Ist die Kündigung vom Chef rechtens?

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5 Antworten

Nein, so einfach ist das nicht für den Chef.

Dein Freund sollte sich an die zuständige Kammer wenden und ggf. innerhalb von 3 Wochen(Frist) an das Arbeitsgericht.

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Die Ausbildung endet mit dem Bestehen der kompletten Prüfung. Oder wenn sie nicht mehr wiederholt werden kann.

Der "Chef" hat scheinbar keine Ahnung. Vielleicht sollte man ihm die Ausbildereignung entziehen.

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Dein Freund sollte folgendes beachten:

Der Versuch ist ja nicht strafbar, aber das Berufsbildungsgesetz (BBiG) sieht das etwas anders:

In § 21 Abs.:3 BBiG findest du folgendes:

Bestehen Auszubildende die Abschlußprüfung nicht, so verlängert sich das Berufsausbildungsverhältnis auf ihr Verlangen bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung, höchstens um ein Jahr.

Sollte es Probleme geben, dann wende dich vertrauensvoll an den Ausbildungsberater der Rechtsanwaltkammer.

Die Adresse findest du auf der Rückseite deines Ausbildungsvertrages. Frag dort aber ausdrücklich nach dem Ausbildungsberater, der ist dort der einzige, der sich um die Belange der Azubis kümmert.

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Auf der einen Seite hat er Recht, dass er für den praktischen Teil verantwortlich und zuständig ist. Auf der anderen Seite ist das Ausbildungsverhältnis erst dann beendet, wenn die komplette Prüfung bestanden ist.

Das sollte er noch einmal mit seinem Chef besprechen, wenn nicht an die zuständige Kammer wenden und Beschwerde einlegen, am Besten mit einer schriftlichen Kündigung.

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