Frage von Simong666, 463

Ist die Existenz von Jesus Christus historisch belegt?

Antwort
von Gondor94, 248

Ich denke schon, dass Jesus als historische Person gelebt hat, es gibt viele (auch außerchristliche) Quellen, die dies belegen (hundertprozentig sicher sein kann man natürlich nie).

https://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Ferchristliche_antike_Quellen_zu_Jesus_von_...

Ob die Auferstehung, die Wundertaten etc. so abgelaufen sind, wie sie beschrieben werden, oder ob er einfach nur ein Wanderprediger war, muss jeder für sich selber entscheiden (ich tendiere da allerdings eher zu Letzteren).

Antwort
von ichweisnix, 135

Es gibt keine direkten Belege für die Existenz des historischen Jesus.

Keine Dokumente, Haftbefehle, Werkstücke oder Birefe, welche sich nicht
bereits auf die bilbische Figur beziehen sind überliefert

Das ist aber aufgrund der Quellenlage wenig verwunderlich. Der erste
direkte Beleg zum Pontius Pilatus wurde erst 1961 in der Caesarea
Maritima in Form einer Inschrift gefunden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Caesarea_Maritima

Und Pilatus war der römische Präfekt von Judäa.

Antwort
von Philipp59, 99

Hallo Simong666,

ganz gewiss ist sie das! Der beste und umfangreichste historische Beleg ist die Bibel selbst. Es gibt jedoch auch eine Reihe außerbiblischer Quellen, die die Geschichtlichkeit Jesu belegen. Da sind z.B. die Geschichtsschreiber Tacitus und Josephus zu nennen, die von Jesus eindeutig als von einer historischen Person sprechen, oder der römische Historiker Sueton (1. Jh.) und Plinius der Jüngere, Statthalter von Bithynien (frühes 2. Jh.).

Flavius Josephus schreibt beispielsweise in seinem Werk Jüdische Altertümer: „Um diese Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch, wenn man ihn überhaupt einen Menschen nennen darf. Er war nämlich der Vollbringer ganz unglaublicher Thaten und der Lehrer aller Menschen, die mit Freuden die Wahrheit aufnahmen. So zog er viele Juden und auch viele Heiden an sich. Er war der Christus. Und obgleich ihn Pilatus auf Betreiben der Vornehmsten unseres Volkes zum Kreuzestod verurteilte, wurden doch seine früheren Anhänger ihm nicht untreu. Denn er erschien ihnen am dritten Tage wieder lebend, wie gottgesandte Propheten dies und tausend andere wunderbare Dinge von ihm vorherverkündigt hatten. Und noch bis auf den heutigen Tag besteht das Volk der Christen, die sich nach ihm nennen, fort“ (Jüdische Altertümer, übersetzt von Heinrich Clementz).

Tacitus, der im Jahr 55 n. Chr. geboren wurde und als einer der größten Geschichtsschreiber angesehen wird, schrieb in seinem Werk Annalen über die Zeit der Verfolgung der erste Christen durch Kaiser Nero folgendes:"Nero [schob] . . . die Schuld auf andere und bestrafte sie mit den ausgesuchtesten Martern. Es waren jene Leute, die das Volk wegen ihrer (angeblichen) Schandtaten hasste und mit dem Namen ‚Christen‘ belegte. Der Name stammt von Christus, den der Prokurator Pontius Pilatus während der Herrschaft des Tiberius hingerichtet hatte". Die hier erwähnten Einzelheiten stimmen mit dem Bericht der Bibel völlig überein.

In der Encyclopædia Britannica (2002) heißt es in Bezug auf das Zeugnis dieser frühen Historiker: "Diese unabhängigen Berichte beweisen, dass in alter Zeit nicht einmal die Gegner des Christentums die Geschichtlichkeit Jesu bezweifelten, die erstmals und aus unzulänglichen Gründen Ende des 18., während des 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts in Zweifel gezogen wurde".

In einem Artikel im Wall Street Journal hieß es im Dezember 2002: „Die Wissenschaft kann Jesus nicht ignorieren...Abgesehen von vereinzelten Atheisten akzeptieren die meisten Gelehrten Jesus von Nazareth als historische Persönlichkeit".

Man überlege einmal: Könnte eine erfundene Gestalt die Welt wohl so nachhaltig prägen, wie das Jesus Christus ohne Zweifel getan hat? In dem Werk The Historians’ History of the World wird hierzu angemerkt: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an".

Es gibt natürlich auch einige Kritiker, die darauf hinweisen, dass das außerbiblische Quellenmaterial über die Gestalt Jesu Christi relativ spärlich sei und zweifeln daher an, dass Jesus tatsächlich gelebt hat. Dabei sollte man allerdings zwei Dinge berücksichtigen: Zum einen waren die meisten römischen Historiker im ersten Jahrhundert gar nicht daran interessiert, Aufzeichnungen über die Person Jesu zu machen und zum anderen sollte das Zeugnis der Heiligen Schrift selbst beachtet werden. So zu tun, als wenn die Bibel als historischer Beleg keine ausschlaggebende Bedeutung habe, zeugt von grober Unsachlichkeit und einem Mangel an Objektivität.

LG Philipp

Kommentar von earnest ,

"Der beste und umfangreichste Beweis ist die Bibel selbst"??

Ich finde es immer wieder amüsant, wenn jemand versucht, etwas, das in der Bibel steht, damit zu "beweisen", daß es in der Bibel stehe.

Deine letzten Sätze sind unlogische Polemik. Ich bekenne mich in diesem Sinne ausdrücklich zu "grober Unsachlichkeit und einem Mangel an Objektivität": Die Bibel ist KEIN historischer Beleg für die Existenz Jesu. Die Evangelien sind interessengeleitete Schriften.

Die Evangelien kann man lediglich als mögliche Indizien für die Existenz eines orientalischen Wanderpredigers mit dem Namen Jesus (oder ähnlich) werten.


Kommentar von Philipp59 ,

Ich finde es immer wieder amüsant, wenn jemand versucht, etwas, das in der Bibel steht, damit zu "beweisen", daß es in der Bibel stehe.

Was sollte daran amüsant sein? Die Bibel gilt weithin als eine vertrauenswürdige Quelle, wenn es beispielsweise um historische Aussagen geht. In der New Encyclopædia Britannica wird von der Bibel gesagt, sie sei „wahrscheinlich die einflußreichste Büchersammlung aller Zeiten“. Der Gelehrte Robert D. Wilson sagte über die Vertrauenswürdigkeit der Bibel einmal folgendes: "Die chronologischen und geografischen Angaben sind genauer und zuverlässiger als diejenigen, die andere alte Dokumente enthalten" (Robert D. Wilson Scientivic Investigation of the old Testamant). Von daher haben ihre Aussagen Gewicht und es ist durchaus zulässig, auf sie als Autorität zurückzukommen, selbst wenn es um Aussagen geht, die ihr selbst entstammen.

Die Bibel ist KEIN historischer Beleg für die Existenz Jesu. Die Evangelien sind interessengeleitete Schriften

Das ist Deine MEINUNG! Die darfst Du natürlich vertreten, doch sagen die Tatsachen etwas anderes. Die Bibel (und viele darin enthaltende Angaben) ist wie kein anderes Buch aus alter Zeit historisch gut belegt. Auch gibt es zahlreiche archäologische Funde, die den Bibelbericht bestätigen, selbst in relativ unwichtigen Details.

Die Evangelien kann man lediglich als mögliche Indizien für die Existenz eines orientalischen Wanderpredigers mit dem Namen Jesus (oder ähnlich) werten.

Dann mutet es doch ziemlich seltsam an, dass man nach einem "orientalischen Wanderprediger", der vor 2000 Jahren gelebt hat, sogar die Zeitrechnung benannt hat. In einem Nachschlagewerk heißt es: "Das historische Ergebnis der Tätigkeit [Jesu] war von größerer Tragweite — sogar von einem streng weltlichen Standpunkt aus gesehen — als die Taten irgendeiner anderen Gestalt der Geschichte. Die hauptsächlichen Zivilisationen der Welt erkennen die mit seiner Geburt beginnende neue Zeitrechnung an" (The Historians’ History of the World ). Wie keinem anderen Menschen zuvor und danach ist es Jesus Christus gelungen, das Leben anderer zu beeinflussen und sie in neuen Bahnen denken zu lassen. Aus diesem Grund ist es keine Übertreibung zu sagen, dass Jesus der größte Mensch ist, der je gelebt hat!

Kommentar von earnest ,

Diese Argumentation würde ein Historiker mit einem kurzen, amüsierten Lachen quittieren.

Nur EIN Punkt: Das etwas "einflussreich" ist, bedeutet noch lange nicht, dass es auch wahr ist. 

Hitlers "Mein Kampf" war auch einflussreich.

"Harry Potter" ist das auch.

Dein Beitrag ist religiöse Propaganda, die auf Behauptungen fußt.

Antwort
von RobinsonCruesoe, 181

Was heisst schon "historisch" belegt? User Andrastor schreibt u.a.:

Keine Dokumente, Haftbefehle, Werkstücke oder Birefe, welche sich nicht
bereits auf die bilbische Figur beziehen sind überliefert

Ja gut, mag ja sein. Aber das gilt wohl für alle Menschen, denen man nicht persönlich begegnet ist: man wird immer nur Verweise auf eine Person haben, niemals die Person selbst; ob diese Verweise dann tatsächlich auf eine reale Person "verweisen", ist bis zu einem gewissen Grad immer Glaubenssache und nicht Wissen. Das gilt nicht nur für Jesus. Gab es Caesar wirklich? Bin ich mir nicht so sicher. Autor des "De Bello Gallico"...vielleicht war der Autor eine Frau? Die Urkunden, Ernennungen im römischen Senat (ich vermute jetzt mal, die gibt es): Fälschungen vielleicht? Gerichtsprotokolle aus der Zeit könnten sich auf einen anderen Menschen beziehen, bzw. könnten sich ihrerseits wieder auf andere Dokumente beziehen und damit eigentlich auf eine literarische Figur.. Fakt ist: Ich habe Caesar nie gesehen. Bei mir hat sich kein "Caesar" vorgestellt. Trotzdem glaube ich an die Existenz eines römischen Feldherrn, der im Jahre 100 v.Chr. geboren wurde und im Jahre 44 v.Chr. ermordet worden ist. Der ein Buch namens "De Bello Gallico" geschrieben hat.


Kommentar von RobinsonCruesoe ,

Das einzig sichere Wissen, das wir haben, ist das über objektivierbare physikalische Vorgänge, ein wenig Logik und Mathematik und schliesslich über uns selbst, mit einigen Tricks (Augustin und Descartes). Ansonsten leben wir in einem Gewebe aus oralen und schriftlichen Traditionen.

Kommentar von earnest ,

Die Analogie Caesar - Jesus hinkt.

Antwort
von Viktor1, 132

Hallo,

Ja selbstverständlich  genau wie andere historische Personen auch belegt sind.Drüber hinaus ist durch ihn eine Bewegung in einer Breite entstanden und zwar schon bald nach seinem Leben,welche einer erfundenen Figur niemals zugeordnet werden kann. Auch daß der "Held" in der irdischen Szene als "Versager" da steht zeugt ja davon, daß man keinen "Helden" erfunden hat.
Auch als Legende passt dies nicht, da ja eine nachvollziehbare "Lehre", seine Botschaft, zeitgeschichtlich bald nach seinem Tod von verschiedenen  "Zeugen" , mit unterschiedlichen Sichtweisen beschrieben ist und auch schon Konflikte auslöste. Erfundene Lehren hätten erkennbar redaktionelle Bearbeitungen.
Jesus ist damit weit besser als Buddha belegt und ebenso weit besser als die meisten Personen seiner Zeit. Daß es auch Erzählungen und Legenden um und über ihn gibt tut dem keinen Abbruch. Über (fast) alle historischen Persönlichkeiten bis in unsere heutigen Tage gibt es solche Erzählungen.
Daß vielen Religionsgegnern, welche jede Religion als negativ hinstellen wollen, die Person Jesus ein "Dorn im Auge", ein Ärgernis ist, ist verständlich, da keiner an seiner Lehre vorbei kommt.
Es müssen deshalb von dieser Seite immer wieder krampfhaft lächerliche  Versuche gestartet werden, um diesen Jesus aus der Geschichte weg zu radieren. Aber es gibt keine ernst zu nehmenden Wissenschaftler darunter.
Die manchmal gebrachte Behauptung, es gäbe keine außerbiblischen Belege  (was nicht stimmt) für die (gewesene) Existenz Jesu sticht nicht. Warum sollten die Schriften des NT weniger geschichtlich wahr sein als andere "Belege".

Gruß Viktor

Kommentar von earnest ,

Die Schriften der Evangelisten sind deshalb mit Skepsis zu beurteilen, weil sie a) nach dem Tod Jesu entstanden und weil sie b) interessengeleitet sind. 

Kommentar von Viktor1 ,

Das ist wohl nicht besonders logisch. Damals gab es keine Biografen von Persönlichkeiten welche diese begleiteten und Leben und Lehre notierten. Auch das "Aufschreiben" kurz  danach war doch eher die Ausnahme, aber bei Jesus sogar ziemlich zeitnah  zu hauf. !
Was war hier "interessengeleitet" was die Aufzeichnungen insgesamt unglaubwürdig machen könnten ? Welche Interessengruppe ist da auszumachen welche ein solches (teils widersprüchliches, unverständliches, unvollkommenes, ungenau chronologisches ) "Informationsgebäude" hätte konstruieren sollen ? Das müßtest du mal nachvollziehbar belegen.
Hört doch endlich auf mit solchem Unsinn. Daß auch dir Jesus und seine Botschaft nicht paßt ist wohl klar. Aber deshalb braucht man doch seinen Verstand nicht verleugnen.

Kommentar von earnest ,

Du wirst nicht nur unsachlich, sondern ausfällig. Der Schluß deiner Ausführungen ist mit seinen persönlichen Angriffen eine Unverschämtheit.

Ist das ein einem guten Christen angemessenes Verhalten?

"Ziemlich zeitnah" ist bei den Evangelisten nun allerdings eine ziemlich ungefähre Zuordnung. Vielleicht informierst du dich mal, wie viele Jahrzehnte nach Jesu Tod sie ihre interessengeleiteten Berichte geschrieben haben ... 

Ja, interessengeleitet. Den Evangelisten lag daran, die "Frohe Botschaft" zu verkünden. Dabei stilisierten sie Jesus zum Christus, indem sie aus Jesus, dem Menschensohn, den Gottessohn machten, der als Messias auftrat, für die Sünden der Menschheit starb, auferstand und nun als Teil der Trinität im Himmel thront.

Kommentar von Viktor1 ,
Ja, interessengeleitet. Den Evangelisten lag 
daran, die "Frohe Botschaft" zu verkünden.
Dabei stilisierten sie Jesus zum Christus,

Du kannst dich doch noch erinnern, wie die Fragestellung war - oder ?
Sie bezog sich, wie meine Antwort, auf den Beleg für die historische Existenz Jesu, auch aufgrund  der Schriften des NT.
Wenn dann jemand dazu gegen hält, im Stil der historischen Jesusleugner, daß diese Schriften interessengeleitet sind, also wohl nicht dazu als Beleg dienen können, dann muß er sich gefallen lassen, daß er in die Schublade abgelegt wird, aus der solche Argumention i.R. kommt. "Beleidigung" schreien und christl Nächstenliebe anmahnen, weil ihm das nicht passt, ist wohl ziemlich daneben. Ist dies wieder eine Beleidigung ?
Daß das Interesse der Autoren bei ihren Niederschriften sehr wohl das Rüber-Bringen der Botschaft Jesu war, ist wohl unbestritten.
Aber den Wortstamm "Interesse" dazu mißbrauchen, einen ganz anderen Sinn (auch verlogenen ?) in einen Disput zu bringen ist nicht akzeptabel.
Einfach beim Thema bleiben und es gibt keine Mißverständnisse.
Aber auch dies ist eine Methode von Religionsgegnern, ständig außerhalb des Frageinhalts  ihre Statements einzubringen. Es nervt.
Du brauchst dich dem ja nicht anschließen, vor allem nicht in Disputen mit mir.
Zu "zeitnah".
In unserer heutigen Zeit sind das  Tage oder Wochen oder auch ein paar Jahre..
Du wirst dieses Kriterium doch nicht in die damalige Zeit verlegen wollen. Außerdem mußte sich das "Umfeld" ja erst gestalten welches
Bedarf und Aufnahmefähigkeit für Niederschriften hatte.
Die Schriften des NT waren aus dieser Sicht sogar sehr zeitnah gebracht.
So oder so, sie tun der Verifizierung der historischen Existenz Jesu keinen Abbruch.

Kommentar von earnest ,

Wenn du jemanden, der zwischen dem historischen Jesus und dem daraus "gemachten" Christus unterscheidet, als "historischen Jesusleugner" diffamierst, dann ist jede Diskussion mit dir sinnlos. 

Die Evangelien "verifizieren" als interessengeleitete Schriften überhaupt nichts. Sie sind bestenfalls als Indizien zu werten.

Ciao.

Kommentar von earnest ,

... und mir zwischen den Zeilen "verlogenen Mißbrauch" zu unterstellen, finde ich eine Unverschämtheit.

Du verstehst dich offenbar als guter Christ. Ein Verhalten, wie du es hier gerade an den Tag gelegt hast, empfinde ich als zutiefst unchristlich.

Kommentar von Viktor1 ,
Wenn du jemanden, der zwischen dem historischen 
Jesus und dem daraus "gemachten" Christus
unterscheidet, als "historischen Jesusleugner"
diffamierst

Wenn jemand auf die Frage (im Disput)nach dem Beleg des historischen Jesus aus den Schriften, mit der Fragwürdigkeit der Schriften zu dem verkündeten Jesus antwortet, dann ist er entweder dumm (das trifft hier mit Sicherheit nicht zu) oder unredlich.
Es geht hier nicht um die Unterscheidung, sondern der Zuordnung zur Frage. Und wer auch dies, obwohl so deutlich von mir eingebracht, verdreht, obwohl er eben ziemlich intelligent ist, hat kein Interesse an einem redlichen Disput - oder ?

 dann ist jede Diskussion mit dir sinnlos.  

Genau.

Du verstehst dich offenbar als guter Christ. 
Ein Verhalten, wie du es hier gerade an den Tag
gelegt hast, empfinde ich als zutiefst
unchristlich.

Du verstehst wohl unter guten Christen die, welche entweder dummes Zeug reden - damit angreifbar sind - oder sich von Gegnern
des Christentums über den Tisch ziehen lassen.

Christen ist es nicht untersagt, Unredlichkeiten in Disputen festzustellen und auch anzuprangern.

Schau mal in den Schriften, wie Jesus gegen die angegangen ist, welche Schriftworte (die Wahrheit ?) verdrehten.

Meine Wertungen deiner Einlassungen und Gegenhaltungen wären genauso ausgefallen, wenn sie statt von dir, von Karl Marx, Platon Augustinus oder dem Papst eingebracht worden wären.
Also spiel hier nicht ständig die beleidigte Mimose, weil die Kritik an deiner Einlassung deiner (eventuellen ?) Selbstgefälligkeit kein Futter gibt. (wieder beleidigt ?)
Es wäre angebracht von dir , hier über den Vorgang mal nach zu denken statt gereizt zu reagieren - du verrennst dich.
Ich habe garnichts gegen dich - im Gegenteil. Ich bin auch nicht unfehlbar und habe mich auch schon verrannt. Aber blind gegen halten - das muß nicht sein.
Gruß Viktor
 

Kommentar von earnest ,

Wie ich schon sagte: Auf dem Niveau von Unterstellung und Verleumdung diskutiere ich nicht. 

Dein letzter Beitrag gießt sogar noch Öl in das von dir entfachte Feuer. 

Was hätte wohl Jesus zu einem solchen Verhalten gesagt?

Daher - in aller Ruhe und Entschiedenheit: Ciao.

Kommentar von Viktor1 ,

Ja - weiter blind gegen halten. Wer gießt hier selbst Öl ins Feuer  und benennt andere als Brandstifter ?

Kommentar von earnest ,

Schon wieder drei Unterstellungen, und das in einem Satz. 

Danke und Tschüß.

Antwort
von Sturmwolke, 32

In diesem Artikel findest Du auch außerbiblische Nachweise über das Leben von Jesus Christus:

-------------------------------------

Hat Jesus wirklich gelebt?

ER
GEHÖRTE nicht zu den Mächtigen oder Reichen. Er hatte nicht einmal ein
eigenes Zuhause. Und doch haben seine Lehren die Welt verändert: Jesus
Christus. Gibt es glaubwürdige Beweise für seine Existenz?

Michael Grant, Historiker
und Experte für Antike, schrieb über das Neue Testament: „Wenn
wir . . . die gleichen Maßstäbe anlegen wie an andere antike Schriften,
die historisches Material enthalten, dann dürfen wir die Existenz Jesu
nicht mehr bezweifeln als wir die Existenz einer großen Zahl heidnischer
Persönlichkeiten bezweifeln können, deren Realität als historische
Gestalten nie in Frage gestellt worden ist.“

Rudolf Bultmann, Professor
für Neues Testament, erklärte: „Der Zweifel, ob Jesus wirklich
existiert hat, [ist] unbegründet und keines Wortes der Widerlegung wert.
Dass er als Urheber hinter der geschichtlichen Bewegung steht, deren
erstes greifbares Stadium die älteste palästinensische Gemeinde [der
Christen] darstellt, ist völlig deutlich.“

Will Durant, Kulturhistoriker,
Schriftsteller und Philosoph, bemerkte: „Es wäre ein Wunder, das alle
Wunder der Evangelien überträfe, wenn einige einfache Männer [die
Evangelienschreiber] im Verlaufe eines Menschenalters eine so machtvolle
und faszinierende Persönlichkeit, eine so erhabene Ethik und eine so
begeisternde Vision von der Brüderschaft aller Menschen erfunden
hätten.“

Albert Einstein, Physiker
und Nobelpreisträger, sagte: „Ich bin Jude, aber mich bezaubert die
leuchtende Gestalt des Nazareners.“ Auf die Frage, ob er in Jesus eine
historische Person sehe, antwortete Einstein: „Ohne Zweifel. Niemand
kann die Evangelien lesen, ohne das Gefühl der Wirklichkeit Jesu zu
empfinden. Der Pulsschlag seiner Persönlichkeit ist wahrnehmbar in jedem
Wort. Keine Fabel ist mit solchem Leben gefüllt.“

„Niemand kann die Evangelien lesen, ohne das Gefühl der Wirklichkeit Jesu zu empfinden“ (Albert Einstein)

 WAS SAGT DIE GESCHICHTSSCHREIBUNG?

Den
detailliertesten Bericht über Jesu Leben und Wirken findet man in den
Evangelien — vier Bibelbücher, benannt nach ihren Schreibern Matthäus,
Markus, Lukas und Johannes. Aber auch nicht christliche Quellen bezeugen
seine Existenz.

TACITUS

(um 56–120 u. Z.) Er gilt als einer der größten Historiker des Römischen Reichs. In seinen Annalen beschäftigt
er sich mit dem Römischen Reich von 14 bis 68 u. Z. (Jesus starb
33 u. Z.). Er berichtet unter anderem von dem großen Stadtbrand Roms im
Jahr 64. Damals kam das Gerücht auf, Kaiser Nero sei dafür
verantwortlich gewesen. Tacitus schreibt: „Um ihm [dem Gerücht] ein Ende
zu machen, schob er daher die Schuld auf . . . [die] Christen“. Dann
schreibt er weiter: „Der Stifter dieser Sekte, Christus, ist unter der
Regierung des Tiberius durch den Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet
worden“ (Annalen, 15. Buch, Kapitel 44).

SUETON

(um 69–122 u. Z.) In seinem Werk Kaiserbiographien berichtet
dieser römische Historiker über Ereignisse aus der Regierungszeit der
ersten elf römischen Kaiser. In dem Abschnitt über Kaiser Claudius
erzählt er von Unruhen unter den Juden in Rom, die wohl durch
Streitigkeiten über Jesus ausgelöst wurden (Apostelgeschichte 18:2).
Er schreibt: „Die Juden, welche, aufgehetzt von Chrestus, fortwährend
Unruhen erregten, vertrieb er [Claudius] aus Rom“ (2. Band, Tiberius
Claudius Drusus Caesar25). Sueton machte Jesus Christus zwar fälschlicherweise für die Unruhen verantwortlich, bezweifelte aber nicht seine Existenz.

PLINIUS DER JÜNGERE

(um 61–113 u. Z.) Er
war ein römischer Schriftsteller und Statthalter von Bithynien (in der
heutigen Türkei). In einem Brief an Kaiser Trajan beschreibt er, wie er
mit den Christen in seiner Provinz umging: Er wollte sie dazu zwingen,
ihrem Glauben abzuschwören, und ließ alle hinrichten, die sich
weigerten. Er erklärt: „Einige der Beschuldigten bestritten, Christen zu
sein oder je gewesen zu sein. Ich sprach ihnen darauf die Schwurformel
vor: wenn sie danach die Götter anriefen, zu Deinem Standbild . . .
beteten und außerdem Christus lästerten, so waren sie meines Erachtens
freizulassen“ (Plinius der Jüngere, Aus dem alten Rom, Briefe, II, 96).

 

FLAVIUS JOSEPHUS

(um 37–100 u. Z.) Dieser
jüdische Priester und Geschichtsschreiber berichtet von dem jüdischen
Hohen Priester Ananus, der damals starken politischen Einfluss ausübte:
„Er versammelte daher den hohen Rat zum Gericht und stellte vor dasselbe
den Bruder des Jesus, der Christus genannt wird“ (Jüdische Altertümer, 20. Buch, 9. Kapitel).

DER TALMUD

Diese
Sammlung rabbinischer Schriften aus dem 3. bis 6. Jahrhundert zeigt,
dass sogar Gegner Jesu seine Existenz bestätigten. Zur Zeit „des
Pesahfestes henkte man Ješu“, heißt es darin, was historisch korrekt ist
(Der Babylonische Talmud, Band VIII, Synhedrin VI, Fol. 43a; siehe Johannes 19:14-16).
Und in einem anderen Teil heißt es: „. . . dass wir keinen Sohn oder
Schüler haben mögen, der die überlieferte Lehre verschmäht, wie
beispielsweise Jesus der Nazarener“ (Der Babylonische Talmud, Band I,
Berakhoth II, Fol. 17b, Fußnote; siehe Lukas 18:37).

BEWEISE AUS DER BIBEL

Die
Evangelien enthalten einen umfassenden Bericht über Jesu Leben und
Wirken. Darin findet man detaillierte Informationen zu Menschen sowie
genaue Orts- und Zeitangaben — wesentliche Merkmale vertrauenswürdiger
Geschichtsschreibung. Anhand der Angaben in Lukas 3:1, 2 kann man zum Beispiel bestimmen, wann Johannes der Täufer als Wegbereiter für Jesus auftrat.

„Die ganze Schrift ist von Gott“ (2. Timotheus 3:16)

Lukas schrieb: „Im fünfzehnten Jahr der Regierung des

Tiberius Cäsar,

als

Pontius Pilatus

Statthalter von Judäa war und

Herodes

Bezirksherrscher von Galiläa, sein Bruder

Philippus

aber Bezirksherrscher des Landes Ituräa und Trachonitis und

Lysanias

Bezirksherrscher von Abilene, in den Tagen des Oberpriesters

Annas

und des

Kaiphas,

erging

Gottes Ausspruch an Johannes, den Sohn Sacharjas, in der Wildnis.“ Mit
dieser ausführlichen Auflistung lässt sich 29 u. Z. als das Jahr
ermitteln, in dem „Gottes Ausspruch an Johannes“ erging.

 Die
sieben Persönlichkeiten, die Lukas hier erwähnt, sind Historikern gut
bekannt. Kritiker behaupteten zwar lange, Pontius Pilatus und Lysanias
hätte es nie gegeben, aber das war zu voreilig. Man entdeckte alte
Inschriften mit den Namen dieser beiden Regierungsbeamten, was die
Genauigkeit von Lukas’ Bericht bestätigte. *

SPIELT ES EINE ROLLE?

Jesus kündigte eine Weltregierung an: das Königreich Gottes

Zu

klären, ob Jesus gelebt hat oder nicht, ist wichtig, weil seine Lehren
das Leben verändern können. Zum Beispiel erklärte er, wie man wirklich
glücklich und zufrieden wird. *
Außerdem kündigte er eine Zeit an, in der das „Königreich Gottes“ über
die ganze Erde regieren wird und Menschen vereint in Frieden und
Sicherheit zusammenleben werden (Lukas 4:43).

Mit der Bezeichnung „Königreich Gottes“ wird ausgedrückt, dass Gott an der Spitze dieser Weltregierung steht (Offenbarung 11:15).
Das machte Jesus auch im Vaterunser deutlich: „Unser Vater in den
Himmeln, . . . dein Königreich komme. Dein Wille geschehe . . . auf der
Erde“ (Matthäus 6:9, 10). Was wird diese Weltregierung auf der Erde erreichen?

Eine Welt ohne Krieg oder Unruhen (Psalm 46:8-11).

Es wird niemanden mehr geben, der bösartig, habgierig und korrupt ist oder Gott ablehnt (Psalm 37:10, 11).

Sinnvolle Arbeit für jeden (Jesaja 65:21, 22).

Auf der ganzen Erde wird sich die Natur vollständig erholen und genug Nahrung für alle liefern (Psalm 72:16; Jesaja 11:9).

Manche halten das vielleicht für reines Wunschdenken. Aber ist es nicht eher reines Wunschdenken, zu glauben, dass Menschen eine
bessere Welt schaffen können? Denn, obwohl es erstaunliche Fortschritte
auf dem Gebiet der Bildung, Wissenschaft und Technologie gibt, fühlen
sich unzählige Menschen hilflos der Zukunft ausgeliefert. Jeden Tag kann
man sehen, wie Wirtschaft, Politik und Religion Menschen unterdrücken,
überall sieht man Gier und Korruption. Die Realität ist: Bis jetzt sind
alle Regierungen auf der Erde gescheitert! (Prediger 8:9).

Schon allein deshalb lohnt es sich, sich mit Jesu Leben und Wirken zu beschäftigen. * In 2. Korinther 1:19, 20 heißt es: „So viele Verheißungen Gottes es auch gibt, sie sind durch ihn [Christus] zum Ja geworden.“

------------------------------

Quelle:

https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/erwachet-nr5-2016-oktober/hat-...

Kommentar von earnest ,

Das sind Hinweise und Indizien, aber keine niet- und nagelfesten historischen Nachweise für die Existenz Jesu (die auch ich für wahrscheinlich halte - aber nicht für faktisch gesichert). 

Man schaue übrigens mal auf die Lebzeiten der genannten Historiker ...

Und ob da nun Einstein seine Meinung kundtut oder peng ...

Antwort
von voayager, 107

Es gibt da vage Hinweise für seine Existenz durch Josephus Flavus sowie Tacitus. Doch beide erwähnen nur den Namen Jesus, sehr viel mehr isses nicht. Jesusse gab es indes mehr als einen, die im Nahen Osten "herumsprangen". Das besagt als ofast garnichts.

Im übrigen ist es ausgesprochen irrelevant, ob es da einen Propheten oder Wanderprediger namens Jesus gab. Solche Wanderprediger und Propheten gab es besonders im Nahen Osten zur römischen Zeit mehr als genug.

Antwort
von Andrastor, 171

Nein. Es gibt keinerlei ausserbiblische Beweise für die Existenz dieser Figur. Keine Dokumente, Haftbefehle, Werkstücke oder Birefe, welche sich nicht bereits auf die bilbische Figur beziehen sind überliefert und andere Beweise hat man inzwischen als Fälschung entlarft.

Zusätzlich ist die Figur Jesus Christus eine beinahe exakte Kopie der altägyptische Götterfigur Horus, was eindeutig beweist dass das Leben von Jesus reine Erfindung ist.

Kommentar von Eselspur ,

deine beiden Aussagen sind falsch, die zweite ist allerdings originell und zeigt, dass du überhaupt keine Ahnung hast!)

Kommentar von Andrastor ,

Sagte die Person welche ihre eigenen Aussagen natürlich mit sachlichen Argumenten untermauern kann und nicht bloß heiße Luft von sich gab und damit ihre eigene Unwissenheit öffentlich zur Schau stellte.

Kommentar von Eselspur ,

Ich bin immer wieder erstaunt, wie welcher Präpotenz Leute, die vieleicht Dawkins gelesen haben, lächerlichen Unsinn behaupten. Alos: Jesus soll die "exakte Kopie von Horus sein.?

"Horus wird meist in der Gestalt eines Falken dargestellt. Auf vielen Abbildungen findet man Horus aber auch als Gott mit Menschenkörper und Falkenkopf. Die Augen des Horus stellen die Sonne und den Mond dar.

Der meist falkenköpfige Horus wurde mit dem König (Pharao) und Re, dem Sonnenauge (Sonne) gleichgesetzt. Deshalb nannte sich schließlich jeder Pharao auch Horus. Als Gemahlin des Horus wird zumeist Hathor, die Göttin der Schönheit und Liebe, genannt."
http://www.die-goetter.de/aegyptischer-gott-horus

Soll ich jetzt tatsächlich argumentieren, dass der Kopie-Status Jesu eher unwahrscheinlich ist? Ist es sehr sinnvoll, um jemanden wie dich damit überzeugen zu können, dass ich nicht "heiße Lust" von mir gebe?

Kommentar von Andrastor ,

Du hast ein paar Bilder von Horus gesehen und glaubst nun alles über ihn zu wissen? XD

lachhaft

Was ist mit seinem Leben? Seinem Wirken? Seinen Taten? Schonmal drüber nachgedacht dass Horus mehr ist als eine bildliche Darstellung?

Lerne nur schön weiter Bübchen, irgenwann kommst du vielleicht dahinter wie peinlich deine Aussage gerade war.

Kommentar von Eselspur ,

Danke für das "Bübchen"! Ich hatte schon fast vergessen,;dass man sich das Argumentieren erspart, wenn man dämlich beleidigen Beleidigungen schreiben kann. Zeigt dein Niveau!

Kommentar von Andrastor ,

War klar dass du dich an einem Wort an meinem Beitrag aufhängst und alles andere überliest. Du bist so berechenbar, das ist fast wie mit einer Aufziehpuppe zu diskutieren.

Zeigt im Übrigen sehr schön DEIN Niveau.

Kommentar von Fantho ,

Du bist so berechenbar, das ist fast wie mit einer Aufziehpuppe zu diskutieren.

Dass man immer gleich persönlich werden muss...

Gruß Fantho

Kommentar von Andrastor ,

Sagte die Person die außer persönliche Angriffe nie etwas zu bieten hat.

zu drollig

Kommentar von Eselspur ,

"Aufziehpuppe": Warum willst du mich wieder persönlich beleidigen?

Kommentar von Andrastor ,

Siehst du diesen Vergleich als Beleidigung? Dann solltest du aber an deiner Auffassungsgabe arbeiten, nicht alles was als beleidigend aufgefasst wird ist eine Beleidigung. Alles eine Frage der Einstellung.

Wie ich vermutet habe, hängst du dich wieder an einem einzigen Wort auf. Du bist tatsächlich so berechenbar wie ich dich einschätze.

Kommentar von Eselspur ,

na dann... Hab einen schönen Abend, Andrastor!

Kommentar von Andrastor ,

ebenfalls, war zu erwarten dass du dich sang und klanglos zurückziehst, lerne nur schön weiter, vielleicht kannst du dann eines Tages tatsächlich mitreden

Kommentar von Eselspur ,

Danke! Bis, wenn ich einmal so weit bin wie du.. Bis dahin könntest du vielkeicht ein wenig über Archetypen und Grundzüge der Religionswissenschaft lernen, wenn du dich noch in mitteleuropäischer Höflichkeit übst, könnte ein Gespräch vielleicht ganz interessant werden!

Kommentar von Andrastor ,

zum Thema Höflichkeit dein Einstieg in die Diskussion hier als Zitat:

deine beiden Aussagen sind falsch, die zweite ist allerdings originell und zeigt, dass du überhaupt keine Ahnung hast!)

Wer im Glashaus sitzt sollte nicht mit Steinen werfen, mein Gutester, ansonsten wirst du nie "so weit sein wie ich".

Kommentar von Eselspur ,

Nein, der Einstieg war von dir: 

Zusätzlich ist die Figur Jesus Christus eine beinahe exakte Kopie der altägyptische Götterfigur Horus, was eindeutig beweist dass das Leben von Jesus reine Erfindung ist.

Es hat nichts mit mangelnder Höflichkeit zu tun, Unsinn als Unsinn zu bezeichnen. "Bübchen" und "Aufziehpuppe" sind hingegen einfach Beleidigungen. 

"Mein Gutester" gibt es übrigens nicht: entweder "mein Guter" oder "mein Bester" - beides bin ich aber nicht. 

Grüße Eselspur

Kommentar von Andrastor ,

Wie gesagt, du zeigst nur dein eigenes Unwissen, wenn du meine Aussage als Unsinn abtust und dass du nicht einmal nachfragst wie ich auf die Idee komme zeugt zusätzlich von Unreife.

Dass du Sarkasmus nicht verstehst zeugt von mangelnder Auffassungsgabe und dass du nicht einsiehst dass du ad hominem in die Diskussion eingestiegen bist, zeugt von Verblendung.

Wenn ich deine diskussionstechnischen Makel weiter aufzählen würde, wäre ich morgen noch nicht fertig.

Wie gesagt, lern erstmal etwas über die Materie, bevor du dich hier vor versammeltem Forum mit deinen Aussagen blamierst.

Antwort
von GanMar, 111

Historische Beweise gibt es nicht. Man hat also beispielsweise keinen Personalausweis oder so von Jesus ausgegraben und es gibt auch keine schriftlichen Augenzeugenberichte.

Flavius Josephus, ein römischer Historiker aus dem ersten Jahrhundert erwähnt Jesus zwar in einem seiner Texte, aber vermutlich hat er Jesus selbst nie gesehen, sondern auch nur das aufgeschrieben, was man ihm gesagt hat. Und Berichte vom Hörensagen...

Allerdings gehen Historiker davon aus, daß es mit großer Wahrscheinlichkeit tatsächlich eine historische Person "Jesus" gegeben hat.

Kommentar von earnest ,

Da Flavius erst um 37 geboren wurde, ist es unwahrscheinlich, daß er Jesus gesehen hat.

Kommentar von GanMar ,

Nun, wenn es tatsächlich so sein sollte, daß Jesus von Pontius Pilatus verurteilt wurde, dann kann der besagte Historiker Jesus nicht gekannt haben. Die Amtszeit von Pilatus endete 36.

Kommentar von earnest ,

Ja, das überzeugt. Aber vielleicht hatte ja ansonsten schon Baby-Jesus hinreichend Charisma ... 

;-)

Antwort
von Eselspur, 137

Du wirst keinen Historiker finden, der ernsthaft die geschichtliche Existenz Jesu in Frage stellt.
Du wirst einige Religioshasser und Journalisten finden, die versuchen einen Bestseller zu schreiben, die das tun.
Bilde dir deine eigene Meinung!

Kommentar von earnest ,

"Keinen Historiker"?? 

Eselspur, hier war sicher dein Wunsch der Vater deines Gedankens. 

Schau bitte mal hier:

https://de.wikipedia.org/wiki/Jesus-Mythos

Kommentar von Eselspur ,

sorry, du hast recht, ich habe unsauber argumentiert: "kein Historiker, der in einer anerkannten Universität einen Lehrauftrag hat."

Kommentar von earnest ,

Na, da will ich jetzt nicht weiter nachgraben - und auch nicht darüber spekulieren, was eine "anerkannte Universität" ist und was es dort mit Lehraufträgen auf sich hat ...

Ich kenne übrigens respektable Historiker, die KEINEN Lehrauftrag haben.

Kommentar von Eselspur ,

stimmt, es gibt aber auch die, die irgendwas behaupten.

Kommentar von earnest ,

Die gibt es immer. So wie, pardon, zum Beispiel Dich in Deiner Antwort.

Kommentar von Eselspur ,

Hallo earnest!

Ich führe meine Gedanken etwas aus: Wie du ja selber in deiner Antwort, muss der Christus des Glaubens und Jesus als historische Persönlichkeit in dieser Frage unterschieden werden. Ich beziehe mich jetzt nur auf den historischen Jesus.

Es gibt in der Wissenschaft Positionen, die kontrovers diskutiert werden, es gibt welche, über die derzeit Konsens besteht. (Das kann sich natürlich in Zukunft ändern und wird es voraussichtlich auch.) Richtig ist auch, dass es Menschen gibt ohne formal hohen Bildungsabschlüssen, die hoch intelligent sind und auch viel wissen. Es gibt auch sehr kompetente Historiker, Mediziner und andere, die nicht an Universitäten lehren. Trotzdem wirst du unter Umständen auch Historiker finden, die meinen, die Pyramiden zeigen, wir stammen alle von Außerirdischen ab und Mediziner, die behaupten, Krebs kann mit dem Trinken von Wasser geheilt werden. Mag sein, dass es solche Historiker und Mediziner gibt, sie werden aber (hoffentlich!) nicht an einer anerkannten Universität lehren. (Mit„anerkannt“ meine ich jetzt einfach nicht eine, die in irgendeiner Karibikinsel ihre Postadresse hat und nach Überweisung einer Gebühr den Master hinüberüberschießt.)

Ich habe geschrieben (bzw. verkürzt, und damit angreifbar geschrieben, aber schreiben wollen), dass derzeit im Wissenschaftsbetrieb nicht seriös diskutiert wird, dass Jesus nicht gelebt hat.

Wenn du über andere Informationen verfügst, bin ich dir dankbar!

Soweit ich die Behauptungen kenne, spielen sie sich auf dem von mir angedeuteten Niveau ab. Wenn ich auf die Namen des von der gelinkten Wikipedia-Berichs google, komme ich nicht auf Historiker, die universitär forschen. (Eine Ausnahme in der wissenschaftlichen Anerkennung ist interessanterweise Richard Dawkins, der mit seinen biologischen Thesen – insbesondere  mit seiner Vorstellung vom Mem – ernsthaft diskutiert wird.)

Ich denke, für ein Internetforum ist es kein schlechtes Niveau, wenn wir uns einigen können, dass das als „wissenschaftlich“ wahr gelten kann, was derzeit an Universitäten gelehrt wird – im Wissen, dass das nicht die völlige Wahrheit ist.  

Ich persönlich versuche, nicht „irgendetwas zu behaupten“.

LG Eselspur  



Kommentar von earnest ,

In der "Nicht-Verkürzung" stimme ich Dir weitestgehend zu, möchte aber "Wissenschaftlichkeit" nicht auf "anerkannte" Universitäten begrenzt sehen.

(Andererseits "kenne" ich auch an anerkannten Universitäten lehrende Menschen, deren Thesen ich für "unwissenschaftlich", ja für völlig durchgeknallt halte.)

P.S.: Auch ich vermute, daß es Jesus, Menschensohn, gegeben hat.

Freundliche Grüße! 

earnest

Antwort
von heyfunkyfun, 197

man weiß es nicht. Es gibt seit neustem sogar Theorien die sagen das er gar nicht existiert hat, immerhin wurden erst über 100 Jahre nach seinem angeblichen "Tod" die ganzen Sagen über ihn aufgeschrieben. man kann es nicht beweisen. das ist über 2000 Jahre her.

Kommentar von Dummie42 ,

Diese Theorien gibt nicht erst seit neuestem.

Es gibt aber auch Theorien, dass es Homer, Buddha, Muhammad, Karl den Großen, Shakespeare und was weiß ich nicht noch wen, nie gegeben hat.

Es wir sicher damals einen Wanderprediger am See Genezareth gegeben haben, der mehr Aufsehen erregte und mehr Anhänger versammelte, als der Rest dieser damals sehr verbreiteten Prediger. Es ist auch möglich, dass der sich bei der Besatzungsmacht äußerst unbeliebt gemacht hat und dafür büßen musste. Aber natürlich ist der wahre Kern der Geschichte von Legendenbildung so stark umrankt, dass er sich nicht mehr wird entblättern lassen.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Aufgeschrieben wurde das bereits im 1. Jahrhundert, Paulus z. B. wurde laut Wikipedia um das Jahr 5 geboren.

Antwort
von Ente222, 23

Immerhin existieren vier Zeitzeugenberichte, die bekannten vier "Evangelien".

Mehr als z. B. über die meisten anderen historischen Gestalten.

Kommentar von earnest ,

"ZEITZEUGEN-Berichte"?? 

Informiere dich doch bitte, wann die Evangelisten (aller Wahrscheinlichkeit nach) gelebt haben. 

Und dann zieh bitte deine Behauptung zurück.

Antwort
von Micromanson, 113

Er wurde als historisch bestätigt. Jedoch nur die Person, aber weder die Wunder noch sonst irgendwas übernatürliches.
Außerdem ist das Bild, das man von ihm kennt, falsch. Er hatte keinen langen Spitzbart und war auch nicht dünn. Eher ein etwas moppeliger, volbärtiger Israeli.

Antwort
von chrisbyrd, 123

Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z. B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass sogar die Auferstehung von Jesus Christus tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 

Dazu kommt, dass die Bibel das mit großem Abstand am besten belegte und überlieferte Buch der Antike ist. Vom NT liegen etwa 5000 Manuskripte vor, die z.T. bis in die Zeit 350 n. Chr., Auszüge gar bis 150 n. Chr. zurückgehen. Sie weichen nur äußerst geringfügig in einem Tausendstel des Textes untereinander ab.

Zum Vergleich die Daten einiger nichtbiblisch – historischer Werke: Julius Cäsar, „Der Gallische Krieg“: nur 10 guterhaltene Manuskripte aus der Zeit 900 Jahre nach Cäsars Tod! Die „Geschichte“ und die „Annalen“ des Tacitus: nur 2 Manuskripte aus der Zeit 1000 Jahre nach seinem Tod usw. Beides sind allgemein anerkannte geschichtliche Werke, die weitaus weniger gut belegt sind als die Bibel.

Kommentar von Diimiitrii ,

Die lieben Geschichtenerzähler scheinen ja damals durch die Gegend gerannt zu sein und haben jedem die Story vom Wiederauferstandenen Jesus erzähl. Nur weil 3 "Historiker" darunter sich überzeugen haben lassen, macht es das nicht wahr.

Dass es Einfluss auf Menschen hat, wenn man ihnen die Story vom Pferd erzählt bestreitet doch auch keiner, das macht sie aber noch immer nicht wahr.

Kommentar von earnest ,

Du meinst wahrscheinlich den durchaus umstrittenen Flavius Josephus. 

Nach meiner Erinnerung war er nicht von Jesu Auferstehung "überzeugt", sondern berichtete, Menschen hätten berichtet, Jesus sei am dritten Tag auferstanden.

Ich habe jetzt keine Lust, die anderen Historiker zu recherchieren, vermute aber, daß diese taten, was Historiker normalerweise tun: berichten. Und seriöse Historiker halten sich normalerweise in ihrem Bericht über Berichte zurück, denn: Sie waren nicht dabei. Was bei den Genannten ob ihrer späten Geburt auch schwierig gewesen wäre.

Die Bibel-Manuskripte beweisen im Übrigen gar nichts in Sachen Historizität Jesu.

Deine Zahlenspielereien sind nicht zielführend.

Antwort
von hummel3, 106

Warum stellst du diese alte, die Menschheit schon seit 2 Jahrtausenden beschäftigende Frage, wieder neu? Glaubst du etwa an den seitherigen Erkenntissen der Menschheit zur Person Jesus Christus hätte sich etwas geändert? - Da muss ich dich leider enttäuschen.

Deshalb bleibt es auch dabei, die Einen sagen mit einem gewissen Anspruch und sogar Hinweisen auf historische Fakten - Ja, Jesus Christus hat gelebt und die andere Gruppe versucht, dem zu widersprechen. Der Grund ist meist, dass ihnen Jesus nicht in ihr persönliches Lebensschema passt und sie es schon deshalb auch nicht wahrhaben wollen.

Bei dieser Frage musst also auch du deinen eigenen Weg und Glauben finden.

Kommentar von earnest ,

Es wäre sinnvoll, hier zwischen JESUS und CHRISTUS zu unterscheiden.

Kommentar von hummel3 ,

Mit diesem Einwand hast du natürlich recht.

Man möge mir deshalb verzeihen, dass ich als gläubiger Christ diesen für manchen vorhandenen Unterschied zwischen der allein historischen Person "Jesus" und dem auch noch  "Gesalbten" (religiös betrachtet) nicht berücksichtigt habe. 

Ich bin mir allerdings auch nicht ganz so sicher, ob der Fragesteller mit seiner Frage das auch so penibel differenzieren wollte, wie du.

Kommentar von earnest ,

Du hast völlig Recht: Wie aus der Frage ersichtlich, unterscheidet der Fragesteller nicht zwischen Jesus (einer wahrscheinlich existiert habenden historischen Person) und Christus (dem nach christlicher Auffassung auferstandenen Gottessohn). 

Aber genau DAS ist ein Grund, warum deutlich auf die nötige Differenzierung hingewiesen werden muß. Der Mensch JESUS ist (wahrscheinlich) eine historische Figur, CHRISTUS ist das nicht. CHRISTUS läßt sich hingegen nicht historisch erfassen, an ihn als Gott kann man nur GLAUBEN.

Antwort
von Hamburger02, 102

Jesus Christus hat definitv nie real existiert, da er eine Kunstfigur von Paulus ist. 

Ob ein jüdischer Wanderrabbi Jesus von Nazareth je real gelebt hat, ist umstritten, aber vieles deutet darauf hin. 

Der Unterschied zwischen beiden: Jesus von Nazareth war ein jüdischer Mensch, während Jesus Christus ein wiederauferstandener Gott ist.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich kann mich nicht erinnern, deine Behauptung im ersten Satz jemals gehört zu haben.

Paulus hat Jesus mit Sicherheit nicht erfunden, er wollte zuerst die Christen verfolgen, es gab also schon Christen. Aber er hat sein Leben geändert, hat sein Leben für den christlichen Glauben gelebt, wurde verfolgt und (evt) auch getötet. Welches Interesse hätte er gehabt sich Jesus zu erfinden? Meiner Meinung nach gar keins.

Kommentar von Hamburger02 ,

Jesus hat er nicht erfunden, aber das, was Jesus zum Christus macht.

Kommentar von comhb3mpqy ,

warum sollte er das tun?

Kommentar von Hamburger02 ,

Da werden verschiedene Gründe diskutiert. Aber sicher wird man seine Motivation wohl nicht feststellen können. Außer seinen Briefen ist so gut wie nichts über ihn überliefert. 

Aber mach dir doch selber den Spass und Vergleiche die Texte von Paulus mit den Evangelien. Du wirst kaum Schnittmengen finden. Was Jesus verkündet findest du kaum bei Paulus und was Paulus verkündet, findest du kaum bei Jesus.

Jesus lehrt korrektes Verhalten. Paulus lehrt korrekten Glauben. In den Evangelien wird die Auferstehung nur am Rande behandelt, bei Paulus ist es die Hauptsache.

Antwort
von tinimini, 85

Flavius Josephus einJüdischer Schriftsteller Berichtet von einer Steinigung des Jakobus , im Jahre 62 ,und stellt ihn als einen Bruder von Jesus vor.

 Tazitus,ein römischer Historiker schreibt über eine Berüchtigte Sekte zur Zeit Nero Namens Christiani,dieser Name stammt von Christus,der unter Tiberius,vom römischen Stadthalter Pontius Pilatus hingerichtetworden war.berichtet er.

 Auch die Apokryphen berichten von Jesus,

Das Thomasevangelium berichtet von Jesus und auch das Judasevangelium berichtet ,das Jesus und Judas enge Vertraute waren und Judas kein Verräter war !

Antwort
von larstopp, 99

Ja, also gegeben hat es den wirklich, jedoch ist nicht nachgewiesen, ober er wirklich die Taten vollbracht hat die ihm immer angeschrieben werden. Taten wie blinde zu heilen.

Zum Beispiel verehren Muslime Jesus Christus auch, aber nicht als Gottes Sohn. :)

Kommentar von comhb3mpqy ,

Auch in der heutigen Zeit berichten Menschen davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Es gibt keine wissenschafltiche Erklärung, warum diese Menschen gesund wurden. Du kannst ja mal im Internet nach "Mensch Gott" oder "Mädchen begegnet Jesus" gucken.

Kommentar von earnest ,

Auch in der heutigen Zeit bilden sich Leute ein, von Wunderheilern geheilt worden zu sein. Auch in der heutige Zeit erzählen Leute, daß sie ihre Gesundheit Ginseng verdanken. Oder einem tollen Tee. Oder dem nackten Herumhopsen bei Vollmond. Leute erzählen viel, wenn der Tag lang ist.

Du erzählst in all deinen Beiträgen immer dasselbe.

Antwort
von cocolee123, 106

Durch die Untersuchung von verschiedenen Quellen wie römische, syrische, griechische etc. gehen die Wissenschaftler davon aus, dass es Jesus wirklich gegeben hat, allerdings stellt sich hier die Frage, ob er wirklich Gottes Sohn war, was ja auch eine Glaubensfrage wäre.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube, dass Jesus Gottes Sohn ist. Falls es dich interessiert, Gründe, warum ich an Gott glaube findet man auf meinem Profil.

Kommentar von earnest ,

Laß doch bitte das Missionieren. Auch DIESEN Beitrag hast du inzwischen gefühlte 99x geschrieben. Sammelst du Fleißkärtchen?

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community