Frage von Handwerkbursche, 872

Ist die Menschheit (schon) abhängig (geworden) von Handy & Smartphone?

Antwort
von Tasha, 407
Ja

Die Frage ist zu kurz gestellt.

Was bedeutet "abhängig"?

Abhängig im Sinne von süchtig, oder abhängig im Sinne von "es geht nicht mehr ohne"?

Halten wir erst mal fest: Wenn eine technische Neuerung eine Zeit lang verbreitet ist, so dass viele bis die meisten Menschen (eines Gebietes) sie nutzen, dann wird jeder, der in so einer Umgebung lebt, in gewisser Weise abhängig von der Neuerung. Wir erwarten heute z.B., dass man an einem Tag 200 km weit fahren kann, egal ob mit Auto oder Bahn - in Zeiten von Pferdekutschen wäre das nicht jedem möglich gewesen. Heute ist das für viele der Weg zur Arbeit. 

Heute gibt es fast keine Telefonzellen mehr. Früher gab es mal recht viele, man fand in Städten meist eine Telefonzelle in weiterer Umgebung. Wer also heute schnell mal irgendwo anrufen möchte, braucht ein Handy. Außerdem gibt es immer weniger Menschen, die eine Armbanduhr tragen - jedenfalls fällt mir das im Umfeld auf - und ohne Handy hat man oft die Uhrzeit nicht. Viele Menschen müssen heute auch beruflich "jederzeit" erreichbar sein - nicht nur durch den Chef, auch durch ihre Kunden - und ohne Handy wäre das schwierig.

GPS etc.: Einige brauchen es sicherlich beruflich, andere könnten darauf verzichten. Früher hatte man eine Straßenkarte mit, die man heute meines Wissens immer noch kaufen kann. Oder man hat in der Stadt/ einem unbekannten Ort jemanden gefragt - Menschen auf der Straße, Verkäufer, Kneipenwirte etc. - auch das ist heute durchaus ja noch möglich. Allerdings: Ich habe mich vor einiger Zeit total verfranst in eigentlich bekannter Umgebung und fragte dann eine Frau in einem parkenden Auto, ob ich auf dieser Straße in die richtige Richtung gehe. Sie holte ihr Handy raus und schaute nach. Hätte ich auch tun können, war mir aber nicht eingefallen!

Vieles ist "Luxus" in dem Sinne, dass man früher darauf verzichten konnte. In unbekannter Umgebung nachschauen, wann der nächste Bus oder die nächste Bahn kommt, bevor man sich zur Haltestelle aufmacht oder schauen, wann der nächste Laden öffnet/ schließt und wo überhaupt in der Nähe bestimmte Läden sind. Früher hätte man gefragt, wäre hingelaufen, hätte festgestellt, dass der Bus gerade abgefahren ist oder der Laden heute geschlossen hat und wäre achselzuckend wieder weggegangen oder hätte halt gewartet.

Die andere Möglichkeit wird allerdings zunehmend verbreiteter: Süchtig im Sinne von "man kann nicht mehr ohne". Kürzlich sah ich im Krankenhaus einen Mann, der gerade an dem Tag eingeliefert worden war und verzweifelt versuchte, eine Internetverbindung zu etablieren, damit er seine Filme schauen könnte. Das klappte längere Zeit nicht. Der Mann war völlig verzweifelt, unruhig, man könnte schon sagen: Fast süchtig. Früher hätte er ferngesehen - und es gab für 2 Patienten nur einen Fernseher im Zimmer, was beide furchtbar fanden, was aber früher wohl kein Problem war - oder gelesen. Bei mehreren Krankenhausbesuchen in letzter Zeit fiel mir auf: Egal ob jung (20-30) oder alt (60-70+): Patienten haben ihr Smartphone am Bett und beschäftigen sich vornehmlich damit. Obwohl es im Krankenhaus einen großen Kiosk mit größerer Bücher- und Zeitschriftenauswahl gibt.

Viele greifen blind zum Handy und überlegen dann: Was wollte ich eigentlich machen.

Ich habe einen Bekannten besucht, der nach einer OP erst mal lichtempfindlich war. Ich persönlich hasse diese ständige Erreichbarkeit und tausche mit Freunden keine oder nur sehr wichtige Nachrichten aus. Mein Bekannter bat mich, weil er nicht lange aufs Display schauen konnte, sechs Leuten seinen "Status" (wie es ihm geht, was an dem Tag passiert war) zu schreiben. Das wäre wichtig, die würden darauf warten. Es waren keine nahen Angehörigen, sondern Freunde und sogar halt Bekannte, also keinen engen Freunde! Nach 6 ausführlichen Nachrichten - was haben sie geschrieben, was antwortet er - war ich erschöpft, und wären es meine Kontakte gewesen, wäre ich frustriert und wütend auf diese Leute gewesen, dass sie mich "zwingen", so engen Kontakt zu halten. Insofern würde ich die Betroffenen schon als süchtig bezeichnen, als überängstlich, etwas zu verpassen, nicht alles mitzuteilen oder mitzubekommen (geschrieben wurde: Was hat der Arzt gesagt, was habe ich heute gemacht, was wurde untersucht, was habe ich gegessen, was passiert morgen, etc.).

Süchtig: Viele würden es nicht einen Tag ohne Handy schaffen, selbst wenn sie nicht arbeiten müssten. Viele würden es auch nicht einen Tag ohne Handy und ohne anderweitigen Internetanschluss schaffen. Man würde unruhig werden. Insofern sind wir "süchtig".

Aber: Wir lesen auch jeden Tag. 200 Jahre früher war das nicht für jeden üblich. Wir "müssen" heute Nachrichten lesen, und das meist übers Internet, sonst fühlen wir uns von der Welt abgeschnitten. Auch das war vor 200 Jahren nicht üblich. 

Und: Wir sind so mit Bekannten, Freunden etc. vernetzt., dass wir uns oft schon Sorgen machen, wenn wir - je nach Art der Beziehung - nur ein paar Stunden bis einen Tag nichts von jemandem hören. Das wäre in den 60ern (nicht jeder hatte ein Telefon!) oder 80ern (Telefon nur zu Hause) gar nicht der Fall gewesen! Insofern sind wir schon sehr abhängig vom Handy. 

Hinzu kommt, dass die meisten private Inhalte auf dem Handy gespeichert haben, von Internetseiten und Spielen zu ganz privaten Notizen, Mails etc., so dass das Handy zu einer Verlängerung von uns wird: Wir haben Angst, dass bestimmte Menschen, selbst nahestehende, unser Handy in die Finger bekommen und Dinge lesen/ sehen könnten, die wir als fast schon intim betrachten. Was paradox ist angesichts der Informationen, die die meisten von uns in Social Media für alle Welt raushauen!

Kommentar von Handwerkbursche ,
www.youtube.com/watch?v=35DG2mODWgMwww.youtube.com/watch?v=35DG2mODWgM

Die Frage ist zu kurz gestellt. Was bedeutet "abhängig"? Abhängig im Sinne von süchtig, oder abhängig im Sinne von "es geht nicht mehr ohne"?

Sowohl - als auch.

Anlass meiner Frage ist der TV-Film "Hilfe, wir sind offline!", der vor wenigen Tagen im ZDF gezeigt wurde (Erstsendung).


https://www.zdf.de/filme/filmdonnerstag/hilfe-wir-sind-offline-108.html

In dieser Komödie litten 3 von 4 Mitgliedern einer Familie sehr darunter, plötzlich "offline" zu sein.

Bei einem Familienmitglied (dem Vater) schien es tatsächlich so zu sein, dass es schon aus beruflichen Gründen "nicht mehr ohne Smartphone" ging (Variante 2).

Bei zwei jugendlichen Sprößlingen schien es dagegen eher so zu sein, dass sie vom Smartphone "abhängig im Sinne von süchtig" waren (Variante 1).

Schön, dass du auf beide Varianten der Abhängigkeit in deiner Antwort eingehst, die mir - wie mehrere andere Antworten - ausgezeichnet gefällt.

Herzlichen Dank!

Kommentar von mylittlestar ,

Ich bin beeindruckt   wie viel man über nichts schreiben kann

Antwort
von rotesand, 341
Nein

Manche sind es vllt. schon, aber ich möchte die Situation nicht schlechter reden als sie ist -------> es gibt durchaus eine Anzahl von Menschen, die sich Smartphones und Handys ersparen & das ist auch gut so. Nur redet man darüber in den Medien viel weniger als über Leute, die Handy- oder Internetsüchtig wurden.

Antwort
von TimeosciIlator, 239
Nein

Das heißt: Ich hoffe, dass dies bei möglichst vielen noch nicht der Fall ist. Ein Gerät sollte niemals eine Abhängigkeit zu seinem Besitzer beanspruchen können - das würde die eigene Freiheit gewaltig einschränken.

Und die meisten Funktionen - machen wir uns doch nichts vor - sind überflüssiger Kokulores. GPS benutzt man beispielsweise nur dort, wo man noch nicht war. Man war aber so gut wie überall schon. Ist man mal in einer unbekannten Gegend, dann plant man das sowieso vorher schon ausgiebig und druckt sich 'ne Karte aus. Und um sich wirklich mal "verlaufen" zu können um nicht mehr zurückfinden zu können, muss man sich wirklich gewaltig anstrengen :)

Na ja, die Telefonfunktion und SMS ist ok. Aber das reicht auch ! Warum unbedingt diese ganzen Apps immer dabeihaben wollen ? Warum gutefrage.net unterwegs benutzen können, anstatt zu Hause schön übersichtlich an einem großen Bildschirm ?

Man kann es drehen wie man will. Ein Handy/Smartphone etc. ist größtenteils nur Selbstzweck und viel zu teuer. Und vor allem ein Prestigeobjekt. Es geht dann teilweise nur darum, wer das "bessere" Handy besitzt, was "mehr" kann :))

Irgendwie ist das Thema ganz schön traurig :-)


Kommentar von NoHumanBeing ,

GPS benutzt man beispielsweise nur dort, wo man noch nicht war. Man war aber so gut wie überall schon. Ist man mal in einer unbekannten Gegend, dann plant man das sowieso vorher schon ausgiebig und druckt sich 'ne Karte aus.

Es ist schon wesentlich praktischer, das nicht machen zu müssen. Außerdem findest Du per GPS (sofern der Fix gut ist) schneller ans Ziel, als mit einer Karte.

Bei Benutzung einer Karte benötigst Du erst einmal einige "Referenzpunkte" (z. B. Straßenkreuzungen), um zu wissen, wo Du bist und in welche Richtung Du gehst. Zudem enthält die ausgedruckte Karte nur das, von dem Du vorher wusstest, dass Du es brauchen wirst. Was, wenn Du unterwegs bist und plötzlich doch wo anders hin möchtest? Oder wenn Du doch andere Informationen auf der Karte benötigst?

Klar ist es nicht "lebensnotwendig", aber es vereinfacht die Dinge (gerade in großen Städten) einfach enorm. Hier kann man einfach nicht jeden Winkel kennen. Ich fahre beispielsweise öfter mal irgendwo hin, wo ich noch nicht war, einfach um noch mehr von der Stadt kennen zu lernen.

Na ja, die Telefonfunktion und SMS ist ok. Aber das reicht auch !

Telefon und SMS dürften bei mir mit die am wenigsten genutzten Funktionen des Smartphones sein. Und wenn ich dann doch mal telefoniere, dann meist nicht per GSM/UMTS, sondern per VoIP. Das kann ein "nicht smartes" Gerät in aller Regel auch nicht.

Ich benutze das Gerät vor allem für den mobilen Internetzugang (Browser), als GPS-Gerät und eben um E-Mails zu versenden und zu empfangen. Da fällt das doofe Zeichenlimit weg, sie kosten (bei Vorhandensein einer Datenflatrate) kein weiteres Geld, es können Anhänge, wie Fotos dran. Wozu heutzutage noch eine SMS schicken? Ich kenne von viel mehr Leuten die E-Mail-Adresse, als die Mobiltelefonnummer.

Achja, a propos Fotos. Als Kamera ist ein Smartphone natürlich auch ziemlich nützlich. Natürlich liefert eine "richtige" Digitalkamera in der Regel eine bessere Bildqualität und bietet mehr Möglichkeiten (z. B. größere Bildwinkel, optischen Zoom, etc.), aber mal ehrlich, wann hat man die schon dabei? Das Telefon befindet sich immer in der Tasche, man kann also jederzeit knipsen, wenn es sich lohnt.

Antwort
von Lexa1, 185
Ja

Aber viele sind bewusst abhängig, da es in vielen Bereichen gar nicht mehr ohne geht. Und oftmals wird der Besitz und die Handhabung geradezu vorausgesetzt. Muss ja auch nicht unbedingt was schlechtes sein, Es hat auch Vorteile.

Ich will damit auch sagen, das man es nicht gleich mit Sucht vergleichen darf. Das sind zwei verschiedene Sachen.

Nur sollte sich jeder auch mal Grenzen setzen und das Teil für gewisse Zeiten oder bei gewissen Gelegenheiten einfach mal ausschalten.

Antwort
von florianhoehn03, 95
Ja

Jain

Es gibt Menschen die mit Handys umgehen können und es einfach mal abschalten

Es gibt aber auch viele Menschen die nicht mehr ohne ihr Hnady auskommen. (Meine Klasse)

Antwort
von howelljenkins, 190
Nein

"die menschheit" ist noch nicht von handys abhaengig geworden, aber vor allem in den industrienationen ist mobiles telefonieren und auch mobile internetnutzung mittlerweile nicht mehr aufzuhalten.

ich persoenlich habe kein mobiltelefon. wenn ich unterwegs bin, bin ich nicht zu erreichen und das werde ich mir auch erhalten, so lange man noch ohne handy bezahlen kann. 

was ich persoenlich an der entwicklung bedenklich finde ist, dass hier ein bedarf geschaffen wird, der gar nicht in dem umfang besteht. und das in gewisser hinsicht natuerlich zur hilflosigkeit erzogen wird. es ist ja jetzt schon so, dass leute denken, es sei eine katastrophe, wenn man kein handy dabei hat, "falls mal was passiert". ist es aber gar nicht.

Antwort
von superlolly, 175
Ja

Ich denke schon. Heute sind doch so viele Dinge undenkbar ohne das Handy. Auch wenn das nicht alle Menschen mit einschließt, aber doch die Mehrheit.

Antwort
von WindlePoons, 54

Ich erlaube mir mal meine Antwort genau so zu formulieren, wie ich immer antworte wenn man mich nach meiner WhatsApp Gruppe frägt...

Ich kann mir den Luxus leisten, KEIN SMARTPHONE zu haben^^

Habe bislang in meinem Leben nur ein (echtes) Handy gehabt. Hab es immer noch. Ist ein Samsung SGH-C260. Seit Oktober 2007 im Dienst, lade es einmal die Woche, LÄUFT.

In meinen Augen sind die Menschen die permanent auf ihren "Wischkästen" rumschaun (egal ob man mit ihnen am tisch sitzt weil man einen trinken gehn wollte) nur irgenwie zu sehr darauf fixiert, was andere machen oder was andere von einem halten. Oh und ich muss immer auf Instagramm (oder wie des heist) alles "liken", oder was auch immer... Ijaaaa... 

Kann mich noch an Zeiten erinnern, da ging man aus dem Haus und man war weg. Oder an Zeiten wo man sagte: Hey Alter, hast du Kleingeld, muss mal in die Telephonzelle?

Um richtig zu Antworten: Die Menschen die "Abhängig" sein wollen von ihren Smartphones, sind es. Egal ob nun Berufsgebunden (also 24/7 erreichbar) oder freizeittechnisch (Twitter o.Ä.).
Andere die sich in "einfacheren" Pfaden bewegen sind es nicht. Ich zähl mich da mal dazu.

Antwort
von Backfreak88, 18
Ja

Definitiv ja. Denn das Leben ist im Informationsalter deutlich schnelllebiger geworden und die Menschen haben auch nach der Arbeit noch viel stress und können nicht einfach so abschalten.

Antwort
von funnygirl2410, 46
Ja

Ohne Smartphones würde vieles nicht mehr so leicht gehen, z.B schnell Verabredungen machen oder mal eben ein neues Bild posten. Und dann fehlen einem Mal die Hausaufgaben, die kann mman dann nicht mehr so leicht bekommen wie über einen Messenger.

Kommt natürlich auch auf dich an: Freunde von mir nutzen ihr Handy so gut wie fast nie und sind auch nicht viel online und wenig im Internet oder Social Media Seiten unterwegs. Die würden bestimmt auch ohne Handy mal auskommen.

Andere Freunde von mir: Sind täglich online, posten mal eben ein Foto oder gehen schnell ins Internet und gucken Videos oder schauen was heute so passiert. Eine Freundin von mir ist 6 Stunden durchgehend an ihrem Tablet auf "YouTube" und guckt sich dort Videos an, sie besitzt auch einen eigenen Kanal. Bei solchen Leuten würde ich eher sagen: Denen wird es schwerer fallen ihr Handy abgeben zu müssen.

Also Kurzfassung: Nur manche Menschen sind abhängig oder süchtig aber auch viele andere könnten ihr Handy auch ruhig mal für einen Monat abgeben.

Antwort
von HerrUnsichtbar, 67
Nein

Von Handys sind lediglich einzelne Personen abhängig. 
Die Menschheit ist aber abhängig vom Internet, kannst du dir ein Leben ohne Internet vorstellen? Wie sollte es auch funktionieren, vieles läuft heute übers Internet und es ist einfach nicht wegzudenken.

Handys hingegen kann man durch andere Geräte ersetzen:
Internet -> Computer
Fotos & Videos -> Kamera
Musik -> MP3-Player/Musikanlage
Spiele -> Computer/Spielekonsolen

Antwort
von TypischAleks, 70
Ja

Ja klar. So gut wie jeder (in Europa, Australien, Amerika, Asien & teils Afrika) haben einen Smartphone, und benutzen es ständig! Ein Smartphone kann einfach sehr behilflich sein: Telefonieren, Rechnen, also eig. alles wichtige. Damit kann man auch Spiele zocken, usw. Klar wird dann die Menschheit davon abhängig! :)

Antwort
von Trioanoo, 109
Nein

Gibt noch genug Menschen die drauf verzichten & verzichtet haben.
"Menschheit" kann man hier nicht sagen.

Antwort
von BelieveME, 67
Nein

Praktisch gesehen nicht. Es gibt genügend Menschen die aus unterschiedlichsten Gründen nicht mal ein Handy haben (Noch nicht,in der Zukunft haben die ärmsten der Welt Handys aber kein Essen)

Antwort
von iPunktGePunkt, 83
Nein

Bitte nicht verallgemeinern. Die ganze Menschheit wohl nicht, zumindest ich nicht :-)

Antwort
von denny99, 20
Ja

Ja, unbedingt, an meiner Schule und auch zuhause erlebe und empfinde ich das tag täglich so. Gelte diesbezüglich eher als Aussenseiter, obwohl ich selber auch so n'Teil mit mir rumtrage, es aber nicht andauernd vor der Nase hab... und lieber Sport treibe :-)

Antwort
von IIZI9I5II, 193
Nein

Hättest du geschrieben: Ein Großteil der Menschheit, hätte ich mit Ja beantwortet. Mit dieser Fragestellung natürlich Nein. Obwohl ich jung bin, bevorzuge ich (wenn es in diesem Moment physikalisch möglich ist) das klassische Gespräch, wo man Augenkontakt hat. Trotzdem muss man sagen, dass es eine gewisse Notwendigkeit gibt, wodurch die Abhänigkeit eine natürlich Folge ist oder besser gesagt die Wortwahl in diesem Fall eher unzutreffend ist!

Antwort
von almmichel, 64
Ja

Abhängig nicht aber Sklave des eigenen Smartphones kommt besser.

Antwort
von Mausbaer555, 17
Ja

JA.

Und man sollte es nicht dramatisieren.

Die Gesellschaft hat immer Veränderungen durchgemacht. Ich stehe dem positiv gegenüber und bin ein großer Fan der (elektronischen) Zukunft.

Antwort
von kiniro, 118
Nein

Mit deinem Begriff "Menschheit" schließt du ausnahmslos jeden Menschen mit ein.
Was in meinen Augen faktischen total falsch ist.

Abhängigkeiten gibt es schon sehr lange.
Bei manchen Süchten ist das Smartphone noch die harmloseste Variante.

Denke nur mal an

  • Alkoholabhängigkeit
  • Rauchen
  • (illegale) Drogen
  • Medikamentenmissbrauch
  • Spielsucht (die ist auch ohne Smartphone schon lange präsent)
  • Arbeitssucht (Workoholic auf Neudeutsch)
  • Putzzwang
  • den Drang, sich selbst verletzten zu müssen
  • usw.

Dennoch betreffen alle die Süchte und Abhängigkeiten nicht DIE Menschheit, sondern einen Teil der Weltbevölkerung.

Ich fände es also gut, wenn bei so einem Thema differenziert werden würde.

Antwort
von Winni12345, 78
Nein

Nein. Das ist nun ein Bedürfnis. Ohne Handy heutzutage wäre man langsamer, nicht informiert, nicht genau, nicht rechtzeitig, sogar Hilflos. Anderseits mit Handy hast du viele Vorteile. Wenn es um deine Sicherheit geht, kannst von überall die Polizei verständigen, Fotos machen, Videos. Bei einem Unfall kannst du schnell Fahrzeuge von der Straße entfernen, weil du Beweis Fotos schießt und das reicht. Und...und....

Beruflich braucht man nichts sagen....

Sieh das Bild was Handy ersetzt.

Antwort
von blackbirdsr71, 116

Im Berufsleben - ja, weil sie Zeit sparen und Zeit Geld ist. Privat ist man einfach faul :)

Antwort
von DreiGegengifts, 66

Ja sicherlich. In modernen Gesellschaft hängt vom Handy einiges ab. Doch lassen sich Abhängigkeiten auch ersetzen. Z.B. durch neue technische Erfindungen oder durch Veränderung der Anforderungen.

Antwort
von NoHumanBeing, 212
Ja

Von überall aus E-Mails schreiben zu können und immer ein GPS-Gerät dabei zu haben, ist schon sehr nützlich.

Ich wohne in Berlin und in einer solch großen Stadt ohne GPS irgendwo hin zu finden, wo man noch nicht war, stelle ich mir wirklich sehr schwierig vor.

Kommentar von TimeosciIlator ,

In einer Millionenstadt sieht die Geschichte ganz anders aus. Aber wieviele gibt es davon im Vergleich zu den ganzen Käffern ? Und in einem davon friste ich ebenfalls mein Dasein :)

Würde ich in Berlin wohnen, würde ich GPS auch nicht unbedingt in so schwarzem Licht darstellen, wie ich es in meinem Beitrag tat. LG "Time"

Kommentar von NoHumanBeing ,

Aber wieviele gibt es davon im Vergleich zu den ganzen Käffern ?

Nicht sehr viele. Aber dafür leben dort gleich sehr sehr viele Menschen. ;-)

Und in einem davon friste ich ebenfalls mein Dasein :)

Du ärmster! Aber Du hast hoffentlich ne größere Stadt in der Nähe, oder?

Kommentar von TimeosciIlator ,

Das wären D'dorf und Köln. Aber dort bin ich gefühlte 0,5 x pro Jahr :)

Kommentar von Lexa1 ,

Da muss ich aber auch mal was los werden. Ich ( und viele Andere ) sind ohne Handy, Navi und dergleichen aufgewachsen und sind auch zurecht gekommen.Da gab es z.B. in größeren fremden Städten Stadtpläne oder sogar einen Mund zum fragen. Natürlich macht es heute die Technik viel einfacher und eventuell sogar leichter , aber das ist keine Abhängigkeit, sondern fast schon eine Notwendigkeit. Updates sind leichter und schneller eingespielt , als eine neue Karte gedruckt wird. Und es gäbe bestimmt noch viele Beispiele.

Antwort
von Markus143, 4

Nicht die Menschheit ist abhängig (gemacht) worden, sondern die Mehrheit der jungen Menschen (<20 Jahren) kann nicht ohne ihren "besten Freund".

Heutzutage sind die Maschine die besten Menschenfreunde und nicht mehr die Haustiere. Sie erleichtern bzw. ersetzen menschliche Arbeit im Alltag und in der Freizeit.

Wie verführerisch und bequem auf Roboter bzw. Maschinen nicht zu verzichten.

Wie es in 10 Jahren aussieht ist die andere Frage.

Wahrscheinlich kontrollieren die Robotermaschinen noch mehr den Menschen  - aber auch andere unerwünschte Art und Weise.

Bin sehr gespannt wie das Verhältnis Mensch und Maschine dann aussieht und wie hoch der Anteil an menschlicher Arbeitskraft sein wird.

MfG

Markus143

Antwort
von Brunnenwasser, 42
Nein

Noch nicht, aber die Generation bis 30 ist leider schon weiter. Ausnahmen gibt es immer.

Falls Du dieses wunderschöne, alles zu dem Thema sagende Video noch nicht kennst:

Antwort
von MausExperte, 33
Ja

Viele sind da stunden dran pro tag manche aber nicht ich kenne selber viele die da den ganzen tag dran sind.

Antwort
von frischling15, 47

Die Menschheit ?  Geht es noch dramatischer ?

Mit Rauchzeichen , lassen sich nun mal keine Nachrichten übermitteln .

Du kannst den Fortschritt nicht aufhalten , da helfen auch negative Aufrufe nicht !

Kommentar von Handwerkbursche ,
  1. Wo ist hier ein "negativer Aufruf" veröffentlicht?
  2. Wo wird hier das "Aufhalten des Fortschritts" propagiert?
  3. Wie lautet deine Antwort auf die Frage? (Deine zynische Replik beantwortet die Frage nämlich nicht.)
Antwort
von ThomasCannaBiS, 79
Ja

Ja leider schon, dies habe ich bei meiner (fast) Freundin bemerkt, ich verbiete ihr nun immer das Handy wenn wir uns treffen und damit  wird es auch schöner und heißer :)

Antwort
von TitusPullo, 72
Nein

Wenn ich nur deutschland betrachten würde, ja, aber die Menschheit? Ganz klar nein.

Kommentar von Handwerkbursche ,

Und falls du jetzt einfach einmal ein wenig über die Staatsgrenzen hinweg schaust und auf das "Gros des Planeten" (über 50 Prozent der Gesamtbevölkerung des Planeten Erde) blickst:

Eher JA?

Oder eher NEIN?

Kommentar von TitusPullo ,

Zum jetzigen Zeitpunkt würde ich auch da eher zu nein tendieren. Wenn die aktuelle Generation 0-16 Jahre erstmal 30 wird, dann auf jedenfall ja.

Kommentar von kiniro ,

Auch für Deutschland bzw. für dessen Einwohner trifft diese Verallgemeinerung nicht zu.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community