Ist die Super-Droge Religion unbesiegbar stark und machen die Gottesgläubigen in der Welt nur noch alles schlimmer?

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15 Antworten

Es liegt an der Indoktrination

Wenn ein Mensch von kleinauf eingehämmert bekommt dass seine/ihre Religion die einzig richtige ist, ist es schwer bis unmöglich diesen Menschen von der Wahrheit zu überzeugen.

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Kommentar von Andrastor
28.08.2016, 01:29

danke für das Sternchen :)

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Die "Droge Religion" ist es nach meiner Ansicht überhaupt nicht, sondern ein Bestandteil davon, das auch in vielen ganz anderen Bereichen in abgewandelter Form enthalten ist.

Bei der Religion ist es der Glaube an eine ewige Verdammnis, verzahnt mit dem Glauben, in diese Verdammnis zu kommen, wenn man nicht mehr das glaubt, was man glaubt.

Dieses Problem schließt dann zwangsläufig auch jedweden Unsinn mit ein, sofern solcher ebenfalls Bestandteil des Glaubens ist. Und wo Unsinn geglaubt wird, da wird er natürlich auch verwirklicht, wobei es der schlimmste Unsinn ist, die eigene Denk- und Wahrnehmungsfähigkeit zu beschädigen bzw. diese Strukturen irreparabel zu verschlimmbessern.

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Ist die Super-Droge Religion unbesiegbar stark 

Eine Droge ist wohl doch etwas ganz anderes. Sorry, aber das ist ein schlechter Vergleich.

machen die Gottesgläubigen in der Welt nur noch alles schlimmer?

Das wäre (und ich betone das Wort "wäre") nur dann so, wenn alle Gläubigen aufgrund ihres Glaubens schlimmes tun würden, nur ist es eben so, dass unter allen Gläubigen die Minderheit ist, die schlimmes tut.

Gäbe es nur Atheisten, dann hätte es zumindest keine Glaubenskriege und keine religiösen Konflikte jeglicher Art in der Menschheitsgeschichte gegeben.

Das ist wahr. Es gäbe tatsächlich keine Möglichkeit mehr, den Vorwand zu nutzen, eine Religion oder einen Gott als den vermeintlichen Grund für etwas heranzuziehen, um Leid in der Welt anzuzetteln. Allerdings würde das am Ergebnis nichts ändern. Nur weil ein Vorwand wegfällt, gibt es immer noch unzählige Gründe und Vorwände, die man alternativ wählen kann.

Warum tun sich Menschen so schwer, das zu begreifen?

Ich glaube eher, dass Menschen wie Du sich damit schwer tun, zu verstehen, was der Unterschied zwischen einem Grund und einem Vorwand ist und dass nicht ein Vorwand der eigentliche Grund ist, wie beispielsweise eine Religion oder ein Gott, sondern die eigentlichen Gründe für Unheil oft vielmehr egoistische Zwecke sind, wie beispielsweise Gier, Neid, Macht, Geld, Rohstoffe, Land und dergleichen. Diese Gründe würde es ungemindert auch ohne jede Religion weiterhin geben, ganz einfach weil es in der menschlichen Natur liegt.

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Kommentar von Wahchintonka
26.08.2016, 17:18

kannst du dir das Video von Andrastor ansehen (s. oben)?

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Dass es bei Atheisten weniger oder gar keine Glaubenskriege gäbe, ist ein Unsinn. Ob das von mir Behauptet stimmt oder nicht, kannst du leicht nachprüfen, indem du wahllos drei religiöse Fragen auf Gutefrage.net durchliest und die den gehässigten gewaltbereiten Tonfall mancher Atheisten hier zu Gemüte führst.

Außerdem merke: Bei sog. "Religionskriegen" wird die Religion vorgeschoben. Die Gründe für diese Kriege liegen im sozialen und finanziellen Bereich! 

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Ich denke, es ist eher die Droge "Macht", die Menschen dazu bewegt, Kriege zu führen. Religion oder Politik oder was auch immer sind da meist nur vorgeschobene Gründe.

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 20:23

Es geht nicht nur um Kriege. Es geht auch um Hassgefühle und Zwietracht zwischen den unterschiedlichen Religionen. Selbst innerhalb der gleichen Religion brodelte und brodelt es mal mehr, mal weniger heftig.. Katholiken vs. Protestanten, Schiiten vs. Sunniten, um nur zwei Beispiele zu nennen.

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Wären Hitler, Stalin und die Fürsten anderer Großmächte besser und friedlicher, wenn es keine Religionen gäbe? Sind die heutigen Kriege primär religiös bedingt oder doch eher Rohstoff bezogen? Würde die Radikalisierung nicht auch ohne Religion funktionieren wie es bei den Nazis und den Kommunisten der Fall war?

Die Religionen haben auch viel Gutes getan wie Caritas, den Egoismus in vielen Bereichen überwunden, Sozial- und Moralnormen durchgesetzt, viele Werte aus der Aufklärung und den Menschenrechten haben Wurzeln in der Religion.

Gäbe es nur Atheisten, hätte es auch die Vorteile der Religion nicht gegeben und das sind nicht wenige. Hier bloß keine Schwarz-Weiß-Malerei.

Atheismus ist nicht das Heilmittel, sondern Vernunft + Verstand, die sich auf das Gute und das Wahre beziehen müssen.

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 15:48

Na, dann bringe mal der Welt Vernunft & Verstand bei und überzeuge sie davon, was das Gute und das Wahre wirklich ist. Ausgelacht oder fortgejagt wirst du in den meisten Fällen. Ehrlich gesagt, ich muss auch ein bisschen darüber lachen. Weil Illusion pur.

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Die meisten Kriege sind nicht von der Religion verursacht,
sondern das häufigste Motiv war von jeher der Widerstand gegen eine
Regierung oder gegen das ökonomische, ideologische, politische oder soziale
System eines Staates. Es spielte in fast zwei Dritteln der untersuchten Fälle
die Hauptrolle. Die Enzyklopädie der Kriege, eine umfangreiche 2008
veröffentlichte Studie, listet 1763 Kriege in der Menschheitsgeschichte auf. Davon sind nicht einmal sieben Prozent religiöser Natur.

 Länder mit den höchsten Atheisten-Anteilen – vor allem kommunistische oder ehemalige kommunistische Staaten wie Russland und die Tschechische Republik – waren nichtnotwendigerweise die friedlichsten. Staatlich verordneter Atheismus war eine wesentliche Eigenschaft brutaler Regime im 20. Jahrhundert unter anderem unter der Führung von Stalin, Tito, Mao Zedong und Paul Pot, die im Leid und in der Ermordung von Millionen gipfelten. Allein zehntausende russische Christen wurden wegen ihres Glaubens von Atheisten hingerichtet, die darauf bedacht waren, die Sowjetunion frei von Religion zu machen. Der Erste und Zweite Weltkrieg, der Vietnam-Krieg – zeigen, dass nicht-religiöse Motive als ebenso destruktiv betrachtet werden können.

Man muss sich Beispiele ansehen, bei denen religiöse Menschen hart daran arbeiten, Frieden zu schaffen, was im Vergleich zur anderen Seite der Medaille  selten berichtet wird.

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Religion ist nur eine Sache für die man Kriege führt. Kriege werden wegen Ressourcen, Frauen, Interessenskonflikten und den banalsten Dingen geführt. Es der Religion zu zuschreiben ist eher eine schwer beschränkte Weltsicht.

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 10:20

banal ist relativ. was für dich banal erscheint, ist für andere hochwichtig und umgekehrt. Weitsichtig genug gedacht?

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Nein es liegt nicht an der Religion, sondern was Menschen daraus machen!

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 10:08

Religionen können aus Menschen auch was machen - aus einem Mörder wird ein Heiliger und umgekehrt

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Religion ist für labile Menschen eine gute Stütze.
Wer nicht mit dem Tod zuercht kommt, hat sicher
einen Vorteil davon, an ein Leben nach dem Tod zu
glauben. Oder es kann für Manche angesichts
der unzähligen unangreifbaren Gewalttäter ein Trost
sein, zu glauben, dass ein allmächtiger Gott sie
irgendwann strafen wird. Dafür wurde Gott erfunden.

Religion hat also durchaus einen Sinn.

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 21:12

was soll das für einen sinn haben, irgendetwas x-beliebiges zu erdichten, um trost darin zu finden? es grenzt an wahnsinn

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Ich glaube es ist der Mensch der böse ist und alles schlimmer macht.

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 12:26

Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch böse. Er kann aber durch den Einfluss einer Droge, die da Religion heißen könnte, böse und aggressiv werden. So, wie der Alkoholkranke für seine Handlungen und Exzesse nur eingeschränkt verantwortlich gemacht werden kann, so kann auch ein Gläubiger für seine Untaten nur bedingt verantwortlich gemacht werden - wenn überhaupt. Die Droge ist der Bösewicht. 

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Würde es keine Religionskriege geben, würde sich die Menschheit in irgendeinen anderen Krieg stürzen, iwas finden sie immer.

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 10:28

sie stürzen sich doch in andere  kriege - in religionsunabhängige. Und das nicht zu wenig

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Kommentar von Quertus
24.08.2016, 22:30

Oh ich habe mich etwas schlecht ausgedrückt, ich meinte nicht nur die "Religionskriege" im allgemeinen sondern , im Sinne von "überhaupt keine Religionen.

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Du begreifst ja auch nichts. Die Religionen sind meist gut und predigen keinen Krieg (außer dem Islam) sondern nur Liebe und Gutes. Das Böse machen die Menschen selber, so wie Du

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Kommentar von Snowfl4ke99
24.08.2016, 10:01

Die Christen: Homophob,

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Kommentar von rawierawie
24.08.2016, 10:15

So wie du, Snow?

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Kommentar von zhoiak
24.08.2016, 23:05

Hier fängt es übrigens an... Religionen gut , friedlich ... AUSSER ISLAM... Schon besteht der erste Interessenkonflikt. Der Islam ist übrigens eine friedliche Religion, es sind Extremisten und anderweitig verwirrte Menschen die sowas dann für ihre Taten nutzen.

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Atheistische Traumstaaten:

Nordkorea und das 3. Reich (Ok, bis auf Heinrch Himmler und seine SS-Boys)

Es gibt zu viele Fundamentalisten, das ist richtig. Vor allem in der islamischen Welt ist das Problem absurd groß.

Da die uns aber niemals technisch überflügeln, werden die Atheisten die Oberhand behalten.

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Kommentar von Wahchintonka
24.08.2016, 10:37

Nord-Korea beunruhigt viele. Und (ausländische)Terroristen hätten dort 0-Chancen.

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In deiner Frage suggerierst du, dass ein Widerspruch vorläge. Dem ist aber nicht so.

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