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Ist die neue Wohn-Riester eine sinnvolle Anlage / Sparmaßnahme?

gefragt von sLaMmEr am 08.09.2009 um 13:26 Uhr

Hallo ihr Lieben,

ich wollte mal von euch wissen, wie eure Meinung zu dieser neuen Anlageform ist und auf welche Dinge man evtl. besonders achten sollte, welche Zulagen bzw. Steuerersparnisse man in Anspruch nehmen sollte etc.

Denke das wird sehr interessant. Vielen Dank

MfG sLaMmEr

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anonym
beantwortet von MadRampage am 9. September 2009 08:06
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Hilfreichste Antwort

Besser wie ein klassischer Bausparvertrag sind die Wohn-Risters schon (meiner Meinung nach). Aber auch hier gilt es einiges zu beachten:

Das wichtigste sind die Restriktionen: Es muss eine selbst genutzte Immobilie sein (auf sehr lange Zeit) - und das mit Sicherheit zu Planen ist nicht für jeden machbar!

Ansonsten sollte man beachten, dass als Eigenheim/Wohnungsbesitzer weiter Kosten anfallen (Instalthaltung, Moderbisierungen) - also Wohnriester + gesetzliche alleine könnte auch schnell knapp werden.

Kommentar von sLaMmEr am 9. September 2009 17:26

Gut. Aber Wohn-Riester ist lt. meinen Infos auch für Schuldenabbau (die Schulden müssen natürlich immobilientechnisch sein) oder für Hypotheken i ndiesem Bereich etc. nutzbar.

Jedoch geht es bei mir auch um eine selbst genutze Immobilie auf lange Zeit. Also ok? Wenn man die Immobilie verkauft kann man doch sein neues Haus umschulden. Wie meinst du das mit weiteren Kosten? Diese kosten fallen doch immer an unabhängig vom Riestern oder?

Gibt es denn gute und sichere Alternative nzum Wohn-Riester???

DANKE!

Kommentar von MadRampage am 14. September 2009 08:58

KOSTEN:

bei einem Riester-banksparplan fallen (meist) keine Kosten an, man ist sofort im plus. Ich habe so einen und könnte mich ja jährlich für ein anderes Risterprodukt entscheiden. Andere Risterformen haben Abschluss und Provisionskosten die meist in den ersten 5 Jahren abgezogen werden.

ALTERNATIVE

Kenne ich auch keine wirkliche außer eben auf eigene Faust, also Eigenkapital mit Tagesgeld und anderen risikoarmen Anlagen ersparen und dann zwei Bankkredite zur Finanzieung (1x 60%, 1x 40%-Eigenkapital) ...

Zusätzlich ein Banksparplan-Rister weil ein Eigenheim ja auch kosten verursacht und nur gesetztlich knapp werden könnte.

Dann hast Du auch kein Problem, wenn Du das dich mal verkaufen willst oder gar must. Nachversteuern müsstest Du dann auch nur den Ristervertrag. Wenn Du eine Einligerwohnung integrierst könntest Du einige Steuervorteile nutzen, was mit Wohnrister meines Wissens auch nicht so einfach geht (wäre ja nicht 100% eigengenützt).


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anonym
beantwortet von Riesterexpertin am 10. September 2009 09:38
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Wohn-Riester umfaßt verschiedene Produktmöglichkeiten. Einmal den Riester-Bausparvertrag. Hier werden Eigenbeiträge + Zulagen vom Staat einbezahlt. Vorteil ist natürlich, dass der Staat mit seinen Zulagen und zusätzlichen Steuervorteilen in der Ansparphase kräftig mithilft. Sehr positiv sind auch die Steuervorteile (Eigenbeiträge können bis zu 2100 € jährlich - je nach steuerlicher Situation des Sparenden steuermindernd geltend gemacht werden können). Die Rechnung, ob sich dies rentabel ist oder nicht ist sehr einfach: mit Riester kann hier mehr angespart werden als bei der Variante ohne Riester. Dann kann Wohn-Riester dazu genutzt werden die Immobilie zu finanzieren. Das heißt konkret werden die Zulagen dazu verwendet den Immobilienkredit zurückzuzahlen. Durch die Zulagen und Steuervorteile ist die Rückzahlung des Baukredit schneller zu bewerkstelligen, als ohne. Damit spart man sich Schuldzinsien und ist schneller mit dem abzahlen des Kredit fertig. Weiter kann ein Riester-Sparvertrag, als Eigenkapital bei der Finanzierung verwendet werden. Generell ist es so, dass Wohn-Riester dem Ansparenden hilft ein Eigenheim zur Altersvorsorge zu schaffen. Keine andere Altersvorsorgevariante von staatlicher Seite unterstützt die Schaffung ein eigenem Wohnraum. Zu den Produkten siehe unter www.riester-produkte.net

Kommentar von Simple_avatar2smallhumoer am 6. Oktober 2009 09:18

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anonym
beantwortet von Riesterexpertin am 10. September 2009 09:31
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Wohn-Riester umfaßt verschiedene Produktmöglichkeiten. Einmal den Riester-Bausparvertrag. Hier werden Eigenbeiträge + Zulagen vom Staat einbezahlt. Vorteil ist natürlich, dass der Staat mit seinen Zulagen und zusätzlichen Steuervorteilen in der Ansparphase kräftig mithilft. Beachte bitte auch die Steuervorteile (Eigenbeiträge können bis zu 2100 € jährlich - je nach steuerlicher Situation des Sparenden steuermindernd geltend gemacht werden können). Die Rechnung, ob sich dies rentiert ist sehr einfach mit Riester kann hier mehr angespart werden als bei der Variante ohne Riester. Dann kann Riester dazu genutzt werden die Immobilie zu finanzieren. Das heißt konkret werden die Zulagen dazu verwendet den Immobilienkredit zurückzuzahlen. Durch die Zulagen und Steuervorteile ist die Rückzahlung des Baukredit schneller zu bewerkstelligen, als ohne. Damit spart man sich Schuldzinsien und ist schneller mit dem abzahlen des Kredit fertig. Weiter kann ein Riester-Sparvertrag, als Eigenkapital bei der Finanzierung verwendet werden. Generell ist es so, dass Wohn-Riester dem Ansparenden hilft ein Eigenheim zur Altersvorsorge zu schaffen. Keine andere Altersvorsorgevariante von staatlicher Seite unterstützt die Schaffung ein eigenem Wohnraum. Zu den Produkten siehe unter www.riester-produkte.net.


anonym
beantwortet von mig112 am 8. September 2009 13:31
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Nein, es handelt sich dabei um groben Unfug, welcher mit heißer Nadel gestrickt von der Bausparkassen-Lobby durchgedrückt wurde. Womit ich nicht behaupten will, andere Riesterverträge seien pauschal besser...

Kommentar von sLaMmEr am 8. September 2009 13:34

Kannst du dort bitte genauer drauf eingehen? Was genau daran ist Unfug? Gibt es gute/sichere Alternativen? Bitte ein bisschen detaillierter. Danke.

Kommentar von mig112 am 8. September 2009 13:55

Natürlich gibt es gute Alternativen! Zum Beispiel auch solche, die ich ohne Restriktionen geniessen kann, wenn es mich im Alter in südliche Sonne verschlägt...

Und wenn ICH entscheide MEIN Haus zu verkaufen und in eine Alten-WG umzuziehen, wird mir das kein Bürokraten-Sesselfurzer vom Riesteramt madig machen!!

Kommentar von sLaMmEr am 8. September 2009 15:37

Hm, irgendwie schwer nachzuvollziehen deine Ansicht und nicht ganz schlüssig.

Gehe doch mal bitte näher darauf ei nwas du a nden Wohn-Riester Verträgen Unfug findest!?

ICH habe leider noch kein Haus und will dorthinkommen. Was schlägst du denn vor um 30% Eigenkapital aufzubauen? Nur unters Kopkissen damit?

Kommentar von mig112 am 8. September 2009 15:49

anonym
beantwortet von brummhummel am 8. September 2009 13:30
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Nicht unbedingt - zu lange Laufzeit und zweckgebunden (nicht sehr flexibel) . Häufig undurchsichtzige vertragsgebühren und abschlusskosten . Und am Ende voll versteuert - geschenkt ist da nichts .

Kommentar von sLaMmEr am 8. September 2009 13:33

Hm,

aber die Laufzeit ist ja variabel regelbar. Zweckgebunden ja nur in dem Sinne dass das angesparte Kapital am Ende für eine Immobilie etc. genutzt werden muss und nicht für Urlaub, Auto o.Ä. da sonst die Zulagen wegfallen.

Das mit den Vertragsgebühren und der Versteuerung ist natürlich ein argument. Weißt du da Näheres? Zahlentechnisch?

Danke.


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