Frage von bachforelle49, 18

Ist die Nullzinspolitik dem Streben nach einem Europa geschuldet?

damit die ärmeren europäischenLänder mit geringem oder rückläufigem Wirtschaftswachstum über die Runden kommen, hat die EZB die Nullzinspolitik verfügt, was zur Folge hat, daß Sparen sich nicht mehr lohnt. Mit erheblichen Folgen, denn das Vorsorgespektrum der Altersversorgung bis hin zur betrieblichen Altersversicherung (bAV) geht den Bach herunter! Ist das der Preis, den wir für ein Europa zahlen müssen, wenn die EZB als Instrument der europäischen Zinspolitik Nullzinsen aufs Sparkapital anordnet?

Antwort
von basai46, 6

das (Be)streben nach einem Europa ist höher zu bewerten als zum Beispiel der Rentengedanke, daß also Vorsorgesparen fürs Alter sich nicht mehr lohnt, weils keine Zinsen abwirft etc.. Natürlich bleibt nichts für Alter übrig, außer bei denen, die den Überschuß(gedanken) schon im voraus (beim Planen) auf die Fahnen ihrer Diäten(erhöhungen) geschrieben haben. Das ist eben der Unterschied: Während der Gedanke und das Streben nach einem Europa eine reine Utopie ist (und bleibt), sind die Armutsrenten (in Zukunft) eine absolute Tatsache! Da ändert auch dies (angebliche) Kontrollinstrument wie die EZB nichts dran: Die Armut wird wachsen in dem Tempo wie die Zinsen in den Keller gehen! Und die Reichen verlieren trotzdem nichts von ihrem Kapital, weil sies anderweitig anlegen..

Antwort
von teutonix1, 11

Und frag mal die tatsächlichen Wirtschaftsexperten, deren Kritik immer lauter wird, auf die aber keiner der Verantwortlichen EU-Fuzzies hören will.

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