Ist die Suchtpropylaxe verpflichtend?

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7 Antworten

Hallo Andrea! Dass du nichts davon hören willst, weil du 'Profi' im Bezug auf die Auswirkungen auf Angehörige bist, verstehe ich. Ich habe selbst viel zu lange unter dem Alkoholismus meiner Mutter und danach meines Mannes gelitten.
Warum ich meinen Mann geheiratet habe?, denkst du jetzt vielleicht. Weil ich in meinem Elternhaus alkoholkranke Familienstrukturen kennengelernt habe! Da hab ich mir mit traumwandlerischer Sicherheit einen Alkoholiker als Mann ausgesucht! Als wir heirateten, war er noch nicht abhängig……
Inzwischen gehe ich zu Al-Anon, einer Selbsthilfegemeinschaft für Angehörige und Freunde von Alkoholikern. Da geht es um mich. Da erzählt mir keiner, was ich zu tun habe. Ich kann dort all meine Verletzungen, die mir in alkoholkranker Familie zugefügt worden sind, aufarbeiten, sodass mich das heute nicht mehr belastet.

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Kommentar von andrea23012000
26.10.2015, 20:04

ich bin sehr froh nicht alleine zu sein :/ nur wie erkläre ich das am besten meinem Lehrer ohne dumm rüberzukommen das ich nicht daran teilnehmen möchte? ich kann das einfach nicht..

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Du könntest dich natürlich krank stellen. Aber meiner Meinung nach wäre es besser, wenn du daran teilnimmst. Vielleicht ist es sogar hilfreich und verschafft ein wenig Klarheit. Außerdem kann es auch gut sein, damit du nicht auch in diesen Teufelskreis rutscht.

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Wenn du wissen möchtest, wie es zu dieser Sucht kommt, warum besonders Co-Abhängige darunter leiden und wie man sich verhalten sollte, wenn man Angehörige hat, die zum Beispiel Alkoholiker sind oder um selbst stark zu bleiben, solltest du unbedingt daran teilnehmen, denn diese Maßnahme ist Gold wert.

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Hallo, es tut mir Leid für dich aber du musst dich mit den Problemen in deiner Familie auseinandersetzen. Es wird dein ganzes Leben beeinflussen. Bitte such dir Hilfe bei deinem Vertrauenslehrer, vielleicht kann er verhindern das du dich jetzt schon so massiv damit auseinandersetzen musst. Außerdem solltest du schon jetzt zu einem Pycholgen. Nur ein Arzt kann dir helfen, damit du lernst mit dieser Familiengeschichte zu Leben.

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Das musst Du mit Deinem Lehrer besprechen

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Kommentar von andrea23012000
26.10.2015, 18:56

ich habe aber Angst das er mich dann für total dumm hält und sich darüber lustig macht :/

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Kommentar von andrea23012000
26.10.2015, 19:01

ich bin erst seit den Sommerferien auf der Schule deswegen kenne ich kaum Lehrer :/

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genau deshalb solltest du da hin gehen und dir das anhören ... eben weil es ja schon diese Probleme in deiner Familie gibt ...... den Kopf in den Sand zu stecken und das Thema zu verdrängen nützt gar nichts , du mußt dich dem Thema stellen damit du nicht auch so wirst ....

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Mein Beileid zum Tode Deines Vaters

denn Alkoholiker bleibt man lebenslang....

Du hast "Gründe"???

also KEINEN  Grund, die Augen und Ohren zu verschließen

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