Frage von zeus08, 21

Ist die Privatinsolvenz in Gefahr wenn man streiken geht?

Bin in der Privatinsolvenz seit einem Jahr. Ich habe einen festen Arbeitsplatz. Und seit kurzem in einer Gewerkschaft. Wenn ich streiken gehe, bekomme ich von meinem Arbeitgeber weniger Geld. Bekomme ich da Schwierigkeiten zwecks Privatinsolvenz und Insolvenzverwalter? Im Grunde bekomme ich ja Streikgeld. Ich hoffe auf hilfreiche Antworten. Danke.

Antwort
von DwarfEnt, 11

Hallo,

die Antwort des Treuhänders ist nicht ganz richtig. Das liegt aber daran, dass der Treuhänder der Vertreter der Gläubiger ist und somit gar nicht in Deinem Sinne antworten kann.

Ein Mitarbeiter hat ja unter Umständen gar keinen Einfluss darauf, ob eine Firma bestreikt wird. Somit kannst Du dafür ja nicht bestraft werden. Deine Abtretungserklärung gilt für Dein Gehalt und da wird der Arbeitgeber alles ricthig machen.

Was das Streikgeld betrifft, würde ich beim Insolvenzgericht anrufen. Die sind nämlich während der ganzen Insolvenz Dein Ansprechpartner. Die Nummer steht auf dem Insolvenzbescheid. Wenn Du mit Deinem Aktenzeichen dort anrufst, dann wirst Du mit dem für Dich zuständigen Rechtspfleger verbunden. Der gibt Dir Auskunft und kann bei Bedarf auch den Treuhänder informieren. Die Entscheidung des Gerichtes ist für den Treuhänder dann bindend.

Nicht vom Treuhänder Angst machen lassen, immer beim Insolvenzgericht anrufen, wenn es ein Problem gibt. Nie beim Treuhänder.

Viel Glück

Antwort
von GoodFella2306, 16

Hey, also da würde ich definitiv mal schnell den Insolvenzverwalter anrufen und nachfragen. Das könnte ein recht knifflige Sache sein, und ich finde es gut dass du dir vorher darüber Gedanken machst. Beste Grüße!

Kommentar von zeus08 ,

Werde ich machen müssen, womöglich, obwohl ich den eigentlich ungern kontaktiere. Der meldet sich sowieso schon sehr sehr selten. Danke für die Antwort 

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