Die Steinkohlevorräte von Deutschland sollen verschlossen werden. Bis 2018, bzw. 2014 soll der deutsche Steinkohlebergbau auslaufen. Mehrere Milliarden Euro fliesen jährlich an Subventionen in die Kohle, aber mit diesem Geld werden auch wiederrum Arbeitsplätze erhalten und das Geld fliest mit nahezu 100% wieder in die Wirtschaft zurück. Desweiteren ist Kohle eine sichere Energiequelle die uns von Energieimporten unabhängig machen. Wie steht ihr da zu, brauchen wir die Deutschen Kohlelagerstätten die noch mindestens 100 Jahre reichen würden oder sollte schnellstmöglich der Ausstieg kommen und die Kohlelagerstätten für immer verschüttet werden.
Ich denke bis 2018 genügt als Endzeitpunkt. In 10 Jahren müsste auch genug unstrukturiert sein. Selbst wenn die Import Kohle günstiger ist, vllt. werden die Weltmarktpreise anziehen und es wir evtl. bis dahin eine kostendeckende Förderform geben. Wenn nicht, die Kohle vergammelt ja nicht und Generationen nach uns können immer noch entscheiden ob, und wann es weitergeht
Kohlebergbau, was für ein prähistorisches Wort. Kohleausstieg so schnell wie möglich. Die Zukunft liegt in den Atomkraftwerken! Bedenke: Unser Universum besteht aus Atomen. (Fast) Alle Erfindungen werden von der Natur abgeschaut.

Wenn wir heute für jeden Bergarbeiter 76000 € pro Jahr an Subventionen zahlen, dann könnten wir sehr viel Geld sparen, wenn wir den Laden schnellstmöglich schlössen.
Nicht alle Schachtanlagen sind so unrentable. Wäre da nicht eine Sockelbergbau angebrachter um zumindest einen Teil der Kohlevorräte zu sichern?
demosthenes am 5. Februar 2007 14:36 Natürlich kenne ich nicht die Rentabilität der einzelnen Schächte.
Im Mittel wird aber pro Arbeitsplatz die genannte Subvention gezahlt - also sehr viel mehr, als der einzelne Bergmann verdient.
Wir würden also viel Geld schon dann sparen, wenn wir jedem Bergmann sein Gehalt weiterzahlten und die "Bude zumachten".
Und im Mittel ist deutsche Steinkohle dreimal so teuer wie auf dem Weltmarkt!
Ich denke, es wird der Tag kommen, an dem wir unsere Kohlevorräte noch bitter nötig haben werden. Deshalb sollte man sich ein Hintertürchen offen halten.

Ich kann die Leute verstehen, die im Kohlebergbau arbeiten, aber anderen Branchen geht es genauso: Wenn sie überflüssig werden, soll man sie nicht weiter subventionieren!
Es ist völliger Quatsch die Schächte dicht zu machen , es wird der Tag kommen an dem wir wieder auf unsere Kohle angewiesen sind - und dann die verfüllten Schächte wieder aufzumachen ist fast unmöglich !.
Wir haben auch unsere Kokereien dichtgemacht und nach China verkauft - die machen heute ein Riesengeschäft damit und wir müssen von denen teuren Koks kaufen um unsere Stahl-Industrie am laufen zu halten.
Hier ist weitsicht gefragt - leider ein Fremdwort für unsere Politiker .
Wenn,dann sollten wir uns die Lagerstätten offenhalten.Ich glaube kaum das die Weltmarktpreise sich unten halten werden.Es geht ja schon ganz schön nach oben damit.Und die Subventionen die gespart würden dursch die Bergtwerkschließungen merken wir sowieso nichts von.Oder glaubt ihr im Ernst das die Steurn weniger werden? Träumt mal schön weiter!!!