Frage von PayamNeu, 86

Ist die Menschheit dabei, sich Zu zerstören?

Antwort
von Dxmklvw, 15

Definiert man "Mensch" nach den Genen, dann eindeutig ja.

Definiert man "Mensch" nach der Mindestmenge enthaltener Menschlichkeit und einiger weiterer Eigenschaften, die vorhanden sein muß, um umsichtiges und soziales Verhalten hervorzubringen und kontraindiziertes Verhalten abzustellen, dann gilt für die wenigen, die da in betracht kommen, ein eindeutiges nein.

Antwort
von berkersheim, 11

Es gibt Menschen - keine Menschheit! Menschheit ist ein künstlicher Sammelbegriff. Und jeder der Menschen hat andere gute Gründe, warum er dies tut und jenes unterlässt. Der Tag, an dem sich sieben Milliarden Menschen einig werden, z.B. mit der sinnlosen Vermehrung aufzuhören, wird nie kommen. Aber das ist ja nicht neu. Ihrem jeweiligen Entwicklungsstand entsprechend haben sich die Menschen schon immer das Leben schwer gemacht und haben sich letztlich doch vermehrt. Wie viele Kriege wurden geführt? Und die Menschen nehmen zu und übervölkern die Erde.

Die Erde allerdings hält offensichtlich viel aus. Die ganze Welt der Dinosaurier, die die Erde gut 235 Millionen Jahre beherrscht haben, ist mit einem Mal verschwunden - Tiere und Pflanzen. Und, rund 60 Millionen Jahre später erschienen die ersten Menschenarten auf dem Planeten. Seit zwei Millionen Jahren können wir von Menschen in unserem Sinne reden. Seit zwei Millionen Jahren schlagen sie sich gegenseitig tot, und Du hast Angst, dass das zu Ende geht, nur weil Dein Kultursofa Flecken hat? Über die ganze Zeit gesehen ging es den Menschen noch nie so gut. Aber wie ist das mit den Kühen? Wenn ihnen zu wohl wird, gehen sie aufs Eis. Nur weil Deutschland untergeht, vielleicht sogar Europa, kämpfen sie in Nordchina lustig weiter.

Antwort
von animaliberation, 5

Ääähmmm ja?! Mehr als je zuvor! Der Mensch erfand Maschinen und zerstört die für ihn lebenswichtige Natur. Er tötet Tiere ohne Grund, beutet sich gegenseitig aus. Hungersnöte, Übergewicht.. Wegwerfgesellschaft während anderswo welche hungern... Antwort: Definitiv ja! Auf jeden Fall!

Antwort
von Patrickson, 29

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass sich die ganze Menscheit, ca. 7-8 miliarden menschen, restlos vernichtet. Wenn wir jedoch wie bis anhin weitermachen, werden viele Menschen darunter leiden, früher oder später auch wir hier in europa. Die natur leidet ebenfalls sehr darunter. 

Kommentar von PayamNeu ,

Menscheit zerstören =/= Anzahl der Menschen

Kommentar von PayamNeu ,

mit der Frage meine ich zb. weltweite Infektion, globale Erwärmung & so weiter

Kommentar von Patrickson ,

Weltweite Infektionen sind wohl eher ein horrorszenario aus hollywood, und sehr unwahrscheinlich. Viele Tote kann es natürlich trotzdem geben. Die globale Erwärmung und umweltverschmutzung wird, wie gesagt viel leid für viele Menschen mit sich bringen; aber deine frage war ob die menscheit sich selber zu zerstören im begriff ist. 

Kommentar von wuerfli ,

Epidemien gab´s immer wieder (wie bspw. die "spanische Grippe").

Laß die Temperatur mal um 3-4 Grad ansteigen, das werden wenige überleben. Derzeit sind wir bei einem Temperaturanstieg von etwas über einem Grad bei stetig steigendem Co2 Ausstoß und, noch viel schlimmer, exponentiell steigendem Methanausstoß aus den tauenden Permafrostböden. Die avisierten 2 Grad Temperaturanstieg sind eigentlich gar nicht zu halten.

Mal abgesehen davon, daß viele Menschen verhungern und verdursten werden, wird es natürlich schreckliche Kriege geben. Logisch, wenn ich nichts zum Essen hab, der Nachbar aber schon, und ich ein paar Waffen habe, naja, dann wird schnell aus einem überzeugten Pazifisten ein Kriegstreiber.

Bei der letzten Eiszeit lagen die Durchschnittstemperaturen um  4 Grad unter den jetzigen. Mal um die Tragweite der paar Grad zu markieren.

Kommentar von Patrickson ,

Da gebe ich dir völlig recht, wuerfli, das leben kann weltweit echt hart und verschissen werden.

Antwort
von relevant, 28

Es ist so ziemlich egal ob sich die Menschheit zerstört, solange du dich nicht selbst zerstörst.

Antwort
von tupper4ever, 29

Ja, aber nicht nur sich selbst, sondern auch alles, mit was sie in Berührung kommt. Ich bin seite Tagen am überlegen, für was der Mensch auf Erden überhaupt "gut" ist. Unsere "Inteligenz" vernichtet uns. Würden wir instinktiv handeln, gäbe es so negative Eigenschaften, wie Hass, Gier, Neid, Egoismus, Eitelkeit oder Rachsucht und vieles mehr nicht.

Kommentar von PayamNeu ,

solange nichts bessseres kommt, bekommst du die hilfreichste Antwort :)

Kommentar von tupper4ever ,

Würde mich freuen, ich wüsste noch viel mehr zu dem Thema, aber dieses Forum ist nicht für Diskusionen geeignet. Auch hier wird beleidigt, gekämpft, unfair beschuldigt und das hält mich davon ab, mehr zu posten und das Thema somit nur anzureißen.

Kommentar von Zoroastres ,

Ach komm schon. Ernsthaft jetzt? Ne Kulturpessimistin die die Intelligenz als Keim des Bösen darstellt und dem naiven Glauben anhängt die Natur wäre gut?

Rousseau war wohl das erste was du in deinem Leben gelesen hast ;-)

Unsere Intelligenz ermöglicht es uns erst darüber nachzudenken was gut und böse ist und warum es reine subjektive Kategorien sind. Außerdem ermöglicht es uns empirische Forschung um festzustellen dass all unsere Eigenschaften der Evolution entstammen und somit auch in gewissem Maße in allen Tieren enthalten sein müssen, was sich auch beobachten lässt. Darüber hinaus ist der Mensch in gewissen Situationen auch sehr viel besser und hilfsbereite als alle Tiere.

Lasst uns doch diese antiquierte Vorstellung des vergangenen godenen Zeitalters zu den Akten legen. Das passt einfach nicht mehr. Wenn schon die Menschen vor 3000 Jahren beklagten, dass früher alles besser war, dann stehen wir ja heute praktisch in der Hölle

(Nein tun wir nicht. Informier dich mal über die Rechtssprechung des Mittelalters und die Kriegsführung des 17. Jahrhunderts)

Antwort
von ApfelTea, 33

So ziemlich von Anfang an, ja.

Antwort
von Zoroastres, 8

Ja. Seit tausenden von Jahren. Aber es klappt nicht. Diese Schweinehunde sind einfach wie die Ratten. Nicht totzukriegen. Aber nur nicht aufgeben, das wird schon noch.

Antwort
von TestBunny, 37

Sie schwingt aber schon langsam darin um, sich zu retten.

Kommentar von ApfelTea ,

Naja.. ob das reicht? Da müsste wohl noch einiges passieren

Kommentar von TestBunny ,

Ich sagte langsam.

Antwort
von Swaglordisreal, 17

Wenn man unser Bevölkerungswachstum und unseren ökologischen Fußabdruck betrachtet ja. In 20-50 Jahren wird es meiner Meinung nach spürbar, wenn in China die Flüsse verschwinden und die Sahara so groß ist wie nie,

Antwort
von maxim65, 32

Eindeutig ja und es ist der Menschheit als solches ziemlich egal.

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