Frage von rotesand, 30

Ist die Automarken-Vorliebe der Eltern an die Kinder "vererbbar"?

Hallo :)

Kurze Frage ----------> oft beobachte ich es, vor allen in Familien die Opel oder VW fahren, dass von Opa bis zum Enkel alle die selbe Automarke fahren.. oftmals auch beim selben Händler gekauft.

Bei mir selbst ist es ähnlich.. in unserer Familie werden hauptsächlich Ford und Mercedes gekauft, und bis auf einen Audi 100 den ich zwei Jahre lang fuhr, besaß ich bisher auch ausschließlich Autos von Ford und Mercedes. Für mich kommen auch andere Hersteller nicht in Frage. Allerdings hatten mein Bruder und mein Cousin bisher ganz andere Hersteller (Mitsubishi, Audi, VW) gefahren.

Jetzt die Frage, ist die "Automarken-Präferenz" sozusagen "weitervererbbar" & womit kann das begründet werden?

Ich muss zugeben dass mein damaliger Mondeo mehr oder weniger ein Spontankauf war, weil er gut gepflegt war, aus "Rentnerhand" & es preislich stimmte.. es hätte genausogut ein Vectra werden können für den ich mich damals auch interessiert habe, aber für den Mondeo sprach dann irgendwie auch, dass ich die durch Onkel & Vater bekannte Fordwerkstatt für guten Kundendienst schon kannte, der Opelhändler vor Ort sich total desinteressiert zeigt & ich bei Ford auch irgendwie ein gutes Gefühl hatte das bei Opel so nicht aufkam.. bei Mercedes war es dann genauso da hatte ich immer meinen Opa vor meinem geistigen Auge, der über 20 Jahre lang Freude mit seinem 230E hatte ohne dass es Ernsthafte Probleme damit gab.

Vllt. habt ihr ja 'nen paar Kommentare dazu, wäre interessant :)

Schönen Abend noch & viele Grüße..!

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von DieChemikerin, 21

Hi,

ich würde ganz intuitiv sagen, dass es wohl drauf ankommt. Vererbbar ist das meiner Meinung nach aber nicht. Prägen kann so etwas aber trotzdem, wenn man schon früh damit in Berührung kommt. Machen wir das mal ganz allgemein. Ich würde sagen, dass es auf das Umfeld und die Umstände ankommt.

Ich nehme mal einfach mich als Beispiel. Ich bin zwar nicht in einer Umgebung aufgewachsen, in der man sich viel mit Naturwissenschaften beschäftigt (ich war sogar als kleines Kind mal auf einer Förderschule). Ich kam allerdings an ein Gymnasium nach der vierten Klasse. Ich habe dann irgendwann gemerkt, dass Naturwissenschaften und Mathe mir Spaß machen, auch außerhalb der Schule. ;)

Wenn das Kind schon im Kleinkinderalter durch die Eltern geprägt wird, dann geht das sicher. Aber Vererbung läuft etwas anders. Wenn du etwas vererbst, so wird u.A. die DNA quasi verdoppelt. Und auf der DNA ist ganz sicher nicht die Aminosäurensequenz für die Automarken-Präferenz enthalten (so etwas gibt es nicht) :D

Also: Es ist "sozusagen" - wie du schon sagtest - weitervererbbar, wenn das Kind schon in jungen Jahren durch die Eltern geprägt und oft auch beeinflusst wird. Das ist meine Meinung dazu.

LG ShD

Antwort
von Canteya, 30

Ich denke eher, dass es auf den Erfahrungen aufbaut. Wenn man weiß, dass diese Marke Top ist, weil man die Älteren damit immer protzen gehört hat oder so, dann geht man doch meist auf sicher und riskiert nichts- in dem Fall dass man mit einer anderen Marke schlechte Erfahrungen machen koennte. Der Mensch ist ein Gewohnheitswesen, denke ich. Und wenn er sich an ein Auto dieser Marke gewöhnt hat und zufrieden damit ist, muss er ja _nicht unbedingt_ etwas Neues ausprobieren, womit er sich nicht 100% im Klaren ist

Antwort
von xo0ox, 29

Jetzt die Frage, ist die "Automarken-Präferenz" sozusagen "weitervererbbar" & womit kann das begründet werden?

Sozusagen ja, allerdings muss das noch lange nichts heissen. Bestes Beispiel meine Nachbarn. Hätten früher ausschliesslich BMW's und Heute fährt der Vater Opel/Mutter Mini und die Söhne haben einen VW und einen Seat.

Antwort
von Infantry88, 30

Es hat bestimmt nur was mit dem wohlfühl Faktor zu tun. Sie haben sich bestimmt in den jeweiligen marken wohl gefühlt und somit oftmals auch einen vertrauen entwickelt.
Es ist bei vielen auch der Fall das die nicht besonders scharf auf Veränderungen sind
Damit könnte es auch begründet werden

Antwort
von derbas, 4

Vererbbar im eigentlichen Sinne sicher nicht. Aber beeinflusst. Mein Vater hat mit dem Commodore A angefangen, dann Rekord, Ascona A, Kadett D, Kadett E, Omega A, Astra F, Vectra B.
Ich hatte zuerst den Kadett D, dann mehrere Astra F und mehrere Omega/Senator. Meine Schwestern Astras und Corsas.

In früheren Jahren auch alle nur von Linfert, da der Großonkel da Verkäufer war.

Jetzt würde ich wahrscheinlich keinen Opel mehr kaufen, da ich beim Anblick immer an Reiskochautomaten denken muss. Schade.

Kommentar von rotesand ,

So meinte ich das -----------> danke für deine Antwort :)

Mir geht es bei Opel wie dir ... früher haben mir die Modelle sehr gut gefallen, das waren sehr schicke Autos & immer zu fairen Preisen. Aber heute ... der neue Astra z.B., das ist auch ein so "fettes" Auto, der ist einfach nicht mehr "kompakt" und wirklich schön auch nicht! Schade!

Kommentar von derbas ,

Freund von mir hat nen schwarzen Kapitän. Mit Lenkradschaltung. DAS ist mein Auto 😜

Antwort
von DodgeRT, 13

naja - wenn die eltern jahrelang bei einem händler ihre fahrzeuge kaufen bekommen die kinder natürlich auch gewisse konditionen wenn die dann ihre fahrzeuge dort ebenfalls holen.

bei uns ises aber nicht so...

oma/opa -> mercedes + opel

eltern -> bmw und früher renault

mei schwester und ich -> vw und audi (ich mittlerweile amis)

Antwort
von Larimera, 28

Kann ich auch in unserer Familie beobachten. Wir sind eine Volkswagenfamilie. Passat, Golf, Bora.

Antwort
von Schyrjajew, 17

Nei ist es nicht. Es kann aber natürlich sein, dass wenn man aufwächst und die Eltern einem seit Kind auf sagen "nur Citroen ist gut", man sich das tatsächlich verinnerlicht.

Bei mir jedenfalls ist das gar nicht der Fall. Mein Vater ist ein Citroen und VW Freak. Ich ein Opel und Chevrolet Freak

Antwort
von Nico1219, 12

VW fahren viele weil die nicht so viel Geld haben und wohl keine anhnung von VW/ deren Motoren haben.

Antwort
von Rizilaus, 20

Nein das ist nicht vererbbar. Wir besitzen daheim zwar 2 Subarus, jedoch aus dem Grund, dass wir wegen der Straßenbeschaffung darauf angeweisen sind und es nichts günstigeres auf dem markt gibt. Desweiteren brauchen wir Ausfallsichere Autos. Der VW meiner schwester ist dauernt in der Werkstatt. Sie bereut den kauf bis heute. Ihr nächstes Auto wird ebenfalls ein Subaru werden.

Antwort
von motorradkatze, 6

Ist eindeutig genetisch bedingt. Opel Fahrer bleiben Opel Fahrer. Da hilft auch kein Umerziehungscamp.

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