Buchfink am 07.05.2009 um 14:13 Uhr
Zur Zeit gibt es da ein Problem, wenn wir unseren 5jährigen Neffen hüten. Er sagt nicht rechtzeitig Bescheid, wenn er Wasser lassen muss und selbstständig zur Toilette geht er nur, wenn man ihn alle 15 Minuten fragt, ob er denn wieder müsse.
Das führt dazu, dass er bei hohem (aber für uns geheimen) Blasendruck erst ein paar Tröpfchen in seine Hose macht und es dann, nach ein paar Minuten, ganz laufen lässt. So nach dem Motto:
"Jetzt ist die Hose sowieso nass, da kann ich es auch weiter laufen lassen. Fällt ja nicht weiter auf."
Dieses Verhalten legt er nur bei uns an den Tag. Zuhause, im Kindergarten oder wenn er mit seinen Eltern unterwegs ist, meldet er sich rechtzeitig.
Gibt es dafür eine Erklärung warum er es tut und eine Möglichkeit, damit er es nicht mehr so handhabt?
Quid pro quo: Jedes Däumchen wird vergolten!
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Mach´ Dir nix d´raus, dat verwächst sich wieder und solange Dir die Wischlappen nicht ausgehen ...
Mal ernst, "Klogehen" spielen, es gibt doch auch Puppen die Pinkeln, laß ihn das spielerisch verarbeiten, er ist ja schließlich der "Große". ;-)

Bei Euch ist es wahrscheinlich so lustig, dass er es als Zeitverlust ansieht, auf die Toilette zu gehen. Mach es lieber mit einem Spiel. z.B. Pro richtiges Wasserlassen ein Eis oder sonstiges leckeres
Buchfink am 7. Mai 2009 14:18 Lustig ist es allemal bei uns. Aber kann/sollte man wirklich mit "Leckerlies" Kinder erziehen?
DracoRex am 7. Mai 2009 14:19 Du kannst es mit vielen machen. Zum Beispiel auch ein Uno-Spiel (Karten kaufen) und fuer jedes nicht in die Hose gemachte am Tag so und soviel Karten ihm davon geben, bis er das ganze Spiel hat. Man kann es mit vielen Sachen machen. Muss nicht Leckeres sein.
Buchfink am 7. Mai 2009 14:23 Aber das Grundprinzip ist dasselbe, oder?
Er bekommt etwas dafür, dass er nicht "böse" ist.
Sollte man das wirklich belohnen?
Ist ein ganz normaler ANsatz aus der Verhaltenstherapie. Wenn man das Menschenbild dazu mag, ist alles OK und es funktioniert: Der Mensch ist ein Tier, das ähnlich wie die Skinnerratten mit Belohnung und Strafe konditioniert werden kann.
aurata am 7. Mai 2009 15:25 Aber ja. Du belohnst ihn nicht, weil er nicht böse war, sondern weil er etwas GUT gemacht hat. So lernen sie, dass sich das lohnt.
Positive Bestärkung nennt sich das. Und funktioniert weit besser als Bestrafung.
Buchfink am 7. Mai 2009 15:30 Und er zieht keine falschen Rückschlüsse, weil er irgendwann merkt, dass er sich nur oft genug daneben benehmen muss, damit man wegen alltäglichen und selbstverständlichen Dingen so einen Aufwand macht und er wegen etwas belohnt wird, das er eigentlich auch ohne Belohnung hätte machen können?
einen normalen körperlichen Vorgang wie Wasserlassen mit Süßigkeiten zu belohnen(was generell völlig unpädagogisch ist) halte ich für absoluten Blödsinn. Außerdem ist er nicht "böse". Er hat ein Problem, irgendeinen inneren Druck.
frederick am 8. Mai 2009 09:56 Jawohl, jawohl! Es ist äußerst problematisch, Verhaltensweisen, die nicht altersgerecht sind, über irgendwelche materiellen Vorteile als "Belohnung" zu korrigieren.
Man kann doch – in diesem Falle – nicht noch außerordentlichen "Lohn" ausloben für ein Verhalten, dass für ihn ohnehin von Vorteil wäre! Nämlich seine größere Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Weshalb vermittelt Ihr ihm nicht seinen eigenen Vorteil? Bei den anderen ist er ihm doch längst klar! Also hat der Bursche entweder ein Problem mit Euch (siehe enaira: innerer Druck!), oder Ihr motiviert ihn durch Euer Verhalten, wieder das Kleinkind raushängen zu lassen (sorry, was wohl auch wieder ein Problem wäre, das er mit Euch hat – aber "unausfällig" auslebt, statt es irgendjemandem anzuvertrauen).
Buchfink am 8. Mai 2009 10:20 Dass er ein Problem mit uns hat, halte ich für ausgeschlossen.
Dafür ist er zu gerne bei uns (siehe mein Kommentar unter der Antwort von enaira).
Allerdings interessiert mich die Ansicht, dass wir ihn motivieren das Kleinkind heraushängen zu lassen.
Wie kann das zum Beispiel aussehen?
Welche Fehler kann man machen, damit er wieder zum Kleinkind wird?
Auf was sollte man achten, damit er es nicht macht?
Sorry, ich will ja niemandem zu nahe treten, aber fühlt er sich bei euch wohl? Wenn es sonst nirgendwo passiert, sollten die Eltern mal hinterfragen, warum er das bei euch macht. Oft sind es (aus der Sicht von Erwachsenen) ganz banale Dinge, die so etwas verursachen!
Buchfink am 7. Mai 2009 14:19 Er kommt sehr gerne zu uns und ist immer beleidigt, wenn seine Mutter ihn wieder mitnehmen will. Er tobt, ist aufgeweckt, isst artig auf und auch sonst beteiligt er sich sehr lebhaft beim Spielen.
Dann kann es nur sein, daß er so intensiv bei euch spielt und es tatsächlich einfach vergißt! Bietet ihm doch an, daß ihr sein Lieblingsspiel mit ihm spielt, bevor er gehen muß, vorausgesetzt, er schafft es, nicht in die Hose zu machen. Vielleicht genießt er einfach die Aufmerksamkeit, die ihr ihm schenkt.
Buchfink am 7. Mai 2009 14:26 Verwöhnt wird er zwar nicht (es fehlt ihm aber auch an nichts), aber bei uns ist Intensiv-Spielen angesagt.
ja, genau, darauf würde ich auch tippen. Schon der Aufbau dieser frage zeigt doch, dass der Junge absolut nicht ernst genommen wird, dass sein Problem so hingestellt wird, als würde er nur andere ärgern wollen oder als fände er einnässen lustig. Das findet er ganz bestimmt NICHT.
Buchfink am 8. Mai 2009 10:25 Du musst zwischen dem Aufbau der Frage und dem Umgang mit dem Kind differenzieren.
Meine Fragen stelle ich bewusst nicht so "trocken", weil ich es als störend für den Lesefluss empfinde.
Alles andere steht in meinem Kommentar zu Deiner Antwort.
Dass der junge nicht ernst genommen wird oder er ungerne bei uns ist, halte ich für ausgeschlossen.
Buchfink am 8. Mai 2009 10:44 Er isst freiwillig auf. Zu etwas gezwungen wird er bei uns nicht.
Und Deine Art, wie Du hier auftrittst, lässt weder auf eine psychologische, noch auf eine pädagogische Ausbildung schließen, sondern nur auf einen VHS-Kurs "Polemik".

Nimm es als das, was es ist - eine große Liebeserklärung an euch!
Er möchte jede Minute mit euch verbringen und keine einzige davon mit Toilettengängen verschwenden.
Ist doch nicht so schlimm, wenn ihr ihn immer mal wieder fragt. Dann bleibt die Hose doch trocken.
Eines Tages hört das sowieso auf, glaube mir,mit kleinen Jungs kenne ich mich aus ;-))
Buchfink am 7. Mai 2009 18:06 Aber kann er seine Liebeserklärung an uns nicht etwas geruchsärmer und trockener vortragen?
Ein Bild malen, oder so etwas in der Art.....
sanne172 am 7. Mai 2009 18:14 Nein, das spielt sich doch unbewußt ab.
Und wenn du ihn immer schön fragst, hast du das Problem doch nicht. Darfst es eben nicht vergessen ;-))

tja, er scheint der Meinung zu sein, das er das bei euch ruhig machen kann..vielleicht will er ja nichts verpassen..ich würde an deiner Stelle bei seinem nächsten Besuch schon freundlich grinsend mit einer Windel in der Hand an der Türe stehen....vielleicht lernt er so, das er auch bei euch sagen kann, das er mal muss...
Buchfink am 7. Mai 2009 14:30 Der Tipp mit der Windel ist perfide und lehrreich zugleich.
Aber ob er diesen Wink mit der Windel verstehen wird?

Wir haben das bei Neffen und Nichten immer so gelöst: "Ich geh jetzt als Erster auf Klo!" - Dann liefen sie ganz schnell, weil sie Erster sein wollten. Das ist in dem Alter noch sehr einfach, sie mit sowas Einfachem anzuspornen. Oder draußen mal einen Baum gießen lassen, damit er schneller und besser wächst.
Meist wollen sie einfach nicht so was Blödes machen, wenn es gerade so schön ist bei Euch.
Buchfink am 8. Mai 2009 02:45 "Ich geh jetzt als Erster auf Klo!"
Jetzt verstehe ich auch meine Frau, wenn sie zu mir sagt "Ich wasch mit zuerst die Hände..." oder "Ich habe zuerst die Spülmaschine ausgeräumt...".
mir fällt etwas merkwürdiges auf bei dieser ganzen diskussion: bei medizinischen problemen heisst es von allen seiten "zum arzt, zum arzt", obwohl die leute jeweils DARAUF knapp noch selber kommen könnten, ohne gutefragenet. beim vorliegenden problem hingegen toben sich alle amateur- hobby- und möchtegernpsychologen aus und überbieten sich mit ratschlägen. meiner ansicht nach müsstet ihr oder die eltern mit dem jungen zu einem fähigen, systemisch arbeitenden kinderpsychologen. das kind drückt etwas aus, was man als laie nicht so einfach erkennen kann, da muss eine fachperson die richtigen fragen stellen, die richtien beobachtungen machen und die richtigen schlüsse ziehen.
Buchfink am 8. Mai 2009 12:12 Vielen Dank für diese ehrliche Antwort.
Die Eltern halten das Kind allerdings für vollkommen gesund, wissen aber auch von diesem Problem.
Leider kann ich nur versuchen die Eltern weiterhin zu einem Arztbesuch zu bewegen, den Jungen auf eigene Faust zum Arzt zu nehmen, steht mir nicht zu.
Nickita am 9. Mai 2009 01:54 *"amateur- hobby- und möchtegernpsychologen " *!!!?? Beleidigung an alle!!!!
Bist Du etwa hier die Superpsychologin??
Denke jeder ist her fähig an einen Arzt oder Kinderpsychologen zu denken.
Her fragt man mal nach ob jemand Erfahrungen hat oder Ratschläge!!!
Buchfink am 9. Mai 2009 01:57 Da muss ich mich gleich einmal einmischen.
Heute Morgen haben hier zwei User gewütet, die zu jedem Beitrag ihren Senf dazu gaben und unterstellten mir als Fragesteller die unmöglichsten Dinge.
Darauf spielte die Antwort von domenica an. Diese diffamierenden Antworten und Kommentare wurden mittlerweile alle gelöscht.
Das erinnert mich an einen fünfjährigen Jungen bei uns im Kindergarten. Er nässte bis vor Kurzem oft ein, aber ortsunabhängig. Dies hat bei ihm auch mit seiner Familiensituation zu tun und ist oftmals eine Trotzreaktion. Bei ihm ist es so, dass er in manchen Teilen seiner Entwicklung noch auf dem Stand eines 2 jährigen ist.
Bei Ihrem Neffen bekomme ich den Eindruck, dass er sich wie ein Kleinkind benimmt, um etwas zu bekommen, was er vielleicht so nicht bekommt wenn man ihn wie einen 5 jährigen behandelt.
Vielleicht ist es zuviel Eigenverantwortung die ihn stört, vielleicht möchte er mehr Aufmerksamkeit, oder er lebt die "Kleinkind -Seite" bei Ihnen aus, weil er dies daheim nicht kann. Es können auch Ängste dahinterstecken oder Dinge, die das Kind beschäftigen, er aber nicht verbal äußert und über das Urinieren rauslässt. Es könnte auch eine Art Rebellion gegen das strenge Elternhaus sein. Hört sich so an, als müsste er sich dort viel an Regeln halten und sauber sein.
Man kann versuchen mit dem Kind in Dialog zu treten, manche können schon ziemlich genau ausdrücken, was sie fühlen.
Es ist sehr schwierig etwas dazu zu sagen, da ich ja weder das Kind noch sein Umfeld kenne, daher kann ich nur Vermutungen anstellen.
Buchfink am 10. Mai 2009 01:07 Vielen Dank für diese Antwort.
Mich wundert es schon, dass der Junge uns selbstständig anruft, weil er uns besuchen will, er anfängt zu schreien, wenn seine Eltern ihn abholen, er bei uns ein aufgeweckter, spielfreudiger 5-Jähriger ist, aber dennoch gegen uns "arbeitet".
Bei sich zuhause ist das etwas anders. Dort geht es etwas strenger zu (keine Prügel, kein Anschreien...). Und dennoch bleibt er daheim trocken.
Bei uns wird er nicht unnötig verwöhnt. Es wird gespielt, gebastelt, gekocht usw., aber er bekommt keinen "Bonus", wenn er in die Hose macht. Es wird nicht belohnt, aber auch nicht bestraft. Er zieht sich dann seine Ersatzsachen an und damit ist der Fall erledigt.
Wahrscheinlich ist es genau das, wo er er selbst sein kann - er wird nicht streng zurecht gewiesen, sondern es ist in Ordnung, kann mal passieren.
Buchfink am 10. Mai 2009 11:37 Also macht er es bei uns, weil er hier keine "Strafe" zu erwarten hat?
Hört sich schon so an. Das heißt nicht, dass er gerne daheim in die Hose machen möchte, sondern, dass er sich bei Ihnen anscheinend so angenommen fühlt wie er ist.

Wenn er es wirklich kann und nur bei Euch nicht will, dann würde ich es mit "Belohnungen" versuchen.
Vielleicht ist er auch einfach nur genervt von Eurer Fragerei. Muß er denn bei Euch sein? Sonst könnte man das ja vielleicht auch mal als Argument nehmen, daß er nächstes Mal nicht kommen darf, wenn er sowas immer wieder macht (würde ich jetzt aber nur im äußersten Notfall anwenden).
Buchfink am 7. Mai 2009 14:25 Er ist gerne bei uns und wir haben ihn auch gerne hier. Und die Fragerei kommt ja nur dann, wenn wir sehen, dass er sich wieder in den Schritt kneift.
ErsterSchnee am 7. Mai 2009 15:04 Dann würde ich wirklich mit Belohnungen agieren. Der Trick oben mit dem Uno-Spiel ist echt gut (darf aber natürlich nicht zu lang sein). Neulich hat mir mal jemand erzählt, daß sie immer ein Gesellschaftsspiel in "Einzelteilen" in den Adventskalender packen - sowas ginge als Belohnung doch auch. Oder eine Art "Kette", wo immer ein neues Teil drankommt und die immer länger wird, wenn er rechtzeitig Bescheid gesagt hat.
Irgendwas wird es doch geben, womit man ihn "kriegen" kann.

Vielleicht sollte man ihn zuhause nicht immerzu fragen - da hat er sich schon dran gewöhnt. Könnte eine Trotzreaktion sein. Er beweist ja im Kindergarten, dass er sehr wohl sein Höschen trocken halten kann und er ist schon klug genug, um zu wissen, dass da keine Mami ist, die ihm ein reines Höschen verpasst;-) Eine andere Möglichkeit: Man verpasst ihm zuhause eine Pampers - da ihm das nicht schmecken wird, wird er es künftig vielliecht lassen, der Süsse;-)
Buchfink am 7. Mai 2009 14:27 Die Fragerei kommt ja nur dann, wenn wir sehen, dass er sich wieder in den Schritt kneift.
Und ob er dann wieder gerne zu uns kommt, wenn ihm eine Windel angedroht wird...?

bei euch hat er noch keine negativen Konsequenzen erfahren. Fangt mal damit an sonst macht er demnächst noch andere dinge.
Buchfink am 7. Mai 2009 14:29 So nach der Art?
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Hier kannst Du zwar Spaß haben, Horst-Kevin, aber Pipi wird immer noch in die Toilette gemacht, sonst darfst Du nicht mehr vorbeikommen!
Naja, manche Kinder lernen eben langsamer, die Signale ihre Körpers zu deuten. Da bleibt wirklich nur, alle 15 min zu fragen.
Wenn das mal nicht geht, bleibt ja immer noch die Möglichkeit auf Trainigpants umzusteigen. Die sind heute so gestaltet, dass er merkt, wenn er nass wird. Und Verbunden mit einer positiven Gestärkung (extra lange Gute-Nacht-geschichte, wenn die Windelhose trocken bleibt), könnte es was werden.

Meines Erachtens ist das ein Spiel und Ihr spielt mit...oder er vergißt es tatsächlich!
Buchfink am 8. Mai 2009 12:47 Das mit dem Spiel musst Du mir mal genauer erklären.
Aber dann würde er es doch zuhause und im Kindergarten auch vergessen.
Oder ist er bei uns so (positiv oder negativ) abgelenkt....?
blumenfrau am 8. Mai 2009 14:11 Spiel ist vielleicht der falsche Ausdruck, aber Dein Neffe merkt wahrscheinlich, daß Dich/ Euch die Sache beschäftigt und er damit "Macht" über die Erwachsenen gewinnen kann... wie läuft das denn normalerweise ab: Du fragst nicht, er macht in die Hose und dann?
Buchfink am 8. Mai 2009 14:14 ...dann fällt es irgendwann auf, weil die Hose nass ist... er sagt so etwas wie "Tschuldigung"... wir sagen so etwas "Ist nicht schlimm" und er zieht sich seine Ersatzsachen an, die seine Mutter ihm immer mitgibt.

Oder ist euer Klo manchmal nicht gut genug geputzt? Entschuldige diese unverschämte Idee, aber ich wollte es trotzdem mal so in den Raum werfen. Oder habt ihr neben der Toilette ein Katzenklo und der kleine Mann ist Katzenhasser?
Buchfink am 8. Mai 2009 02:43 Die Katze hat ihr Klo draußen und das Badezimmer ist sehr geräumig und vor allem hygienisch.
vielleicht geht es bei euch auch ZU hygienisch zu und der Kleine mann hat Angst was zu verschmutzen und daüfe ausgeschimpft zu werden?
Buchfink am 8. Mai 2009 10:16 Bei uns wird niemand ausgeschimpft. Das ist der Vorteil den er bei uns hat. In seinem Elternhaus sieht das schon anders aus.

Ich kann mir vorstellen, dass er nur Angst vor eurem Klo hat.
Ist da irgendwas Unheimliches?
Eine knarrende Diele, eine Schlange unterm Badewannenrand, ein Gespenst hinterm Spiegel? Kinder haben viel Fantasie.
Ich hatte als Kind eine Tante, bei der ich niemals aufs Klo ging, weil ich nicht wußte, was unter den breiten Ritzen zwischen den Dielen war. Gesagt hätte ich das aber niemandem.
Buchfink am 8. Mai 2009 11:54 Eigentlich ist das ein sehr gepflegtes, helles Bad.
Es riecht auch nicht medizinisch, es steht sogar eine Hydrokultur-Pflanze darin...
Seltsame Geräusche macht es auch nicht; selbst die Toilettenspülung ist nahezu flüsterleise.
cyberoma am 8. Mai 2009 12:06 Tja, dann... weiß ich auch nicht.
Unter den vielen Antworten, die du hier bekommen hast, ist sicher der Stein der Weisen verborgen.
Ich dachte nur, dass die Dinge ja manchmal viel einfacher sind, als man glaubt ....

Na ich denke in dem Alter haben die Kids manchmal vor lauter spielen oder beschäftigungen kaum mehr Zeit und halten es bis es nicht mehr geht...habe ich öfters beobachtet!
Wenn er bei Euch wohl ist und sich immer freut ist es denke ich kein psychologisches Problem, man könnte es aber sicherlich mal abklären!
Buchfink am 9. Mai 2009 01:47 Er ist unheimlich gerne bei uns.
Wenn er abgeholt wird, fängt er an zu heulen, er ruft uns selbstständig an, wenn er von uns abgeholt werden will, er isst bei uns gerne, fernsehen will er bei uns gar nicht......
Dass er ein Problem mit uns hat, halte ich für ausgeschlossen. Mittlerweile denke ich wie Du, dass es die ganze Ablenkung ist.
Zuhause kann er es doch auch. Warum muss ich mit ihm die spielerische Variante durchgehen?
Weil bei dem Lieblingsonkel es sich so schön spielt und er so sein Verhalten selber sehen kann, in dieser Puppe!
Ulkig ist nur, dass jetzt wieder ein Teil meiner ursrünglichen Antwort da ist.
Quod licet jovi non licet bovi hatte ich da auch noch irgendwo eingebaut ... hat jemand meine Pillen gesehen?!? ;-)