Ist die Patientenakte bei meinem Hausarzt automatisch auch im nächsten Krankenhaus einsehbar?

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7 Antworten

Außer Deinen persönlichen Angaben wie Anschrift und Versicherungsnummer-/status wird nichts auf der Krankenkassenkarte gespeichert! Man möchte das zwar gern, das ist aber im Moment weder aus datenschutzrechtlichen noch technischen Möglichkeiten gegeben. Nicht jede Praxis oder jedes Krankenhaus verfügt über ein passendes Lesegerät.

Wenn Du in ein Krankenhaus mußt und dort ohne Überweisung/Einweisung/Arztbericht aufschlägst, wird in jedem Fall eine sog.Anamnese gemacht, d. h. Deine Vorerkrankungen, Medikamente und Beschwerden werden aufgeschrieben, um den behandelnden Ärzten die Grundlage für die  Behandlung zu schaffen. In fast akllen KKH ist es so, daß z. B. zwischen einzelnen Abteilung wie Chirurgie oder Innerer zwar ein Computerprogramm genutzt wird, dies ist aber nicht von allen Mitarbeitern einsehbar und oftmals nur den Ärzten zugänglich. Da kommt es ganz auf das KKH an.

Die Mitarbeiter im Krankenhaus unterliegen der ärztlichen Schweigepflicht, das wird schon bei der Einstellung unterschrieben, wer sich nicht daran hält, riskiert seinen Job. Du wirst aber nie verhindern können, daß vielleicht doch jemand an Deine Daten kommt und sich mit jemand anderem ohne Namensnennung unterhält. Je geheimer man etwas halten will, desto schneller kommt es heraus. Und glaub mir, ob jemand weiß, woran Du erkrankt bist oder peng, es interessiert keinen Menschen.

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Wenn die Akte klassisch in Papierform erstellt wurde muss das Krankenhaus sie beim Hausarzt erst anfordern. Heutzutage werden Patientenakten oft digital erstellt aber auch dann fordert das KH sie beim hausarzt an (geht halt dann schneller), im Krankenhaus ist sie dann auch in der Datenbank verfügbar. Was aber nicht heißt das jeder KH-Mitarbeiter daraf Zugriff hat!

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Durch das neue System wird alles auf der Chipkarte deiner Karte gespeichert .Es dient dazu dass dein Kranjenverlauf und Medikamente gespeichert werden damit man dir besser  helfen kann. 

Aber bei einem verstaucht Fuß wird das weniger Interessieren und nicht jeder ist berechtigt das einzulesen.

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Nein...das darf auch nicht sein da der jeweilige Hausarzt gegen die Schweigepflicht verstoßen würde. Nur du kannst denen im KH eine Entbindung der Schweigepflicht geben damit die Akte beim Hausarzt angefordet werden kann.

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Nein, da musst Du keine Bedenken haben. Im Krankenhaus ist nur das, was dort gemacht wurde, aber nichts von Deinem Hausarzt, außer es wurden irgendwelche Berichte angefordert.

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Nein, es besteht kein gegenseitiges Leserecht. Die Unterlagen sind streng vertraulich und nicht anderen zugänglich.

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nein, so ist das nicht - nur dein verstauchter fuß taucht im kh auf, alles andere bleibt ( vorerst mal ) beim hausarzt

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