Ich finde das Schüler in den Hauptschulen nicht richtig gefördert werden.Zudem sind die Lehrer nur noch Mittelmäßig. Grundsätzlich wär ich auch dafür, das die Schüler 4x die Woche Nachmittagsunterricht haben. Aber in der Form einer kreativen Förderung wie Liteartur, Sport in Schülermannschaften, Kunst,Musik Schauspielunterricht oder ähnliches. Und diese eben als Wahlpflichtfach. Viele Jugendliche haben in den Pflichtfächern wie zb. Mathe Deutsch große Probleme. Vielleicht erkennen sie im kreativen Handeln ihre Fähigkeiten.
PS. Und bitte kommt mir jetzt nicht das der Staat für diese Investitionen keine Mittel zur
So ist es. In diesem unserem Lande wird 10jährigen Kindern gesagt: Du wirst nie studieren oder einen halbwegs vernünftigen Beruf ergreifen, weil Du jetzt nicht aufs Gymnasium darfst. Dumm gelaufen, Pech gehabt. Desillusionierung als Erziehungsziel :-(
Das Elend hat einen Namen: Kultusministerkonferenz.
Es kommt sehr auf die Lehrkraft an und deren Motivation. Mein Neffe hat einen Lehrer an der Hauptschule, der es versteht die Schüler zu motivieren und ihre Fähigkeiten zu fördern. Zwei Drittel der Klasse macht nach der 9. Klasse nun weiter um den Ralschulabschluss zu haben.
Das ist schön...aber auch leider sehr selten. Mir gehts auch darum, das kreative Berufe in Deutschland zu wenig gefördert werden
Falls die Frage ernst gemeint ist, ich nehme sie auch ernst: 1. Die Hauptschule ist kein Abstellgleis. 2. Sie fördert ihre Schüler(innen) entsprechend ihren Fähigkeiten und Fertigkeiten. 3. Die Hauptschule hat qualifizierte Lehrkräfte, die studiert, ein Referendariat und damit eine Erste und Zweite Staatsprüfung abgelegt haben. 4. Hauptschulen können als Ganztagsschulen geführt werden. 5. Hauptschulen haben wie andere Schulformen einen Bereich Arbeitsgemeinschaften, der sportliche, künstlerische, kreative Inhalte anbietet. Das Angebot ist allerdings personenbezogen, wie bei anderen Schulen. Nicht jeder Musiklehrer kann einen Instrumentalkreis leiten, zumal dies auch eine finanzielle Sache ist. Gute Theateraufführungen von Arbeitsgemeinschaften der Hauptschule sind keine Seltenheit. 6. Wahlpflichtbereiche sind durch vom Schul-oder Kultusministerium verordnete Stundentafeln festgelegt; die einzelne Schule kann besondere Unterrichtsinhalte, wie Du sie forderst, beantragen, wenn die personellen und sachlichen Voraussetzungen gegeben sind. 7. Es ist durchaus richtig, dass Schül. durch kreative Unterrichtsbereiche ihre Leistungen in den "Hauptfächern" steigern können. 8. Mit dem Hauptschulabschluss und unter bestimmten Voraussetzungen (gute Leistungen) kann in vielen Bundesländern der Hauptschüler die gymnasiale Oberstufe besuchen. 9. Du hast die Realschule nicht erwähnt, die es als eigenständige Schulform neben dem Gymnasium in vielen Bundesländern gibt.
Weshalb kann man dann Lehrer über Zeitarbeitsfirmen einstellen. Ok das ist noch nicht der springende Punkt. Viel schlimmer ist, das es keine Rolle spielt, wie gut ein Abschluss eines Dozenten ist, wenn er sich für eine Lehrstelle in einer Hauptschule bewirbt. Finanziell gesehen...da sag ich nur 6 Milliarden Euro Steuergelder sinnlos verschwendet.Trotz allem könnte der Unterricht noch etwas besser gestaltet werden.
Hast Du so den Durchblick, alle Lehrer an Hauptschulen als Mittelmaß bezeichnen zu dürfen? Ich könnte Dir unzählige vorstellen, die sich jeden Tag abmühen, die Schüler jedoch kein Interesse haben und die Eltern noch weniger. Könnte noch mehr Punkte aufführen, würde hier aber zu weit führen.
Ich war in der Schule stinkfaul. Aber in den krativen Fächern waren meine Leistungen gut. Den Quali hab ich nicht gemacht. Aber heute, 10 Jahre später, mach ich ein Fernstudium zum Schriftsteller, und mein erstes Buch ist auch schon fast fertig.
Das freut mich für Dich. Ich wünsche Dir 500.000 Exemplare Startauflage. Wann kann man es lesen?