Frage von Beutelkind 30.03.2011

Ist der Verzehr von Lebensmitteln aus Japan ein Gesundheitsrisiko für mich und meine Familie?

  • Hilfreichste Antwort von andisazi 31.03.2011
    25 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebes Beutelkind,

    ist schon ganz richtig, die Kernaussage

    dass die Zuständigen einen Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht sonderlich gefährlich halten

    Schließlich wurden ja seit der Ölplattform-Brandkatastrophe einige öffentlichkeitswirksame Reflexe installiert, mit denen man die Volksseele getrost entlüften kann:

    1. die Heilige Verdünnung oder Schmeiß einfach rein, löst sich eh auf und ist dann wech... Hat schon bei der Dünnsäureverklappung und beim Tankausspülen auf hoher See gut geklappt; war dann beim Give-away vor der Küste Neu-Mexicos der absolute Burner. Mal schick von oben Emulgatoren draufgeschüttet, daß uns das Zeuch nicht am Strand den Appetit verdirbt - und guck mal, alles wech. Hat ja auch gut fusioniert; medial wurde der Unfall mittlerweile versenkt. BP und die US-Regierung haben sich ins Separée verzogen und das Ganze quid pro quo geregelt...
    2. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf - Morgenstern würde im Grab rotieren wie ein Brummkreisel... Weil wenn im Fernsehen kommt, es sei gesund, dann glaub ich das. Und wenn dann einer mal seine Schulbildung Physik Klasse 8 bemüht, ist er Verschwörungsspezialist...
    3. Der Ansatz in der zweiten Reihe. Hier müsste jeder Demagoge eigentlich den Kotau machen, denn wie genial ist das denn: Mit einem Prozeß, dessen Abfallentsorgung bis heute hochproblematisch und in Deutschland ungeklärt ist und der bei menschlichem oder technischem Versagen zur langfristigen Kontamination von Landstrichen und Siedlungsgebieten führen kann, wird staatlich gefördert Geld verdient, ohne daß die Betreiber in Gänze haftbar gemacht werden können. Dieser eigentliche Denkansatz wurde so gut aus dem Bewußtsein gedrängt, daß es meines Wissens nach für eine Stadt wie Hamburg keinen Evakuierungsplan für den Fall wenn gibt...
    4. Erst mit der Ruhe, dann mit´m Ruck. Wobei der Ruck in der Eurokratie vorzugsweise leise vollzogen wird. Bloß kein Staub aufwirbeln...

    Fazit: In Deutschland und weltweit wird mit der Erzeugung jeglicher Ressource, sei es Nahrung, Treibstoff, Strom oder Katzenfutter, zuallererst mal Geld verdient. Und Geld fragt nicht nach dem Menschen. Hat es noch nie...

    PS: Wobei man den Japanern zugute halten sollte, daß dieses Desaster seinen Ursprung in einem mörderischem Erdbeben hatte. Diese Stärke ist in Deutschland schlechterdings kaum vorstellbar. Aber bei einigen unserer AKW´s reicht ja schon ein Sportflugzeug...

    Für Zyniker gibt´s also bald das Multi-Sushi: Thermometer, Kohlenanzünder und Nachtlicht in einem. Und laut EU "nicht sonderlich gefährlich..."

    Mahlzeit!

    andisazi

  • Antwort von OnkelBerni 30.03.2011
    53 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hi Beutelkind,

     

    erst dachte ich so beim Lesen der Frage:   "Ach,  das betrifft uns doch gar nicht "

    Ok,  angeblich kommen nur  unter 0,1 % der Lebensmittel Deutschlands  aus Japan ,  wenn es denn stimmt ...

    Dann habe ich die Frage und vor allem die schon vorhandenen Antworten noch einmal gelesen.  Und:  Echt interessante Frage !

    Vor allem Kochis Antwort gab mir bezüglich des in deutschen Haushalten allgegenwärtigen Thunfischs zu denken. 

    Da war doch was ?   Der Thunfisch gehört zu den grössten Fischen und ist am Ende der Nahrungskette im Meer.  Thunfische durchqueren die Ozeane sozusagen kreuz und quer,  sie werden nicht nur extrem gross,  sie fressen im Laufe ihres Lebens Tonnen (!) an anderen Fischen.  

    Wer sagt mir eigentlich,  daß die nicht bei Fukushima vorbeigekommen sind bzw. zumindest Nahrung von dort mal unterwegs aufgenommen haben ?

    Und wie ist es mit den vielen anderen Fischen ???

     

    Wer sagt mir denn eigentlich,  daß bei diesem Thema nicht genauso verlogen verharmlost wird wie beim AKW Fukushima ?  

    Ich gehe davon aus, daß dort längst etliche Brennstäbe geschmolzen sind und daß alles viel schlimmer ist als uns vorgegaukelt wird.

    Ausserdem werden die Medien bzw. Experten ja nicht müde zu erklären, daß sich die Radioaktivität im Meer so verdünnen würde, daß es Alles gaaaanz harmlos wäre....

    Über die Nahrungskette im Meer wird wohlweislich aber nicht in den Medien geredet.

    Denn da wird das Thema richtig unangenehm !

  • Antwort von Humpelschtilz 30.03.2011
    38 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    im Momang nich nich direkt. Aber so in nen halben Jahr wenn alles ausse Schlagzeilen raus is denn kommen ja eh wieder diese skrufulösen Geschäftemachen auf ihren Plan un sehen zu wie sie uns was untergeschummelt kriegen für ihren fetten Verdiensteinfall. Das is so mit Medis in Fleisch oder manipulierte gen-untergeschummelte Anteile oder pestizidischen Gemüse - irgenwie kriegen die uns immer irgendwomit zwecks allein ihren Eigennutz. 

    Be careful sagt der Ami inszwischen längs anstelle tschüss. Un hat er auch allen Grund für. Passt gut auf Euch auf, Ihr Lieben zusammen!!!

     

     

  • Antwort von Hexetilly 30.03.2011
    32 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebes Beutelkind...

    Ich kann deine Sorge verstehen...Es wird ja alles "Verharmlost"

    Aber nichts desto trotz sind selbst wir in irgendeiner Weise Mit gefährdet, auch wenn es so abgetan wird. Hinter jeglicher Diskussion steckt immer ein bisschen Wahrheit !!

    Doch wenn wir diese Situation genauer betrachten, werden in ein paar Jahren einige Menschen an dieser Grenzwertigen Verharmlosten Sache erkranken.

    Denn es dauert Jahre,  bis so eine minimale Konzentration  in Lebensmitteln sich bei einem Menschen als schädlich erweist!!weil wir natürlich nicht die volle Erhabenschaft wie diese armen Menschen zu spüren bekommen, sondern es sich Durch die geringere Konzentration in verschiedenen Lebensmitteln irgendwann einmal auch bei uns Bemerkbar machen werden. Dann wiederum heisst es von der Regierung, das man es nicht vorraussehen konnte, aber das der Verdacht mal irgendwann doch zur Sprache gebracht worden ist.

    Im großen und ganzen, sollten wir uns zwar nicht ganz verrückt machen, aber halt doch sehr darauf achten das wir Lebensmittel Erwerben, die halt aus näherer Umgebung stammen, mehr können auch wir nicht für uns tun.Denn irgendwie müssen auch wir uns schützen, was nicht heisst, das wir Egoistisch sind, sondern eher sehr vorsichtig..

    Ich hoffe liebes Beutelkind, das ich richtig auf deine Frage geantwortet habe...Beziehungsweise sie richtig Interpretiert habe.

    Liebe Grüsse Hexetilly

  • Antwort von Entdeckung 30.03.2011
    25 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Dass die Zuständigen den Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht gefährlich halten ... das kann sein, ich glaube es allerdings nicht.

    Ich vermute, dass die Grenzwerte erhöht worden sind ist einzig und allein, auf den Druck einer oder höchstwahrscheinlich  mehrerer sehr einflußreicher Lobbies und deren Lobbyisten zurückzuführen.

    Darüber zu rätseln und zu überlegen, wie man am besten dagegen vorgehen kann muss in der Erkenntnis münden, dass Konsumenten sehr viel mehr Macht haben, als sie das gemeinhin so glauben.

    Was hier echt helfen kann, dass ist ein Boykott aller dieser Waren und eine Stärkung der heimischen Produzenten durch den vermehrten Kauf ihrer Produkte bei welchen der Konsument die ganze Entstehungshistorie lückenlos zurückverfolgen kann !!!

  • Antwort von koch234 30.03.2011
    24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    ich hatte mir schon gleich einen Vorrat an Thunfisch aus diesem Grund angelegt ;-), aber das ist ja nun keine Lösung des Problems! Gut dass du darauf aufmerksam machst, solche Sachen werden natürlich nicht an die große Glocke gehängt :(

    Sollten sie aber!!! Denn es bedeutet ja mitnichten, "dass die Zuständigen einen Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht sonderlich gefährlich halten", sondern vielmehr, dass sie Angst haben, das der Markt für solchen "Strahlenmüll" einbricht!

  • Antwort von Gerdnrw 30.03.2011
    22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Hallo Beutelkind,

    es ist höchste Zeit, dass wir nicht mehr Alles glauben sollten, was uns Medien und Politiker in die Ohren blasen...!

    Selbst die Schiffe, die nun von Japan in die Welt geschickt werden, werden nicht ohne Risiko die Welthäfen ansteuern können.

    Der Thunfisch, welcher von den Japanern ja in großen Mengen auf den Markt gebracht wird, kann nicht ohne Weiteres und völlig risikolos in naher Zukunft verzehrt werden können.

    Ob die Wirtschaft ehrlich uns gegenüber reagieren wird oder ob uns erst nach dem Verzehr solcher Lebensmittelund beim ersten Auftauchen von positiven Tests die Wahrheit über diese Abläufe bekannt gegeben werden, bleibt abzuwarten.

    Vertrauen habe ich in die Weltgesundheitspolitik schon lange nicht mehr...!

    Aber bitte keine Panikmache oder gar in Panik verfallen. - Denn: Alles wird gut!:-)

    LG,

    Gerd

  • Antwort von Blissy77 30.03.2011
    18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ja, liebes Beutelkind, da sieht man's mal wieder: einfach die Grenzwerte höherlegen und der Laden stimmt wieder - macht man auch bei anderen Schadstoffgrenzwerten so.:(

    Eine Ernährungsexpertin äußerte sich neulich dazu, sie meinte, was jetzt in den Läden steht, kann man noch bedenkenlos konsumieren, man sollte erst in 2-3 Wochen darauf achten, woher die Lebensmittel stammen, soweit das überhaupt angegeben ist. LG

  • Antwort von auchmama 30.03.2011
    15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ach liebes Beutelkind,

    unsere Welt ist ein Dorf! Spätestens jetzt, mit dieser Katastrophe, dürfte es auch dem letzten klar geworden sein.

    Tschernobyl ist doch auch noch nicht erledigt...:-(

    Man riecht es nicht, man sieht es nicht und man schmeckt es nicht und doch ist es da!

    Was genau mit der Welt und uns passiert, wird uns eh keiner wahrheitsgemäß verraten! Ändern können wir sowieso nichts, also leben wir unser Leben so lange es geht...;-)

     

  • Antwort von Beutelkind 02.04.2011
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Guten Abend Ihr Lieben!
    Ich habe mal eben "aus Spaß" bei googel "radioaktive Ernährung" eingegeben und fand einen Link der Hamburger Verbrauerzentrale, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Sehr gut verständlich fast er den aktuellen Stand der Dinge zusammen. Hier ist er: http://www.vzhh.de/ernaehrung/112918/radioaktivitaet-in-lebensmitteln.aspx

  • Antwort von Mixer 30.03.2011
    13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Liebes Beutelkind,

    mit Sicherheit sind radioaktive Strahlungen für Nahrungsmittel nicht "gesund", abgesehen davon

    wissen wir nicht wieviel gentechnisch verändertes Futter die Fische bekommen, weiterhin Medikamente, Hormone etc. Ist auch nicht einzusehen, warum wir hier Fische aus Japan essen sollen?!

    Wer die Umwelt erhalten will, ißt kein Fisch aus Japan, wenn es denn Fisch sein muß, gibt es hier in unseren Gefilden reichlich Auswahl.

    Da Du mich schon fragst möchte ich noch bemerken, daß ich vegan lebe, also weder Fisch noch Fleisch oder deren Produkte. Dies hat für mich eine Menge Vorteile, ich bleibe gesund und trage in dieser Angelegenheit nicht zur Umweltverschmutzung bei.Wenn man noch das Tierleid mit in Betracht zieht, kann man eigentlich nur noch sagen:"GO VEGAN":

    In disem Sinne mein liebes Beutelkind wünsche ich Dir einen schönen Tag:) Liebe Grüße vom Mixer

     

  • Antwort von erweh 31.03.2011
    12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Erhöhung der Grenzwerte ist mal wieder eine typische EU-Schweinerei.

     

    Ansonsten brauchst Du Dir zZ wohl noch keine Sorgen machen. Unser Fisch stammt vorwiegend aus dem Atlantik und das ist ne ganze Ecke weg von Japan, selbst der Thunfisch, den ich persönlich aus Prinzip nicht esse, von einer einzigen Ausnahme abgesehen, kommt bei uns hauptsächlich aus dem Mittelmeer.

     

    Ich meine ich hab i-wo gelesen, das der Anteil der japanischen Lebenmittel-Importe bei uns weniger als 0,1% beträgt.

     

    Nur meinen heiß geliebten Sake werd ich mir wohl abgewöhnen müßen.

  • Antwort von panica 30.03.2011
    11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Kann man nicht sicher wissen....ich werd mir sicherheitshalber auch lieber einen Vorrat meiner geliebten Thunfischsteaks zulegen. Und meine Katze bekommt ihr Futter ab sofort in der Geschmacksrichtung "Hühnchen" ;)

  • Antwort von Iran666 31.03.2011
    10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

     

    Keine Angst. Das ist nicht gefährlich. In dem betroffenem Areal ist Fischen verboten. Und auch wenn es erlaubt wäre, im Meer verdünnt sich die Konzentration extrem. Nur die wirklich unmittelbare Umgebung des Reaktors ist stark gefährdet. Die von dir benannten Fische sind Hochseefische die die Küste nicht ansteuern und im Tiefem Wasser verbleiben. Das Tiefe Wasser ist aber nicht kontaminiert. Auch wenn mal ein Fisch an der betroffenen Stelle vorbei kommen sollte, reicht die Konzentration nicht um ihn zu kontaminieren und somit auch keine Gefahr für uns. Die betroffenen Gebiete werden nicht befischt. Und schon 3 Km. vor der Küste ist es im Tieferem Wasser keine Gefahr mehr. Bedenke auch das du so etwas schon immer gegessen hast, ohne Probleme zu bekommen. Die Marschalinseln, Bikini Atoll und Muroroa im Pazifik waren schon immer Gebiete in denen Atombombenversuche durchgeführt worden. Und diese Inseln liegen alle im Pazifik, wo auch dein Fisch her kommt. Das beweist nur das die Radioaktivität sich schnell im Meer verdünnt und die Fische die mal dort durch schwimmen ohne Probleme gegessen werden können. Sonst würden wir schon lange nicht mehr leben, wenn es so gefährlich gewesen wäre. Die Tests werden seit über 50 Jahren im Pazifik gemacht. Außerdem wird wirklich jeder Container aus Japan auf Radioaktivität untersucht. Bislang lagen alle Werte weit unterhalb der Grenze. Also völlig Normal wie vor dem Unglück auch. Wird der Richtwert nur annähernd erreicht, wird die Ware vernichtet. Außerdem ist auch nicht ganz Japan betroffen. Die Südlichen und Nördlichen Gebiete Japans bekommen keinerlei Radioaktivität ab, da der Wind auf der Nordhalbkugel von West nach Ost zieht. Die Radioaktive Wolke wird also von Japan weg, auf den Pazifik getragen. Daher ist nur ein Areal um den Reaktor gefährdet, aber lange nicht die gesamte Insel. Mach dir also keine Sorgen. Du kannst alles wie gehabt Essen ohne darüber nach zu denken.

  • Antwort von baer1 30.03.2011
    9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also sicherheitshalber würde ich gerade momentan Lebensmittel sowie andere Produkte aus Japan meiden.Muss ja auch nicht unbedingt sein. Die Informationen, die wir hier durch die Medien bekommen, sollen größtenteils geschönt sein....und **wann** hat und schon jemals jemand die Wahrheit gesagt?Hab gerade einen Bericht gelesen, indem es um die Katastrophe in Tschernobyl ging; auch da sind 25 Jahre später noch sehr hohe Belastungen von Waldpilzen und Wildschweinen in Bayern vorhanden. Was wir durch den Regen zugeführt bekommen, reicht, da brauch ich nicht noch zusätzliche, vermeidbare Belastungen.

  • Antwort von AnneMeinhard 30.03.2011
    8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich denke ja, denn wir lassen uns schließlich nicht für dumm verkaufen. Politiker beschönigen doch alles immer nur, aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist (sprichwörtlich), dann ist guter Rat teuer.

    Ach nein, dann wird eine Kommission eingesetzt - die aber erst in einem halben Jahr zusammenkommt - und dann beratschlagt was zu tun sei.

  • Antwort von pipimann 31.03.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Nein!Das bedeutet das die Zuständigen in Sch..ss-Brüssel immer irgendwie einer Lobby zuarbeiten!Dieses Phänomen(Ich nenn' es Korruption) ist an diesem Orte schon immer sehr präsent! Die Verfahrensweise der Grenzwertanhebung,findet sich auch in vielen anderen Bereichen wieder! Z.B.Schadstoffe in Gemüse,Obst,Dioxinwert in Tierfutter und so weiter und so fort!

  • Antwort von silberdistel50 30.03.2011
    7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ab sofort ist es NICHT MEHR gefährlich, radioaktiv belastete Nahrung zu essen, weil auch hier die Grenzwerte per Schnellverordnung "angepasst" wurden.

    Details dazu?  <a href="http://lebensmitteljunkie.wordpress.com/2011/03/29/eu-erhoht-grenzwerte-fur-radioaktive-belastung-fur-lebensmittel-aus-japan/" target="_blank">http://lebensmitteljunkie.wordpress.com/2011/03/29/eu-erhoht-grenzwerte-fur-radioaktive-belastung-fur-lebensmittel-aus-japan/</a>
    
    Dort kann jeder die ORIGINAL Texte der EU Verordnungen nachschlagen, also wer diese Volksverdummung nicht glaubt.......
    
    (Achtung Satire: Ist es nicht rührend, wie unsere Politiker fürsorglich Verordnungen erlassen, damit belastete Nahrung nicht weggeworfen werden muss sondern per Eilerlass dann doch noch als verzehrbar deklariert werden?)
    
  • Antwort von Bswss 30.03.2011
    5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Deutschland importiert/bezieht keinen Fisch aus japanischen Gewässern! Der Lachs, der in Deutschland konsumiert wird, stammt aus norwegischen Fischzuchtanlagen oder aus dem Nordatlantik.  Warum fallen eigentlich so viele Menschen auf die Panikmache unbedarfter (skrupelloser?) Journalisten herein? -- Japaner essen ganz wenig Fleisch, aber sehr viel Fisch und Gemüse. Wären ihre Lebensmittel jetzt alle lebensgefährlich, müssten schon Hunderttausende von ihnen an verstrahltem Tunfisch etc. gestorben sein. Eine seltsaame Koalition aus Bildzeitung, RTL-Nachrichten und Grün-Alternativen macht ganz Deutschland verrückt!

  • Antwort von pillipower 31.03.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe das Gefühl, dass hier ein wenig Hintergrundwissen zu Radioaktiver Strahlung nötigt ist, daher werde ich deine Frage sehr ausführlich beantworten.

     

    Warum strahlt der Fisch?

    Radioaktivität kann man nicht einlagern. Wenn du einen Fisch schlicht bestrahlst, ist das für diesen nicht wirklich gesund, aber er wird danach nicht selber strahlen. Der Fisch muss erst radioaktiv strahlende Partikel aufnehmen.  Dies geschieht im Wasser natürlich recht einfach durch die Atmung und die Nahrungsaufnahme. Die in das Meerwasser gelangten strahlenden Teilchen, gelangen also auf diese Weise in den Fisch. Andere Tiere, die wiederum die Fische Essen nehmen diese Teilchen natürlich mit auf und strahlen danach selber.

     

    Warum strahlt die Sojabohne?

    Liegt der Reaktorkern frei, gelangen permanent radioaktive Partikel in die Luft. Ganze Staubwolken entstehen, bei Explosionen. Diese verteilen sich dann je nach Wetterlage in sehr unterschiedlichen Konzentrationen. Für die Betroffenen vor Ort besonders schlimm, da sie eingeatmet werden können. Durch Regen werden die Partikel in den Boden gewaschen und dort von den Pflanzen aufgenommen und gelangen so in die Nahrungskette. Wir erinnern uns an die Pilze nach Tschernobyl.

     

    Wie lange strahlt die Nahrung?

    Die ist sehr abhängig davon welche radioaktiven Isotope freigesetzt werden. Das hier erwähnte Iod(131) ist ein relativ kurzlebiges Isotop. Eine Halbwertszeit von 8 Tagen bedeutet , dass nach einem Monat lediglich noch 1/16 der ursprünglichen Strahlenbelastung vorhanden ist, nach einem weiteren Monat ist von diesem sechszehntel erneut wiederum nur ein sechszehntel übrig. Das entspricht 0.4 % der ursprünglichen Strahlenbelastung. Der Zerfall ist unabhängig vom Organismus. Wenn der kleine Fisch vom großen Fisch gefressen wird, hat dies keinen Einfluss.

    Wenn du also die Nachrichten aufmerksam verfolgst und du dir notierst, welche Grenzwerte um welchen Wert zu hoch sind, kannst du dir im Prinzip ausrechnen, nach welcher Zeit du keine Bedenken mehr haben musst.

    Problematisch sind aber nicht das Iod, sondern langlebige Isotope wie zum Beispiel Plutonium. Die zunehmende Plutoniumbelastung ist für uns viel bedenklicher als das Iod. Hier bleibt leider nur abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt.

     

  • Antwort von Geheim2345 30.03.2011
    4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    hallo erstmal also es werden nur 0,1% unserer täglich verbrauchten lebensmitteln aus japan importiert die wahrscheinlichkeit das man da was trifft ist gering jedoch sollte man sich ja nicht auf eine wahrscheinlichkeit verlassen denn wenn man pech hat, bekommt man doch ein lebensmittel aus japan in die hände aber das wird kontrolliert und der export verstrahlter lebensmittel ist gestoppt also mach dir keine sorgen du kannst dein essen genießen ohne irgendeine sorge ;)

  • Antwort von coeleste 31.03.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    offiziel (noch) nicht

  • Antwort von ALaRe 31.03.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Last euch doch von den Medien nicht so irre machen!! Wir leben doch nicht unter einer Glasglocke. Somit sind wir immer Giftstoffen ausgeliefert, ob nun Tausende von Flugzeugen täglich unzählige Liter Kerusin in die Umwelt ablassen, oder ob Öl in die Meere fließt, oder ob eben Radioaktivität in die Atmosphäre oder ins Meer oder sonstwohin gerät. Wenn nicht die Fische nach Deutschland geliefert werden dürfen, dann kommt eben eine Wolke die Wasser in Fukushima aufgenommen hat, der Wind bringt sie zu uns und der Regen fällt.

    Was soll dann das Nachdenken über solche Meldungen?

    Viel wichtiger ist es doch Japan nicht noch zusätzlich zu belasten, sondern die Waren anständigen Konntrollen zu unterziehen und das Land nicht noch an den wirtschaftlichen Ruin zu bringen. Die haben so viel Elend durch die Katastrophe und alle haben nur Angst um sich selbst, sorry.

    Wir  essen tag täglich Lebensmittel die mit Chemikalien zugeballert sind und die von "Markenherstellern" in Deutschland produziert werden, da regt sich niemand drüber auf, das wir systematisch vergiftet werden!

    Also mein Rat, lasst euch nicht so auf die ganzen Meldungen ein, sondern esst gesunde Sachen aus eurer Region und gut ist.

     

    lg

  • Antwort von plauschler 31.03.2011
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
  • Antwort von chiliheadz 18.08.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Contergan galt auch als total "ungefährlich. Cannabis hingegen, ein uraltes Heilmittel, wurde, obwohl im Beteubungsmittelgesetz (BtmG) "nur" mit Kaffee, Tee usw. gleichgesetzt als "Rauschmittel" tituliert wird eine "verbotene Substanz" ist, Alkohol zu den "Rauschgiften" gezählt , aber aus "Gewinn erhebliche Substanz" erlaubt wird. Warum wohl wohnen uinsere "Großkopferten" außerhalb der 60Km- Zone von AKWs? Ob doch etwas daran ist, dass eine um 80% nhöhere "Krebsrate" innerhalb dieses Kreises erfasst wurde? Oder sind die alle durch die "gesunden Strahlungen" übergesund geworden und an der Gesundheit gestorben?

    Glaube lieber an den "Weihnachtsmann, als an die "großen Politiker" und ihre Aussagen!** Chiliheadz.

  • Antwort von Augenblickmal 01.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Ich habe diese frischen Neuigkeiten in den letzten paar Wochen immer als familieninternen Witz gehandhabt nach dem motto "jetzt brauchen die Politiker ja nur die Grenzwerte erhöhen und die Welt ist wieder in Ordnung".

    Ich lese so 4-5 Zeitungen täglich per Internet , diese Nachricht wurde aber kaum reportet, nahezu unterschlagen. Das Radio (WDR2) sagte allerdings vor 2-3 tagen das diese Regelung schon seit 'nach Tschernobil 1986'  schlummerte und nur noch in Kraft gesetzt werden musste.

  • Antwort von Jurachamp 01.04.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Die Anhebung der Grenzwerte zeigt, dass diese bisher mehr oder weniger willkürlich festgelegt wurden. Selbst wenn der Verzehr von Lebensmitteln mit höherer Strahlenbelastung nicht gesundheitsschädlich sein sollte (was ich leider nicht überprüfen kann) , so zeigt dieses Vorgehen, dass die EU Kommission anstatt für Beruhigung für mehr Unsicherheit in der Bevölkerung sorgt. Mich regt das einfach nur noch auf. Danke aber für die gute Frage.

  • Antwort von DIzbuster 30.03.2011
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Also meine Frau sagt immer, sie mag mich lieber, wenn ich strahle ...Ich muss gerade an die Pizza Tonno von gestern denken ... Und an alles, was neben der offenen Thunfischdose im Kühlschrank stand ... Und an den Backofen, der jetzt bestimmt auch seine Strahlendosis "weg hat". Was machen wir denn, wenn wir alles wissen, was uns verschwiegen wird?

  • Antwort von Chrisi23 21.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Auf jeden fall. die eu hat damals über nacht die erlaubten höchst werte um etliches erhöht, sodass japan keinen so grossen wirtschaftlichen schaden davon trägt.. ich würde nichts aus japan essen weil das sicher nicht gesund ist und wie wir ja alle wissen, wird uns sowieso die hälfte verschwiegen.

  • Antwort von LadyTamara 09.04.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Nein, solange du nicht in Japan lebst.

    Deutschland und andere EU-Länder importieren nur sehr wenig aus Japan. Fast garnichts. Du musst dir also keine Sorgen machen!

     

    Tamara ;)

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