Frage von Hoppelhase12345, 58

Ist die Canon EOS 700d mit Kit Objektiven eine gute wahl?

Ich möchte mir eine Kamera kaufen. Das Budget liegt bei 700-780€. Ich hatte bis jetzt die Canon EOS 700d mit 2 Kit Objektiven im Blick. Nun ist die Frage, ob ich mir diese mit den Objektiven kaufen soll, oder nur den Body und extra Objektive. Ich kenne mich nicht besonderlich mit Kameras aus und weiß daher nicht ob meine Wahl gut ist. Oder soll ich eine komplett andere Kamera kaufen? Was meint ihr?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von unpolished, 39

Und auch hier wieder die Frage warum es eine DSLR und keine DSLM oder Bridge-Kamera sein muss?

Lass mich raten, weil alle Fotografen welche nutzen, und du denkst dass du mit ähnlichem Equipment ähnliche Bilder fotografiert bekommst?

Da muss ich dir leider sagen, dass das nicht so einfach ist.

An erster Stelle kommt der Fotograf, dann die Bildbearbeitung und erst dann kommt die Technik.

Auch ist es eigentlich Blödsinn direkt nach Kameras zu fragen. Denn in der Regel empfiehlt jeder Fotograf die Kamera oder Marke, die er selber nutzt.

Ich zum Beispiel fotografiere mit spiegellosen Kameras und bin im Mikro Four Thirds System zu Hause.

Aber nicht alles was für einen selber perfekt ist, muss für den anderen gut sein.

Darum ist mein Rat immer in ein Fotofachgeschäft zu gehen, und die Kameras alle mal in die Hand zu nehmen und zu schauen, welche am Besten in der Hand liegt, der Hand schmeichelt. Auch sollte man schauen welches Menü man am intuitivsten bedienen kann. Denn diese unterscheiden sich bei den Herstellern sehr.

Und zu guter Letzt wirklich noch mal darüber nachdenken, ob man wirklich eine DSLR braucht und will. Bedenke die Größe und das Gewicht. Die beste Kamera ist immer die, die man immer dabei hat.

Antwort
von JuliPhotography, 19

Hey erstmal, Also meine Meinung ist so: Ich finde wenn du ein Einsteiger bist wäre die canon EOS 1200d oder EOS 100d schon genug. ;) Aber wenn du die 700d willst kann ich auch nur sagen es ist eine tolle Kamera :) So also zum Objektiv. Es kommt darauf an was du hauptsächlich fotografieren willst aber falls du nicht zufällig Actionbilder machen willst nimm doch bitte das 50mm 1.8 (super schönes bokeh und sehr lichtstark) LG Juwi

Kommentar von Hoppelhase12345 ,

Okay, weißt du was die Stärken der Kamera bzw. Der Objektive sind? 

Kommentar von JuliPhotography ,

Ja eben das bokeh und die lichtstärke sind wunderschön du kannst traumhaft auch in dunklen wäldern fotografieren und die kamera hat touchscreen ich glaube 18 mp ist auch schnell genug für action und man kann filmen im internet sind auch super beschreibungen ;)

Antwort
von Kai42, 30

Zu welchem Preis soll es das Set geben? Aber egal wie: Die 700D ist eine gute Kamera und hat Potential mit deinen Anforderungen zu wachsen.

Zu den Objektiven: So wirklich und richtig schlecht sind sie auch nicht. Sie sind auch nicht perfekt, aber zum Einstieg reichen die locker.

Antwort
von Hayns, 42

In diesem Preissegment bekommst Du eine sehr gute DSLM.

Ich war von DSLR auf DSLM umgestiegen, weiß also wovon ich spreche. Warum als Hobbyfotograf mit mehr als 3 kg durch die Gegend laufen, wenn es mit 1,5 kg ebenso gut geht.

Und mit ebenso gut, bis besser, meine ich die Bildqualität.

Kommentar von Hayns ,

Sorry - zur Eingangsfrage: Die EOS 700D ist keine schlechte Kamera. Und Kitobjektive sind ebenfalls nicht so schlecht, wie oft behauptet wird.

Da muss man schließlich auch den Preis zugrunde legen. Das Preis-Leistungsverhältnis ist dennoch bei dem Set 700D mäßig.

Kommentar von Hoppelhase12345 ,

Okay, kannst du welche empfehlen bzw. Welche Kameras benutzt du?

Kommentar von Hayns ,

Zurzeit habe ich diese in Gebrauch:

Olympus E-PL5, inklusive Akku und Speicherkarte (325 g)
M.ZUIKO DIGITAL 14‑42mm 1:3.5‑5.6 II R (113 g)
M.ZUIKO DIGITAL ED 40‑150mm 1:4.0‑5.6 R (190 g)
M.ZUIKO DIGITAL ED 60mm 1:2.8 MACRO (185 g)
Für Macro verschiebbare Gegenlichtblende (30 g)
Reserve Akku + Speicherkarte (46/10 g)
Summe: 899 g

Tasche und Kleinkram etwa 450 g

Das Macro ist sehr zu empfehlen. Ist dann aber nicht mehr in Deinem o.g. Preissegment.


Kommentar von sinnsah ,

Das bei der Olympus der Sensor kleiner ist (dadurch Rauschanfälliger, weniger Freistellungspotential), die Objektivauswahl geringer (und leider auch teuer) ist, verschweigst du leider. Versteh mich nicht falsch, die Kameras von Olympus sind richtig nett. Aber wenn, dann muss man schon die ganze Wahrheit erzählen :)

Kommentar von Hayns ,

Verschwiegen habe ich das nicht, das ist ja bei den Micro-Four-Thirds bekannt, bzw. kann man nachlesen.

Da der Fragesteller seinen Anwendungsbereich nicht genannt hat, bin ich da nicht drauf eingegangen - ohne eine Absicht, habe ich also gar nicht daran gedacht.

Die Objektivauswahl mag geringer sein, aber doch nicht teurer. Fürs Macro habe ich es erwähnt.

Was für den einen ´Nachteile´ sind, größere Schärfentiefe / weniger gute Freistellung, ist für mich aufgrund meines Anwendungsspektrums ein Vorteil. Ich benötige größere Schärfentiefe oft (!). Frag nach, wenn es Dich interessiert.

Mit meiner Festbrennweite, 60 mm, 1:2.8, bin ich zudem in der Lage recht gut Freizustellen - für meine Bedürfnisse völlig OK.


Die Bildqualität ist sehr gut, das zeigen diverse Test-Vergleiche.
Das Rauschverhalten war bei dem Vorgängermodell, E-PL3, nicht gut, aber bei der E-PL5 ist Rauschen bis einschließlich ISO 3.200 kein Thema mehr.

Jeder der sich etwas neues zulegt, sollte sowieso aufgrund der unterschiedlichen Empfehlungen, diese mittels einigen Testberichten verifizieren und mit seinen Bedürfnissen/Ansprüchen abgleichen.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten