minister am 18.03.2009 um 15:36 Uhr
In den letzten Jahrzehnten machte die Ökumene zwischen den christlichen Kirchen große Fortschritte; gerade auf örtlicher Ebene wurden viele Differenzen ausgeräumt und es kam zu mannigfaltiger Zusammenarbeit. Das war für die meisten eine sehr angenehme Entwicklung.
Angesichts des aktuellen Kurses des Papstes frage ich mich jedoch, wie lange das noch gut gehen kann. Wie lange werden es Protestanten und andere Konfessionen noch schaffen, trotz dieses Kurses die ökumenischen Bemühungen aufrecht zu erhalten?
Wie sollen sich insbesondere die Protestanten verhalten, die ja in den Augen des Vatikans nicht einmal eine vollständige Kirche sind?

Die gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre vor einigen Jahren war ein guter und wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Dass Benni XVI gerade etwas freizudrehen scheint, sollte den Ökumene-Prozess in den einzelnen Ländern nicht behindern.
Viele katholisch-theologische Fakultäten in Deutschland haben sich von den jüngsten Irrungen und Wirrungen Ratzingers in öffentlichen Briefen distanziert, auch der Großteil der DBK blickt auf den derzeitigen Kurs mit großen Augen und überrascht hochgezogenen Augenbrauen.
Wenn Mr. Oberhirte so weitermacht, dann provoziert er in meinen Augen ein Schisma innerhalb der katholischen Kirche - was die Ökumene-Bemühungen deutlich vorantreiben sollte.
Sich jetzt mit Grausen abzuwenden, wäre genau der falsche Weg.
:-)
Ökumene lebt vor allem von Begegnungen und von unten. Die Christen der großen Konfessionen haben untereinander kaum Probleme mit den (teilweise immer noch erheblichen) Divergenzen zwischen den verschiedenen Glaubensrichtungen, und das ist allemal wichtiger als offizielle Verlautbarungen.
Zudem hat die katholische Kirche viel größere Schwierigkeiten mit den anderen Konfessionen als umgekehrt. Demzufolge ist es auch deren Problem, die Grundlagen für eine engere Ökumene zu schaffen.
minister am 18. März 2009 15:43 Vielen Dank für die wohl überlegte Antwort.

Mit Ratzinger als Papst hat sich die Ökumene wohl bis auf Weiteres erledigt.

Weitermachen natürlich. Auch wenn der Oberhirte gerade einen Fauxpas nach dem anderen begeht. Es wäre doch sonst schade um das bereits Erreichte.

Da gehört in größeren Kategorien gedacht.
Ökumene ja. Aber interreligiös und weltumfassend.
Gruß,
Soli
minister am 18. März 2009 21:52 Das ist ein Projekt, das unsere Lebenszeit übersteigen wird...
Trotzdem gut, kann man sich ja wünschen...

Ich denke, dass keiner der drei Punkte zutrifft. Jeder Absolutheitsanspruch und jedes Herabsetzen anderer Christen ist falsch und spielt direkt dem Satan in die Hände. Da hat sich die evangelische Landeskirche auch nicht mit Ruhm bekleckert - so wie da teilweise über Freikirchen hergezogen wird. Die großen Kirchen sollten sich da mehr an die Worte Jesu halten:
Joh 17,21 damit sie alle eins seien, wie du, Vater, in mir und ich in dir, dass auch sie in uns eins seien, damit die Welt glaube, dass du mich gesandt hast.
minister am 18. März 2009 16:18 Finde ich sehr gut, dass du die Ökumene auch auf andere Kirchen beziehst.
Allerdings ist mir auch noch keine Freikirche begegnet, die sich nicht auf Kosten der Landeskirchen positioniert und profiliert hat.
Die Intoleranz und Engstirnigkeit, die dort oft kultiviert werden, haben für mich durchaus etwas erschreckendes.
daddysdearest am 18. März 2009 16:51 Ich kenne keine einzige Freikirche, auf die Deine Beschreibung zutrifft.
holodeck am 18. März 2009 21:32 .
Wieviele Freikirchen kennst Du denn, Dad?
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Was nicht freikirchlich ist, kann nur satanisch sein, so einfach ist das doch. Höre ich doch hier wieder und wieder, was das Gros der evangelischen Pfarrer von der Kanzel predige heutzutage, sei esoterischer Schwachsinn. Was nicht in der Bibel steht, kann nur von einem falschen Propheten stammen ... nimm nur das Thomasevangelium als Beispiel.
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Ich bin viel mit Katholen zusammen, weil ich viele katholische Freunde vor allem auch in Italien habe. Aber diese Intoleranz, die wirklich jeden anderen Glauben als Teufelswerk diffamiert, die sich im Einzelfall auch nicht zu blöde ist, beispielsweise anerkannte Meditations- und Entspannungs- und Psychotherapieverfahren als Tor zur Hölle zu diffamieren ... das habe ich bislang nur von Anhängern der evangelischen Freikirchen erlebt und das sucht tatsächlich erst einmal seinesgleichen. Ich mag meine spontane Assoziation dazu gar nicht erst nennen ... schlimm genug ist beides
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daddysdearest am 19. März 2009 09:49 Wieviele Freikirchen kennst Du denn, Dad?
Einige.
Was nicht freikirchlich ist, kann nur satanisch sein, so einfach ist das doch.
Das ist ja nun einfach nur lächerlich.
Höre ich doch hier wieder und wieder, was das Gros der evangelischen Pfarrer von der Kanzel predige heutzutage, sei esoterischer Schwachsinn.
Von wem willst Du das denn gehört haben?
Was nicht in der Bibel steht, kann nur von einem falschen Propheten stammen ... nimm nur das Thomasevangelium als Beispiel.
Nur dann, wenn es ihr widerspricht.
Ich bin viel mit Katholen zusammen, weil ich viele katholische Freunde vor allem auch in Italien habe. Aber diese Intoleranz, die wirklich jeden anderen Glauben als Teufelswerk diffamiert,
Du musst aber nicht Deine Erfahrung verallgemeinern.
die sich im Einzelfall auch nicht zu blöde ist, beispielsweise anerkannte Meditations- und Entspannungs- und Psychotherapieverfahren als Tor zur Hölle zu diffamieren ...
Es gibt da Techniken, mit denen man sich unberechenbaren Einflüssen öffnet. Sooo abgefahren, wie Du meinst, ist das also nicht.
das habe ich bislang nur von Anhängern der evangelischen Freikirchen erlebt
DER evangelischen Freikirchen? Oder vielleicht doch nur der Dir bekannten?
und das sucht tatsächlich erst einmal seinesgleichen. Ich mag meine spontane Assoziation dazu gar nicht erst nennen ... schlimm genug ist beides
Noch mal verallgemeinert.
holodeck am 19. März 2009 10:38 .
Ich höre ausschließlich von Mitgliedern der Freikirchen, dass ausschließlich ihr Gottesbild das einzig Wahre sei. Alles andere ist satanisch. Es wird zwar etwas netter umschrieben, meistens noch mit einem Bibelzitat über falsche Propheten und jenes berühmte "NUR DURCH MICH" unterlegt, die Aussage jedoch ist an ihrem Grunde und in der Konsequenz identisch. Lies Dir entsprechende Beiträge hier durch, die Beispiele sind inzwischen zahllos.
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Der esoterische Schwachsinn stammt wortwörtlich von einem User hier (Solipsist sei mein Zeuge), der natürlich nur rein zufällig einer freikirchlichen Gemeinde angehört. Andere beschränken sich darauf, auszusagen, der Glaube sei nun einmal unbequem und würde verwässert, indem das Höllen- und Satansprinzip aufgegeben werde. Das dürfte doch auch Deiner Meinung entsprechen.
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Die Aussage, das Thomasevangelium sei nicht vom Heiligen Geiste inspiriert, und deshalb satanisch stammt ebenfalls nicht von mir. Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang die Nebelwurftechnik. Nicht "ich", der Gläubige, sage das, sondern die Bibel. Kannst Du hier ebenfalls in einem der vielen Threads nachlesen. Das Thomasevangelium, um bei diesem Beispiel zu bleiben, widerspricht nicht der Bibel an sich, dafür weist es zuviele Parallelen auf und gilt deshalb als authentisch, nur der Exegese. Und die ist eine andere denn die von den Freikirchen und den Fundamentalisten bevorzugte wortwörtliche Auslegung der Bibel. Zumal daraus hervorgeht, dass Jesus fast schon buddhistisch zu nennende Auffassungen über das Himmelreich vertreten hat, anders bleibt dieses Evangelium vollkommen unverständlich.
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Was andere Glaubensgemeinschaften und ihre Verurteilung sowie Diffamierungen anbelangt, dad, das haben wir zwei ja nun schon zur Genüge miteinander durch. Ich erinnere an den Dalai Lama.
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Danke, was die Psychotechniken anbelangt, Du bestätigst mich auch hier. Das ist ausgemachter Blödsinn, ungefähr auf der gleichen Stufe anzusiedeln, wie das Bluttransfusionsverbot der Zeugen.
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Sicher, verallgemeinere ich da. Und zwar solange ich von keinem der hier redaktionell tätigen Freikirchler etwas anderslautendes höre, nämlich z.B.: Gott hat viele Namen und Gesichter. Er hat sich seinen Völkern zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlicher Art und Weise offenbart. Wär doch schon einmal ein feiner ökomenischer Ansatz.
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daddysdearest am 19. März 2009 11:11 Ich höre ausschließlich von Mitgliedern der Freikirchen, dass ausschließlich ihr Gottesbild das einzig Wahre sei. Alles andere ist satanisch. Es wird zwar etwas netter umschrieben, meistens noch mit einem Bibelzitat über falsche Propheten und jenes berühmte "NUR DURCH MICH" unterlegt, die Aussage jedoch ist an ihrem Grunde und in der Konsequenz identisch. Lies Dir entsprechende Beiträge hier durch, die Beispiele sind inzwischen zahllos.
Entweder ist man Christ - dann erkennt man Jesus Christus als den an, als den ihn die Bibel darstellt - oder man ist es nicht und bastelt sich sein Gottesbild selbst. So wie Du es hier hinstellst, hat sich noch kein Christ, den ich kenne, geäußert. Und das sind schon ein paar.
Es geht um Gott, nicht um Satan. Aber wenn ich Gott glaube, muss ich auch die Existenz des Bösen anerkennen - die ja nun auch offensichtlich genug ist.
Die Aussage, das Thomasevangelium sei nicht vom Heiligen Geiste inspiriert, und deshalb satanisch stammt ebenfalls nicht von mir.
Da ich es nicht gelesen habe, kann ich dazu nichts sagen.
Besonders beliebt ist in diesem Zusammenhang die Nebelwurftechnik. Nicht "ich", der Gläubige, sage das, sondern die Bibel. Kannst Du hier ebenfalls in einem der vielen Threads nachlesen.
"Nebelwurftechnik" ist ja wohl die reine Polemik Deinerseits. Wenn Du die Bibel nicht als Gottes Wort anerkennst, ist das Deine Sache. Andere runterzumachen, weil sie es tun, ist aber trotzdem nicht die feine Art.
Das Thomasevangelium, um bei diesem Beispiel zu bleiben, widerspricht nicht der Bibel an sich, dafür weist es zuviele Parallelen auf und gilt deshalb als authentisch, nur der Exegese.
Dazu kann ich mich wie gesagt nicht äußern.
Und die ist eine andere denn die von den Freikirchen und den Fundamentalisten bevorzugte wortwörtliche Auslegung der Bibel.
Ja, leider. Oft eine entschärfte, bequeme, relativierte Auslegung. Wo das passiert, kümmern Gemeinden auch meist vor sich hin, weil die Menschen spüren, wenn sie nicht das Echte bekommen. Wenn man die Bibel als Gottes Wort akzeptiert, hat man nicht das Recht, sie sich bequem hinzubiegen. Akzeptiert man sie nicht als solches, frage ich mich, welchen Gott man zu kennen meint.
"Wortwörtlich" ist übrigens nicht ganz treffend. Auch Freikirchler nehmen Bildsprache als Bildsprache.
Zumal daraus hervorgeht, dass Jesus fast schon buddhistisch zu nennende Auffassungen über das Himmelreich vertreten hat,
Was definitiv der Bibel widerspricht.
anders bleibt dieses Evangelium vollkommen unverständlich.
Dann ist wohl auch klar, warum es nicht zur Bibel gehört - weil es einen anderen Jesus darstellt.
Was andere Glaubensgemeinschaften und ihre Verurteilung sowie Diffamierungen anbelangt, dad, das haben wir zwei ja nun schon zur Genüge miteinander durch. Ich erinnere an den Dalai Lama.
Nicht alles, was ansonsten totgeschwiegen wird, ist deswegen gleich Diffamierung. Wenn Du Diffamierung möchtest, lies die letzten Aussagen des Papstes. Der hat ja leider für Einheit unter Christen nicht viel übrig.
Danke, was die Psychotechniken anbelangt, Du bestätigst mich auch hier. Das ist ausgemachter Blödsinn, ungefähr auf der gleichen Stufe anzusiedeln, wie das Bluttransfusionsverbot der Zeugen.
Sicher. Was Du nicht nachvollziehen kannst, muss ja automatisch Blödsinn sein. Das finde ich diffamierend.
Sicher, verallgemeinere ich da. Und zwar solange ich von keinem der hier redaktionell tätigen Freikirchler etwas anderslautendes höre, nämlich z.B.: Gott hat viele Namen und Gesichter. Er hat sich seinen Völkern zu unterschiedlichen Zeiten in unterschiedlicher Art und Weise offenbart. Wär doch schon einmal ein feiner ökomenischer Ansatz.
Das würde bedeuten, Jesus Christus als Lügner hinzustellen.
holodeck am 19. März 2009 11:37 .
Das würde bedeuten, Jesus Christus als Lügner hinzustellen.
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Nein, dad, das würde es eben nicht bedeuten. Nur, wenn ich die Bibel wortwörtlich auslege. Wenn ich diese Worte hingegen allegorisch lese, dann passt alles ganz wunderbar. Wir drehen uns im Kreis.
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Sicher. Was Du nicht nachvollziehen kannst, muss ja automatisch Blödsinn sein. Das finde ich diffamierend.
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Dad, wenn beispielsweise aus der freikirchlichen Ecke kommend in einem Beitrag die therapeutische Hypnose als Teufels- oder Hexenwerk, als Übergabe des Menschen an die Mächte der Finsternis, bezeichnet wird, jenseits jeder fundierten Kenntnis ihrer Methoden und ihrer wissenschaftlich anerkannten Ergebnisse, dann werde ich tatsächlich arrogant und überheblich und bezeichne solche Aussagen als "Blödsinn": denn was das anbelangt bin ich vom Fach - ich weiß!!!! es anders, sowohl theoretisch als auch praktisch und ich kann meine Aussagen obendrein beweisen und solche wie Deine demzufolge auch widerlegen. Du kannst meinen virtuellen Griff an den Kopf dann gerne als diffamierend bezeichnen, es ändert nichts an meinem Urteil zur Qualität einer solchen Aussage: "BLÖDSINN".
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daddysdearest am 19. März 2009 12:19 Damit disqualifizierst Du Dich als Diskussionspartner.
holodeck am 19. März 2009 12:34 Hast Du dem etwas Sachliches hinzuzufügen, was mein Urteil revidieren würde. Nur zu, ich höre ... die Argumentation aus dem Christenverlag, den Autor müsste ich heraussuchen, der wurde hier schon einmal genannt, die kenne ich. Ohne wissenschaftlich basierte Evidenz. Basierend lediglich auf einem Bibelzitat, irgendwas mit wachsein und wachbleiben, garniert mit hahnebüchendem Unwissen und Halbwahrheiten über die einzelnen Methoden. Sollte darüber hinaus irgendetwas meiner geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein, so bitte ich um Nachhilfe.
daddysdearest am 19. März 2009 13:03 Hast Du dem etwas Sachliches hinzuzufügen, was mein Urteil revidieren würde.
hast DU Dich disqualifiziert mit Deiner Überheblichkeit
hast Du überhaupt kein Recht, zu urteilen
muss ich mich nicht für meine Überzeugung rechtfertigen.
Nur zu, ich höre ... die Argumentation aus dem Christenverlag, den Autor müsste ich heraussuchen, der wurde hier schon einmal genannt, die kenne ich. Ohne wissenschaftlich basierte Evidenz.
Was ist schon Wissenschaft. Menschliche Überzeugung, fehlbar und begrenzt.
Basierend lediglich auf einem Bibelzitat, irgendwas mit wachsein und wachbleiben, garniert mit hahnebüchendem Unwissen und Halbwahrheiten über die einzelnen Methoden.
Ach so, die Wahrheit kann also grundsätzlich nicht von Gott kommen, sondern nur von Menschen...
"hanebüchen" hat übrigens nichts mit Geflügel zu tun.
Sollte darüber hinaus irgendetwas meiner geschätzten Aufmerksamkeit entgangen sein, so bitte ich um Nachhilfe.
Schön, dass Du Deine eigene Aufmerksamkeit schätzt. Aber wie gesagt, ich werde mich nicht rechtfertigen. Du hast Dich entschieden, lieber Menschen zu glauben - ich habe mich entschieden, Gott zu glauben. Ich respektiere Deine Sicht - Du die meine nicht. Austausch kann also nicht stattfinden.
holodeck am 19. März 2009 14:17 .
Quod erat demonstrandum ;-))
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Ich verbleibe in memoriam des ursprünglichen Kommentars von "minister" unter Deiner Antwort: Die Intoleranz und Engstirnigkeit, die dort oft kultiviert werden, haben für mich durchaus etwas erschreckendes.
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Hermetisch zirkulärlogisch gegen Fakten abgeriegelte Weltbilder lassen nämlich keine Ökumene zu. Noch nicht einmal unter Evangelen.
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daddysdearest am 19. März 2009 14:50 Da hast Du Recht. An Deiner Toleranz musst Du noch arbeiten.
holodeck am 19. März 2009 15:19 Ama et fac, quod vis!
daddysdearest am 19. März 2009 15:45 Wenn Du meinst.
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Will man mehr scheinen als sein
so spreche man Latein
Doch braucht man sich nicht zu erheben
Lässt es sich auch mit Deutsch gut leben
holodeck am 19. März 2009 16:10 Sag bloß, Du kennst diesen berühmten Ausspruch des Augustinus nicht. Bei Deinem Expertentum in Sachen Glauben bin ich davon ausgegangen ...
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Dad, Du brauchst nicht weiter davon abzulenken und Deine Angriffe gegen mich machen es auch nicht richtiger, dass Du auf der sachlich inhaltlichen Ebene keine Argumente hast und Dich und Deine Unwissenheit hier wieder einmal mehr wie sonst auch üblich aus der Affäre ziehst. Und jetzt erst, an diesem Punkt und mit dieser Feststellung, werde ich wirklich persönlich Dir gegenüber und meine auch DICH.
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Wenn Du Dich dem Thema stellen magst und kannst, ich eröffne gerne im Forum einen Thread zum Thema "Teufelswerkzeug Hypnose und Meditation"; die Thesen des Herrn Reinhard Franzke, erschienen im Licht-Verlag und was aus fachlicher Sicht dazu zu sagen ist.
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daddysdearest am 19. März 2009 16:19 Du meinst wohl: keine Argumente, die Dir als solche genehm sind. Ist aber auch egal. Mit jemandem, der die Ansichten anderer nicht zu achten bereit ist, diskutiere ich nicht.
Solipsist am 19. März 2009 18:37 Gott, ist das deprimierend mit Dir Dad!
Habe das ja jetzt erst alles gelesen zwischen Holo und Dir.
Da hast Du endlich mal einen Gesprächstpartner der viel zu höflich und fein ist, um unter die Gürtellinie zu gehen und Dir elegant ausgearbeitete Argumentationen serviert und Du hast wieder nichts besseres zu tun als Dein Gegenüber für disqualifiziert zu deklarieren.
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Dad.
Nur eine Frage bitte. Dir gegenüber könnte man doch jedwedes Argument mit geneigtem Haupt und mit Sahnehäubchen servieren.
Egal wie fundiert und richtig es wäre, solange es Deiner Bibelauslegung und Deinem Glauben auch nur ein bisschen widerspräche würdest Du es nicht gelten lassen, richtig?
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...
Und weiterhin. Siehst Du den eigenen Dogmatismus wirklich nicht?
So blind bist Du?
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Was wenn die verschiedenen Weltreligionen die Art und Weise sind in welcher sich der identisch gleiche Gott den Menschen präsentiert hat? Den einen so, den anderen so.
Alles der gleiche Gott.
Da vor Gott alle Menschen gleich sind und dieser idiotische Rotationsellipsoid nun mal rund ist und hintendrauf auch welche wohnen.
...
Wie reagierst Du?
"Jesus müsste ein Lügner sein", also abgelehnt!
Bloß den anderen Gläubigen keinen Meter Raum lassen.
...
Wegen Menschen mit Deiner unnachgiebigen Haltung, frei von Empathie für das seelenempfinden Anderer, bringen sich die Menschen auf der ganzen Welt gegenseitig um.
...
Du und Deinesgleichen seid Teil des Problems Dad.
daddysdearest am 19. März 2009 18:44 Geht das schon wieder los? Ihr beide erwartet von mir, dass ich mich für meine Überzeugung rechtfertige. Tut ihr das? Nein, weil ich im Gegensatz zu euch beiden respektiere, wenn jemand anders denkt. Ihr dagegen habt schon ein Problem damit, dass ich meine Ansichten überhaupt äußere.
Und von "fein" kann bei dieser Ansammlung von Polemik wohl keine Rede sein.
Solipsist am 19. März 2009 19:04 Was wenn die verschiedenen Weltreligionen die Art und Weise sind in welcher sich der identisch gleiche Gott den Menschen präsentiert hat? Den einen so, den anderen so.
Alles der gleiche Gott.
Da vor Gott alle Menschen gleich sind und dieser idiotische Rotationsellipsoid nun mal rund ist und hintendrauf auch welche wohnen.
...
Wie reagierst Du?
"Jesus müsste ein Lügner sein", also abgelehnt!
Bloß den anderen Gläubigen keinen Meter Raum lassen.
...
Wegen Menschen mit Deiner unnachgiebigen Haltung, frei von Empathie für das seelenempfinden Anderer, bringen sich die Menschen auf der ganzen Welt gegenseitig um.
...
Du und Deinesgleichen seid Teil des Problems Dad.
Solipsist am 19. März 2009 19:07 So zu denken wie Du ist aber nicht akzeptabel.
Andere Menschen wollen nun mal auf ihre Weise an Gott glauben.
Oder ganz ohne einen Gottesgedanken sein.
...
Und Du lässt das nicht zu.
holodeck am 19. März 2009 21:07 Wie wunderbar, lieber Freund, Du das einmal mehr auf den Punkt gebracht hast. Chapeau!
daddysdearest am 19. März 2009 21:56 *Was wenn die verschiedenen Weltreligionen die Art und Weise sind in welcher sich der identisch gleiche Gott den Menschen präsentiert hat? Den einen so, den anderen so.
Alles der gleiche Gott.*
Der dann ein Identitätsproblem haben müsste, wenn er bei den einen so wäre und bei den anderen anders.
*Wie reagierst Du?
"Jesus müsste ein Lügner sein", also abgelehnt!*
Das ist meine Sicht, weil ich Jesus glaube. Jeder hat die Freiheit, eine andere zu haben.
Bloß den anderen Gläubigen keinen Meter Raum lassen.
Die haben so viel Raum, wie sie wollen. Auch wenn ich nicht ihrer Meinung bin.
Wegen Menschen mit Deiner unnachgiebigen Haltung,
Klare Überzeugung.
frei von Empathie für das seelenempfinden Anderer,
Quatsch.
bringen sich die Menschen auf der ganzen Welt gegenseitig um.
Falsch. Weil viele so wie Du auf die Ansichten anderer herabsehen. Ich lasse jede andere Meinung stehen, vertrete aber die meinige.
Du und Deinesgleichen seid Teil des Problems Dad.
Klar doch...
So zu denken wie Du ist aber nicht akzeptabel.
Für Dich nicht. Ganz schön anmaßend.
Andere Menschen wollen nun mal auf ihre Weise an Gott glauben.
Was sie gerne tun können. Ich darf das auch.
Oder ganz ohne einen Gottesgedanken sein.
Jedem das seine.
Und Du lässt das nicht zu.
Unsinn.
Solipsist am 19. März 2009 22:37 "Der (Gott) dann ein Identitätsproblem haben müsste, wenn er bei den einen so wäre und bei den anderen anders."???
Nein Dad. Ist für Dich undenkbar das Gott sich auf die Bedürfnisse aller einstellen könnte?
Du traust Deinem Gott wenig zu.
...
Es ist Bestandteil Deiner Religion und Deines Glaubens, das alle die nicht Deines Glaubens sind, einer unsäglich qualvollen ewigen Strafe anheimfallen.
Deshalb lässt Du keinen Raum.
Deshalb bist Du frei von Empathie für das seelenempfinden Anderer.
Deshalb rennst mit geistigem Sprengstoffgürtel in der Gegend herum.
...
Weder im Netz noch im realen Leben ist mir jemals ein derart starrsinniger, uneinsichtiger Dogmatiker wie Du begegnet.
daddysdearest am 19. März 2009 23:16 *"Der (Gott) dann ein Identitätsproblem haben müsste, wenn er bei den einen so wäre und bei den anderen anders."???
Nein Dad. Ist für Dich undenkbar das Gott sich auf die Bedürfnisse aller einstellen könnte?*
Gott ist eine Person, keine Bedürfniserfüllungsmaschine.
Du traust Deinem Gott wenig zu.
Ich traue ihm alles zu - außer sich Menschen anzupassen.
Es ist Bestandteil Deiner Religion und Deines Glaubens, das alle die nicht Deines Glaubens sind, einer unsäglich qualvollen ewigen Strafe anheimfallen.
Mit mir hat das gar nichts zu tun, sondern mit der persönlichen Entscheidung der Betreffenden. Die ewige Trennung von Gott IST die Qual - und die hat man selbst gewählt.
Deshalb lässt Du keinen Raum.
Quatsch. Projektion.
Deshalb bist Du frei von Empathie für das seelenempfinden Anderer.
s.o.
Deshalb rennst mit geistigem Sprengstoffgürtel in der Gegend herum.
Sicher doch. Sich nicht den Ansichten anderer zu beugen, ist explosiv...
Weder im Netz noch im realen Leben ist mir jemals ein derart starrsinniger, uneinsichtiger Dogmatiker wie Du begegnet.
Hast Du keinen Spiegel? Und dass Du mich ständig grundfalsch einschätzt, ist auch nicht neu.
Solipsist am 19. März 2009 23:28 "Gott traue ich alles zu - außer sich Menschen anzupassen."
Daddysdearest
holodeck am 19. März 2009 20:52 .
Dad, mir zumindest würde es schon reichen, wenn Du anstatt Dich zu rechtfertigen damit beginnen würdest, zumindest da, wo es angebracht wäre wie z.B. bei der Hypnosefrage, mit sachlichen Argumenten aufzuwarten oder aber einzugestehen ... sorry, da bin ich wohl nicht umfassend genug informiert. Oder einfach einzugestehen ... ich glaube das blind.
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Dies speziell ist ein Thema, da geht es nicht um Deine Ansichten und den Glauben generell, sondern es geht um Sachverhalte und Fakten. Um empirisch überprüfte und bewiesene Fakten. Dahinter stehen ganze Wissenschaftszweige der Psychologie, der Medizin und der Philosophie. Mitsamt einem Berg an Studien.
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Nun kannst Du natürlich nach wie vor mit einer nonchalanten Geste der einen und mit der Bibel in der anderen Hand die Wissenschaft über die Reling der biblischen Arche Noah schmeißen. Dann musst Du jedoch weiterhin damit leben, dass ich Dich öffentlich als „engstirnig“ bezeichne und Deine sachlich falschen Ansichten nicht unwidersprochen stehen lasse.
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daddysdearest am 19. März 2009 21:58 Du glaubst Menschen, ich glaube Gott. Tut mir leid für Dich, wenn Du damit ein Problem hast.
holodeck am 20. März 2009 00:28 Weder äußert sich Gott in der Bibel über den Dalai Lama, noch äußert er sich über die Erickson'sche Hypnose. Deine haarsträubenden Ansichten dazu beziehst Du von Menschen. Die allerdings betrachten sich im Vergleich zu einem popeligen Durchschnittswissenschaftler als vom Heiligen Geist erleuchtet. Ist das der ganze Trick?
daddysdearest am 20. März 2009 09:37 Nein, aber er äußert sich zu Dämonen und wie sie sich auswirken.
holodeck am 20. März 2009 11:22 .
grübel - Dämonen? Was will mir die Dichterin jetzt damit sagen?
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Nur damit der rote Faden hier nicht verloren geht: wir reden (ich rede) hier über die therapeutische Hypnose nach Milton Erickson. Ein Verfahren, das unter anderem wie kein zweites geeignet ist chronischen Schmerzpatienten zu einem annähernd "normalen" Leben ohne Morphium zu verhelfen.
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Gott äußert sich in der Bibel nicht über die therapeutische Hypnose und meines Wissens auch nicht über den antiken Vorläufer, den Heilschlaf. Ganz im Gegenteil sogar: nimm nur den guten alten Josef. Teilt Gott sich ihm nicht im Schlafe mit um ihn zu warnen? Jakob sieht im Traum die Himmelsleiter. Und aus der Geschichte des Elia dürfen wir lernen, dass der Schlaft auch heilt (in seinem Falle von einer ausgewachsenen Erschöpfungsdepression).
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So im Großen und Ganzen scheint Gott schlafähnliche Zustände als Kommunikationsweg zu den Menschen also ganz ok zu finden und auch weidlich zu nutzen. Da es neurophysiologisch auch gar nicht anders geht, finden solche Wach- und Wahrträume im Niemandsland zwischen Wachen und Schlafen statt. Da wo das menschliche EGO schläft. Das dürfte im EEG sich als Grenzwert einer Theta/Delta3 Frequenz darstellen, so um die 3-4 Hz. Vielleicht im Falle von Visionen noch garniert mit ein paar Epsilon und Gamma Peaks.
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Wie auch immer - das EEG eines schlafenden biblischen Propheten dürfte sich von dem eines sich in einer hypnotischen Heilungstrance befindlichen Menschen nur um individuelle Varianzen unterschieden haben.
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Ein gewisser Herr Franzke jedoch - meines Wissens Mensch - äußert sich nun dergestalt, dass er eindringlich vor u.a. diesem Verfahren als Teufelswerk und Tor zu bösen Mächten der Finsternis warnt.
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Da Menschen sich irren können, hier gehen wir konform, kann auch ein Herr Franzke sich irren, korrekt?
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Nimm also diese Dinge zusammen: Franzke ist ein Mensch und kann sich irren; Gott teilt sich dem Menschen über hypnagoge Zustände mit. EEG Korrelate sind zwar wissenschaftlich, stehen jedoch mit ihren Schlussfolgerungen grundsätzlich nicht im Widerspruch zur Bibel.
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Angenommen Deine minderjährige Tochter würde von heute auf morgen zu einer Schmerzpatientin werden, die Methoden der Wahl zur Reduzierung ihrer schier unerträglichen Qualen sind entweder die Dauereinnahme von Morphium oder aber die therapeutische Hypnose.
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Wofür entscheidest Du?
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daddysdearest am 20. März 2009 12:26 grübel - Dämonen? Was will mir die Dichterin jetzt damit sagen?
Dichterin? Zuviel der Ehre...
Wo ein Mensch sich Einflüssen von außen öffnet, die er nicht kontrollieren kann, besteht auch immer die Möglichkeit, dass sich da etwas recht Finsteres einschleicht. Mit solchen Techniken wäre ich einfach vorsichtig.
Nur damit der rote Faden hier nicht verloren geht: wir reden (ich rede) hier über die therapeutische Hypnose nach Milton Erickson. Ein Verfahren, das unter anderem wie kein zweites geeignet ist chronischen Schmerzpatienten zu einem annähernd "normalen" Leben ohne Morphium zu verhelfen.
Klingt interessant - nur Schmerzfreiheit ist auch nicht alles, wenn man dafür andere Risiken eingeht. Und bevor Du Dich aufregst - ich habe MS und ein fibromyalgisches Syndrom - weiß also, was fortgesetzte Schmerzen bedeuten.
Gott äußert sich in der Bibel nicht über die therapeutische Hypnose und meines Wissens auch nicht über den antiken Vorläufer, den Heilschlaf. Ganz im Gegenteil sogar: nimm nur den guten alten Josef. Teilt Gott sich ihm nicht im Schlafe mit um ihn zu warnen? Jakob sieht im Traum die Himmelsleiter. Und aus der Geschichte des Elia dürfen wir lernen, dass der Schlaft auch heilt (in seinem Falle von einer ausgewachsenen Erschöpfungsdepression).
Heilender Schlaf und prophetische Träume sind aber keine Hypnose. Ersterer ist eben Schlaf und letztere kommen von Gott, definitiv nicht aus der Finsternis. Dabei besteht also kein Risiko.
So im Großen und Ganzen scheint Gott schlafähnliche Zustände als Kommunikationsweg zu den Menschen also ganz ok zu finden und auch weidlich zu nutzen. Da es neurophysiologisch auch gar nicht anders geht, finden solche Wach- und Wahrträume im Niemandsland zwischen Wachen und Schlafen statt. Da wo das menschliche EGO schläft.
Logisch.
Das dürfte im EEG sich als Grenzwert einer Theta/Delta3 Frequenz darstellen, so um die 3-4 Hz. Vielleicht im Falle von Visionen noch garniert mit ein paar Epsilon und Gamma Peaks.
Mag sein - bin zwar in neurologischer Behandlung, aber kein Arzt.
Wie auch immer - das EEG eines schlafenden biblischen Propheten dürfte sich von dem eines sich in einer hypnotischen Heilungstrance befindlichen Menschen nur um individuelle Varianzen unterschieden haben.
Das kannst Du aber nur vermuten.
Ein gewisser Herr Franzke jedoch - meines Wissens Mensch - äußert sich nun dergestalt, dass er eindringlich vor u.a. diesem Verfahren als Teufelswerk
Menschenwerk würde ich sagen.
und Tor zu bösen Mächten der Finsternis warnt.
Diese Möglichkeit besteht leider.
Da Menschen sich irren können, hier gehen wir konform, kann auch ein Herr Franzke sich irren, korrekt?
Sicher. Genau wie wir alle.
Nimm also diese Dinge zusammen: Franzke ist ein Mensch und kann sich irren; Gott teilt sich dem Menschen über hypnagoge Zustände mit.
Letzteres ist eine Vermutung Deinerseits.
EEG Korrelate sind zwar wissenschaftlich, stehen jedoch mit ihren Schlussfolgerungen grundsätzlich nicht im Widerspruch zur Bibel.
Wenn sie denn vorhanden sind.
Angenommen Deine minderjährige Tochter würde von heute auf morgen zu einer Schmerzpatientin werden, die Methoden der Wahl zur Reduzierung ihrer schier unerträglichen Qualen sind entweder die Dauereinnahme von Morphium oder aber die therapeutische Hypnose.
Meine minderjährige Tochter hatte chronische Knieschmerzen nach zwei OPs. Außer Akupunktur hat da nichts geholfen. Ich war davon weniger begeistert, habe sie aber selbst entscheiden lassen, nachdem ich ihr meinen Standpunkt geschildert habe. Wobei die westliche Akupunktur m.E. inzwischen ja nur noch wenig mit den ursprünglichen Vorstellungen zu tun hat.
Diese Dinge müssen immer eine Entscheidung des Einzelnen sein - der aber ALLE Gesichtspunkte bedacht haben sollte.
holodeck am 20. März 2009 15:35 .
Dad,
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jetzt hat’s mir grad etwas die Sprache verschlagen. Dafür sind der „lieben Psychotante“, wie der Herr Solipsist mich gern zu nennen pflegt, aber auch ein paar Dinge klar geworden. Ich hatte es Psychologin in Reha Maßnahmen der Arbeitsämter u.a. mit Fibromyalgie Erkrankten zu tun, weiß also, was allein dieses Krankheitsbild allein für sich genommen schon für eine Einschränkung der Lebensqualität bedeutet. Nun kommst Du daher und setzt noch die MS drauf. Tzzz, tzzz, dad, im Leben wie im Glauben immer ein Löffelchen mehr als die anderen ;-))
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Die Wege unseres Herrn sind unergründlich ... und vielleicht ist das eben nun auch kein Zufall, dass wir zwei auf dieses Thema gekommen sind und er möchte Dich auf etwas Wichtiges hinweisen.
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„Wo ein Mensch sich Einflüssen von außen öffnet, die er nicht kontrollieren kann“
Was, wenn ich Dir versicherte, dass es in einer heiltherapeutischen Hypnosesitzung weder zu einer Öffnung gegenüber Einflüssen von außen käme, noch zu einem Kontrollverlust und einer Abwesenheit von Bewusstheit? Dass eine weise Instanz in Dir – und sei es der Herrgott persönlich - sofort! bemerken würde, wenn irgendetwas nicht zu Deinem Wohle und Dir gegen den Stich läuft. Und Dich sofort hellwach sein und die Sitzung beenden lässt. Allein Deine Bedenken wären ein Grund, weshalb ein Therapeut bei Dir eher permissiv denn direktiv arbeiten sollte – indem er Wahlmöglichkeiten offeriert.
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Was, wenn die heiltherapeutische Hypnose, durchgeführt von einem darauf spezialisierten Arzt oder Neuropsychologen (wichtig sind in der Tat vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen mit den speziellen bei Dir vorliegenden Kranheitsbildern) eine bei Dir gut ansprechende Möglichkeit wären, die Schmerzen zu lindern und den progredienten Verlauf der MS anzuhalten oder die Phasen zwischen den einzelnen Schüben zumindest wesentlich zu verlängern? Bei der Linderung chronischer Schmerzen zumindest, verzeichnet die Hypnotherapie immerhin Erfolgsquoten von rund 70%.
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Wenn Du mehr erfahren möchtest, dann kontaktiere mich über PN. Vielleicht lassen sich in einem persönlichen Austausch Deine Bedenken ja ausräumen und alle Deine Gesichtspunkte bedenken.
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Gruß
holo
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daddysdearest am 20. März 2009 15:59 jetzt hat’s mir grad etwas die Sprache verschlagen. Dafür sind der „lieben Psychotante“, wie der Herr Solipsist mich gern zu nennen pflegt, aber auch ein paar Dinge klar geworden. Ich hatte es Psychologin in Reha Maßnahmen der Arbeitsämter u.a. mit Fibromyalgie Erkrankten zu tun, weiß also, was allein dieses Krankheitsbild allein für sich genommen schon für eine Einschränkung der Lebensqualität bedeutet. Nun kommst Du daher und setzt noch die MS drauf. Tzzz, tzzz, dad, im Leben wie im Glauben immer ein Löffelchen mehr als die anderen ;-))
Tja, das kann man sich leider nicht aussuchen.
Die Wege unseres Herrn sind unergründlich ...
Wobei er ja nicht der Urheber der Krankheiten ist.
und vielleicht ist das eben nun auch kein Zufall, dass wir zwei auf dieses Thema gekommen sind und er möchte Dich auf etwas Wichtiges hinweisen.
Das mag schon sein :-)
„Wo ein Mensch sich Einflüssen von außen öffnet, die er nicht kontrollieren kann“ Was, wenn ich Dir versicherte, dass es in einer heiltherapeutischen Hypnosesitzung weder zu einer Öffnung gegenüber Einflüssen von außen käme, noch zu einem Kontrollverlust und einer Abwesenheit von Bewusstheit?
Dann würde das vieles, was ich bisher über Hypnose gehört und gelesen habe (nein, keine christlichen Bücher) über den Haufen werfen. Ist aber auch schon etwas länger her.
Dass eine weise Instanz in Dir – und sei es der Herrgott persönlich - sofort! bemerken würde, wenn irgendetwas nicht zu Deinem Wohle und Dir gegen den Stich läuft. Und Dich sofort hellwach sein und die Sitzung beenden lässt.
Das würde ich schon ziemlich beruhigend finden...
Allein Deine Bedenken wären ein Grund, weshalb ein Therapeut bei Dir eher permissiv denn direktiv arbeiten sollte – indem er Wahlmöglichkeiten offeriert.
Die man doch eigentlich immer haben sollte.
Was, wenn die heiltherapeutische Hypnose, durchgeführt von einem darauf spezialisierten Arzt oder Neuropsychologen (wichtig sind in der Tat vertiefte Kenntnisse und Erfahrungen mit den speziellen bei Dir vorliegenden Kranheitsbildern) eine bei Dir gut ansprechende Möglichkeit wären, die Schmerzen zu lindern und den progredienten Verlauf der MS anzuhalten oder die Phasen zwischen den einzelnen Schüben zumindest wesentlich zu verlängern?
Damit habe ich GsD wenig Probleme, da ich auf die Schubprophylaxe gut anspreche und schon lange schubfrei bin.
Bei der Linderung chronischer Schmerzen zumindest, verzeichnet die Hypnotherapie immerhin Erfolgsquoten von rund 70%.
Was ja beachtlich ist.
Wenn Du mehr erfahren möchtest, dann kontaktiere mich über PN. Vielleicht lassen sich in einem persönlichen Austausch Deine Bedenken ja ausräumen und alle Deine Gesichtspunkte bedenken.
Ich werde mal drauf rumdenken.
daddysdearest am 18. März 2009 16:51 Ich kenne keine einzige Freikirche, auf die Deine Beschreibung zutrifft.
Solipsist am 18. März 2009 21:01 ...
Oder außerdem der Beitrag hier:
Woran kann man erkennen, dass geistlicher Missbrauch stattfindet? Viele Aspekte lassen sich auf 3 Merkmale zusammenfassen, die wie Pfeiler das System tragen.
* Starke Autoritaetsstrukturen
* Exklusivitaet: Abschottung und Elitedenken
* Strenge Verhaltensnormen und Leistungsfroemmigkeit
Diese stehen z.T. zueinander in Beziehung und treten in verschiedenen Kombinationen immer wieder auf. 1. Unhinterfragbare Autorität
Gefährlich wird es immer dann, wenn die Leitungsperson bzw. ein Leitungskreis eine besondere, deutlich herausgehobene Stellung bekommen, die sie über die normale menschliche Ebene erheben. Die Erhöhung des spirituellen Meisters führt umgekehrt zur Abwertung und Entpersönlichung der Anhänger. Woran erkenne ich, wenn die Leitung ungute Autoritätsansprüche stellt? Mögliche Kontrollfragen sind:
a) Umgang mit Kritik: Geht Kritik immer nur von oben nach unten (Die Autorität sagt, was der Gläubige in seinem Leben noch verbessern muss)? Ist derjenige, der sachliche Kritik übt, willkommen, oder selbst ein Problem? Ist man offen für die Ursachen der Kritik? Oder will man lieber die Kritiker beseitigen statt das Problem zu beseitigen?
b) Auslegungsmonopol: Nimmt die Führung für sich in Anspruch, einen direkteren Draht zu Gott zu haben, aus dem sich ein Unfehlbarkeitsanspruch zeigt? Gibt es eine geistliche Monokultur durch die Zentrierung auf eine Person bzw. eine kleine Personengruppe (nur deren Auslegung zählt, nur deren Schriften werden verwendet)? Dient die Bibel nur als Belegstellenbuch für eigene Überzeugungen? Hinweise darauf wären zu viel Würze mit Bibelstellen (Bibel-Hopping quer durch die Bücher) und „Konkordanzbeweise“ ohne zusammenhängende Textanalyse.
c) Gleichsetzung menschliche Beziehung = Gottesbeziehung: Gefährlich ist eine Gleichsetzung der Beziehung zur Gemeinde und der Beziehung zu Gott. Dies führt nämlich schnell zur der Konkretion, dass die Beziehung zum Gemeindeleiter über die Beziehung zu Gott direkt Auskunft geben soll. Ist man einmal mit dem Gemeindeleiter nicht einverstanden, so wäre dies eine Rebellion gegen Gottes Willen. Zwar gilt nach dem Neuen Testament, dass Gottesliebe und Nachfolge Jesu sich an der Liebe zu den Mitmenschen erweist. Gefährlich ist dennoch die äußere Prüfung und Abrechnung dieses Verhältnisses in Form einer Messlatte und die Einschränkung auf eine konkrete Gruppe: Wie deine Beziehung zu uns (Gemeinde / Gemeindeleitung) ist, zeigt, wie dein Verhältnis zu Gott ist. Sich von der Gemeinde zu trennen hieße dann, sich zugleich von Gott zu trennen.
Usw., etc.....
...
Quelle:
http://www.aussteiger-info.ch/default.asp?id=147&mnu=147
...
...
...
So wie Du mit Kritik nicht umgehen kannst, sehe ich Dich und Deine Gemeinde da mit an vorderster Front.
Solisist
Solipsist am 18. März 2009 21:54 "Solisist"???
Sind es doch schon vier gewesen Holo??
holodeck am 18. März 2009 23:13 Naaaaaaa ... das Thema potenziert nur die Wirkung ;-)))
daddysdearest am 19. März 2009 09:56 Ausgesprochen tendenziös geschrieben. Dass Peter Wenz (den ich persönlich schon erlebt habe und der sehr voreingenommen dargestellt wird) in BW hohes Ansehen auch bei Nichtchristen in Politik etc. genießt, wird bequemerweise weggelassen.
*Oder außerdem der Beitrag hier:
Woran kann man erkennen, dass geistlicher Missbrauch stattfindet? Viele Aspekte lassen sich auf 3 Merkmale zusammenfassen, die wie Pfeiler das System tragen.
Diese stehen z.T. zueinander in Beziehung und treten in verschiedenen Kombinationen immer wieder auf. 1. Unhinterfragbare Autorität
Gefährlich wird es immer dann, wenn die Leitungsperson bzw. ein Leitungskreis eine besondere, deutlich herausgehobene Stellung bekommen, die sie über die normale menschliche Ebene erheben. Die Erhöhung des spirituellen Meisters führt umgekehrt zur Abwertung und Entpersönlichung der Anhänger. Woran erkenne ich, wenn die Leitung ungute Autoritätsansprüche stellt? Mögliche Kontrollfragen sind:
a) Umgang mit Kritik: Geht Kritik immer nur von oben nach unten (Die Autorität sagt, was der Gläubige in seinem Leben noch verbessern muss)? Ist derjenige, der sachliche Kritik übt, willkommen, oder selbst ein Problem? Ist man offen für die Ursachen der Kritik? Oder will man lieber die Kritiker beseitigen statt das Problem zu beseitigen?
b) Auslegungsmonopol: Nimmt die Führung für sich in Anspruch, einen direkteren Draht zu Gott zu haben, aus dem sich ein Unfehlbarkeitsanspruch zeigt? Gibt es eine geistliche Monokultur durch die Zentrierung auf eine Person bzw. eine kleine Personengruppe (nur deren Auslegung zählt, nur deren Schriften werden verwendet)? Dient die Bibel nur als Belegstellenbuch für eigene Überzeugungen? Hinweise darauf wären zu viel Würze mit Bibelstellen (Bibel-Hopping quer durch die Bücher) und „Konkordanzbeweise“ ohne zusammenhängende Textanalyse.
c) Gleichsetzung menschliche Beziehung = Gottesbeziehung: Gefährlich ist eine Gleichsetzung der Beziehung zur Gemeinde und der Beziehung zu Gott. Dies führt nämlich schnell zur der Konkretion, dass die Beziehung zum Gemeindeleiter über die Beziehung zu Gott direkt Auskunft geben soll. Ist man einmal mit dem Gemeindeleiter nicht einverstanden, so wäre dies eine Rebellion gegen Gottes Willen. Zwar gilt nach dem Neuen Testament, dass Gottesliebe und Nachfolge Jesu sich an der Liebe zu den Mitmenschen erweist. Gefährlich ist dennoch die äußere Prüfung und Abrechnung dieses Verhältnisses in Form einer Messlatte und die Einschränkung auf eine konkrete Gruppe: Wie deine Beziehung zu uns (Gemeinde / Gemeindeleitung) ist, zeigt, wie dein Verhältnis zu Gott ist. Sich von der Gemeinde zu trennen hieße dann, sich zugleich von Gott zu trennen.
Usw., etc.....*
Das wäre in der Tat bedenklich - habe ich aber noch in keiner mir bekannten Freikirche erlebt oder beobachtet.
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So wie Du mit Kritik nicht umgehen kannst,
Ich kann mit Kritik sehr wohl umgehen, wenn sie nicht von oben herab in besserwisserischer und arroganter Manier kommt.
sehe ich Dich und Deine Gemeinde da mit an vorderster Front.
Was mal wieder zeigt, dass Du nur siehst, was Du sehen willst. Abgesehen davon kannst Du über meine Gemeinde noch weniger urteilen als über mich.

Solange der Vatikan verkündet, die Heilige Katholische Kirsche sei die einzig wahre, ist und bleibt die Ökumene eine Totgeburt. - Leider!!

... und mehr sogar! Beidseitige Ökumenische Verletzungen sind schlimm. Aber sie können auch ermuntern, tiefer nachzufragen. Sich nicht mit ökumenischen Nettigkeiten abzugeben, sondern sich an die harten Hindernisse heranzuwagen. Wie wäre es mit einer Weiterbildung in Richtung Ökumene? Zum Beispiel beim Möhlerinstitut? http://www.moehlerinstitut.de/

Der Papst ist alt. Abwarten, Zeit heilt alle Wunden.

Welche Fortschritte???? für wen?????

irgendwann muß doch jeder einsehen, daß der alte mann nicht in die heutige zeit paßt
Vielen Dank für die Mut machenden Worte.
Leider sieht es evangelischerseits nicht besser aus. Seit einigen Jahren ist in der evangelischen Kirche von einer Ökumene der Profile die Rede.
Das nahende Lutherjubiläum schlittert auf eine innerevangelische Bekenntnisfeier zu. Die Bitten auf katholischer Seite, dieses Jubiläum für die Ökumene zu nutzen, bleiben bisher ungehört.