Frage von MuslimaGirl22, 349

Ist die Gleichberechtigung von Mann und Frau mit dem Islam vereinbar?

Wenn nicht wieso und was spricht dagegen. Allah ist doch gerecht also müsste er doch für die Gleichberechtigung sein oder?

Antwort
von Jogi57L, 157

Also laut Sure 4:34 stehen die Männer den Frauen vor.

Aber Auslegungen gibt es insgesamt viele über die Rolle der Frau und des Mannes im Islam.

Es scheint so, als wäre der Mann bevorzugt.... wird dann aber umfangreich begründet und erklärt, dass dies nur zum Schutz der Frau dient.

Ob man diesen "Schutz" als Einschränkung und Ungleichbehandlung betrachtet, liegt sicher bei jedem/r Einzelnen.

So darf z.B. eine Frau das Haus nur mit Genehmigung ihres Ehemannes/Vaters/Vormund verlassen....

... ist das "Schutz" oder "Einschränkung" ?

oder:

eine Frau ist wie eine kostbare Perle, daher soll sie sich bedecken... kein Mann würde doch seine "Schätze" in aller Öffentlichkeit vorzeigen...

... ist das "Schutz".. oder "Bevormundung" ?

aber auch bei der "Reisefreiheit" ist keine gleiches Recht vorhanden...dieselbe Frage... "Schutz".. oder "Einschränkung" ?

Ein Mann darf bis zu vier Frauen heiraten, auch Jüdinnen und Christinnen, aber eine Frau darf nur EINEN muslimischen Mann haben...

....auch hier gibt es zahlreiche Begründungen dazu...

Da Allah gerecht ist, haben seine Regeln einen Sinn, und dienen nur zum Wohlergehen des Mannes und der Frau.... oder ?

Vor Allah sind jedenfalls beide gleichberechtigt, und werden beurteilt, danach.. WIE sie ihre individuellen Pflichten erfüllt haben....

Beispiel:

Die Vorstandsvorsitzende einer Firma hat andere Aufgaben, als der Hausmeister, ist sogar dessen Chefin.....aber vor dem Gesetz sind sie gleich

Aus westlicher Sicht, besteht jedoch eine enorme Ungleichheit, und die Frau ist in vielen Bereichen benachteiligt.

Kommentar von JohnCena77 ,

Sure 3, Vers 195: "Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen." Auch gilt z.B. die Pflicht, Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermaßen. Innerhalb der Ehe sind Frau und Mann bezüglich ihrer Rechte und Pflichten in den Bereichen gleichgestellt, in denen sie von Natur aus gleich sind, Unterschiede gibt es da, wo Verschiedenheiten vorhanden sind. Bei den religiösen Pflichten beispielsweise gibt es für die Frau einige Erleichterungen, die mit ihrer Natur zusammenhängen (s. Frage 4). Und auch bezüglich des Erbrechts wird auf die Pflicht des Mannes als Versorger der Familie Rücksicht genommen

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

schöne Theorie die der Praxis nicht standhält:

http://konvertiert.awardspace.com/bericht2.html

Kommentar von Dahika ,

kein Mann würde doch seine "Schätze"

wenn du mit "seine Schätze" die Frau meinst, ist das eine Frechheit. Die Frau ist nicht der Schatz des Mannes und nicht sein Eigentum.

Wenn du mit "seine Schätze" seine Geschlechtsteile meinst, ok. Die sollte er nicht offen zeigen. Jedenfalls nicht in der Öffentlichkeit.

Kommentar von Jogi57L ,

So, wie ich es verstanden habe, ist "mit Schatz, Perle, Wertvollstes".. etc.   in der Tat öfter die Begründung für die Verschleierung, bzw.... "man darf nur Gesicht und Hände" sehen.... definiert....

... aber falls es wirklich sehr wichtig für dich ist, würde ich nochmal bei Muslimen nachfragen....

...  ich könnte mir denken, dass diese es nicht als "Frechheit" empfinden, sondern eher als "Normalität".....

....natürlich kollidiert es mit "unserem westlichen Verständnis" von "Frau-Sein" 

Gem. GG bestimmt eine Frau ausschließlich alleine über sich.....

z.B. Art 3:

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. 

Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

Antwort
von CelestialPilot, 79

Hallo MuslimaGirl22,

nach meiner Ansicht ist eine Diskriminierung eines der Geschlechter gesellschaftlich und nicht geistlich bedingt. Viele Religionen mögen in einer Ausprägung eine solche Diskriminierung propagieren - und diese auch ggf. militant verteidigen.

Wenn Gott Liebe ist (was nicht bewiesen aber plausibilisiert werden kann), kann es keine Diskriminierung geben: das wäre ein Ausschluss von Individuen - und damit ein Widerspruch zur Liebe.

Viele liebe Grüße
CelestialPilot

Kommentar von WALDFROSCH1 ,

Im Christentum ist Gott Liebe ,der Islam sagt das nirgends aus :

Unter der Voraussetzung das Gotallmächtig und Schöpfer auch Richter ist  ist kann es Tatsächlichnur einen Gott geben .Damit ist aber  nichts darüber ausgesagt ob die 2 monotheistischen Religionen Christentum  und Islam tatsächlich  an diesen einzig existierenden Gott glauben ..Um das zuergründen müssen wir uns mit den jeweiligen Gottesvorstellungen näher befassenund diese vergleichen .

So muss man zu Kenntnis nehmen das dieChristliche Offenbarungs- wahrheit der heiligsten Dreifaltigkeit  vonAnfang an der Urgrund unseres Glaubens beschreibt . (siehe Katechismus der katholischen Kirche 249 )Dieser Glaube  beschreibt das innere  Leben des einen und einzigen Gottes als : Vater und Sohn  vereintim Heiligen Geist. (Li

Der Koran hält die Trinitätslehre fürPolytheismus  undHält Gottvater ,Jesusund Maria für die drei Götter der Christen . (sure 5,116)Diese Polemische Aussage des Korans wird  als die Koranische Trias bezeichnet ...und siebildet den Höhepunkt  der Polemik im Koran gegen die Gottheit Jesu ,gegendie  christliche Trinitätslehre und gegen jede Marien Verehrung .(Sure4,171 / Sure 5,116/ Sure112,3-4 )

Der Islam distanziert sich im Koran explizit von Christentum .Bei Johannes 1 Joh,4,8 .16  steht: "Gott ist die Liebe " Liebe ist laut Christen das Wesen Gottes .Als Gott in der Fülle der Zeit seinen  einzigen Sohn  un den Geistder Liebe  sendet ,offenbart er uns so sein innerstes Geheimnis.(siehe auch  : KKK 218)

Allah trägt zwar 99 der schönsten Namenund wird auch der Liebevolle genannt . Was Ehrentitel und auchEigenschaft sein kann. Es ist jedoch nur sein 47 Name und steht neben dem : "derSchaden zufügende" ..."der zu allem fähige" ... "der  von allem und jedem Unabhängige" .DieLiebe ist als keinesfalls die Hauteigenschaft Allahs   und es käm einerBegrenzung  Allahs gleich ,ihn darauf festzulegen..Zumal der Koran auchsagt : Dass Allah den Sünder nicht liebt .(Sure 3,32  auch Sure 3.57 undSure 3,14

Gott ist Vater ...bei den Gott ist treu,Gott will die rettung aller Menschen ,Gott ist wahrheit ,Gott hatsich gezeigt in der Welt /Gott ost auferstanden /Got sendet den heiligen Geist...die Offenbarung ist abgeschlossen 

All diese Aussagen des ChristlichenGottesbildes   müssten und könnten hier seitenlang und stundenlang ausgeführtwerden .diese  zu kurze Aufstellung, zeigt das all diesnicht durch den Islam nicht geteilt wird .Der Koran und derIslam negiert und greift all dies durch den Koran an  .Bis dahin dass erdie Christen beschuldigt, zusammen mit den Juden die Schriftengefälscht zu haben .Wofür sie leider jeden Beleg schuldig bleiben .

Die Juden machen
keine Aussagen die dem Islam gleich kämen in seinen Schriften ,die der Islam
teilweise übernommen hat .Aber den Protagonisten wie Abraham andere Taten undvöllig anderen Namen und auch Stammbaum  zu ordnet.Juden erkenne in den
Schriften ein Heilwirken Gottes ,das setzt derIslam ausser kraft .Im
Islam werden den jüdischen Protagonisten Aussagen in denMund gelegt die dortnicht zu finden sind ,in der jüdischen Tradition .auch ist das alte
Testament bei weitem nicht identisch ..mit dem Koran während das Alte Testamentin seinen Aussegen damit klar übereinstimmt .(kann jeder nachprüfe

der Koran hatauch einen Schöpfungsbericht ,aber dort ist der Mensch nicht dieKrone der schöpfung,sondern die Erschaffung von Himmel und Erde ist dort grossartiger als dieErschaffung des Menschen .(so gibt es etwa,im Koran keinen  7.Tag ,andem Gott ruhte .(dieSchöpfung geschah aber im Hinnblick  auf den Sabbatund somit auf dieVerehrung und Anbetung Gottes .

       
Das Christentum definiert einen
Gott derliebe
 der in JesusChristus als eine der
Existenzweisen Gottes sichtbar wird .Solches bezeichnen die
Muslime im Koran als Götzendienst
 .Der Islamische Gott  den unsder Koran aufzeigt ,ist einGott der Willkür Zwar
finden sich hier gleiche Begriffe ,aber mit unterschiedlichen Inhalten.So strebt das Christentum Friedenunterallen Menschen an,auch mit den Feinden .ES geht umdenfrieden zwischen Gott und Mensch .Gott wird ein Gott des Friedens genannt:(Römer15,33) und Christus hat als "Fürst des Friedens " 8Jesaja9,5 den Frieden  mit Gott  durch seinen erlösenden Kreuzestod in die Welt gebracht .

Wenn im Islam von Frieden die Rede ist dann ist
zunächst die Abwesenheit  von Krieg unter den Gläubigen gemeint
.-diese sollen friedfertig  miteinander umgehen .Frieden unter allen
Menschen ,wird es erst geben  ,wenn alle der Scharia unterworfen sind.,wenn also nur noch das Haus des ISlams existiert und das Haus desKrieges erfolgreich bekämpft worden ist .

Abschliessend kann man also sagen. DasAlte Testamente der Juden und das neue Testament der Christen ,sprechen vomgleichen Gott ,in einer unterschiedlichen Offenbarungsphase Gottes in der Welt.

Während der Islam einen Gott aufzeigt den weder die Juden noch die Christen kennen .

Antwort
von Dahika, 3

Allah ist doch gerecht also müsste er doch für die Gleichberechtigung sein oder?

Tja, das ist er vermutlich auch. Der arme Allah konnte doch nicht wissen, dass seine Worte auch 1400 Jahre später noch Wort für Wort unabänderlich geglaubt werden. Und ob es klug war, sie Mohammed zu diktieren, sei auch dahingestellt.

Hatte sich Mohammed nicht in die Wüste zurückgezogen, um zur Erleuchtung zu finden? (Oder waren das nur Jesus und Johannes?)

Jedenfalls hätte Allah wissen müssen, dass er einem beduinischen Kaufmann, der in der Wüste - bei der Hitze - dürstet und hungert, seine Worte nicht hätte diktieren dürfen. Jedenfalls nicht, ohne sie noch mal gelesen zu haben. "Mohammed, mein lieber Junge, so kannst du das nicht schreiben. DAs habe ich doch so gar nicht gemeint." Dass er das nicht getan hat, ist Allahs Versäumnis.

Oder aber, und das glaube ich eher, hat Allah nicht mit der Dummheit der Menschen gerechnet. Er sitzt jetzt oben in seinem Paradies, faßt sich an den Kopf und sagt: "Es kann doch wohl nicht wahr sein. Meine erleuchteten Worte habe ich vor 1400 Jahren gesagt. Es ist doch klar, dass man sie der Zeit auch anpassen muss." Und dann dreht er sich um und sagt zu Petrus. "Hol mal den Luther, der soll den Muslimen mal sagen, wie man das macht, eine Religion zu reformieren."

Antwort
von ClusterOne84, 132

Frauen sind im Islam nur was die 5 Säulen angeht gleichberechtigt, aber keinesfalls rechtlich! Ich empfehle Dir das Buch "Frauen und die Scharia" von Prof. Dr. Christine Schirrmacher und Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann.

Es gibt auch frauenfeindliche Hadithe! Beispiel: 

»Der Gesandte Gottes ging einmal zum Gebet ... und traf einige Frauen. Er sagte: »O ihr Frauen!
Gebt Almosen, denn ich habe erkannt, daß die Mehrzahl der Höllenbewohner ihr (Frauen) seid.«
Die Frauen fragten: »Warum ist das der Fall, Gesandter Gottes?«Er antwortete. »Ihr sprecht
häufig Verwünschungen aus, und ihr seid undankbar gegen eure Ehemänner. Ich kenne niemand,
der von seiner Intelligenz her und seiner Religionsausübung noch unzulänglicher wäre als ihr
(ihr seid die Schwächsten von eurer Intelligenz und Religionsausübung her). Ein bedächtiger,
empfindsamer Mann kann von einer Frau leicht in die Irre geführt werden.« Die Frauen fragten:
»O Gesandter Gottes! Warum ist unsere Intelligenz und Religionsausübung so unzulänglich?« Er
antwortete: »Liegt nicht der Beweis darin, daß das Zeugnis zweier Frauen das eines Mannes aufwiegt?«
Sie bejahten. Er sprach: »Darin wird euer Mangel in der Intelligenz deutlich. Und stimmt
es etwa nicht: Eine Frau kann während ihrer Menstruation weder beten noch fasten?« Die Frauen
bejahten. Er fuhr fort: »Daraus wird eure unzulängliche Religionsausübung sichtbar.«

Quelle: Frauen und die Scharia von Prof. Dr. Christine Schirrmacher und Prof. Dr. Ursula Spuler-Stegemann, Seite 81

 

 

Kommentar von JohnCena77 ,

Allah sagt im Koran das Mann und Frau gleichberechtigt sind wie kann der Prophet (saw) was anderes sagen ?

Ließ den Koran! 

Ps: Jeder Hadith wo dem Koran wiederspricht ist nicht autentisch und somit uninteressant.

Hätte gern noch die genaue Quelle von dem Hadith kannst ja einen Link reinstellen aber von einer Islamischen seite mit 100% beweisen nicht Professor XY sagt das Interessiert keinen!

Kommentar von ClusterOne84 ,

1. Der Koran sagt, dass Frauen nicht gleichberechtigt sind!

2. Der Hadith ist authentisch! Fr. Prof. Dr. Schirrmacher gibt als Quelle Sahih: The Book of Menses, Bd. 1, S. 179-180 an. 

Kommentar von stoffband ,

Es gibt eh die Wiedergeburt also...was solls

Antwort
von saidJ, 121

esselamu alejkum
grundsätzlich gilt die gleichberechtigung beispiel : die gute tat eine frau ist gleich viel wert wie die eines mannes ( solange es sich bei beiden um die selbe tat handelt ) nun ist es aber so das mann und frau auf garkeinen fall gleich sind sei es von der psyche her noch von der anatomie . also gibt es regeln die gelten nur für männer und es fubt regeln die gelten nur für frauen schließlich soll mann, mann bleiben und frau, frau.

Kommentar von earnest ,

Ja, schließlich soll alles so bleiben wie im Mittelalter: Die Frau sei dem Manne untertan ...

Deswegen wird sie in die Burka gezwängt und geht drei Schritte hinter ihrem Göttergatten.

Kommentar von Dahika ,

geht drei Schritte hinter ihrem Göttergatten.

Nicht immer. In Gegenden, wo möglicherweise Minen vergraben sind, geht sie drei Schritte vor ihrem Mann her.

Kommentar von Dahika ,

also gibt es regeln die gelten nur für männer und es fubt regeln die gelten nur für frauen


ah interessant. Und diese Ungleichheit bedingt dann auch ungleiche Rechte? Frechheit.

Antwort
von Nooh48er, 103

Gleichberechtigung der Geschlechter gibt es nicht im Islam, allerdings Gerechtigkeit.

Es mag sich zunächst komisch anhören, ist aber einfach zu verstehen. 

Da Mann und Frau unterschiedlich erschaffen sind, können sie auch nicht als gleich angesehen werden. Beide haben von Grund an variierende Interessen und Bedürfnisse, also müssen sie auch getrennt voneinander Betrachtet werden. Es würde schließlich auch niemand sagen, dass ein 3 Jähriger die gleichen Rechte haben sollte wie ein 16 Jähriger.

Jetzt stellt sich letztendlich die Frage, wer die Gesetze macht. Die Antwort dafür ist einfach: der, der Mann und Frau geschaffen hat — Allah سبحانه وتعالى, der Schöpfer, der alles Erschuf. Die Gesetze bzw. die Ordnung, die er vorgesehen hat, finden wir im Qur'an und der Sunnah. Die Gesetze für beide unterscheiden sich dabei in vielen Fällen und gehen exakt auf die Beschaffenheit beider ein, sodass keine Gleichberechtigung, sondern eine Gerechtigkeit entsteht. 

Kommentar von earnest ,

Was ist daran GERECHT, wenn z.B. der Mann die Ehefrau schlagen darf? 

Oder meinst du vielleicht: Sie hat es eh verdient?

Antwort
von furkansel, 98

Das Thema ist komplex und nicht einfach mit ja oder nein zu beantworten. Im folgenden Link wird diese Thematik gut und zusammenfassend erläutert.

http://www.fragenzumislam.de/?p=96

Antwort
von Owntown, 169
Antwort
von 666Phoenix, 19

Was soll man zu folgenden Regeln des Koran/Islam sagen:

„Die Männer haben Vollmacht gegenüber den Frauen, weil Allah die einen vor den anderen bevorzugt hat. Und weil die Männer von ihrem Vermögen für die Frauen ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und bewahren die Geheimnisse ihrer Gatten, da Allah sie geheim hält. Ermahnt diejenigen, von denen ihr Widerspruch befürchtet, sperrt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie. Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Allah ist erhaben und groß." (Sure 4,38)

„Eure Frauen sind euch ein Saatfeld. Geht zu eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt“. (Sure 2,223)

Die Kinder gehören im Falle einer Scheidung immer dem Mann! Scheidung ist für den Mann nach traditionellem Eherecht recht einfach. Er kann seine Frau zu jeder Zeit verstoßen, ohne einen Grund angeben zu müssen. 

Eine Frau dagegen kann nur durch ein Gerichtsverfahren eine Scheidung erlangen und zwar nur, wenn z. B. einer der folgenden Gründe vorliegt: Geisteskrankheit des Mannes, Impotenz, lange Abwesenheit von der Familie, Abfall vom Islam oder fehlende Unterhaltszahlung. Für ein Gerichtsverfahren braucht sie aber jemanden, der sie dorthin begleitet und die Kosten übernimmt.

„Wenn ihr aber befürchtet, den Waisen nicht gerecht zu sein, dann heiratet, was euch an Frauen beliebt, zwei, drei oder vier. Wenn ihr aber befürchtet, sie nicht gleich zu behandeln, dann nur eine oder was eure rechte Hand an Sklavinnen besitzt“. (Sure 4,3).

„Ihr werdet es nicht schaffen, die Frauen gleich zu behandeln, ihr mögt euch noch so sehr bemühen“ (Sure 4,129)

Im Koran ist kein Mindestalter für die Verheiratung von Mädchen vorgeschrieben. Auch der Prophet war nichts anderes als ein geiler Kinderschänder: er heiratete seine dritte Frau Aischa, die zum Zeitpunkt des Eheschließungsvertrages sechs Jahre und bei der Hochzeit neun Jahre alt gewesen sein soll. Bei Muslim ibn al-Haddschādsch heißt es als Aussage von Aischa: „Der Gesandte Gottes, Gottes Segen und Heil sei auf ihm, heiratete mich (tazawwaǧanī), als ich sechs (Jahre) war. Er führte mich in sein Haus (banā bī), als ich ein Mädchen von neun Jahren war.“ Es wird als gesichert angenommen, dass die Ehe mit neun Jahren auch vollzogen wurde (soll nach aktueller Lesart heißen: Penetration und Defloration - dafür geht man heute in den meisten Ländern für einige Jahre in den Knast!).

Nach traditionell-islamischer Vorstellung ist die weibliche Sexualität destruktiv. Sie kann Chaos und Unordnung schaffen. Die Sexualität an sich wird nicht verurteilt, denn sie zählt zu den paradiesischen "Vorfreuden" der Muslime. Aber die Weiblichkeit muss kontrolliert werden, sonst ist sie "zerstörerisch". Vor dieser "Gefahr" müssten die Männer sich schützen. Damit wird der Ausschluss dieses mächtigen Störpotentials aus der Öffentlichkeit gerechtfertigt. Schon Blickkontakte werden erotisch gedeutet. Millionen islamischer Frauen leben in einer Rolle, die ihnen schon seit Jahrhunderten zugeschrieben wurde. Ohne Schulbildung und ohne Möglichkeit, Geld zu verdienen, sind sie zeitlebens ökonomisch vom Ehemann abhängig und an ihre Mutterrolle gebunden. 

(Quelle: http://www.ead.de/arbeitskreise/islam/arbeitshilfen/frauen-in-der-islamischen-ge...)

Ein Moslem erklärte mir in einem persönlichen Gespräch zu diesem Thema: die Frau müsse Jungfrau sein (also mit intaktem Hymen), wenn er sie heirate. Es könnte sonst im "Phallus-Vergleich" herauskommen, dass ihr Länge und Durchmesser seines Penis als zu gering erscheine. Das wäre für ihn eine nicht zu akzeptierende "Schande"!

______________

Wo zeigt sich hier eine Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau??

Allah ist nicht "Gerecht"! Er könnte, falls er wollte, bestenfalls gerecht sein! Aber mit der Rechtschreibung hapert es auch bei dieser Märchenfigur!

Antwort
von Ellen9, 161

Wenn das so einfach wäre, hätten wir weitaus weniger Sorgen.

Natürlich ist Allah gerecht, doch leider sind es die Menschen nicht, und die haben immerhin Mitspracherecht.

Antwort
von Karl37, 113

Wie diszipliniert der Muslim seine nach seiner Meinung ungehorsame Frau.

Hie eine Sendung eines TV Senders aus dem nahen Osten wie man Allah gerecht die Frau verprügelt.

http://www.memritv.org/clip/en/3867.htm

Antwort
von 666Phoenix, 29

Hier im Lande der "christlichen Leitkultur" sollte man nach der Stellung von Mann und Frau in der Bibel fragen! Was denkst Du, was man da alles erfährt!

Kommentar von earnest ,

Das ist grundsätzlich zwar nicht falsch, lenkt aber vom Thema ab.

Kommentar von 666Phoenix ,

Im Land der sog. "christlichen Werte" und "abendländischen Leitkultur" sollte man sich mit dessen Kernthemen befassen.

Und da hätte man mit der Frage nach der "Gleichberechtigung von mann und Frau" auch genug Gesprächsstoff.

Z.B.: warum bekommt die Frau hier im freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat immer noch durchschnittlich weniger Gehalt/Lohn als der Mann? Oder warum gibt es hier Frauenhäuser, aber keine Männerhäuser?

Usw., usf.

Antwort
von stoffband, 13

Gott ist gütig der Mensch nicht!

Antwort
von 3plus2, 6

Als der Koran entstand, da hatte die Frau den Status einer Eselin und Esel fragt man nicht, daran hat sich nicht viel geändert.

Antwort
von JohnCena77, 158

Hier der Beweis das es vereinbar ist.

Sure 3, Vers 195: "Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen." Auch gilt z.B. die Pflicht, Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermaßen. Innerhalb der Ehe sind Frau und Mann bezüglich ihrer Rechte und Pflichten in den Bereichen gleichgestellt, in denen sie von Natur aus gleich sind, Unterschiede gibt es da, wo Verschiedenheiten vorhanden sind. Bei den religiösen Pflichten beispielsweise gibt es für die Frau einige Erleichterungen, die mit ihrer Natur zusammenhängen. Und auch bezüglich des Erbrechts wird auf die Pflicht des Mannes als Versorger der Familie Rücksicht genommen.

Alllah ist Gerecht.

Kommentar von Dummie42 ,

Allah wusste aber offenbar noch nicht, dass auch die Frau Versorgerin der Familie sein kann oder manchmal auch einfach sein muss. Aber es ist eben niemand perfekt.

Kommentar von furkansel ,

Ja genau, manchmal muss sie es, z.B. im Falle der Scheidung (Kinder bleiben bei ihr) oder Tod des Ehepartners sein. Genau aus diesem Grund erhält sie vor der Eheschließung von Bräutigam auch die Morgengabe, um darauf vorbereitet zu sein.

Kommentar von ClusterOne84 ,

Hier der Beweis, dass es nicht vereinbar ist:

Ungeachtet des Schöpfungsberichtes, der Mann und Frau zunächst unbestritten auf eine Stufe stellt, begründet der Koran an anderer Stelle - und umso mehr die islamische Überlieferung - eine eindeutige rechtliche Benachteiligung der Frau. Als Koranvers von großer rechtlicher wie gesellschaftlicher Tragweite ist hier Sure 4,34 zu nennen: "Die Männer stehen über den Frauen, weil Gott sie vor diesen ausgezeichnet hat und wegen der Ausgaben, die sie von ihrem Vermögen gemacht haben. Und die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben (oder: gehorsam)..." Und ähnlich Sure 2,228: "Die Männer stehen eine Stufe über ihnen." Muslimische Theologen kommentieren diese Verse häufig traditionell: "Männer und Frauen haben als Menschen nicht denselben Wert". Der berühmte Koranausleger Ibn Kathir erläutert Sure 4,34 mit den Worten: "Männer sind Frauen überlegen, und ein Mann ist besser als eine Frau."

Insbesondere aus Sure 4,34 werden daher zwei Grundlinien des klassischen islamischen Eherechts abgeleitet, die als Garantie für Gerechtigkeit und Stabilität im Familienleben betrachtet werden: Die Überordnung des Mannes über die Frau, begründet damit, dass Gott den Mann über die Frau gestellt hat (Sure 2,228), sowie damit, dass der Mann "Ausgaben" für die Frau tätigt (4,34). Diese "Ausgaben" beziehen sich nach weitgehend übereinstimmender Auffassung auf die Pflicht des Mannes zum Unterhalt seiner Frau, während sie ihm "demütig ergeben" oder "gehorsam" zu sein hat (4,34). Dieser Gehorsam wird in erster Linie auf den Bereich der Sexualität bezogen, denn der Mann erwirbt mit Abschluss des Ehevertrages und Aufnahme der Unterhaltszahlungen das Recht auf Sexualität (vgl. Sure 2,223; 2,187).

Quelle: Die Scharia von Prof. Dr. Christine Schirrmacher, Seite 39-40

Soll ich das ganze Buch abschreiben?! Die Frau wird in vielen Angelegenheiten benachteiligt!

Kommentar von JohnCena77 ,

Ich hab gerade eben den Koran aufgeschlagen Sure4Vers34: Die Männer sind den Weiber ÜBERLEGEN wegen dessen, was Allah den einen von den anderen gegeben hat.

Also damit ist nicht gemeint das der Mann mehr wert ist oder das der Mann höher als die Frau ist sondern hier wird auf dir Körperliche Verfassung eingegangen.

Wenn zb ein Mann eine Frau schlägt dann sagt man doch das ist unfair weil der Mann der Frau ÜBERLEGEN ist ganz logisch oder ?

So nun nochmal das der Mann nicht über der Frau steht (alles durchlesen und Gehirn einschalten!)

Im Islam geht es darum, unter Berücksichtigung der Verschiedenheit der Geschlechter Gerechtigkeit zwischen beiden herzustellen. Daher hat Gott Mann und Frau bestimmte Rechte und Pflichten zugewiesen, die ihrer jeweiligen Natur gerecht werden. Wenn sie sich jedoch von ihrer Natur entfernen, kommt dies einer Gleichmachung nahe. Vor Gott sind beide gleich. Aber in ihrer Beziehung zueinander sind die jeweiligen Rechte des einzelnen unterschiedlich, wie ja auch Mann und Frau von Natur aus unterschiedlich sind. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Rechte des einen aus den Pflichten des anderen ergeben und umgekehrt.

Mann und Frau sind vor Gott einander ebenbürtig und gleichwertig. Im Koran wird an vielen Stellen betont, dass die Belohnung bzw. Bestrafung im Jenseits nicht vom Geschlecht abhängig ist. So heißt es z.B. in Sure 3, Vers 195: "Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen." Auch gilt z.B. die Pflicht, Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermaßen. Innerhalb der Ehe sind Frau und Mann bezüglich ihrer Rechte und Pflichten in den Bereichen gleichgestellt, in denen sie von Natur aus gleich sind, Unterschiede gibt es da, wo Verschiedenheiten vorhanden sind. Bei den religiösen Pflichten beispielsweise gibt es für die Frau einige Erleichterungen, die mit ihrer Natur zusammenhängen (s. Frage 4). Und auch bezüglich des Erbrechts wird auf die Pflicht des Mannes als Versorger der Familie Rücksicht genommen (s. Frage 15).

Kommentar von ClusterOne84 ,

Nein, die Frau wird in vielen Bereichen benachteiligt! Lese Dir einfach das Buch durch, die Autorin ist eine Expertin! Wo wird die Frau benachteiligt? Im Zeugenrecht, im Züchtigungsrecht, im Scheidungsrecht, im Kinderschaftssorgerecht, bei der Verheiratung, durch die Polygamie, im Erbrecht und im Hinblick auf die Familienehre. 

Du willst es nur nicht einsehen!!! 

Kommentar von JohnCena77 ,

Soll ich dir glauben, der Professorin glauben, oder Allah dem Schöpfer der Himmel und der Erde glauben ?

Kommentar von ClusterOne84 ,

Du sollst Dich von den Fakten überzeugen lassen! Die Faktenlage ist eindeutig: Die muslimische Frau wird im Islam benachteiligt! Punkt! Aus! Ende!

Kommentar von JohnCena77 ,

Hab gesagt durch lesen und GEHIRN EINSCHALTEN.

Im Islam geht es darum, unter Berücksichtigung der Verschiedenheit der Geschlechter Gerechtigkeit zwischen beiden herzustellen. Daher hat Gott Mann und Frau bestimmte Rechte und Pflichten zugewiesen, die ihrer jeweiligen Natur gerecht werden. Wenn sie sich jedoch von ihrer Natur entfernen, kommt dies einer Gleichmachung nahe. Vor Gott sind beide gleich. Aber in ihrer Beziehung zueinander sind die jeweiligen Rechte des einzelnen unterschiedlich, wie ja auch Mann und Frau von Natur aus unterschiedlich sind. Grundsätzlich kann man sagen, dass sich die Rechte des einen aus den Pflichten des anderen ergeben und umgekehrt.

Mann und Frau sind vor Gott einander ebenbürtig und gleichwertig. Im Koran wird an vielen Stellen betont, dass die Belohnung bzw. Bestrafung im Jenseits nicht vom Geschlecht abhängig ist. So heißt es z.B. in Sure 3, Vers 195: "Seht, Ich lasse kein Werk der Wirkenden unter euch verloren gehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen." Auch gilt z.B. die Pflicht, Wissen zu erlangen, für beide Geschlechter gleichermaßen. Innerhalb der Ehe sind Frau und Mann bezüglich ihrer Rechte und Pflichten in den Bereichen gleichgestellt, in denen sie von Natur aus gleich sind, Unterschiede gibt es da, wo Verschiedenheiten vorhanden sind. Bei den religiösen Pflichten beispielsweise gibt es für die Frau einige Erleichterungen, die mit ihrer Natur zusammenhängen (s. Frage 4). Und auch bezüglich des Erbrechts wird auf die Pflicht des Mannes als Versorger der Familie Rücksicht genommen (s. Frage 15).

Mir ist egal was Professor XY sagt oder was du sagst ich glaube an die Worte von unserem Schöpfer!!

Kommentar von ClusterOne84 ,

Die Professorin beruft sich ja auf Koran, Sunna und die Gelehrten. Deswegen hat sie ja auch recht! Ich weiß nicht, auf was für Quellen du dich berufst, aber seriös können diese Quellen nicht sein!

Kommentar von JohnCena77 ,

Kannst du oben nicht Lesen ?

Ja du hast mir Sure 4 Vers 34 gebracht und ich hab dir erklärt was damit gemeint ist.

Koran: Sure 3 Vers 195 BEWEIS das Männer und Frauen gleichberechtigt sind und gleich vor unserem Herrn sind.

Kommentar von ClusterOne84 ,

Ja, und ich habe dir erklärt, was richtig ist ;-)

Kommentar von JohnCena77 ,

Ja der Koran ist richtig.

Jeder der sich das alles hier durch ließt weiß das ich die Wahrheit gesagt hab ;)

Antwort
von KaeteK, 14

Du kannst dich selber informieren ...

Antwort
von Weinberg, 88

Die Frage müsste eher lauten:

Ist der Islam mit den Menschenrechten vereinbar?

Nein, natürlich nicht!!

Und nicht nur im Bezug zu auf die Gleichberechtigung von Mann und Frau, auch in vielen anderen Bereichen werden die allgemein geltenden Menschenrechte verletzt.

Kommentar von JohnCena77 ,

Du redest von Menschenrechte welche Menschenrechte ?

Du redest von Gleichberechtigung von Mann und Frau?

Hier in Deutschland verdient die Frau bei gleicher Arbeit wie der Mann weniger Geld wo ist hier die Gleichberechtigung lieber Mr.Deutsch?

Kommentar von earnest ,

Du lenkst vom Thema ab.

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