Frage von DarkRadiohead, 77

Ist die Oberstufen-Mathematik extrem schwer wie es mir alle sagen?

Ich bin 15, nächstes Jahr verlasse ich die Realschule mit einer FOR-Q mit der ich berechtigt bin die Gymnasiale Oberstufe zu besuchen und strebe an, ein Gymnasium zu besuchen. Nun ist meine Frage; ist die Mathematik in der 11. Klasse viel schwerer als das der 10. Klasse der Realschule? Wie kann ich die Umstellung gut meistern? Eure Antworten sind sind mehr als erwünscht, habe nämlich starke Angst davor :(

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Volens, Community-Experte für Mathematik & Schule, 13

Sie ist im Grunde nicht schwerer als in den Klassen davor, denn du hast ja auch an Weisheit gewonnen.

Eine Tatsache schlägt aber für viele sehr unangenehm durch; Mathematik ist ein Elefant und vergisst nichts, vor allem nicht die Sachen, die du mal früher gemacht hast, als da sind Bruchrechnung, Prozentrechnung und jede Menge Äquivalenzumformungen, Trigonometrie und Pythagoras u.v.a.m. Niemand sollte damit rechnen, dass es wiederholt wird. In der Oberstufe sind diese Dinge so selbstverständlich wie das kleine 1x1.

Guck mal z.B. 
http://dieter-online.de.tl/Br.ue.che-1.htm

Du kannst da drin gern spazierengucken.

Expertenantwort
von Joshua18, Community-Experte für Abitur & Schule, 17

Na ja, Mathe ist für viele in der Oberstufe schon eine gewisse Herausforderung. Aber mit der richtigen Strategie lösen sich viele Probleme fast von selbst.

Also, ich hatte diese genialen Bücher von Dörsam: "Oberstufenmathematik leicht gemacht". Da ist für nicht Sachkundige alles sehr einleuchtend und plausibel beschrieben. Die Bücher sind weniger zum üben, als vielmehr zum Verständnis, der für viele doch zunächst äusserst komplexen Sachverhalte.

Diese Bücher kann man nun nicht wie einen Roman lesen. Am besten man liest hochkonzentriert höchstens 15 bis 25 Minuten und denkt danach noch ein bischen über das Gelesene nach. Ich hatte für Mathe-LK zusätzlich nichts anderes !

Wer allerdings die grundlegenden Rechentechniken wie Ausklammern, Gauss-Algorithmus etc. nicht richtig beherrscht, kann sich zusätzlich auch noch Bücher mit durchgerechneten Aufgaben besorgen z.B. von Kusch. Dann wird es allerdings sehr zeitintensiv, man hat ja schliesslich noch andere Fächer.

Hier mal eine Seite mit einer Beschreibung der relevanten Literatur zum Selbstlernen:

http://www.fernstudi.net/blogs/1162

Tip: Schau mal bei thesimpleclub.de rein !

Antwort
von kimkaix, 28

Wenn du gut in Mathe bist wirst du es meistern.

Du wirst ja eh die 10. Klasse dann wiederholen wenn du aufm Gymnasium wechselst. Und da gibt es extra ein Mathekurs für die Seiteneinsteiger, die auch in der Woche mehr Mathestunden haben als die anderen Schüler sodass man mitkommt :) In der 11. Klasse werden dann die Kurse gemixt mit den normalen Schülern

Ich bin auch ein Seiteneinsteiger. Habe von der Realschule aufs Gymnasium gewechselt und habe im Abi in Mathe eine 2 bekommen :)

Also ja es ist machbar :D

Antwort
von IIZI9I5II, 31

Naja, jeder hat seine eigene Auffassung über Mathematik. Dem einem ist der Übergang nicht schwer, dem anderen schon. Ich fand persönlich die 11 Klasse relativ leicht. Ich hatte danach LK, das war für mich schon sehr schwer. Die Klausuren von den GK-Kursen waren auf jeden Fall schaffbar. Wenn man keine großen Probleme hat mit Mathe und vernünftig lernt, sollte man in GK eigentlich mindestens eine 2 schaffen. Mach dir aber nicht zu viele Sorgen.

Ich habe noch ein Tipp für dich. Wenn du für die Klausuren lernen solltes, musst du dir eine Strategie aufbauen, die man in der 10 nicht braucht. Viele lernen, indem sie bis zum Umfallen Aufagebn lösen. Das ist aber pure Zeitverschwendung. Unserer Mathe LK Lehrer hat das immer vor jeder Klausur gesagt. Ich habe das erst am Ende der Schulszeit jedoch zur Kenntnis genommen :( . Naja, das wichtigste ist das Verfahren zu verstehen. Dann machst du vor mir aus ein paar Aufgaben zur Überprüfung. Was in Mahte sehr wichtig ist und du lieber dafür die Zeit nehmen solltest, ist das Warum. Viele wenden Verfahren usw. an ohne das Wissen warum sie das genau machen. Was noch sehr wichtig ist (für mich das wichtigste) ist die Fehleranalyse. Wenn es irgendwo hackt und du ein Teil-/Thema nicht verstehst musst du unbegingt herausfinden, wieso du es falsch gemacht hast. Ja das sagen alle Lehrer, bloß macht es keiner. Aber das hilft, wirklich! Danach solltes du unbedingt die Grundbasic kennen. Wenn du die nicht weißt, kann  man das anders sofort vergessen! Also zum Beispiel die Potengesetze kennen und die allg. Rechenregel.

Viel Glück ;)

Antwort
von Spucki12, 19

Ich sage dir schonmal: Wenn du es wirklich willst, schaffst du es auch.

Das beste wäre wenn du aufs Gymnasium kommst, dass du bei jeder Situation, in der du eine Frage stellen wollen würdest, sie auch zu stellen und Sachen, die du nicht ganz verstanden hast, dir entweder vom Lehrer oder einem Mitschüler erklären zu lassen, es im Buch (da sollte es eigentlich verständlich erklärt sind) anzuschauen und zu verstehen oder im Internet (zur Not) zu recherchieren. Dabei gibt es oft ziemlich komplitzierte Seiten, die dich meißt mehr verwirren als sie helfen, deshalb das nur als wirklich letzte Option.

Klar ist die Umstellung wahrscheinlich schwer (Ich weiß nicht wie Mathe auf der Realschule ist), aber auf jedenfall machbar!

Antwort
von ReterFan, 25

Ich bin am Gymnasium in der 12. Klasse, mache also dieses Schuljahr mein Abitur. Ich bin im Mathe Leistungskurs. Ich bin seit der 7. Klasse (bei uns so üblich) auf dem Gymnasium, von daher weiß ich nicht wie es auf der Realschule aussieht. Aber ich kann dir sagen, wenn man Mathe einmal verstanden hat, ist das gar kein Problem. Für mich war Mathe dementsprechend kein Problem (stehe eigentlich immer zwischen 14 und 15pkt). Wichtig für die Oberstufe ist, dass du sicher mit Brüchen, Prozentzahlen, (kleinen) Potenzen, dem kleinen Ein-Mal-Eins und Rechengesetzen rechnen kannst. Wenn du bei etwas davon Schwierigkeiten hast, würde ich das vorher nochmal wiederholen, das ist dann definitiv von Vorteil. In der 12. Klasse behandelt man (jedenfalls bei uns) auch dreidimensionale Koordinatensysteme, das heißt dass man auch eine gewisse räumliche Vorstellungskraft benötigt. Auch auf Themen wie Funktionen usw., die auch schon vorher auf dem Gymnasium unterrichtet wurden, sind wichtig.

Antwort
von Seelendieb200, 31

Für die Leute die schon immer auf dem Gymnasium waren ist es nicht schwer, weil das dort schon so ab der 8. oder 9. gemacht wird, aber es gab einige die sich an Mathe und auch an Physik, Chemie, Bio, manchmal noch an weiteren Fächern wirklich einen Zahn ausgebissen haben. Wenn du aber fleißig lernst und gute Lehrer bekommst, sollte das gehen. Haben schließlich schon viele geschafft :)

Antwort
von RomanAtwood, 26

Ich war immer relativ schlecht in Mathe, aber in der Oberstufe fand ich es sehr einfach... bis zur Oberstufe war ich ein 3er bis 5er Schüler und in der Oberstufe hatte ich zwischen 12 und 15 Punkten...  also 1 bis 2+.

Ich find Oberstufenmathematik einfacher.

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