Frage von coldrain, 70

Ist die EU ein Erfolgsmodell trotz kultureller Unterschiede?

Hallo zusammen, ich schreibe morgen eine Klausur in Interkult.Kommunikation und wir sollten uns Gedanken machen, ob die EU eine Erfolgsgeschichte ist trotz unterschiedlicher kultureller Standards ihrer Mitgliedstaaten. Ich bin gerade ein bisschen verwirrt, weil ich an Politik/Wirtschaft/Entwicklungsgrad der Länder denke und keinen direkten Zusammenhang zur Kultur sehe..Habt ihr irgendeine Idee? :(

Antwort
von zehnvorzwei, 35

Hei, Coldrain, ja, man kann das aus verschiedenen Perspektiven bejahen: Seit 1945 lebt Mitteleuropa in Frieden (vergl. mal die Zeit1914 - 1945!). Aus den sechs Gründerstaaten Der Montan-Union und der späteren EWG sind heute 28 Mitgliedsländer geworden, und weitere  Stellen "auf der Matte". Allein in wirtschaftlicher Hinsicht haben alle beteiligten Staaten Fortschritte erzielt; aber auch Maßnahmen der Infrastruktur, der Sozialpolitik, der Kulturpolitik haben sich zwischen Estland  und Portugal in Ergebnissen niedergeschlagen, die die beteiligten Staaten allein nicht hätten schultern können.

Gegenwärtig sieht es so aus, als ob das gemeinsame Haus Europas dringend renoviert werden müsste; es ist an vielen Stellen baufällig. Wir können nur hoffen, dass die Politik bald die "Kurve kriegt" - - sonst sehe ich schwarz. Und so. Grüße! 

Kommentar von coldrain ,

Vielen Dank für deine Antwort!  :) 

aber ich muss einen stärkeren Bezug zu Kulturen finden bzw. Kulturschock und die EU - Dauerkrise, Euro-Skepsis usw. damit verbinden. :(

Antwort
von StevenArmstrong, 25

Hallo,

man kann die EU als Erfolgsmodell eienrseits und ein schlechtes Beispiel andererseits sehen.

Der Erfolg: Frieden, Freiheit und Stabilität zwischen den Mitgliedsstaaten und in der Welt. Und dass, obwohl die Kulturen so unterschiedlich sind und sich vertragen haben, auch nach 2. Weltkriegen. 

Horst Köhler hat zur EU mal eine Rede geahalten, die mit den Worten "... gegliedert in 25 Nationen, bleibt in der Weltgeschichte einmalig." endete.

Die schlechte Seite: Wirtschaftsliberalismus, Demokratiedefizit und manegelnde Kooperation (z.B. Ungarn, Polen).

MfG

Steven Armstrong

Antwort
von hertajess, 18

Nein. Nicht trotz sondern wegen. 

Begründung: 

Schauen wir doch einfach mal in die Natur: 

Da wo große Vielfalt ist ist Erfolg aller Beteiligten höher als da wo Monokultur ist. 

Das war jetzt sehr verkürzt. 

Antwort
von Sanador, 9

Die Angst vor dem Fremden, die nicht selten zu
Konflikten führt, kommt in erster Linie weil wir diese Menschen nicht kennen.
Wir wissen nichts über ihre Kultur, ihre Art zu leben und von Ihrer
Wertestellung. Gerade im interkulturellen Kontext ist die Gefahr einer
Marginalisierung, Stigmatisierung oder gar Eskalation aufgrund von
Wertekonflikten besonders hoch. Interkulturelle Kompetenz wird als Kompetenz
definiert, in interkulturellen Situationen effektiv und angemessen interagieren
zu können. Das bedeutet, dass sie wichtige „kulturelle Regeln“, die ihr
Gegenüber für verbindlich erachtet, nicht verletzen. Interkulturelle Trainings
unter http://www.avrami.com/de/avrami-intercultural
helfen dabei aus Fremden, Freunden zu machen

Antwort
von voayager, 20

Sie war und ist ein Erfolgsmodell für die Konzerne, für die sie ja auch maßgeblich gegründet wurde.

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