Frage von Alanbar34, 211

Ist die Bibel von Menschen verfasst?

Glaubt man der Bibel, dann hätte Gott zur Zeit des Mose Völkermorde und Tieropfer befohlen. Jesus von Nazareth lehrt jedoch: "Liebt eure Feinde; tut wohl denen, die euch hassen" (Lukas 6, 27). Das Opfern von Tieren lehrt er nicht. Stattdessen treibt er die Tierhändler aus dem Tempel hinaus. Ähnlich oder gleich lehrten bereits die Gottespropheten des Alten Testaments. Nach Jeremia zum Beispiel hat Gott keine Tieropfer befohlen (z. B. Jeremia 7, 21-23). Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere? Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel? Und woran kann man sich halten?

In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: "Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort Gottes
Wenn ein "wahres Wort Gottes" aber nicht übereinstimmt mit einem anderen "wahren Wort Gottes", dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe, weswegen das Alte Testament durch das Neue Testament ergänzt worden sei.

Doch in der Bibel selbst steht geschrieben: "Ich, der HERR, ändere mich nicht." So heißt es im Alten Testament (Maleachi 3, 6). Und im Neuen Testament liest man: "Jesus Christus, gestern, heute und derselbe auch in Ewigkeit" (Hebräer 13, 8). Außerdem widerspricht sich die Bibel auch innerhalb des Alten Testaments und innerhalb des Neuen Testaments, wie nachfolgende Gegenüberstellungen zeigen. Das Neue Testament erscheint dabei oft nicht "besser" ist als das Alte Testament, und es markiert bei Paulus und seinen Schülern oft sogar einen Niedergang. Woran soll sich der Leser aber dann halten, wenn er mehr vom Gott der Bibel erfahren will oder an ihn glauben will?

Unbestritten ist: Geändert haben sich die Menschen, welche die Texte der Bibel geschrieben haben. Und man könnte fragen: Wer hat sie jeweils inspiriert? Der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder ein Anderer? Vielleicht der Teufel?

Antwort
von Ambrosius, 11

Hier etwas zum Nachdenken:

Hallo. gerade vor ein paar Tagen las ich in der Einleitung zu einem Buch "Das Neue Testament" aus dem Altgriechischen neu übersetzt von Johannes Greber in der Einleitung unter anderem Folgendes:

. . . . . Mit Recht sagte daher Dr. Eugen Huehn
in seinem ”Hilfsbuch zum Verständnis der Bibel": ”Wer von uns nur sein geglättetes Neues Testament kennt, wird es nie für möglich halten, dass viele Tausende verschiedener Lesarten existieren. Die Verhältnisse liegen nach kundiger Schätzung so; dass mehr Verschiedenheiten als Worte des Textes im Neuen Testament enthalten sind. Bei diesem Sachverhalt würde die Kirche sich heutzutage in nicht  geringe Verlegenheit versetzt sehen, wollte sie das Dogma von wörtlicher Inspiration der Bibel aufrecht erhalten."

Wer diesen Sachverhalt ohne Voreingenommenheit betrachtet, muss mit Pilatus fragen: ”Was ist die Wahrheit?" Denn wenn die uns vorliegenden Abschriften des Neuen Testamentes in den für den Glauben der christlichen Kirche wichtigsten Punkten wesentlich voneinander abweichen, und dazu noch in die modernen Sprachen falsch übersetzt wurden, dann gibt es überhaupt keine Glaubenswahrheit mehr, bei der man sich mit dem Gefühl der Sicherheit auf die Bibel berufen könnte.

Das bestätigt kein Geringerer als der Hl. Hieronymus. Er übersetzte um 370 nach Christi Geburt die ganze Bibel in die lateinische Sprache. Der damalige Papst Damasus hatte ihn zu dieser Übersetzung aufgefordert. In einem Brief an Damasus berichtet nun Hieronymus über sein neues Bibelwerk. Darin sagt er, dass es eine gefährliche Anmaßung sei, eine Bibel schreiben zu wollen, welche den richtigen Text widergäbe. Denn die vorhandenen Abschriften des Urtextes, die über die ganze Welt zerstreut seien, wichen alle voneinander ab. Nun solle er den Schiedsrichter spielen. Wenn er nun eine neue Bibel herausgäbe, so würde sie von den bisherigen abweichen. Die Folge werde sein, dass man ihn einen gotteslästerlichen Fälscher nenne, weil er Worte und Sätze geändert, hier etwas ausgelassen, dort etwas hinzugesetzt oder sonstige Verbesserungen vorgenommen habe.

Und dann schreibt er den Satz, der den schwersten Schlag gegen jeden führt,der die Bibel, wie sie uns jetzt vorliegt, als das unverfälschte Wort Gottes ansieht. Er sagt:"Selbst diejenigen, die mich als gotteslästerlichen Fälscher schmähen, müssen zugeben, dass dort nicht mehr von ”Wahrheit" die Rede sein kann, wo das, was die Wahrheit sein soll, von einander abweicht (VERUM NON ESSE QUOD VARIAT ETIAM MALEDICORUMTESTIMONIO CONPROBATUR)". Er will damit sagen: Wenn die Schriften, welche die Wahrheit enthalten sollen, sich bezüglich der Wahrheit widersprechen, dann kann mich niemand einen ”Fälscher der Wahrheit" nennen; denn in meinem Falle kann von ”Wahrheit" überhaupt nicht mehr die Rede sein, und darum auch nicht von einer ”Fälschung der Wahrheit".

Weiter Schilden Hieronymus in seinem Briefe, wie die vielen Verschiedenheiten der Abschriften des ursprünglichen Textes zu erklären seien. Manche Abschreiber - sagte er -haben in verbrecherischer Weise absichtlich gefälscht. Andere wollten in ihrer Anmaßung den Text verbessern, haben ihn jedoch in ihrer Unerfahrenheit noch mehr verdorben. Wieder andere haben beim Abschreiben geschlafen und dadurch manches ausgelassen, verkehrt gelesen oder an die verkehrte Stelle gesetzt.

Aber was Hieronymus von den Abschriften überhaupt und was er über die Abschreiber sagt, gilt in demselben Umfang von seiner eigenen Bibelausgabe. Denn auch er hat dasselbe getan, was alle früheren Übersetzer und Abschreiber taten. Auch er hat nach seinem persönlichen Gutdünken in seiner neuen Bibel Zusätze angebracht, Stellen und Worte umgeändert, und Teile ausgelassen, wie er selbst zugibt. Und sicherlich sind seine Änderungen nicht zu Ungunsten der damaligen Lehren des Papsttums ausgefallen. Später hat man an dieser Übersetzung des Hieronymus, die den Namen ”Vulgata" führt, noch weitere Änderungen vorgenommen und dann auf dem Konzil von Trient den Glaubenssatz aufgestellt, dass die Vulgata das ”inspirierte Wort Gottes" enthalte. Es wird dabei nicht gesagt, wem denn die Vulgata mit all ihren Zusätzen, Weglassungen und nachträglichen Änderungen inspiriert worden sei, ob dem Hieronymus oder wem sonst. 

So hatte Hieronymus z. B. die für die katholische Trinitätslehre so wichtige Stelle im ersten Johannesbrief: "Drei sind im Himmel, die Zeugnis geben"  nicht in seiner Vulgata; denn keine einzige der vielen Handschriften, die ihm vorlagen, enthielt diese Stelle.

Jedoch in die Vulgata, die das Konzil von Trient vor sich hatte, war diese Stelle eingefügt; infolgedessen hat auch diese Fälschung als ”inspiriert" zu gelten, obschon sie vor dem 15. Jahrhundert in keiner einzigen Handschrift enthalten ist. Da auch katholische Theologen diese Stelle als Fälschung ansahen, hat die Indexkongregation am 15. Januar 1897 im Auftrage des Papstes ausdrücklich erklärt, dass sie einen ”integrierenden" Bestandteil des Neuen Testamentes bilde und darum als vom heiligen Geist inspiriert zu betrachten sei. - Diesen gefälschten ”Beweis" für die Lehre von dem ”einen Gott in drei Personen" wollte man sich nicht mehr aus der Hand nehmen lassen, da keine anderen Beweise dafür in der Bibel enthalten sind.

. . . . . usw.

Ja, so sieht es aus . . . . .  Ich war auch erschüttert.

 Im Frieden

Ambrosius

Antwort
von tvetter, 50

Jedes Buch welches wir bisher kennen ist von Menschen verfasst. Man kann freilich daran glauben, dass bei bestimmten Büchern die Autoren göttlich inspiriert wurden, aber die Verfasser waren am Ende immer Menschen.

Antwort
von 3plus2, 74

Alle Propheten >selbst Analphabeten< wollen von Gott inspiriert worden sein, wie konnte ein Analphabet alles richtig aufschreiben (???) und das erst nach Jahrzehnten (!!!) Ob diese Propheten ihre Ansichtenoder Wünsche erfüllt haben (zB. 4 Frauen und Kindfrau mit 9) oder den Herrschenden gedient haben, das weiß der Kuckuck. Die Pharaonen glaubten, sie wären Gott. Auch früher gab es schon Rauschmittel, Pilze, Gase und Gras, wie die Pythia von Delphi, die im Rausch Versionen hatte.

Die religiösen Propheten haben in der Vergangenheit und Gegenwart mehr Unheil an geríchtet, als alle sonstigen Feindseligkeiten auf dieser Welt. Die Menschen fühlen und wissen selbst, was gut oder böse ist, ob die Prophezeiungen glaubwürdig, zumutbar oder gegen die menschliche Natur sind.
Gott hat den Menschen Verstand und 10 Gebote gegeben damit sie selbst denken sollen.
Gute und böse Taten werden irgendwie und irgendwann gewertet werden, dann ist es zu spät, wenn man auf falsche Propheten gehört hat.

Antwort
von Degumaedchen321, 101

Wir haben in Religion gelernt dass es viele verschiedene Leute waren die Jesus begleiteten und die Erlebnisse aufschrieben :)

Antwort
von waldfrosch64, 78

Ja die Bibel wurde vom Menschen wie  dir um mir geschrieben ,daher ist es auch so dass die Bibel nicht wie bei den Muslimen als Diktat Gottes betrachtet wird .

Sondern die Bibel ist das Zeugnis darüber wie sich Gott schritt  für Schritt in der Welt sich zeigt .Es wird im Katholischen sinne immer das inspirierte Wort Gottes Genannt ,ausser die 10 Gebote und die Gleichnisse   und etliche andere bekannte Worte ,wie etwa die am Kreuze , (Vater verzeihe ihnen denn sie wissen nicht was sie tun ..! 

welche  von den Bibelwissenschaftler authentisch Jesus Christus zugeordnet sind . 


Aber ....Du zitierst hier  jetzt was konkret  ? 


In ihrem aktuellen Katechismus erklärt die katholische Kirche zu dieser Frage verbindlich: 


"Das Alte Testament bereitet das Neue vor, während dieses das Alte vollendet. Beide erhellen einander; beide sind wahres Wort GottesWenn ein "wahres Wort Gottes" aber nicht übereinstimmt mit einem anderen "wahren Wort Gottes", dann wird dies in den Kirchen damit erklärt, dass Gott sein Denken bzw. sein Verhalten teilweise geändert habe, weswegen das Alte Testament durch das Neue Testament ergänzt worden sei.


  • Wenn du den Katechismus der katholischen Kirche  zitierst. dann musst du auch die Betreffende Stelle als "sichtbar Quelle zum Nachprüfen  angeben....................... denn ich möchte mal nachschauen ob hier Wort  oder inspiriertes Wort Gottes steht .
  • Deine Text hat aber,hat  nicht den Katechismus der Kirche als Quelle sondern deine Quelle ist diese   Seit  hier .welcher ein allgemeine bekannter Kirchenhasser betreibt .

http://www.theologe.de/theologe8.htm

  • Selbst meine 8 Jährige Nichte könnt dir erklären, dass dort zwar vieles Steht, aber diese Polemiken  einer Überprüfung nicht stand halten .Für den der auch nur rudimentäre Kenntnisse des Katechismus es und der Bibel hat .
  • Es ist deshalb wohl müssig  noch auf den Rest deiner Fake Frage einzugehen .
  • Heute vor  ca 2000 Jahren starb Jesus Christus am Kreuz auch für dich und auch für diesen Versuch die Christen  wieder mal zu diskreditieren ,also zeige  doch wenigstens heute  an diesem Tag ein Minimum an  Respekt .
  • Danke wenn du mir die Quelle lieferst bin ich gerne bereit auf mehr einzugehen ...


Kommentar von Gambler2000 ,

Hier ist die Seite: http://www.theologe.de/theologe8.htm

LG.

Kommentar von waldfrosch64 ,

@Gambler 

Diese Quelle hatte ich doch schon als  authentisch  ausgeschlossen  ,ich mochte die Stelle aus den Katechismus der Kirche haben  welche hier genannt worden ist ..

Antwort
von kami1a, 100

Hallo! 



Hat sich Gott also geändert? Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter?

Nein, aber es haben sich Zeit und Zeitgeist verändert und verschiedene Menschen interpretieren auch verschieden. 


Ob Koran oder Bibel - letztendlich wurden alle "heiligen Bücher"  von Menschen verfasst die natürlich auch vom Zeitgeist geleitet wurden. 

Alles andere kann man halt glauben oder nicht, alles Gute.

Antwort
von Andrastor, 66

Die Bibel ist vom ersten bis zum letzten Wort erfunden. Es hat weder das alte noch das neue Testament historische Korrektheit.

Es gibt keinen Gott und selbst wenn es einen gäbe, denkst du nicht auch er hätte sich etwas besseres einfallen lassen als sein Wort auf Pergament aufschreiben zu lassen?

Kommentar von Horus737 ,

Klar! Er hätte ein Smartphone genommen und dich persönlich antelefoniert.

Kommentar von Andrastor ,

für ein allmächtiges, allwissendes, allgegenwärtiges Wesen wäre das keine Schwierigkeit gewesen.

Antwort
von Whitekliffs, 61

Hallo Alanbar

vielleicht hilft dir das hier:

http://www.gotquestions.org/Deutsch/Jesus-Lamm-Gottes.html

Das At musst du lesen als die Zeit vor Jesus. Es ist die Zeit des Gesetzes. 

Das NT ist die Zeit der Gnade, denn nun hat Jesus sich als vollkommenes Opfer gegeben und verfallen die Tieropfer.

Das nur kurz aus Zeitmangel.

Antwort
von Klaus02, 80

Hallo Alanbar23

Ich habe in der katholischen Kirche gelernt das die Bibel von Menschen geschrieben wurde (z.B. Lukas 1.3) und von Gottes Geist inspiriert ist. Außerdem sind die Taten des gleichen Gottes auch davon abhängig wie sich die Menschen verhalten.

Um ehrlich zu sein ist das Thema zu kompliziert für einen Chat, ich empfehle dir das du eine kirchliche Gruppe besuchst und das dort besprichst. Du kannst dich auf dem Pfarramt erkundigen wann und wo sich diese Gruppen treffen. Ich habe damit gute Erfahrungen gemacht.

Liebe Grüße und Gottes Segen,
Klaus.

Antwort
von Philipp59, 46

Hallo Alanbar34,

es gibt keinen grundlegenden Widerspruch zwischen dem Alten und dem Neuen Testament. Wenn es uns manchmal dennoch so erscheint, dann liegt es wahrscheinlich an unserem mangelnden Verständnis gewisser Texte und Aussagen.

Dass Jesus keine Tieropfer forderte stimmt natürlich. Sie waren Teil des mosaischen Gesetzes, das jedoch mit dem Tod Jesu seine Gültigkeit verlor. Deswegen heißt es in der Bibel: "Denn Christus ist das Ende des GESETZES, jedem zur Gerechtigkeit, der Glauben ausübt" (Römer 10:4). Die Opfer, die die Juden jahrhundertelang darbrachten, hatten jedoch ihren Zweck: Sie wiesen auf das größere Opfer hin, den Opfertod Jesu Christi. Die Darbringung von Tieropfern sollte nur für eine bestimmte Zeitlang erfolgen, da sie nicht die Kraft besaßen, die Sünden der Menschen auf Dauer zu beseitigen. Die Bibel erklärt: "Denn da das GESETZ einen Schatten der künftigen guten Dinge, nicht aber das Wesen der Dinge selbst hat, können [die Menschen] niemals mit den gleichen Schlachtopfern, die sie fortgesetzt Jahr für Jahr darbringen, die Hinzutretenden vollkommen machen" (Hebräer 10:1). Wie Du also siehst, hatten die Tieropfer für eine bestimmte Zeit ihre Berechtigung, jedoch nicht auf Dauer.

Der von Dir angeführte Text aus Jeremia 7:21-23 zeigt allerdings nicht, dass Gott seinem Volk Israel nicht befohlen hätte, Opfer darzubringen. Zu dem Zeitpunkt, als Gott die Israeliten aus der ägyptischen Knechtschaft befreite (auf diese Zeit nimmt dieser Text nämlich Bezug), gab es noch kein Gesetz Gottes, das bestimmte Opfer vorschrieb. Es kam zu diesem Zeitpunkt einzig und allein auf den Gehorsam gegenüber ihrem Gott an. Das ist es, was Jeremia hier hervorheben wollte.

Das, was in dem zitierten katholischen Katechismus über eine Änderung des Denkens und Verhaltens Gottes gesagt wird, stimmt, wie Du richtigerweise anhand von Maleachi 3:6 zeigst, nicht mit der Bibel überein. Es stimmt zwar, im AT wird hauptsächlich die jüdische Ära und im NT die christliche Ära beschrieben, doch ist es deswegen nicht richtig, die Bibel gleichsam in zwei Teile zu zerteilen.

Jesus Christus und auch die späteren Schreiber des NT nahmen immer wieder auf Teile des AT Bezug oder zitierten direkt daraus. Nirgends wird auch nur andeutungsweise gesagt, dass das AT durch das NT seinen Wert und Bedeutung verlieren würde. Deswegen erklärte Jesus: "Denkt nicht, ich sei gekommen, um das GESETZ oder die PROPHETEN zu vernichten. Nicht um zu vernichten, bin ich gekommen, sondern um zu erfüllen;   denn wahrlich, ich sage euch: Eher würden Himmel und Erde vergehen, als dass auch nur  e  i  n  kleinster Buchstabe oder ein einziges Teilchen eines Buchstabens vom GESETZ verginge und nicht alles geschähe" (Matthäus 5:17,18).
Aus genannten Gründen müssen also Altes und Neues Testament als eine Einheit gesehen werden.

Nun noch zu Deiner letzten Frage: Wer hat die Schreiber der Bibel inspiriert? Nun, Gott gebrauchte über 40 Schreiber über einen Zeitraum von mehreren hundert Jahren, um dieses Buch zu verfassen. Gott veranlasste die Schreiber, bestimmte Dinge niederzuschreiben und wachte über das, was sie aufzeichneten damit daraus nicht ein menschliches, sondern ein göttliches Werk entstand. Warum kann man das sagen?

Nun beachte einmal eine Aussage, die die Bibel darüber macht, wie sie zustande gekommen ist:
"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk" (2. Timotheus 3:16,17).

Wie hieß es am Anfang dieses Textes? Die Schrift sei "von Gott inspiriert". Was heißt das? Das heißt, dass Gott beim Verfassen der Texte der Bibel Einfluss genommen hat. Einiges von dem, was die Bibelschreiber niederschrieben, wurde ihnen direkt von Gott diktiert, bei den meisten Texten jedoch ließ Gott den Schreibern die Freiheit, eigene Gedanken und Empfindungen mit einfließen zu lassen und auch eigene Formulierungen zu verwenden. Da Gott jedoch, wie bereits gesagt, ihr Schreiben überwachte, war es sein Wort und nicht das der Menschen.

Vielleicht mögen Dir diese Informationen dabei helfen, die Bibel in einem anderen Licht zu sehen. Wäre sie einfach nur das Werk von Menschen, dann wäre nicht zu erklären, warum sie trotz ihres Alters und trotz vieler Versuche, sie zu vernichten, in unserer Zeit zum absoluten Weltbestseller mit einer Auflagenzahl von über 5 Milliarden (!) in über 2800 Sprachen geworden ist. Keinem anderen Buch ist je auch nur annähernd eine solche Aufmerksamkeit geschenkt worden. Unzweifelhaft ist die Bibel ein ganz besonderes Buch, ja das Wort Gottes!

LG Philipp

Antwort
von Geistchrist16, 21

Hat sich Gott also geändert?

Gott hat sich nicht geändert aber die Menschen und die Lebensumstände der Menschen.

Oder stehen hinter dem Gott der Bibel zwei Götter? Oder mehrere?

Nein, es ist nur ein Gott (Jehova sein Name).

Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel?

Die Bibel ist von egoistischen Menschen verfälscht worden.

Dadurch entstanden die meisten Widersprüche.

Und woran kann man sich halten?

Ich empfehle Dir das Lehrbuch von Pastor Johannes Greber:

"Der Verkehr mit der Geisterwelt Gottes - seine Gesetze und sein Zweck"

Wer hat sie jeweils inspiriert? Der Schöpfergott, den Jesus "Vater" nannte? Oder ein Anderer? Vielleicht der Teufel?

Alle biblischen Texte waren ursprünglich von den Schöpfergott Jehova inspiriert, den Vater von Jesus.

Aber die Bibel wurde von Menschen verfälscht, denen böse Geister wichtiger waren als ihr Schöpfergott.

Kommentar von kdd1945 ,

Hallo Geistchrist,

wie Du schreibst, ist der Jehova der Vater unseres Erlösers Jesu.

Auch mit Deiner Feststellung, dass Jehova  im Anfang Himmel und Erde erschuf und anschließend die Erde als Wohnstätte für die Menschen wunderbar zubereitete.

Allerdings drängt es mich, da es mir scheint, dass Du aufrichtig und ehrlich bist, einige Anmerkungen zu Deiner Antwort auf eine Teilfrage vorzutragen. 


Warum gibt es so viele Widersprüche in der Bibel?“

Die Bibel ist von egoistischen Menschen verfälscht worden, ...denen böse Geister wichtiger waren als ihr Schöpfergott.

Mein gegenteilige Glaubensansicht: Jehova war und ist in der Lage, sein Wort, ob gesagt oder als heilige Schrift so übermitteln und zu bewahren, dass der Zweck vollkommen erfüllt wird. So heißt  es in 1Pt 1, 24.25 NWÜ.  

24 Denn „alles Fleisch ist wie Gras, und all seine Herrlichkeit ist wie des Grases Blüte;+ das Gras verdorrt, und die Blume fällt ab,+ 25 aber das von Jehova* Gesagte bleibt für immer“.+ Nun, das ist das „Gesagte“+, was euch als gute Botschaft verkündigt+ worden ist.

Oder laut EÜ:

Denn alles Sterbliche ist wie Gras und all seine Schönheit ist wie die Blume im Gras. Das Gras verdorrt und die Blume verwelkt; 25 doch das Wort des Herrn bleibt in Ewigkeit. Dieses Wort ist das Evangelium, das euch verkündet worden ist.


Zu den "vielen Widersprüchen" nur dies: Einige sind nur scheinbar und lassen sich  klären, Dreiste Fälschungen (wie das Comma Johanneum) wurden entlarvt. Was übrigbleibt sind Banalitäten, Geringfügiges, wie kleine Kratzer an einem perfekten Werkzeug.

So bleibt bestehen, was über die Heilige Schrift zur Zeit der Apostel gesagt wurde:

16 Denn die ganze Heilige Schrift ist von Gott eingegeben. Sie soll uns unterweisen; sie hilft uns, unsere Schuld einzusehen, wieder auf den richtigen Weg zu kommen und so zu leben, wie es Gott gefällt. 17 So werden wir reife Christen und als Diener Gottes fähig, in jeder Beziehung Gutes zu tun.

Grüße, kdd

PS: Wegen Pastor Johannes Greber:- Mt 23,8-11.

Kommentar von Geistchrist16 ,

Da Du mit der NWÜ arbeitest, denke ich, dass Du ein Zeuge Jehovas bist.

Wenn dem so ist, möchte ich Dich bitten mit mir nicht über Glaubensangelegenheiten zu streiten, denn ihr Zeugen Jehovas habt mir das Herz gebrochen!

PS: Wegen Pastor Johannes Greber:- Mt 23,8-11.

Ich habe diese Bibelstelle mal nachgeschlagen in eurer Bibel, der NWÜ und denke, hier liegt ein Missverständnis vor.

Pastor Johannes Greber ist für uns keine verehrungswürdige Person, sondern genau das gleiche, was für euch Pastor Charles Taze Russel ist.

Er war ein aufrichtiger, sehr kritischer Mann, der die Wahrheit suchte und sehr genau prüfte.

Er war ein katholischer Geistlicher und setzte für die Wahrheit seine gesamte Existenz aufs Spiel und riskierte beinahe eine zehnjährige Gefängnisstrafe.

All das war ihm egal, denn er erkannte die Wahrheit und wurde ein treuer und verständiger Sklave Jehovas, des allein wahren Gottes.

Seine Schriften sind für uns Geistchristen heute von großer Bedeutung, weil diese die biblische Wahrheit erklären und vor allem woher die Bibel kommt und wie sie tatsächlich entstanden ist und warum die Trinität zwangsläufig falsch sein muss.

Er schrieb vorne in sein Lehrbuch:

"Kämpfe bis zum Tode für die Wahrheit, dann wird Jehova, dein Gott um Dich streiten."

   

Antwort
von SuperMario2, 88

Hallo Alanbar34 ,

Diese Frage kann man nicht eindeutig beantworten. Du kannst diese Frage nur mit deinem eigenen Glauben beantworten. Natürlich ändern sich Texte mit den Jahren, denn man kann sie nie eindeutig wiedergeben. Ich selbst habe auch keine eindeutige Antwort, und ich denke, dass niemand sie hat. Folge einfach deinem Glauben, denn der führt dich auf den richtigen Pfad.

Mit freundlichen Grüßen
SuperMario2

Kommentar von 453rrf ,

Was ist mit den Widersprüchen in der Bibel? Das ist doch der beste Beweis dafür, dass sie von Menschen verfasst wurde. 

Kommentar von SuperMario2 ,

Es gibt keinen Eindeutigen Beweis. Es könnte alles sein. Du kannst nichts mit Sicherheit sagen, von dem du wirklich weißt, dass es stimmt...

Kommentar von KaeteK ,

Gibt es keine - Nur Leute, die das gerne hätten und weil sie Gottes Wort nicht verstehen. lg

Kommentar von NewSummer ,

453rrf Widersprüche, welche? Vielleicht handelt es sich auch nur um ein Verständnisproblem...

Und ja die Bibel wurde ja auch von Menschen verfasst, diese waren hierfür auserwählt und wurden von Gott inspiriert.

Kommentar von comhb3mpqy ,

man kann sich ja auch mal mit den erfüllten Prophezeiungen der Bibel beschäftigen.

Antwort
von BirdPlayer, 3

Also ich möchte mal eines klarstellen:

Ja das AT IST an einigen Stellen grausam, aber IMMER kann man sagen, dass diese Menschen ihre Gerechte Strafe bekommen haben (zumindest für damalige Verhältnisse)

Und Hey... hätte Gott zu Menschenopfer aufrufen sollen? Ich mein, man kann darüber streiten, aber Tiere sind nun mal zum Verzehren da (tut mir leid an alle Vegetarier, Veganer und allgemein an alle Tierfreunde, ich persönlich mag Tiere auch total gerne... Und damit meine ich Lebendige Tiere nur um das mal klar zu stellen...)

Grundsätzlich kann man denke ich sagen, dass für jede Übertretung des jüdischen Gesetzes derjenige Sterben musste, oder ein Tier an seiner statt.

Aber irgendwann War die Menschheit SO SEHR versündigt, dass das Blut ALLER Böcke und Stier nicht ausgereicht hätte um die Schuld zu tilgen, deswegen hat sich Gottes Sohn !!!EIN FÜR ALLE MAL!!! Für uns zum Opfer gegeben, damit wir überhaupt eine Chance hätten auf Erlösung

DESWEGEN lehrt Jesus nicht, dass wir Tiere opfern sollen, weil sonst ja sein Opfer umsonst wäre....

Tu dir bei Fragen keinen Zwang an, immer raus damit :)

Antwort
von chrisbyrd, 17

Zu den Opfern im AT und NT:

Tieropfer gab es im Alten Testament nur für das Volk Israel, das unter dem Gesetz stand, das Mose am Berg Sinai gegeben wurde. Dieses Gesetz besteht insgesamt aus 613 Ge- und Verboten. Wichtig ist dabei, dass dieses Gesetz dem Volk Israel gegeben wurde und für gläubige Christen nicht gilt. Paulus belegt dies deutlich im Galater-, Römer- und Epheserbrief.

Durch die Kreuzigung und Auferstehung Jesu stehen die Gläubigen unter einem neuen Bund und unter dem Gesetz des Chrisi. Die Tieropfer des Alten Testaments waren nur eine Vorschattung und ein Vorausblick auf vollkommene Opfer von Jesus am Kreuz. Wichtig ist dabei, dass die Tieropfer Sünden niemals wegnehmen, sondern nur bedecken konnten. Das Opfer von Jesus ist aber zur Vergebung der Sünden geeignet. Wer es für sich in Anspruch nimmt und an Gott glaubt, bekommt die Vergebung der Sünden und das ewige Leben geschenkt (1. Johannes 1,9; Römer 6,23; Johannes 3,16 usw.).

Zur Entstehung der Bibel:

Die Bibel besteht aus insgesamt 66 Büchern (39 Bücher des Alten Testaments und 27 des Neuen Testaments) und wurde von insgesamt etwa 40 Autoren geschrieben - die genaue Zahl ist nicht zu ermitteln, da einige Bücher von unbekannten Autoren verfasst wurden.

Sie ist bis zu 3400 Jahre alt, oder sogar noch älter. Die Bücher der Bibel wurden in einen Zeitraum von mindestens 1500 Jahren geschrieben und zwar von mehr als 40 Schreibern, die sich größtenteils gegenseitig nicht kannten. Das sich aus diesen verschiedenen Einzelbüchern aus verschiedenen Jahrhunderten, verfasst von vielen verschiedenen Autoren letztendlich ein zusammenhängendes Ganzes ergab, durch das sich von vorne bis hinten ein roter Faden zieht, kann wohl nur dadurch erklärt werden, dass die Bibel Gottes Wort ist und durch die göttliche Autorität zu dem geworden ist, was sie heute ist.

Die Schreiber der Bibel waren ganz unterschiedliche Menschen, die aus ganz unterschiedlichen Kulturen kamen. So gab es z.B. den großen Propheten und Anführer Mose, den militärischen Führer Josua, den König Salomo, den Hirten Amos, Daniel, den Staatsmann, Petrus, den Fischer, den Arzt Lukas oder Paulus, den Rabbiner. Sie alle haben an ganz unterschiedlichen Orten unter ganz unterschiedlichen Bedingungen geschrieben. Mose schrieb in der Wüste, Jeremia in einem Kerker, David in den Bergen oder seinem Palast, Paulus oftmals aus dem Gefängnis oder Johannes während des Exils auf der Insel Patmos.

Viel wichtiger als die Autoren der Bibel ist aber ihr Anspruch, Gottes wahres und eingegebenes (inspiriertes) Wort und Offenbarung für die Menschheit zu sein (vgl. 2. Timotheus 3,16 und 2. Petrus 1,21).

"Die ganze Schrift ist von Gott eingegeben und nützlich zur  Belehrung, zur Überführung, zur Zurechtweisung, zur Erziehung in der Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes ganz zubereitet sei, zu jedem guten Werk völlig ausgerüstet" (2. Timotheus 3,16-17).

Antwort
von Sturmwolke, 8

Googel einfach mal nach dem Bibelantworte npool. Zu Deinem Thema wurden dort unter dem Stichwort Bibel bereits folgende Fragen beantwortet:

-> Ist die Bibel wirklich ein Buch von Gott

-> Die Bibel wurde doch von Menschen geschrieben. Warum sagt man dann, dass sie von Gott ist?

-> Wer hat die Bibel geschrieben und warum?

Über den inhaltlichen Zusammenhang der Bibel findest Du einiges in der Antwort zu dieser Frage:

-> Gibt es in der Bibel einen "roten Faden"?

Zu den von Dir angesprochenen Kriegen schau Dir mal die Antwort von Abundumzu zu einer ähnlichen Frage an:

https://www.gutefrage.net/frage/brutale-verse-aus-der-bibel-das-den-tod-von-mens...

und auch dieser Beitrag von JensPeter zu derselben Frage ist sehr aufschlußreich:

https://www.gutefrage.net/frage/brutale-verse-aus-der-bibel-das-den-tod-von-mens...

Antwort
von KaeteK, 50

Der Auto der Heiligen Schrift ist Gott selbst.

Und da Gott der Autor ist, ist Er auch in der Lage Sein Wort bis heute so zu bewahren, dass die Wahrheit nicht darunter leidet.

Jeremia 1 12
Und der HERR sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über mein Wort, daß ich's tue.

Ihr denkt wie Menschen, ihr handelt wie Menschen...Gott lässt sich nicht spotten.

Die Bibel ist also vollständig und vollkommen Gottes Wort und nicht
zugleich auch Menschenwort, wie heute manche ins Gewand falscher "Demut"gekleidete evangelikale Theologen behaupten. Sie hat keine Fehler und Irrtümer an sich, sondern die Fehler und Irrtümer liegen auf der Seite
ihrer Kritiker, die ihren eigenen Verstand höher einstufen als das
Offenbarungswort Gottes. Die Bibel ist in allem irrtumslos und frei von
menschlichen Beimischungen. Daß es Stellen in ihr gibt, an denen der
begrenzte menschliche Verstand Mühe hat, dies nachzuvollziehen, ist von
Gott zugelassen, damit Er die Herzen prüfen kann, wie sie zu Ihm und
Seinem Wort stehen – ob sie sich wirklich unter das Wort beugen oder
sich darüber erheben.

Die göttliche Inspiration der Schrift in den Originalhandschriften wird
ergänzt durch die göttliche Bewahrung des Wortes in getreuen Abschriften
durch alle Jahrhunderte der Menschheitsgeschichte (vgl. Ps 12,7-8; Ps
119,52; Mt 24,35; 1Petr 1,21). Gott hat dafür gesorgt, daß Sein Wort
vollständig und unverfälscht überliefert und bewahrt wurde, so daß wir
es heute als Gottes Wort lesen dürfen. (Zu dieser Frage vgl. die Schrift
des Verfassers: "Der überlieferte Text des Neuen Testaments und die
heutigen Bibelübersetzungen".)

Quelle: http://www.das-wort-der-wahrheit.de/gottes-wort-2

Darf man auch gerne kpl lesen. lg

Antwort
von kdd1945, 48

Hallo alanbar34,

zunächst einmal danke ich Dir für Deine interessante und sorgfältig recherchierte Frage. Es war sicher für Dich nicht ganz leicht, all die vielen Bibeltexte herauszusuchen und zu kommentieren. Meine Hochachtung!

Jetzt möchte ich die von Dir vorgebrachten Fragen und Argumente besprechen:

Völkermorde

Gott / Allah ist uns keine Rechenschaft schuldig. Er ist aber gut und gerecht und erklärt uns, warum er bestimmte Urteile fällt. Welche Erklärung gibt die Bibel zur von Gott / Allah angeordneten Vernichtung der Völker Kanaans?

Ein Mann, Abraham, gefiel Gott / Allah wegen seines besonderen Gehorsams und seines verlässlichen Glaubens. Die Bibel berichtet in 1Mo 15, 18-21:

18 So schloss Jahwe* damals einen Bund mit Abram und versprach ihm: "Deinen Nachkommen gebe ich dieses Land, vom Strom Ägyptens bis an den Euphrat, 19 das ganze Gebiet der Keniter, Kenasiter und Kadmoniter, 20 der Hetiter, Perisiter und Refaïter, 21 der Amoriter, Kanaaniter, Girgaschiter und Jebusiter." (*Jahwe ist eine Form des Namens Gottes / Allahs)

Lange Zeit schon war es Jehova* bekannt, dass die Bewohner von Kanaan einen falschen Kurs eingeschlagen hatten. Doch statt sie sofort zu vernichten, ließ er sie 400 Jahre lang gewähren, bis das „Maß der Sünden . . . voll“ war (1. Mose 15:16, Schlachter - *Jehova, Jehovah ist in deutscher Sprache seit Jahrhunderten als Gottes / Allahs Name gebräuchlich).
Als das Vergehen der Kanaaniter den Punkt erreicht hatte, da es keine Hoffnung auf Besserung mehr gab, machte Jehova ihnen ein Ende. Dennoch hat er nicht blindlings einfach alle hingerichtet. Warum nicht?
Weil nicht alle Kanaaniter unverbesserlich waren. Es gab einige, die so wie Rahab und die Gibeoniter bereit waren, sich zu ändern. Mit ihnen verfuhr Jehova barmherzig (Josua 9:3-11, 16-27; Hebräer 11:31).

Auch für Jehova war es nicht angenehm, die Kanaaniter zu vernichten. Sagt er doch selbst: „Ich habe kein Gefallen am Tod des Bösen“ (Hes. 33:11).

Soviel erst einmal.

Wenn Dir meine Art zu antworten akzeptabel ist, melde Dich kurz bei mir. Dann behandle ich auch die weiteren Punkte Deiner Frage gerne.

Grüße, kdd

Es wurden Daten der WACHTTURM-ONLINE-BIBLIOTHEK mitverwendet.

Kommentar von Alanbar34 ,

Ja gerne , ich lerne gern dazu

Kommentar von waldfrosch64 ,

vor allem von den Zeugen Jehovas  :  )

Kommentar von JoJoPiMa ,

Nein, das machst Du nicht. Du bist ein User der bereits zig Benutzerkonten hinter sich hat, weil Du eine islamische Lehre verbreitest, die auch Muslimen zuwider ist.

Schon deshalb ist es Zeitverschwendung, dir zu erklären, was im Neuen Testament mehrmals verständlich erklärt wird und sogar Menschen einleuchtet, die es nicht so mit Glaube haben.

Aber, es geht nicht nur um dich. Habe mir angewöhnt, Christen zu sagen: Leute, Jesus predigte, ihr sollt die Nächsten lieben. Er predigte nicht, dass ihr dumm sein sollt.

So, hiermit liefere ich dir ein Text, den Du jetzt ganz schnell kopieren und an wem auch immer bei gf.net senden kannst.

Erbärmlich... nur noch erbärmlich.

Kommentar von kdd1945 ,

Hallo Alanbar, hier die Fortsetzung meiner Antwort an Dich:
Tieropfer

Abel, einer der Söhne Adams und Evas war der Erste, der Gott Tiere als Opfer darbrachte, obwohl es damals kein entsprechendes Gebot gab. Er hatte von seinen Eltern wohl erfahren, dass diese ihren Schöpfer verraten hatten, als sie sich dem Satan in seiner Rebellion gegen Gott (in der originalen hebräischen Sprache "Elohim"; arabisch "Allah") anschlossen. Er musste sich nach einigem Nachdenken verwundert fragen, wieso er überhaupt am Leben war, als Nachkomme seiner zum Tod verurteilten Eltern, die Feinde Gottes geworden waren.

Wahrscheinlich hatte Abel das Empfinden, er sei diesem barmherzigen Gott etwas schuldig oder er wollte zeigen, dass er Gott nicht bestehlen wollte, sondern ihm dankbar etwas zurückgeben.
Gott nahm Abels Opfer an. Aber ebenso wie die Tiere, die später die Israeliten gemäß Gottes Gesetz opferten, konnten sie gerade einmal das wirkliche Opfer, das notwendig war, versinnbildlichen.

Dieses adäquate Opfer erbrachten viel später Jehova Gott und Jesus . Wieso das erforderlich war, das schreibe ich, so bald wie möglich.

Wird forttgesetzt.

kdd

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