Frage von FranziiCookiie, 278

Ist die Evolutionstheorie "wahr"?

  1. Wurden doch noch immer keine Zwischenformen des Menschen gefunden

  2. Die ersten Menschen waren schwarz und als sie dann nach Europa kamen, wurden sie eigentlich relativ schnell weiß, so schnelll geht das heutzutage aber nicht mehr, wieso? (Wenn man einen Schwarzen nach Europa schickt und der sich nur mit Schwarzen "paart" würde das doch eine halbe Ewigkeit dauern)

  3. Immer mehr gläubige Menschen behaupten, die Evolutionstheorie wäre schon längst widerlegt worden, woran machen die das fest?

Antwort
von uteausmuenchen, 152

Hallo FranziiCookiie,

die ET ist eine der am besten bestätigsten Theorien im interdisziplinären Erklärungsnetz der Naturwisseschaften. Sie wird gestützt durch eine schier unglaubliche Fülle an Daten und Befunden aus den verschiedensten Bereichen.

Nichts in der Biologie macht Sinn außer im Licht der Evolution

So hat es der Biologe Dobzhansky mit Recht beschrieben. Die ET erklärt uns, warum wir diese unheimliche Vielfalt an bestens angepassten Formen finden, warum wir Ähnlichkeiten in diesen Formen finden, sie erklärt uns rudimentäre Organe und Atavismen. Sie erklärt uns das Fossilienmuster. Wir haben KEINE Daten, die ihr widersprechen.

Deine Fragen gehen aber ein wenig an den konkreten Aussagen der ET vorbei.

1) Wurden doch noch immer keine Zwischenformen des Menschen gefunden

Die "Zwischenform" ist eigentlich ein Begriff, den nur Kreationisten verwenden. In der Biologie gibt es ihn gar nicht. Es gibt nicht "die" Zwischenform. Die ET sagt Mischformen voraus - in denen also Merkmalausprägungen verschiedener Spezies nachweisbar sind.

Und das finden wir in unserem Stammbaum sehr wohl. Wir können sehen, wie sich zu älteren Vorfahren des Menschen hin Beckenform, Fußform,... verändert. Wir können in diesen Merkmalen festmachen, wo im Stammbaum unsere nächsten Verwandten - Schimpansen und andere Primaten - "abgebogen" sind. Und wir können das im Genom bestätigen.

Dass wir kein vollständiges Fossilienbild haben, das ist aber zu erwarten. Gerade unsere Vorfahren lebten in trockenen Savannengegenden. Und in solchen Gegenden ist Fossilisation leider selten. Wir finden daher nur wenige Skelette und unser Bild ist mosaikhaft, lückenhaft. Auch das ist aber eine Vorhersage der ET - und damit kein Argument gegen sie.

Welch deutliche Spuren die Evolution in unserem Körper hinterlassen hat, das kannst Du Dir z.B. in dieser 3-teiligen Miniserie von Neil Shubin erklären lassen:

http://www.zdf.de/zdfinfo/unsere-geheimen-vorfahren-37421730.html

2) Die ersten Menschen waren schwarz und als sie dann nach Europa kamen, wurden sie eigentlich relativ schnell weiß

Relativ ist halt ... relativ. Ja, die Evolution braucht lange Zeiträume. 1000 Jahre sind da gar nichts. Trotzdem würde es der Einzelne von uns als "Ewigkeit" empfinden. Der Mensch kann sich so lange Zeiträume nicht vorstellen

Dass wir weiß sind verdanken wir zufälligen Veränderungen im Genom, die sich dann aber bewährt haben. http://www.spektrum.de/news/woher-die-helle-haut-kommt/1298938

3) Immer mehr gläubige Menschen behaupten, die Evolutionstheorie wäre schon längst widerlegt worden, woran machen die das fest?

Allein an den Aussagen ihrer heiligen Schriften. Die vorgebrachten Einwände gegen die ET entpuppen sich bei näherem Hinsehen sehr schnell als vorgeschoben, unwissenschaftlich und unhaltbar. Sie bauen sehr oft auf einer falschen Darstellung der Aussagen der ET auf - wie eben z.B. das mit den Zwischenformen. Eine recht gute Zusammenfassung der Widerlegung dieser Einwände entsteht hier:

http://argumentevonkreationisten.de.tl/

Der Zweck dieser Kritik ist, die Autorität der heiligen Schrift (Bibel bzw. Koran) als absolut und wortwörtliche Wahrheit zu untermauern. Die Gleichnisse aus den Schöpfungsgeschichten werden deshalb als historischer Tatsachenbericht hingestellt. Eine Aufgabe, die diese Geschichten auch aus Sicht der Religion nicht erfüllen können oder wollen.

Grüße

Expertenantwort
von DiegoderAeltere, Community-Experte für Evolution, 72

Begriffe wie "wahr" oder "falsch" finden in der Wissenschaft wenig bis gar keine Anwendung. Im Falle der Evolutionstheorie würde man wohl von "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit zutreffend" sprechen. 

Einen endgültigen Beweis, der die ET zu 100 % bestätigt, gibt es nicht und wird es auch nie geben, einfach weil das mit den Methoden der Wissenschaft nicht in Einklang gebracht werden kann. Wenn etwas als zu 100 % sicher behandelt wird, kann es nicht mehr zugunsten neuer Erkenntnisse aufgegeben werden. Die ständige Prüfung und Selbstkorrektur ist aber das zentrale Element der Wissenschaft. Darum müssen wir uns mit einer "nur" nahezu 100 %-igen Sicherheit begnügen.

Durch dieses "nahezu" wird für zukünftige Generationen die Möglichkeit offen gelassen, die ET in ihrer jetzigen Form zu verbessern oder zu ersetzen, wenn es denn aufgrund neuer Befunde nötig wird. Dieses "nahezu" heißt nicht, dass uns im Moment tatsächlich Befunde vorliegen, die die ET in Zweifel ziehen.

Zu 1) Die Richtigkeit der ET hängt nicht davon ab, ob wir unsere Geschichte lückenlos rekonstruieren können. Niemand würde erwarten, dass wir von jeder Art, die je auf der Erde gelebt hat, einschließlich aller Vorfahren des Menschen, mindestens ein Fossil finden. Dazu sind die Voraussetzungen für die Fossilation einfach viel zu unwahrscheinlich. Wenn wir Glück haben, finden wir vielleicht Überreste von jeder millionsten ausgestorbenen Art.

Aber die Abfolge von Fossilien könnte man mit einem (Stumm)film vergleichen. Um die Handlung eines Films nachzuvollziehen, musst du nicht jedes einzelne Bild wahrnehmen. Selbst wenn du nur ein Bild alle paar Sekunden betrachten könntest, ergeben sie hintereinander abgespielt einen Sinn, auch wenn der Film dann zurecht abgehackt erscheint.

Je länger ein Fossil im Gestein liegt, desto eher kann es auch durch geologische Umwälzungen zerstört werden. Deshalb finden wir von der recht jungen Gattung Mensch sogar vergleichsweise Fossilien, von denen viele den Übergang zwischen ursprünglichen "affenähnlichen" (die Anführungszeichen, weil der Mensch selbst ein Affe ist. Seine Merkmale sind damit auch Affenmerkmale.) und modernen typischen Menschenmerkmalen zeigen. Die Behauptung, es gäbe keine Fossilien, die die Entwicklung des Menschen dokumentieren, ist damit auch schlichtweg falsch. Hier ist eine bebilderte Liste zu den fossilen Menschen, einige Funde sind weniger, andere mehr erhalten und eindeutig.

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_human_evolution_fossils

Zu 2) "Schnell" ist relativ, besonders wenn es um geologische Zeiträume geht. Auch wenn manche Forscher von einer phasenweise sprunghaften Evolution ausgehen, dauert es trotzdem viele hunderte, tausende  oder mehr Jahre, bis sich ein Merkmal im Genpool durchsetzt (soll heißen, bis es nur noch helle Haut und keine dunkle mehr gibt).

Mit der modernen Gesellschaft der Menschen kann man nur bedingt argumentieren, wenn es um Evolution geht. Aufgrund unserer Lebensweise wirkt die "klassische" Selektion im Sinne von Überleben des Angepasstesten auf uns kaum mehr ein. Wer eine körperliche Schwäche aufweist, wird heute nicht von Wölfen gefressen, sondern bekommt vom Arzt eine Behandlung. Selbst Menschen mit so schwerwiegenden Problemen wie Asthma, Sehschwäche etc. haben die Chance, zu überleben und sich fortzupflanzen (zum Glück!), ein wesentlich geringerer Nachteil, der durch die Hautfarbe in Verbindung mit der Klimazone entsteht, kommt da noch viel weniger zum Tragen.

Würde man, rein theoretisch, eine Gruppe von hellhäutigen Menschen in den Tropen aussetzen und sie von der modernen Technik und Medizin isolieren, würde sich bei ihren Nachfahren über die Jahrhunderte eine immer dunklere Hautfarbe durchsetzen, da diese einen Schutz gegen die Sonneneinstrahlung darstellt. Andersrum geht das genauso, bei einer Gruppe von dunkelhäutigen Menschen, die man in Skandinavien aussetzt, würde man nach einer sehr langen Zeit einen Trend zu heller Haut beobachten, da die Pigmentierung der Haut eine Barriere für das Sonnenlicht darstellt, das zur Synthese von Vitamin D notwendig ist. In den mittleren Breiten muss man jedes bisschen der kärglichen Sonneneinstrahlung dafür nutzen, darum ist dunkle Haut hier ein Nachteil.

Zu 3) Ich hoffe doch sehr, dass es immer weniger statt immer mehr werden. Aber ja, die ET und viele andere Bereiche der Wissenschaft werden von religiösen Extremisten und Fanatikern abgelehnt. Die meisten moderaten Gläubigen haben kein Problem damit, die ET mit ihrem Glauben in Einklang zu bringen (schließlich besagt die Biologie ja nirgendwo, dass es keinen Gott gibt), aber wenn man davon ausgeht, dass der Schöpfungsbericht der Bibel/des Korans etc. eins zu eins der Wirklichkeit entspricht, werden andere Ansichten damit ausgeschlossen.

Die Argumente von Kreationisten bauen meist auf Fehlverständnis oder Unwissen der ET auf. Unwissen an sich ist ja nicht so tragisch, schließlich kann nicht jeder promovierter Biologe sein, aber wenn das mit religiösen Dogmen zusammenkommt, entsteht dabei ganz schnell eine "Widerlegung" der ET.

Als Beispiel: "Wenn Menschen von Affen abstammen, warum gibt es dann immer noch Affen?" Bei dieser Frage ist entscheidend, wer sie stellt. Ist es ein kleines Kind, dem man gerade anhand eines Bilderbuchs von den Dinosauriern erzählt? Dem kann man erklären, dass der Stammbaum des Lebens sich immer weiter verzweigt und die Menschen einen dieser Zweige darstellen und die Schimpansen einen anderen. Das Kind wird das wahrscheinlich interessieren und verstehen.

Oder kommt die Frage von einem besserwisserischem Wachtturmvertreter? Auf den kannst du einreden, solange du willst, am Ende wird er trotzdem immer noch denken, gerade ein Argument gegen die Evolution vorgebracht zu haben. Der Unterschied zum Kind ist der, dass er zwar genauso schlecht informiert ist, aber trotzdem denkt, dass er bestens Bescheid weiß. Er wird kaum bereit sein, dazuzulernen oder auch nur zuzuhören.

Einem solchen wird jedes ungeklärte Detail und jeder Sachverhalt, den er nicht versteht, als Widerlegung der ET dienen, weil er immer davon ausgeht, dass sie ohnehin nicht stimmen kann. Eine tatsächliche Aussagekraft haben seine Argumente aber nicht.

Antwort
von Gondor94, 143

1. Diese "Übergangsformen" wie du sie nennst, gibt es schon zu Hauf:

https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_transitional_fossils

Darunter fallen auch die Vorfahren des Menschen, wie der kürzlich entdeckte Homo Habilis. Dieser weist sowohl markante Eigenschaften des modernen Menschen auf, wie z.B. die Hand und die Schädelform, besitzt trotzdem aber noch Eigenschaften, die eher Menschenaffen zuzuschreiben sind, wie z.B. die langen Arme. Wenn das keine "Übergangsform" ist, weiß ich auch nicht weiter. Vor allem ist das Wort "Übergangsform" recht unpassend gewählt, da es keine Übergangsformen in dem Sinne gibt. Jeder neue Schritt der Evolution ist eine Neuerung, die in Sich gesehen Sinn macht und logisch ist, sie ist kein Übergang zu etwas großem, neuen, sondern eine Sinn machende Veränderung.

2. Woher weißt du denn, dass die Menschen, die nach Europa kamen sehr schnell weiße Haut bekamen? Die Menschheit gibt es seit 200.000 Jahren. Die Entwicklung der weißen Hautfarbe hatte also mehrere tausend Jahre Zeit.

3. Erstmal ist es falsch, dass gläubige Menschen die Evolution als unwahr ansehen, denn Glaube und Wissenschaft schließen sich nicht unbedingt aus. Natürlich gibt es auch einige streng gläubige Menschen, die die Evolution als falsch oder gar Gotteslästerei ansehen. Diese berufen sich dann meist auf die Bibel, in der von der Evolution nichts zu lesen ist. Sie vergessen dabei allerdings, dass die Bibel von Menschenhand, zu einer anderen Zeit geschrieben wurde. Die Menschen wussten damals von der Evolution recht wenig und deshalb ist auch in der Bibel nichts davon zu finden.

Kommentar von FranziiCookiie ,

1. ok das wusste ich nicht

2. hatte ich gelesen

3. Habe ich nie behauptet? Ich habe gesagt "Immer mehr gläubige" behaupten das, also dass ich es immer öfter höre, nicht dass es jeder tut. Und es geht nicht nur um die Bibel, sondern auch Koran.

Kommentar von Gondor94 ,

Ich denke, Punkt 3 meiner Antwort lässt sich auch genauso auf den Koran übertragen.

Antwort
von Diimiitrii, 93

Du hast die wissenschaftliche Definition von dem Begriff "Theorie" einfach nicht verstanden, genauso wie die unter Punkt 3 beschriebenen gläubigen das auch nicht haben.

Nur empirische Aussagen dürfen als Theorien bezeichnet werden. Nicht dazu gehören zum Beispiel eine Tautologie oder Definition. Theorien, deren empirische Prüfung nach heutigem Wissensstand absehbarerweise nicht möglich ist, aber potentiell möglich wäre, bezeichnet man als „spekulativ“ und ordnet sie den Parawissenschaften zu. Theorien, die etwas über den Lauf der Welt sagen, ohne eine Beobachtung anzubieten, die sie bestätigt oder gegebenenfalls widerlegt – also keinerlei Aussagen ihrer Entscheidbarkeit beinhalten – sind nicht Teil der Wissenschaft. Sie können entweder den Pseudowissenschaftenoder beispielsweise der Religion (oder der Esoterik) zugeordnet werden. Des Weiteren sind Theorien in Alltagstheorien und wissenschaftliche Theorien zu unterteilen, wobei letztere einen höheren Grad an Bewusstheit auf, ausdrückliche Formulierung, größeren Umfang aufweisen und die Beobachtung meist systematisch einbeziehen. Nach dieser Sicht ist die Theorie eine mehr oder weniger deutlich ausformulierte und gut bestätigte Hypothese.

Und hier noch ein sehr passendes Stück, dass perfekt auf dein Beispiel zugeschnitten ist, um ein bisschen vom Allgemeinen wegzukommen.

Während der Nicht-Wissenschaftler zwischen den Wörtern „Hypothese“ und „Theorie“ kaum einen Unterschied macht, ist dies beim Wissenschaftler anders. Dieser stellt zuerst eine Hypothese auf, die er daraufhin auf ihre Richtigkeit überprüft, z.B. durch Experimente. Hat er genügend Hinweise für die Richtigkeit seiner Hypothese erbracht, und ist seine Hypothese in Wissenschaftskreisen anerkannt und akzeptiert, spricht man von einer Theorie. Kann er diese Beweise nicht erbringen, oder erbringt er gar Beweise dafür, dass seine Hypothese falsch war, so bleibt diese auf immer… eine Hypothese (wie z.B. die „Gottes“-Hypothese).

Manchmal hört man als Gegenargument zu Darwins Evolutionstheorie, diese sei eben „nur eine Theorie“. Wobei den Benutzern solcher Argumente der von Wissenschaftlern gemachte Unterschied zwischen Hypothese und Theorie wohl nicht bekannt sein dürfte.

Zu guter Letzt ist die Gravitationstheorie übrigens auch "nur" eine Theorie und ich bezweifle, dass du diese auch als falsch darstellen willst. 

Wenn du es dennoch versuchen solltest und du eine ausreichend gute Erklärung findest warum die Gravitationstheorie falsch ist, dann wäre das erstaunlich und wir müssten die Gravitationstheorie über Bord schmeißen und uns eine andere Erklärung suchen.

Kommentar von realsausi2 ,

uns eine andere Erklärung suchen.

Nee. Die müßte jemand, der die bestehende Theorie kippen will, schon mitbringen. Und daran sind hohe Anforderungen gebunden.

Kommentar von Diimiitrii ,

Im Prinzip nicht, um Theorien zu widerlegen muss man keine Alternative parat haben, es reicht zu beweisen, dass sie falsch ist.

Antwort
von Mikkey, 120

1. Doch es wurden verschiedene frühere Entwicklungsstadien von Menschen gefunden. Natürlich gibt es Lücken, aber das widerlegt nicht die Entwicklungsgeschichte.

2. Es heißt Evolution und nicht Revolution, weil es halbe Ewigkeiten dauert. Menschen mit dunkler Hautfarbe können sich im Norden schlechter mit Vitamin D versorgen und haben deshalb einen gewissen Nachteil. Der führt nach vielleicht hundert Generationen zu überwiegend hellhäutigen Menschen.

3. Das solltest Du dir von denen erklären lassen. 

Antwort
von Andrastor, 92

1) gibt es haufenweise. Es werden immer wieder neue prähistorische Arten und Zwischenarten entdeckt.

2) Das liegt daran dass sich die Menschen damals anpassen mussten um zu überleben. Beziehungsweise überlebten nur jene welche den heutigen "weißen" Menschen ähnlich waren, während die anderen starben.

Heutzutage ist diese Anpassung durch unserer Technologie nicht mehr nötig. Schwarze werden in unseren geografischen Lagen zwar merklich heller werden, aber sich niemals zu "weißen" entwickeln, weil der Bedarf einfach nicht mehr gegeben ist.

Kleidung, Klimaanlagen, Häuser, Lebensmittelversorgung haben in der ersten Welt alle Faktoren, die für die Entwicklung von schwarz zu weiß verantwortlich waren, ausgeschaltet.

3) Keine Ahnung. Inzwischen ist sogar bewiesen dass sich organische Materie aus anorganischer Materie bilden kann. Die Evolutionstheorie ist nicht widerlegt, sie ist längst bestätigt und inzwischen keine Theorie sondern anerkannte Tatsache.

Die Gläubigen verlieren immer mehr Grund auf dem sie ihre lächerlichen Argumente bauen können.

Kommentar von realsausi2 ,

Evolution ist die Anpassung an die Umwelt. Wenn sich diese verändert, verändern sich die Organismen.

Es ist gut möglich, dass sich in einem Szenario der Klimaerwärmung dunkle Haut als reproduktionsfördernd auswirken kann. Die Weißen haben mehr Folgeschäden und deren Reproduktion sinkt.

Wenn die Anpassung nicht der Gang unter die Erde ist, wäre das ein mögliches Szenario.

Kommentar von Andrastor ,

Evolution ist die Anpassund an die Umwelt. Wenn sich diese verändert, verändern sich die Organismen.

Aber nur wenn das NÖTIG ist um das Überleben zu sichern.

Es ist gut möglich, dass in einem Szenario der Klimaerwärmung dunkle Haut als reproduktionsfördernd auswirken kann.

Das kann sein, ja, aber du vergisst dass wir in den erste Welt Ländern Mittel haben um sowohl Überleben als auch Reproduktion so zu beeinflussen, dass eine Anpassung unnötig wird.

Heutztage stirbt niemand mehr weil er/sie zu helle oder zu dunkle Haut hat. Wenn wir nicht gerade von einem Endzeit-Szenario sprechen, sehe ich keinerlei Möglichkeit dass es zu einer solchen Anpassung kommt.

Aber der Mensch entwickelt sich dennoch. Nur dass Schönheitsmerkmale ehemals überlebenswichtigen Eigenschaften vorgezogen werden.

So prognostizieren Wissenschaftler dass wir im Laufe der Zeit weiter wachsen werden und dass unsere Augen sehr groß werden werden, da große Augen schön und sozial wirken.

Antwort
von DarkSepia, 15

Sie ist genauso wahr wie die Relativitätstheorie oder die Theorie der Plattentektonik.

1. Es gibt schon sehr detaillierte Stammbaumrekonstruktionen und die Evolutionstheorie besagt nicht, dass wir Zwischenformen finden sollten. Denn deren Überreste unterliegen zum Beispiel den Gesetzen der Geologie. Jede Hypothese, nach denen Menschen keine gemeinsamen Vorfahren mit anderen Primatenarten haben, hat obendrein das Problem, unsere ähnliche Genetik nicht erklären zu können. Zum Beispiel teilen wir oft dieselben Retrovieren an derselben Stelle.

2. "Schnell" bedeutet wohl einige 10.000 bis millionen Jahre. Wenn du einen Zeitraum "heutzutage" nennst, wie viele Jahre meinst du dann?

3. Erstens sind das religiöse Leute und die behaupten vieles, nur um ihre Religion zu verteidigen. Zweitens bezweifle ich, dass ein immer höherer Anteil an religiösen Leuten dies behauptet. Mag sein, dass dem so ist, aber ich kenne keine Quelle, die es untermauert. Genauso könnte es sein, dass immer weniger religiöse Leute dieser Ansicht sind.

Antwort
von LucyB1991, 129

1. Soweit ich weiß gibt es diese schon ich meine ein referat über die verschiedene stufen gehalten zuhaben

2. das ging nicht so schnell, das hat viele Generationen gedauert und wahrscheinlich auch einigen Mutationen zu verschulden ist

3. Ja genau Kirche sagt auch immer die Wahrheit, die haben die Dinos einfach übersprungen 

LG Lucy

Kommentar von FranziiCookiie ,

Wieso gibt es für euch nur die Kirche??! Ich rede von allen 3 monotheistischen Weltreligionen.

Ansonsten danke für die Antwort.

Kommentar von LucyB1991 ,

Weil ich nur über die Kirche reden kann weil ich nichts von den anderen weiß. :)

Kommentar von FranziiCookiie ,

Gut, tut mir Leid.

Kommentar von OnkelSchorsch ,

Die Kirche bestätigt übrigens die Evolution.

Kommentar von realsausi2 ,

Das kann man so nicht sagen. Dafür hat sie gar nicht die Kompetenz. Sie aktzeptiert die Fakten. Inzwischen. Nach langem Ringen.

Kommentar von trinyhunter ,

...z. B. mit dem Beweis, daß die Kardinäle und Päpste bis heute noch die Papier-Fischmäuler aufdem Kopf tragen, wie es ihre Vorfahren aus Babylon - die DAGON-Fischpriester - getan haben.

Antwort
von dadita, 50

Die Evolutionstheorie ist Fakt.


1. Das ist falsch. Es wurden bereits zahlreiche Vormenschen entdeckt, unser Stammbaum ist inzwischen fast lückenlos. Da Evolution im Gegensatz zu der Darstellung diverser religiöser Fanatiker ein kontinuierlicher Prozess ist, sieht dieser natürlich anders aus als diese es gerne hätten.

2. Relativ schnell ist aus menschlicher Sicht ebenfalls falsch. Die Evolution ist ein kontinuierlicher Prozess, der Jahrtausende bis Jahrmillionen in Anspruch nimmt, je nach Umweltfaktoren. 

3. Diese Gläubigen betreiben simple Realitätsverweigerung und halten wider besseren Wissens an ihren jeweiligen abstrusen Märchengeschichten fest.

Antwort
von mychrissie, 43

Die Evolutionstheorie ist 1000 mal wahrer als die gesammelten Märchen sämlicher Religionen, die es jemals auf dieser Welt gab und die es zur Zeit gibt.

Die Realität der Evolution wird heute nur noch von fanatischen Ignoranten geleugnet.

Antwort
von OnkelSchorsch, 93

Die Evolution ist eine Tatsache. Wer das leugnet, ist einfach nur dumm.

Wenn du dich informieren möchtest, empfehle ich dir entweder mal in ein Biologiebuch zu schauen oder aber auch gerne diese Website:

http://www.evolution-mensch.de/

Antwort
von 3plus2, 90

Seit etwa 500 Jahren leben schwarze in Amerika und weiße in Afrika und an der Hautfarbe ändert sich nichts, vllt hat Erich von Däniken doch recht, dass die verschiedenen Hautfarben von anderen Planeten importiert wurden.

Kommentar von trinyhunter ,

... manche fallen halt manchmal in eine Kohlengrube und andere fallen in den Mehltopf...

...und warum wurden sie im afrikanischen Dschungel nicht einfach grün...??? ... na, wegen der besseren Tarnung gegenüber Terroristen und Tigern, Löwen und solchem Zeugs... Grün wäre super... Macht die Bundeswehr auch so... glaub ich jedenfalls... na, da bin ich ja schon wieder gläubig, aber nur moderat ... nicht fanatisch... oder gar biblisch...!!! Niemals...

...Oh, ist das hier ein intelligentes Wissenschaftsgespräch...;-)... muß direkt des Öfteren hereinschauen... Bis bald... der gläubige Fanatiker...

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