Frage von MarliesMarina12, 186

Ist Deutschland wegen seiner Geschichte sehr erpressbar und demütig?

Es ist doch so, dass Deutschland wegen dem Verbrechen der Nazis seit dem Krieg demütig ist also zwar wirtschaftlich stark und reich aber muss sich klein halten zb keine zu starke Armee mehr haben und darf nicht widersprechen und gegen Ausländer sein und muss seine Grenzen immer offen haben und alle rein und durchlassen auch wegen seiner zentarlen Lage in der Mitte Europas und muss alle Ausländer und Flüchtlinge immer aufnehmen und darf nichts sagen, denn sonst kommt die Keule mit Nazis und ist also sehr erpressbar. Aber auch in vielen anderen Ländern in Europa zb in Russland, Polen, Ungarn, Östereich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark gibt es viele Rechte und Nationalisten und rechte Parteien. Aber die haben eben nicht diese Geschichte. Und in der EU soll es ja Frieden geben und Toleranz und Ausländer sollen willkommen sein und sicher leben können, und die EU ist natürlich gegen Rechte und will Tolernaz und Fremdenfreundlichkeit und hat auch schon andere Länder verwarnt und auch Sanktionen verhängt, wenn dort eine rechte Regierung regierte wie zb in Österreich, Ungarn, Dänemark also zb Östereich und Dänemark wurden auch schon von der EU Regierung in Brüssel verwarnt wegen rechte Parteien und Regierung die Gesetze gegen Ausländer erlassen haben und sie diskrimmnieren. Also in der EU sollen alle Länder Europas friedlich und tolerant zusammen leben und gemeinsam stark sein nicht wie früher jedes Land nur für sich sondern als freundschaftlicher Bund auch um genau so stark wie die USA zu sein. Deutschland trägt die meisten Kosten und liegt eben genau im Zentrum. Ist es für Europa besonders wichtig und sehr an die Kette gelegt? :D

Antwort
von napoloni, 49

Ist Deutschland wegen seiner Geschichte sehr erpressbar und demütig?

Nö. Im Gegenteil. Unsere Geschichte erlaubt es uns eher, uns aus vielen Dingen herauszuhalten, weniger klar Position zu beziehen, keine Verantwortung übernehmen zu müssen.

Beim Irakkrieg mussten wir nicht mitmachen, in Libyen nicht, gegen Syrien nicht. In Afghanistan ja, aber nicht so an vorderster Front.

Wir sparen uns so Menschenleben und natürlich auch immense Militärausgaben. Dennoch haben wir eine ziemlich starke Waffenindustrie, die ihre Produkte ordentlich im Ausland verkauft.

Es gibt also auch abseits ethischer Fragen viele gute Gründe, unsere geschichtliche Vergangenheit zu pflegen und hochzuhalten.

Antwort
von Ontario, 45

Sicher war es ein grosses Verbrechen, welches die Nazis im 3. Reich gemacht haben. Das hängt uns heute noch nach, obwohl die meisten der damals Lebenden, heute nicht mehr leben. Wir haben Milliarden für diese Verbrechen gezahlt, obwohl man mit Geld das alles nicht ungeschehen machen kann. Unsere Politker gedenken Jahr für Jahr  durch Besuch bestimmter Denkmäler, an dieses Unrecht. Das ist auch so in Ordnung. Nur wir, als Nachfolgegeneration sind nicht verantwortlich für die Verbrechen der Nazis.Dennoch wird die Flamme am lodern gehalten, warum auch immer. Andere Länder haben auch Kriegsverbrechen verübt, da hält man sich aber bedeckt. Wir sind nicht verpflichtet, Flüchtlinge aufzunehmen. Wir nehmen sie aus humanitären Gründen auf , was andere EU Länder ablehnen. Die Polen, ein überwiegend katholisches Volk, lehnt es ab, Moslems aufzunehmen. Andere Länder wie Österreich lassen nur eine limitierte Anzahl von Flüchtlingen einreisen, aber sie nehmen welche auf. Lassen sich von der Merkel nicht diktieren, wieviele Flüchtlinge sie aufzunehmen haben. Wenn man Flüchtlinge aufnimmt, verpflichtet man sich auch dazu, diese zu versorgen und akzeptable Unterkünfte zu schaffen, was immense Kosten verursacht. Das kann und will sich nicht jedes Land leisten. So richten sich alle Augen auf unser Land, wenn es um das Thema Flüchtlinge geht. Man sieht es gerne, wenn die alle zu uns kommen, dann hat man selber keine Probleme und Kosten damit. Deshalb wäre ich dafür, dass die EU Länder die keine Flüchtlinge aufnehmen, sich an den Kosten beteiligen die uns dadurch entstehen. D. h. dass sie weniger Geld aus dem EU Topf bekommen, welches wir dann zur Verfügung hätten. Das wäre eine faire Lösung aus meiner Sicht.

Antwort
von MrHilfestellung, 105

Ich verstehe null was du mir sagen möchtest.

Deutschland hat eine historische Verantwortung und die sollte es auch wahrnehmen. Dass Deutschland nur wegen dieser Vergangenheit Geflüchtete aufnimmt ist Quatsch. Deutschland wird ja von den anderen EU-Staaten genau wegen dieser, in meinen Augen weitgehend postiven, Flüchtlingspolitik kritisiert.

Die EU ist bisher auf europäischen Boden das Beste was es gegeben hat, natürlich mit vielen Schwächen, aber immerhin gab es seit 1945 keinen Krieg mehr in West- und Mitteleuropa. Deutschland ist natürlich größter Beitragszahler, da es wirtschaftlich am stärksten ist.

Kommentar von Dominik986 ,

Und ohne EU hätte es auf jeden Fall Krieg gegeben?

Deutschland historische Verantwortung? Deutschland ist ein Land, und dieses Land besteht aus Bürgern. Fakt ist aber auch dass im Grunde fast alle Menschen die heute noch hier leben NACH 45 geboren worden sind. Wieso sollten diese Menschen jetzt also eine besondere Verantwortung haben? Ihre Nationalität haben sie sich nicht ausgesucht auch die geografische Lage nicht wo sie geboren worden sind.

Obendrein ist es zumindest in meinen Augen egal WO Verbrechen geschehen. Deutschland hat nicht mehr oder weniger Verantwortung als andere Länder auch.

Ist Deutschland wegen seiner Geschichte sehr erpressbar und demütig?

Ich denke das Problem machen sich die Deutschen eher selber. Es gibt einfach zu viele Leute die denken sie wären schuldig und haben irgendeine Art von besonderer Verantwortung was auch immer das sein mag. Ich sehe mich als Deutscher, habe aber mit der Vergangenheit Deutschlands genauso wenig am Hut wie mit sonstigen Ereignissen die vor meiner Geburt geschehen sind egal wo auf diesem Planeten.

Auch eine Grenze macht für mich keinen Unterschied. Obendrein sollte man auch erwähnen dass die Juden zu Hitlers Zeiten nirgendwo in ganz Europa willkommen waren. Niemand wollte sie haben. Man könnte hier ebenso andere Länder ankreiden wie England, Schweiz etc wieso sie keine Juden aufgenommen haben.

Auch in Polen und von Polen wurden zahlreiche Morde an Juden begangen. Interesiert die aber heute auch kaum noch.

.Aber auch in vielen anderen Ländern in Europa zb in Russland, Polen, Ungarn, Östereich, Schweiz, Frankreich, Belgien, Niederlande, Dänemark gibt es viele Rechte und Nationalisten und rechte Parteien.

Gibt es überall, ebenso wie es linke Partein gibt und auch Linke Extremisten welche den Rechten absolut in nichts nachstehen von der Gewaltbereitschaft.

Problem in Deutschland ist aber hier wieder aufgrund der Vergangenheit des Landes muss der Deutsche heute alles toll finden. Wenn ich anmerke dass in meiner Straße mittlerweile nur noch Leute mit Migrationshintergrund wohnen, von denen viele kein Deutsch können, und es auch deutlich sauberer früher war so wird man von vielen schon gleich rechts eingestuft, einfach weil man nicht alles toll findet.

Was in anderen Ländern noch völlig gesellschaftsfähig als Meinungsfreiheit durchgeht, ist hier schon rechts.

Politisch wird es hier auch gern benutzt um sich gewissen Kontrahenten versucht zu entledigen. Sowas klappt politisch in der Form auch nur in Deutschland.

Nur weil die Haustür nicht für jeden offen ist und man nicht für jeden einen roten Teppich ausrollt ist man in meinen Augen noch nichts rechts.

Nur weil einem Linken eine gewisse Aussage nicht schmeckt ist sie nicht automatisch rechts, genauso wie umgekehrt natürlich auch.

Kommentar von PatrickLassan ,

ohne EU hätte es auf jeden Fall Krieg gegeben?

Dann sieh dir doch mal an, wie oft allein im 19. Jahrhundert Kriege zwischen europäischen Staaten herrschte (vom 1. und 2. WK erst gar nicht zu reden).

Im Übrigen möchte ich dich darauf aufmerksam machen, dass des Grundrecht auf Meinungsfreiheit ein Schutzrecht des Bürgers gegenüber dem Staat ist und kein Freibrief, unwidersprochen und  unkritisiert alles Mögliche behaupten zu dürfen.

Kommentar von Dominik986 ,

Da machst du es dir etwas zu einfach, du solltest auch verstehen wieso es zu den Weltkriegen gekommen. Obendrein sind wir nun auch 200Jahre weiter. Die Dinge haben sich geändert, wirtschaftlich ist alles sehr stark vernetzt, da kommt es nicht "einfach" so zu einem Krieg. Auch Russland ist seit mehreren Jahrzehnten kein Freund der USA, dennoch gibt es keinen Krieg. Und deswegen bleibe ich auch bei meiner Behauptung dass es nicht zwangsweise Krieg geben müsste/würde nur weil es das Konstrukt der EU bzw Europas nicht gibt.

In letzter Zeit sorgt die EU viel mehr dafür dass sich die Menschen voneinander entfernen als dass sie Zusammenwachsen.

Antwort
von halloschnuggi, 37

Fast alle länder haben eine Vergangenheit die nicht "harmlos" ist. Der eine mehr deine weniger. Keiner soll also sich in die Opfer Rolle setzen, allein das fast alle Westlichen Länder kriege führen zeigt ja sehr gut die opfer und täter rolle. (Dein text ist zu lang hab ich deshalb nicht gelsen)

Antwort
von Dominik986, 52

 Also in der EU sollen alle Länder Europas friedlich und tolerant zusammen leben und gemeinsam stark sein nicht wie früher jedes Land nur für sich sondern als freundschaftlicher Bund auch um genau so stark wie die USA zu sein

Ich habe eher den Eindruck als ob wird versucht die Illusion eines vereinigten Europas zwanghaft durchzudrücken (hauptsächlich aus wirtschaftlichen Interessen) und was der Bürger will spielt eher eine untergeordnete Rolle. In meinen Augen sind wir einfach noch nicht soweit. Man sollte lieber erstmal andere Barrieren abbauen. Steuern sind überall unterschiedliche, die Gesetze sowieso und jedesmal an der Grenze erinnert mich mein Handy daran dass es doch nicht dieses EINE Europa gibt und der Mobilfunkanbieter plötzlich mehr Geld von mir möchte, weil ich mich zwar immer noch in Europa aufhalte aber in einem anderen Land.

All sowas gehört erstmal abgeschafft. Es kann auch nicht sein das osteuropäische Banden extra nach Deutschland kommen zum Autos klauen, einfach weil hier die Strafen geringer sind wenn sie erwischt werden. hat auch nichts mit EU zu tun in meinen Augen.

Vielleicht versucht man sich erstmal bei sowas auf EINEN gemeinsammen Nenner zu verständigen

Antwort
von lupoklick, 5

du kennst nicht den Unterschied zwischen "demütig" und "gedemütigt" !!!

DEMUT heißt, sich nicht über Andere zu erheben,

 eigene Fehler zuzugeben, und mutig, aber nicht "übermütig" das Leben anzupacken, den Kopf mit klaren Augen oben zu behalten,,,,

Antwort
von casala, 53

was soll dieses blah blah.

 natürlich haben wir auf grund unserer vergangenheit eine besondere sensibilität an den tag gelegt. dies aber als dermaßen schlecht darzustellen und dazu noch tatsachen zu verdrehen, erscheint mir aber nicht als angemessene frage.

uns legt keiner an die kette und unsere stimme hat durchaus gewicht. etwas gegenwind hat aber noch niemandem geschadet.

Kommentar von Dominik986 ,

Wir legen uns selbst an die Kette. Kritisieren den Russen oder Chinesen für Missachtung der Menschenrechte, verschließen aber unsere Augen davor wenn unsere "Freunde" (USA) haargenau dasselbe tun. DAS was hier im jetzt passiert und wo oft weggeguckt wird das finde ich weitaus schlimmer als sich immer wieder erneut für irgendwelche Verbrechen von vor x Jahren zu entschuldigen, noch dazu von Personen die damit nichts zu tun haben

Kommentar von casala ,

ist so, aber nicht die frage.   :)

Antwort
von Bestie10, 60

das sieht man doch jeden Tag

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