sondern er treibt eine Kurbel an, die wiederum die Räder antreibt, die sich wiederum entlang einer Oberfläche bewegen.

Ein Rückstoßtriebwerk dagegen treibt ein Fahrzeugt an, indem es den Treibstoff nach hinten z.B. rausstößt und damit einen Rückstoß erfährt.

Kommentar von grubenhirn ,

Das ist nur Definitionssache!

Kommentar von Ahzmandius ,

Ja ist es.

Aber wenn man über physikalische Prinzipien mit anderen redet, sollte man die geläufigen Definitionen verwenden (sonst kommt es zu Verständnisschwiedrigkeiten)

Es ist nun mal so, dass Rückstoßantriebe (Raketen etc.) Prinzipiell anders funktionieren als Verbrennungsmotoren oder auch E-Motoren.

Zumal beim Ottomotor die Bewegung des Kolben eher einer zyklischen Kreisbewegung gleicht als einem Rückstoß.

Kommentar von grubenhirn ,

Das ist natürlich wahr.

Kommentar von dompfeifer ,

Hallo grubenhirn, das ist totaler Unsinn! Ein Hubkolbenmotor ist etwas völlig anderes als ein Rückstoßantrieb!

Kommentar von grubenhirn ,

Per Definition, ja.

Kommentar von Ahzmandius ,

Es ist an sich etwas anderes, deswegen hat man ja diese unterschiedlichen Definitionen. 

Kommentar von Ahzmandius ,

Ein Elektromotor funktioniert im Plinzip genauso wie ein Ottomotor oder Dieselmotor. Braucht jedoch eine andere Energieform.

Kommentar von sarahj ,

das würde ich so nicht unterschreiben:

1) klar, die Energieform. Aber es ist schon ein fundamentaler Unterschied zwischen der Verbrennung (und Nutzen der Expansion der Gase), und einem Antrieb über Elektromagnetismus. Sonst könnte man meinen, der Unterschied zw. Elektro und Diesel wäre wie der zw. Diesel und Autogas ;-)

2) die Verbrennungsmotoren (außer Wankel) erzeugen zunächst eine Schubbewegung, die erst über einen Umweg auf eine Kreisbewegung gewandelt wird. Damit einhergehend die Notwendigkeit der Schmierung, Kühlung und komplexe Steuerung (Zündzeitpunkt etc.). Bei dieser Wandlung geht eine Menge Energie verloren. Im Elektromotor entsteht die Drehbewegund direkt. Schmierung und Kühlung sind fast zu vernachlässigen.

3) Der Wirkungsgrad (Anteil der Abwärme), Schmier und Kühlaufwand ist nicht vergleichbar.

4) Der Elektromotor braucht kein Getriebe - er kann über den gesamten Bereich mit gutem (tats. sehr gutem) Drehmoment betrieben werden.

5) Im Vergleich zu Ottomororen sind Elektromotoren nahezu Wartungsfrei.

6) Eletromotoren können im Bremsbetrieb auch als Generatoren betrieben werden, und damit Bewegungsenergie wieder in elektrische wandeln.

Kommentar von Ahzmandius ,

Im Endeffekt ist das Prinzip die Drehebewegung des Motors auf die Reifen zu übertragen, damit diese dann das Auto bewegen.

Vielleicht habe ich das ganze zu weit gefasst. Ich wollte damit nur  verdeutlichen, dass im großen und ganzen ein Elektromotor eher mit einem Verbrennungsmotor als mit einem Rückstoßantrieb zu tun hat.,

Kommentar von sarahj ,

so gesehen hat Du recht.

Kommentar von sarahj ,

Nicht ganz: es ist die Expansion, die den Kolben nachunten drückt; der Druck wirkt hier in alle Richtungen; nicht wie bei einer Rakete.

Kommentar von dompfeifer ,

Beim Verbrennungsmotor spricht man von Kolbenbewegung durch Wärmeausdehnung und nicht von "Rückstoß".

Kommentar von claushilbig ,

Nee, das ist kein Rückstoß, das ist Ausdehnung!

Antwort
von Ysosy, 90

Welches Feld solle denn genutzt werden?

Kommentar von grubenhirn ,

Z.B.: ein Gravitationsfeld

Kommentar von Ysosy ,

Man kann leider kein Gravitationsfeld erzeugen. Also Ja kann man. Man nimmt eine x Beliebige Masse, diese erzeugt dann ein Gravitationsfeld. Das Gravitationsfeld ist aber und XY Potenzen geringer als zB das Magnetfeld.

Siehe 2 Magnete ziehen sich spürbar an. Aber wäre diese Körper ohne Magnetfeld wäre das Gravitationsfeld vorhanden aber es gibt kein spürbaren Effekt.

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