Frage von noizyfan, 1.167

Ist die Partei AFD eine Nazi Partei, und wenn ja woran macht ihr das fest?

Und wie kann es sein dass eine Rechtsradikale Partei soviel aufmerksamkeit bzw stimmen bekommt und evtl in den bundestag kommt? Sollte man da snicht aufhalten?

Antwort
von NiVeOmLi, 309

Aufmerksamkeit bekommt man durch ungewöhnliche oder eben Aufsehen erregende Aktionen. So zum Beispiel die Forderung nach dem Waffeneinsatz an der Grenze (Was ja sachlich gar nicht mal abwegig ist, aber in dieser Formulierung eben schon etwas skandalös). Eine "Nazi"-Partei ist die AfD definitv nicht, auch wenn es meiner Meinung nach deutlich zu viele Nazis in der AfD gibt oder Leute, die stark am rechtsradikalen Rand kratzen wie z.B. Höcke.

Für eine Nazipartei ist die Mitglieder- und Wählerschaft auch viel zu breit gefächert, was für eine junge Partei normal ist. Da gibt es eigentlich Linke Wähler, die aber das pro-Russland, contra-USA Klima in der Partei gut finden, es gibt Liberale (Wie auch der Gründer Bernd Lucke, der leider die Partei verlassen hat), Konservative (wie z.B. Jörg Meuthen oder Uwe Junge), die ohne AfD bestimmt in der CDU wären, und dann gibt es eben auch Rechte bis Rechtsextreme, die auf der Erfolgswelle der AfD mitschwimmen wollen, weil die NPD verpönt und daher erfolglos ist.

Zur Frage "sollte man das nicht aufhalten?" Jein. Einerseits kann es in einer Demokratie nicht sein, dass eine Partei "aufgehalten" wird (in welcher Form auch immer), nur weil deren Meinung nicht mit dem Mainstream konform ist (was übrigens auch ein großer Wahlfaktor ist - die Leute haben das Gefühl, dass die AfD sie endlich ernst nimmt und ihren Sorgen eine politische Bühne gibt. Andererseits kannst DU sie ja aufhalten - mit deiner Stimme, denn so funktioniert Demokratie (-oder sollte sie zumindest).

Die AfD im Bundestag wäre für mich eher ein Gewinn für den Diskurs, denn die Opposition kontrolliert die Regierung und das kann nie falsch sein. Eine Regierung mit der AfD im jetzigen Zustand halte ich für unwahrscheinlich und auch nicht gut. Es gibt zu viel Streit in der Partei selbst, eine so frühe Regierungsbeteiligung würde die Konflikte innerhalb der Partei komplett offenlegen und der daraus resultierende Streit würde die Legislaturperiode zu einem Desaster werden lassen.

Ich würde vor allem erstmal sagen - abwarten und Tee trinken. Wenn du die AfD gut findest stimmst du für sie, wenn nicht - dann nicht. Hauptsache du gehst wählen, wenn du schon kannst.

Antwort
von mychrissie, 248

Ich glaube, das Phänomen der AfD (und ähnlicher Parteien in ganz Europa) muss man differenzierter betrachten.

Die Auffassungsgabe und die Fähigkeit zur intellektuellen Durchdringung globaler Komplexität ist deutlich langsamer gewachsen als die komplizierte Welt unserer Tage. Kompliziertheit bedeutet für die meisten Menschen aber Gefahr. In solchen Situationen hält man sich an simple Aussagen, die einem die Illusion geben, man verstehe die Welt noch.

Dieses Phänomens bedienen sich Parteien wie die AfD, und ziehen damit natürlich auch rechtsgestrickte und Neonazis an, die aufgrund ihrer engen intellektuellen Grenzen leichter zu aktivieren sind, weil sie nämlich nicht nur die komplexe Welt sondern rein gar nichts begreifen.

Und die, welche durchblicken, benutzen ihren Durchblick, um aus der Situation Macht und möglicherweise auch finanziellen Vorteil zu ziehen.

Die Ossis sind deshalb besonders anfällig, weil ein Mensch, der 40 Jahre lang sozialistisch gepampert wurde und nur wenig selber entscheiden musste, sich in der unübersichtlichen Welt des Kapitalismus und der hier notwendigen Eigeninitiative nicht so schnell zurechtfinden kann. Ein solcher Mensch ist sehr schnell abgehängt und merkt, dass er auf der schattigen Seite des Lebens gelandet ist. Und er glaubt deshalb, von der populistischen AfD Hilfe in seiner aussichtlosen Lage zu finden.

Das ist übrigens auch der Grund, warum die AfD 80% ihrer Wähler abschaffen würde, wenn sie Harz IV abschafft, was sie ja will.

Die AfD gleicht den Geiern. Die töten ihre Beute ja nicht, aber sie profitieren davon, dass andere sie getötet haben. Die AfD ist somit eine Art politischer "Aasfresser".

Antwort
von lisalove87, 38

Ich war früher gegen die AfD ohne zu wissen warum. Bis mir klar wurde, dass mir das täglich in mein Kopf gepflanzt wurde. Durch Nachrichten, Talkshows und Radios. Eines Abends habe ich mich selber informiert über die Politiker, Vorstände und für was sie einstehen. Und hey, das was sie sagen und seit Jahren tun, zeigt Wirkung, nicht wahr?

Thema:

Euro-Rettung, Migrationswaffe (Dr. Alice Weidel auf Youtube)
Steuerreformen
Volksabstimmung
etc.

2013/2014 hat man sie noch als Nazis bezeichnet, weil sie das gesagt haben was heute fast alle Politiker sagen. Um es kurz zu machen. Ich empfehle jedem, sich mal über das Wahlprogramm der AfD zu informieren, und dann wird dem ein oder anderen auffallen, warum diese Partei in Wirklichkeit so bekämpft wird.

Die AfD kämpft für mehr Demokratie, mehr Macht vom Volke aus, und das passt der Elite und den etablierten Parteien natürlich nicht. Und deshalb wird sie mit allem was möglich ist bekämpft und öffentlich runtergeputzt.

Erstaunlich ist, dass Sie trotz dieser Hetze sehr erfolgreich ist, und immer erfolgreicher wird. Und das hat einen Grund: Sie steht für etwas Gutes ein, ohne den Menschen oder den Bürger klein halten zu wollen. Und das wollen Medien jeden Tag vermeiden! Meine Meinung!

Antwort
von Interesierter, 843

Die AFD ist sicherlich keine "NAZI"-Partei. 

Sie ist vielmehr im konservativ-nationalistischen Bereich anzusiedeln. Sie verfolgt nationalistische Ziele und versucht die Menschen davon zu überzeugen, Deutschland ginge es ohne den Euro und ohne die EU besser. 

Damit trifft die AFD den Nerv vieler unzufriedener Menschen. Es gibt ein Feindbild und einen Schuldigen, den man für viele Dinge verantwortlich machen kann. 

Unterschlagen wird dabei, dass Deutschland der grösste Profiteur der EU und des Euro ist. 

Kommentar von Zyyz558 ,

Man sollte trotzdem aus dem Euro raus gerade um die Zigeuner nicht mehr verhalten zu müssen

Kommentar von Interesierter ,

Das Eine hat mit dem Anderen nichts zu tun.

Genau mit solchen Parolen fängt die AFD kleingeistige und verängstigte Menschen ein, die es nicht besser wissen.

Antwort
von TheWhiteGirl, 753

In meine Augen ist die AFD eine Protest-Partei, die davon lebt, Stimmung gegen die ethabilierten Parteien zu machen, Probleme und Sorgen der Bürger für sich als Propaganda zu missbrauchen, um Wähler die mit den Großen Parteien derzeit unzufrieden sind, für sich gewinnen zu können. So wird das Thema "Flüchtlinge" derzeit massiv missbraucht, um auf Stimmfang zu gehen, jedoch macht sich keiner der Anhänger weitere Gedanken, welche politische Ziele diese in Form einer Regierungsbeteiligung auf Bundesebene oder Landesebene verfolgt. Wenn die AFD bei den Landtagswahlen in zwei Monaten in BW oder RLP in den Landtag einziehen sollte, wird sich sicherlich etwas an der Regierung verändern, auch den Zielen.

In meinen Augen kommen sie daher, um deine Frage abschließend zu beantworten, an Parteien wie die NPD oder Republikaner nah dran. Keiner weiß so richtig, was die Partei vorhat, nicht mal deren Mitglieder und Politiker selbst.

LG Selina

Antwort
von TanjaStauch, 197

Hm...

Vielleicht liegt das alles daran, dass man ihr soviel Aufmerksamkeit schenkt.

Jede Gegen-Demo macht sie zu Märtyrern und schenkt ihnen Tausende von Stimmen.

Die meisten Typen, die sich an solchen Gegen-Demos halten sich für Anti-Faschisten. Aber durch ihre Beteiligung wirken sie praktisch als aktive Förderer des Faschismus.

Man hätte die AFD sicher aufhalten können. Durch komplette Ignoranz.

Ohne Märtyrer-Bonus wäre es ihnen sicher kaum besser gegangen, wie der "Naturgesetz-Partei" oder den "fahrradfahrenden Epikuräern".

Man hätte sie (zu Recht) für irrelevante Exoten gehalten und die Wahlstimme lieber weniger unseriösen Parteien gegeben.

Weniger unseriös meint hier allerdings auch:

Wenn die etablierten Parteien nicht mit aller Gewalt versuchen würden, sich jeweils selbst unwählbar zu machen, indem sie die Vergrößerung der Unterschiede zwischen arm und reich aktiv fördern, wären sie glaubwürdig und wählbar.

Sind sie aber ziemlich alle nicht mehr.

Eines Tages wird die AFD A. Merkel, H. Seehofer und S. Gabriel zu Ehrenmitgliedern machen. Weil sie diesen Teilen ihren Erfolg zu verdanken hat.

Hm....

Nein. Die AFD wird nicht die "Macht ergreifen", sofern sie nicht wirklich eine neue "Führer"-Gestalt entdecken (was den bisherigen Chefs nicht gefallen dürfte). Ihre PolitikerInnen sind genauso hmpf wie die der anderen Parteien.

Fazit: Die AFD ist Schrott. Die anderen Parteien sind das auch.

Das macht es für WählerInnen schwierig, sich sinnvoll zwischen Pest und Cholera zu entscheiden.

Es wird Zeit für eine glaubwürdige, weil ehrliche Partei.

Liebe Grüße,

Tanja

Antwort
von Pegasus1912, 609

Hallo,

schöne Frage. Um dir mal eine Antwort abseits der Medienmainstream Meinung zu geben. Nein , ist sie nicht. Die Partei ist lediglich etwas konservativer und nicht jeder mag die Ziele und Pläne , die diese Gruppe von Menschen verfolgen. Vergiss bitte nie, das unsere Zeitungen gesteuert sind, um uns Bürger manchmal etwas zu manipulieren :-) Also , bilde die immer selber eine Meinung. Am besten du liest dir mal das Parteiprogramm durch. Liebe Grüße

Kommentar von Maeeutik ,

Vergiss bitte nie, das unsere Zeitungen gesteuert sind, um uns Bürger manchmal etwas zu manipulieren :-) ????

Wer steuert und manipuliert wen? Die Nationalisten von AfD, PEGIDA etc sprechen von Lügenpresse und verbreiten anschliessend selbst Meldungen, die keiner Prüfung standhalten.

Wer sich in komplizierten Zeiten einfache Lösungen wünscht wandert am Besten auf eine einsame Insel aus und wartet dort bis der Klimawandel in ertränkt.

Kommentar von Crack ,

Vergiss bitte nie, das unsere Zeitungen gesteuert sind, um uns Bürger manchmal etwas zu manipulieren

Damit machst Du es Dir wirklich zu einfach.

Vielleicht findet man nur wenige offizielle Aussagen der AfD oder von Pegida die gelogen sind - dafür aber um so mehr in ihrem Umfeld. Und das ist das Gefährliche - die AfD gibt etwas vor - die Anhänger nehmen das an und potenzieren das dann.
Da man davon ausgehen darf das die "Führer" von AfD und Pegida keine Dummen sind kann man auch davon ausgehen das dies so gewollt ist.

Die AfD ist keine rechtsradikale Partei. Aber das Gedankengut das sie in gewissen Teilen der Bevölkerung säht geht in diese Richtung.

Kommentar von Maeeutik ,

Nicht ich sondern Nationalisten machen es sich in einer globalisierten Welt einfach, es werden einfache und vereinfachte Lösungsvorschläge entwickelt, die zwar gut klingen aber keinesfalls durchsetzbar sind.

Ob es dem einzelnen nun gefällt oder nicht, Nationalstaaten sind ein Auslaufmodell, kein namhaftes Unternehmen kann es sich leisten in nur einem Staat/Land präsent und aktiv zu sein, dh in einer globalen Wirtschaft kann national nichts mehr wirksam reguliert werden, es gibt also keine echte nationale Alternative.

Niemand ist gezwungen das gut zu finden, es ist aber sinnlos es zu ignorieren. Wer da tatsächl heraus will dem bleibt tatsächl für eine überschaubare Zukunft nur die Insel!

Kommentar von Pegasus1912 ,

Ich gebe zu , meine Aussage hätte etwas anders formuliert sein können ;-)

Kommentar von mychrissie ,

Wenn man sich das Parteiprogramm der AfD durchliest, kommt einem das K*tzen. Wenn diese Forderungen Realität würden, wollte ich in diesem Land nicht mehr leben.

Kommentar von Pegasus1912 ,

Das stimmt!

Antwort
von summerof69, 676

Die AfD ist eine konservative Partei, die Positionen sind in vielen Punkten die Positionen der CDU vor zwanzig Jahren. Das "Nazi-" Ettiket hat die AfD von den linken politischen Gegnern schon zu Zeiten, in denen die AfD vor allem für ihre Eurokritik bekannt wurde, angeheftet. Ob es wirklich "nazi" ist, wenn man meint, dass es Deutschland besser ohne Griechenland und andere "Südstaaten" im Euro gehen würde, das muss jeder für sich selbst entscheiden. Im letzten Jahr ist die AfD vor allem dafür bekannt geworden, die Asylpolitik zu kritisieren. Diese Kritik ist im Bundesparteiprogramm mit "heimatlandnahe Unterbringung von Flüchtlingen" umschrieben.

Antwort
von Ocnarf56, 6

Nun! Diese Frage kann man klar und deutlich mit " NEIN " beantworten! Die AfD ist keine Rechts oder Nazi Partei!.. Dieses Argument nehmen nur diese Leute in den Mund, die von Politik soviel Ahnung haben, wie das Melken einer Kuh!.. Die AfD ist eine Freie Demokratische Volkspartei. Im übrigen, was bzw nannte sich die CDU vor vielen Jahren mal auch so. Auf ihren Wahlplakaten stand in den 50-60 Jahre sogar drauf:" Das ganze Deutschland soll es sein!" Viele von euch wissen noch nicht mal, dass das deutsche Reich im übrigen noch weiter Exestiert! ( Aber das ist eine andere Baustelle! ) Man sollte sich erstmal über die AfD informieren. Ihr Parteiprogramm durchlesen. Sie möchte nichts anderes, als das Deutschland nicht Überflutet wird durch Flüchtlinge, Migranten! Wir haben ein Grundgesetz, in dem klar beschrieben wird, wer alles hier rein darf und wer wieder gehen muss. Das GG ist ein Gesetz, das die alt Parteien gebrochen haben, insbesondere die sogenannte " Kanzlerin "!  Sie hat das Grundgesetz mit Füßen getreten. Die alt Parteien sind in meinen Augen nur noch Platz und Geldgeil. Den interessiert schon lange nicht mehr, wie und was das eigene Volk denkt usw! Ich habe mir das Parteienprogramm und auch viele Wahlkampfreden von verschiedene Politikern der AfD mir angeschaut. Und bin zum Faziet gekommen, das genau diese Partei endlich mal Klartext redet. Die meisten hier, schauen sich doch nur die Medial verlogenen Sendungen oder Zeitschriften an, die all das verlogene zum Vorschein bringen über die AfD. Ihr solltet euch lieber selbst mal erkundigen, und nicht immer das Glauben, was andere sagen bzw schreiben.....

Antwort
von Daria700, 3

AFD ist keine Nazi Patei unterscheidet sich einfach nur von der SPD und CDU!

Und vieleicht ist es genau das was einige Wähler suchen,Veränderungen !

Gerade jetzt nach Merkels ...das hat der Patei doch erst Zulauf gebracht oder?

Antwort
von Fujin, 667

Ich glaube Nazi Partei und rechtsradikal ist ein wenig übertrieben, was man sagen kann ist, dass es sich bei der AfD um eine Konservative Partei handelt die eher rechts angesiedelt ist.

Anstatt hier zu fragen was andere von der Partei halten, jeder hat andere ansichten, solltest du selber mal das Parteiprogramm lesen.

Es kann ja vielleicht möglich sein, dass du in einigen Punkten mit ihren Programm übereinstimmst.

Kommentar von Allexandra0809 ,

Besser hätte ich es nicht sagen können :-)

Kommentar von Fujin ,

Vielen Dank, viel zu oft holen sich, besonders junge Menschen ihre Politische Meinung von anderen, was ich als völlig falsch ansehe.

Kommentar von noizyfan ,

Deshalb habe ich ja noch gefragt woran ihr das fest macht aber danke für deinen Beitrag

Kommentar von Fujin ,

Nun ich hätte dir ja irgendwelche falschen infos über die Partei geben können, es ist gut sich andere Meinungen anzuhören - aber man sollte sich immer zuerst selbst ein Bild von etwas machen.

Kommentar von themagicmedic ,

Ein extrem tolles Parteiprogramm: http://www.zeit.de/politik/deutschland/2016-03/afd-partei-programm-entwurf

Du kannst ruhig zugeben ,dass du die AFD nur toll wegen deren Flüchtlingspolitik findest .

Kommentar von Fujin ,

Wenn dieser Kommentar an mich gerichtet ist, muss ich dich leider enttäuschen.

Ich habe in keinen meiner Kommentaren irgendetwas positives noch negatives zu der AFD geäußert - ferner habe ich eher dazu aufgefordert sich selbst ein Bild von einer Partei zu bilden, hier ist es die AFD, es hätte auch eine andere Partei sein können.

Ich weiß auch nicht wirklich wieso du dir einfach mal das Recht nimmst mich in irgendeine Art "Ecke" zu drängen, wenn dir soviel an meiner politischen Meinung liegt, kannst du mich diesbezüglich gerne einfach Fragen.

Vielleicht denkst du ja das ich die AFD angeblich mag(wähle), weil ich die Partei nicht sofort als "Nazi - Partei" statuiere, jedoch möchte ich darauf hinweisen das solch ein Schwarz-Weiß denken zwischen Nazi und "Normaler Bürger" sehr gefährlich ist.

Alles was nur gering in Richtung konservativ geht als rassistisch und ausländerfeindlich zu betiteln "verwischt" den echten Rassismus und lässt wirklichen Rassismus in der Welle der angeblich rassistischen Fällen untergehen, was es immer schwerer Macht die Ansichten der Menschen zu unterscheiden und dies wiederum fördert diese Schwarz-Weiß Sicht der Dinge - ein Kreislauf der früher oder später schwere Folgen haben kann.

Antwort
von RonnyFunk, 116

Die AfD ist weder eine Nazipartei, noch rechtsradikal. Denn sie ist das, was die CDU früher war und niemand würde behaupten, dass die CDU 1990 eine rechtsradikale Partei war.

Im übrigen kann die AfD schon deshalb keine Nazipartei sein, weil die NSDAP sehr islamfreundlich war, mit Islamisten zusammen arbeitete und, wenn Deutschland den Krieg gewonnen hätte, wahrscheinlich in Deutschland eine Politik gemacht hätte, gegen die man unsere heutige Politik "islamophob" nennen müsste.

Religionsfreiheit ist ein hohes Gut, aber muss auch Grenzen haben.

Die Muslime, die bemängeln, dass man ihnen Grenzen setzt, wären doch die ersten, die sich beschweren würden, wenn fanatische Christen ihnen die Moschee-Fenster einwerfen und unter Berufung auf die Religionsfreiheit ungeschoren davon kämen.

Ich kann nur sagen, es wird lediglich behauptet, die AfD sei fremdenfeindlich, islamfeindlich, nationalistisch usw. Ob es wahr ist, ist ein anderer Punkt.

Ähnliches gilt für Pegida. Man kann über eine Gruppierung viel behaupten, man kann auch behaupten, jemand hätte eine Straftat begangen und ihn verklagen.

Wie gesagt, es sind erstmal Behauptungen. 

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