Heute wird ja in der Presse gefordert, dass Ärmere weniger Steuern zahlen sollen, damit sie die Wirtschaft und die Kaufkraft ankurbeln und nicht außen vor gelassen werden. Ist die Steuersenkung denn wirklich die richtige Lösung, damit wir unseren Konsum steigern?
wenn einer "arm" ist, wird er sicher so wenig verdienen, dass er eh keine steuern zahlt. ich halte das für augenwischerei! oder glaubst du dass ärmere jetzt keine mehrwertsteuer mehr zahlen sollen? sollen lieber die mindestlöhne erhöhen, damit sich arbeit wieder lohnt!

Die Steuersenkung für Ärmere ist ein Witz an sich. Die Leute, deren Einkommen wirklich an der Armutsgrenze sitzt, zahlen meist keine oder verschwindend gering Steuern. Wenn einer am Ende durch einen solchen "Supercoup" 15 € mehr in der Tasche hat, wird er dadurch auch nicht der Megakonsumierer. Das ist Augenwischerei, Stimmenfang kurz vor den nächsten Wahlen - und eine Milchmädchenrechnung, bei der der Staat eine Menge Geld verliert, die dem einzelnen auch nicht weiter hilft...
LG
Wieselchen

Ich glaube auch, dass eine Steuersenkung oder eine Anhebung von Steuerfreibeträgen wesentlich weniger bringt, als ein vernünftiges Sparprogramm. Unsere Regierung hatte noch nie seit Bestehen der Bundesrepublik so viel Geld zur Verfügung. Die Steuereinnahmen sind gigantisch gestiegen. Und reichen trotzdem nicht. Es müssen neben den Rückzahluzngen weiterhin neue Schulden gemacht werden, die wiederum finanziert werden müssen. Also sollte unsere Regierung endlich das machen, was sie vor der Wahl versprochen hatte: Endlich mit dem Sparen beginnen und die Reformen nicht nur zu Lasten der Steuerzahler durchführen. Dann gäbe es es auch echte Freiräume für Fördermaßnahmen um die Konsumlaune wieder anzukurbeln. Aber die Steuerzahler immer nur verunsichern mit der Ankündigung neuer Abgaben und Lasten ist Gift füpr die Wirtschaft. Und dann als gegengift eine Wirkungslose Steursenkung anzukündigen ist Blödsinn pur.
Aber eigentlich sind wir es ja gewohnt ...

Ich denke ja. In der Schule hilft man den kleinen ja auch.
Ärmere geben mehr Geld aus, weil sie vom Wenigen kaum ansparen können. Ich bin gegen den Vorschlag, weil er den Unternehmern nützt und nicht den Bedürftigen.
Es handelt sich hierbei um eine typische politische Spiegelfechterei - wer wenig verdient, zahlt auch entsprechend wenig Steuern. Diskutabel wären allerdings 2 Punkte: Zum Einen der Sprung von 0% auf 19% Steuerlast (Eingangssteuersatz), der dazu führt, dass Geringverdiener sich ohne Arbeit mit Hartz4 finanziell immer noch besser stellen, und die Frage der Höhe der Sozialabgaben (die gerade im unteren Einkommensbereich wesentlich höher ausfallen als die Steuerabgaben).

Das ist Augenwischerei. Die Armen bezahlen meist keine Steuern, außer der Mehrwertsteuer. Die müsste gesenkt werden, damit die Armen auch was davon hätten.
Ärmere Leute zahlen sowieso nur Mehrwertsteuer und die kann man sicher nicht aufsplitten nach arm und nicht arm... schwierig wäre auch eine grenze zu setzen. Mindestlöhne wären sicher sinnvoller, damit die Leute auch von ihrer Arbeit leben können
Die einzigsten die ungerne die Steuern zahlen die nicht die armen sondern die die es sich leicht Leisten könnten.