Ist die Pharmaindustire wirklich so, wie sie in den Filmen dargestellt wird?

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14 Antworten

Ein von unseren Verwandten hat schon seit Jahren starke Kreuzschmerzen und hat auch schon alle Mittel ausprobiert, die dann aber später nicht mehr halfen.

Man sprach die Ärzte dann auf Cannabis an, diese sagten auch dass dass ihre Schmerzen erheblich lindert, sie es aber nicht bekommt. Jeder Arzt hat die gleiche Antwort darauf gegeben.

Wie auch damals da hatte ich eine starke Zahnfleischentzündung, vom Arzt wurde mir dann irgendeine chemische Mundspülung verschrieben, er sagte es gibt nichts besseres und auch nichts anderes was hilft. Meine Entzündung bin ich damit aber nicht los geworden. Erst als ich selbst im Internet recherchiert habe und es mit Kokosöl probiert habe.  Die Entzündung war dann innerhalb von 3 Tagen komplett verschwunden, aber mit der chemischen Mundspülung und auch den anderen Mittelnn die auch auf die Empfehlung des Arztes versucht habe, habe ich selbst nach 2 Wochen noch keine Besserung gesehen.

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Krebs ist in aller Regel eine Alterskrankheit. Und Alter wird man vermutlich auch langfristig nicht "heilen" können. Wir waren immer sterblich und werden dies vermutlich auch bleiben. 

Die pharmazeutische Industrie als System hat keine Skrupel und arbeitet ausschließlich gewinnorientiert. Das ist relativ normal für ein wirtschaftliches Unternehmen und moralisch erst mal nicht verwerflich. Das Zurückhalten von Informationen um z. B. andere Medikamente weiter verkaufen zu können, die hohe Gewinne einbringen ist nicht nur denkbar sondern auch wahrscheinlich. Beispiele zu Verheimlichungen von Studienergebnissen, die medizinisch genutzt hätte aber wirtschaftlich für die Unternehmen negative Auswirkungen gehabt hätten, gibt es einige. Letztlich ist auch die Interpretation von Studien zu Gunsten eines Medikamentes eine Art von Betrug, weiß man es doch eigentlich besser. Wenn also ein Wirkstoff einen Rückgang von Rezidiven bei einer Krebserkrankung erzielt, so ist das eine tolle und erfreuliche Botschaft, die gerne verkündet wird. Wenn man dann vergisst zu erwähnen, dass die Gesamtsterblichkeit nach 3 Jahren in der Kontrollgruppe unverändert geblieben ist, hat man nicht gelogen. Aber verschwiegen, dass die Patienten an dem neuen Medikament gestorben sind. 

Die pharmazeutische Industrie ist nicht schlecht. Sie hat im Übrigen einen entscheidenden Vorteil. Man weiß um ihre Gewinnabsichten und erwartet daher keine Entscheidungen aus Gutmütigkeit. Anders ist das bei Organisationen im medizinischen Sektor, denen man patientenorientierte Gutmütigkeit und Einsatz im guten Sinne unterstellt, die aber letztlich doch viel mehr aus Eigennutzen arbeiten als man erwartet. Dies sind z. B. Hilfsorganisationen und auch Patientenverbände.

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Kommentar von Pilotflying
02.07.2016, 12:23

Krebs ist keine Alterskrankheit!

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Naja, ganz so schlimm ist es nun nicht.
Die Forscher selber nehmen ihre Arbeit durchaus ernst und suchen tatsächlich nach neuen Mitteln Krankheiten zu bekämpfen. Der Konzern, der das finanziert müsste, um ein Medikament "geheim" zu halten und zu verhindern, dass andere Unternehmen diese verkaufen, ein Patent für das Medikament bzw. die Formel usw. anmelden und sich so die Rechte daran sichern.
Die Patente wiederum können von jedem eingesehen werden, gäbe es also ein Allheilmittel für z.B. Krebs, würde man davon wissen.

Zudem lässt sich mit einem Medikament, welches unter Verschluss gehalten wird, kein Geld verdienen. Die Forschung daran wiederum hätte viel Geld gefressen.

Was die Pharmaindustrie eher macht ist an den Preisen zu schrauben, da haben sie sehr viele Freiheiten. Für viel Aufsehen hat dabei die Preiserhöhung von Darapim gesorgt, eines der wichtigsten Medikamente für Aidspatienten.
Dabei hat das Management der entsprechenden Firma den Preis von 13,50$ auch 750$ erhöht. Das ist eine Erhöhung von über 5500%.

Kurz darauf wurde aber ein ähnliches Medikament, mit gleicher Wirkung aber anderer Zusammensetzung auf den Markt gebracht. Für 1$.

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Wenn die tatsächlich so ein Mittel hätten, würden sie es sofort auf den Markt werfen, die Gewinne und Umsätze, würden ausreichen um den Planeten zu kaufen, warum sollten sie also damit warten? Dieses Beispiel mit dem angeblichen Krebsmittel, wird nur gerne genannt, um diese, zugegeben, nicht human handelnde Industrie ein wenig mehr die Maske vom Gesicht zu reisen.  Denn eines ist unbestreitbar, es ist eine Industrie, die von Kranken lebt. Aber das es so ein Mittel gibt, halte ich nicht für realistisch.

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Kommentar von martinzuhause
01.07.2016, 08:35

"Wenn die tatsächlich so ein Mittel hätten, würden sie es sofort auf den Markt werfen, die Gewinne und Umsätze, würden ausreichen "

warum sollten sie ein mittel auf den markt bringen, welches die krankheit heilt wenn sie mehr daran verdienen die krankheit vllt 10 jahre zu behandeln?

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Bei Netflix gibt es eine Dokumentation, generell über Medikamente, darüber. Schau's dir an - dann weisst du wie die Pharmaindustrie, speziell wie die Verkäufer, ticken.

"Abhängigkeit auf Rezept"

heisst die Doku.

Viel Spass.

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In den filmen wird es zwar übertrieben, aber das die Pharmaindustrie korrupt und von Geld besessen ist stimmt wohl.

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Totaler Müll. Du solltest echt andere Filme und Quellen suchen!

In Deutschland müssen Medikamente zugelassen werden und  da wird ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit getestet.

Es gibt etliche verschiedene Arten von Krebs und jede bedarf eine andere Therapie; es gibt daher kein Mittel, was jede Art von Krebs vollständig heilen kann. Du hast eine Seite, wo der Verfasser mit einem Alu Hut rumläuft, ausgesucht.

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Kommentar von LeCux
01.07.2016, 08:20

Kokosöl! Kolloidales Silber! (scnr)

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Alufolie.

Krebs ist deswegen noch nicht heilbar, weil es eben verdammt schwierig ist. Im Gegensatz zur Darstellung in den Medien ist Krebs nicht eine einzelne Krankheit. Es ist ein Überbegriff für tausende verschiedene Arten von Tumoren, welche unterschiedliche Auslöser, molekularbiologische Marker und Eigenschaften haben. Gegen einige dieser Tumore können wir heute schon sehr gut vorgehen. Aber gegen viele eben noch nicht.

Pharmazeutische Unternehmen sind wie alle anderen Unternehmen auch. Sie arbeitet natürlich nicht aus Nächstenliebe sondern um Gewinn zu erwirtschaften und gewiss gibt es auch schwarze Schafe, Fälle von Korruption und Co.

Aber die meisten arbeiten seriös und verlässlich. Sie folgen den Qualitätsstandards und Andorderungen und versuchen Produkte zu entwickeln, welche möglichst effektiv sind und sich somit am Markt gegen die Komkurrenz behaupten können. 

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Ein geheilter Patient ist ein verlorener Kunde.

Ein Krebsmittel wird wohl niemand unter Verschluß halten weil die Firma welche dieses erfindet eine der reichsten Firmen der Welt wird, aber dass die Pharmaindustrie korrupt und nicht ganz Menschenfreundlich unterwegs ist wird schon stimmen.

Aber wie bei allen Themen im Leben kannst du nicht alle in einen Topf packen, manche sind da besser unterwegs als wieder andere.

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Hallo,

ganz so extrem vllt nicht. Aber Konzernen geht es um Gewinn und aus wirtschaftlicher Sicht macht es keinen Sinn Krankheiten zu heilen. Da wäre es das beste wenn immer mehr Menschen immer mehr chronische Krankheiten bekommen. 

Die Ausgaben für Medis steigen Jahr für Jahr. Das Gesundheitssystem ist größtenteils darauf ausgelegt Symptome zu behandeln und keine Ursachen ergo mehr Gewinn.

Es gibt sehr gute Dokumentationen über die Pharmaindustrie auf Youtube. Dann kann man sich ein eigenes Bild machen.

Mfg

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Kommentar von beamer05
01.07.2016, 21:36

und aus wirtschaftlicher Sicht macht es keinen Sinn Krankheiten zu heilen

deshalb gibt es ja auch keine Firmen, die wirksame Impfstoffe oder auch Antibiotika herstellen (not)...

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Filme übertreiben.

Aber Pharmaindustrie ist eben eine der lukrativsten Industrien wo vieles hoffnungslos überteuert ist und Unmengen von Geld verdient werden.

Wenn gibt es eher unnötige Behandlungen als zurück gehaltene.

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Alle Pharmafirmen sind und handeln ausschließlich "Gewinnorientiert". 

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Würde ich jetzt schwer bezweifeln dass das auch real so ist. Ändert aber nichts daran dass ich die Pharma-Industrie sehr misstrauisch beäuge.

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Naja, die Krebsmittel sind sehr schlechte Beispiele. Hier würde ich eher ein Wettrennen der Pharmakonzerne vermuten. Damit könnte man sich eine goldene Nase verdienen.

Aber es stimmt: Die Pharmaindustrie ist skrupellos. In Indien werden klinische Studien durchgeführt, ohne dass die Patienten darüber wissen oder über die Risiken in irgendeiner Form aufgeklärt wurden. In Afrika werden beispielsweise Aids-Kranken Medikamente verwehrt, weil die Afrikaner kein Geld haben:

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2009-11/patente-aids

Es werden sogar Krankheiten erfunden, um Medikamente vermarkten zu können:

http://www.welt.de/gesundheit/article146458110/Hier-ist-die-Pille-die-Krankheit-finden-wir-noch.html

Das ist alles einfach nur schändlich.....

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Kommentar von Wandkalender24
01.07.2016, 11:12

Entschuldigung, aber glauben Sie das selbst? Sie machen sich lächerlich!

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