Frage von Beutelkind,

Ist der Verzehr von Lebensmitteln aus Japan ein Gesundheitsrisiko für mich und meine Familie?

Guten Morgen Ihr Lieben!

Lachs und Seefisch sind Lebensmittel, die auch in Deutschland gerne gegessen werden. In der Nähe von Fukushima wurde aktuell eine hohe Jod-Konzentration im Meer festgestellt.Die Fische legen weite Strecken zurück und haben eine hohe Lebenszeit, die Wahrscheinlichkeit, dass sie im Laufe ihres Lebens Radioaktivität einlagern werden ist hoch. Vordiesem Hintergund erschreckt mich die Tatsache, dass - von der Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt - per Eilverordnung von der Europäische Kommission die europaweitgeltenden Grenzwerte für die radioaktive Belastung von Lebensmitteln aus den betroffenen Regionen Japans am 27. März 2011 deutlich erhöht wurden. Auch Säuglingsnahrung, Milchprodukte und andere Lebensmittel sind von dieser Grenzwerterhöhung betroffen. Für Fischöl und Gewürze wurde der Wert sogar auf ein 20-faches des bisherigen Limits angehoben. Quelle: <a href="http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2011/2011_03_29_2-865.html" target="_blank">http://umweltinstitut.org/pressemitteilungen/2011/2011\_03\_29\_2-865.html</a>

Bedeutet dies, dass die Zuständigen einen Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht sonderlich gefährlich halten?! Ratlos und in großer Sorge grüßt Euch das Beutelkind.
Hilfreichste Antwort von andisazi,
25 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebes Beutelkind,

ist schon ganz richtig, die Kernaussage

dass die Zuständigen einen Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht sonderlich gefährlich halten

Schließlich wurden ja seit der Ölplattform-Brandkatastrophe einige öffentlichkeitswirksame Reflexe installiert, mit denen man die Volksseele getrost entlüften kann:

  1. die Heilige Verdünnung oder Schmeiß einfach rein, löst sich eh auf und ist dann wech... Hat schon bei der Dünnsäureverklappung und beim Tankausspülen auf hoher See gut geklappt; war dann beim Give-away vor der Küste Neu-Mexicos der absolute Burner. Mal schick von oben Emulgatoren draufgeschüttet, daß uns das Zeuch nicht am Strand den Appetit verdirbt - und guck mal, alles wech. Hat ja auch gut fusioniert; medial wurde der Unfall mittlerweile versenkt. BP und die US-Regierung haben sich ins Separée verzogen und das Ganze quid pro quo geregelt...
  2. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf - Morgenstern würde im Grab rotieren wie ein Brummkreisel... Weil wenn im Fernsehen kommt, es sei gesund, dann glaub ich das. Und wenn dann einer mal seine Schulbildung Physik Klasse 8 bemüht, ist er Verschwörungsspezialist...
  3. Der Ansatz in der zweiten Reihe. Hier müsste jeder Demagoge eigentlich den Kotau machen, denn wie genial ist das denn: Mit einem Prozeß, dessen Abfallentsorgung bis heute hochproblematisch und in Deutschland ungeklärt ist und der bei menschlichem oder technischem Versagen zur langfristigen Kontamination von Landstrichen und Siedlungsgebieten führen kann, wird staatlich gefördert Geld verdient, ohne daß die Betreiber in Gänze haftbar gemacht werden können. Dieser eigentliche Denkansatz wurde so gut aus dem Bewußtsein gedrängt, daß es meines Wissens nach für eine Stadt wie Hamburg keinen Evakuierungsplan für den Fall wenn gibt...
  4. Erst mit der Ruhe, dann mit´m Ruck. Wobei der Ruck in der Eurokratie vorzugsweise leise vollzogen wird. Bloß kein Staub aufwirbeln...

Fazit: In Deutschland und weltweit wird mit der Erzeugung jeglicher Ressource, sei es Nahrung, Treibstoff, Strom oder Katzenfutter, zuallererst mal Geld verdient. Und Geld fragt nicht nach dem Menschen. Hat es noch nie...

PS: Wobei man den Japanern zugute halten sollte, daß dieses Desaster seinen Ursprung in einem mörderischem Erdbeben hatte. Diese Stärke ist in Deutschland schlechterdings kaum vorstellbar. Aber bei einigen unserer AKW´s reicht ja schon ein Sportflugzeug...

Für Zyniker gibt´s also bald das Multi-Sushi: Thermometer, Kohlenanzünder und Nachtlicht in einem. Und laut EU "nicht sonderlich gefährlich..."

Mahlzeit!

andisazi

Kommentar von Beutelkind,

 Liebe user! Eure Antworten zu meiner Frage haben dazu beigetragen, mein Wissen zu der aktuellen Problemlage zu vergrößern. Es fällt mir in dieser Frage ganz besonders schwer, eine "hilfreichste Antwort" auszuwählen, denn alle  Eue Antworten haben mir geholfen, meinen Blickwinkel zu erweitern... Dafür danke ich Euch herzlich!

Kommentar von andisazi,

Auch ich konnte durch die vielen Beiträge hier viel Neues oder Hintergrund zu Bekanntem erfahren. Danke für das Fähnlein, und danke auch an alle anderen, die sich beteiligt haben.

andisazi

Kommentar von fengshui23,
Antwort von OnkelBerni,
53 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hi Beutelkind,

 

erst dachte ich so beim Lesen der Frage:   "Ach,  das betrifft uns doch gar nicht "

Ok,  angeblich kommen nur  unter 0,1 % der Lebensmittel Deutschlands  aus Japan ,  wenn es denn stimmt ...

Dann habe ich die Frage und vor allem die schon vorhandenen Antworten noch einmal gelesen.  Und:  Echt interessante Frage !

Vor allem Kochis Antwort gab mir bezüglich des in deutschen Haushalten allgegenwärtigen Thunfischs zu denken. 

Da war doch was ?   Der Thunfisch gehört zu den grössten Fischen und ist am Ende der Nahrungskette im Meer.  Thunfische durchqueren die Ozeane sozusagen kreuz und quer,  sie werden nicht nur extrem gross,  sie fressen im Laufe ihres Lebens Tonnen (!) an anderen Fischen.  

Wer sagt mir eigentlich,  daß die nicht bei Fukushima vorbeigekommen sind bzw. zumindest Nahrung von dort mal unterwegs aufgenommen haben ?

Und wie ist es mit den vielen anderen Fischen ???

 

Wer sagt mir denn eigentlich,  daß bei diesem Thema nicht genauso verlogen verharmlost wird wie beim AKW Fukushima ?  

Ich gehe davon aus, daß dort längst etliche Brennstäbe geschmolzen sind und daß alles viel schlimmer ist als uns vorgegaukelt wird.

Ausserdem werden die Medien bzw. Experten ja nicht müde zu erklären, daß sich die Radioaktivität im Meer so verdünnen würde, daß es Alles gaaaanz harmlos wäre....

Über die Nahrungskette im Meer wird wohlweislich aber nicht in den Medien geredet.

Denn da wird das Thema richtig unangenehm !

Kommentar von Hexetilly,

Richtig OnkelBerni..so ist es und um da Herr der Lage werden zu können, werden sie uns immer alles  in Abgeschwächter Form unterjubeln...Deshalb ist es ja so wichtig, auch mal solche Themen zu Diskutieren..DH..Lg Tilly

Kommentar von OnkelBerni,

Ganz im Gegensatz zu dem , was manche hier im Thread so behaupten:

Der weitaus meiste Thunfisch wird im PAZIFIK gefangen !

 

<a href="http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/1125/001a_tatortmeer.jsp?pbild=4" target="_blank">http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/1125/001a\_tatortmeer.jsp?pbild=4</a>
Kommentar von Hexetilly,

Dankeschön bin zu 100 % einer Meinung mit Dir:-)OnkelBerni...

Kommentar von koch234,

dann ist der Problemfisch eher der "Alaska" Seelachs?

http://www.wdr.de/tv/quarks/sendungsbeitraege/2008/1125/001a_tatortmeer.jsp?pbil...

Kommentar von vorwaerts,

Ich glaube der Alaska - Seelachs kommt auch aus einer ganz anderen Ecke, also nicht Japan. So oder so, wir kommen an den Folgen des Gaus nicht vorbei. Schon zu erkennen eben an der Erhöhung der Grenzwerte für Strahlung. Was bedeutet, dass selbst bei einer Lebensmitteleinfuhr aus Japan von unter 0,1 % eine Vielzahl von Menschen (die müssen dieses Lebensmittel, das eingeführt wird ja nicht einmal verzehren) erhöhten Strahlungen ausgesetzt werden. Strahlenschutzbeauftragte sagen, dass diese Erhöhung der Grenzwerte ein absolut schlechtes Zeichen sind und dass wenn wirklich Lebensmittel mit einer solchen Belastung eingeführt und verzehrt werden, die Regierung in Kauf nimmt, dass es in Zukunft mehr Menschen mit Beschwerden geben wird, kurz um, dass es in Zukunft spürbare Folgen der Strahlung geben wird - in Europa! So oder so, ich glaube, diese Folgen sind in unserem Organismuss selbst dann spürbar, wenn wir KEINE japanischen Lebensmittel zu uns nehmen ... wenn schon jetzt das Meer der japanischen Küste so unter der Strahlung leitet und das Meer ist wohl ein großer Teil unserer Lunge ... Darf' ich mal anfragen, wie ihr das in Zukunft macht, mit Lebensmitteln? Erst einmal - wie zu Zeiten Cernobyls - nichts kaufen was draußen wächst? Oder übertrieben? Bin gespannt ....

Kommentar von koch234,

wenn man ersteinmal anfängt nachzusehen (zb wo die Alask-Seelachse geschwommen sind, bevor sie im russischen Pazifik gefangen werden) dann stößt man doch reihenweise auf noch viel mehr erschröckliches:

zb

Die Luft und das Meer bei der französischen Wiederaufarbeitungsanlage La Hague sind verstrahlt. Die Fabrik, in der auch deutsche AKW-Betreiber ihre abgebrannten Brennstäbe behandeln ließen, spült durch ein viereinhalb Kilometer langes Rohr jeden Tag 400 Kubikmeter radioaktives Abwasser in den Ärmelkanal. Ganz legal. Denn der Vertrag von 1993 verbietet nur, dass Fässer mit Atommüll im Meer versenkt werden. Die direkte Einleitung von strahlenden Abfällen verbietet er nicht.

http://www.taz.de/1/leben/medien/artikel/1/und-staendig-waechst-der-abfallberg/

DAS ist ja nun vor der Haustür . . .

Kommentar von OnkelBerni,

Ja,  Kochi, vorwaerts,  da wird einem doch schlecht - im wahrsten Sinn des Wortes.

Es gibt nichts in Sachen Lebensmittel ,  bei dem wir Menschen nicht veräppelt werden.

Das Leben und die Gesundheit der Bürger ist den Konzernen und den Politikern sowas von sche...segal.

Interessant auch, daß "die da"  in Brüssel die Belastungsgrenzen jetzt mal schnell doppelt so hoch angesetzt haben, damit der ganze Dreck auch schön weiterhin verkauft werden kann.

Kommentar von Bswss,

Ach ja, die taz - das Zentralorgan der Grünen...

Kommentar von OnkelBerni,

Nö, Bswss,

 

Nix taz - lese die gar nicht -  es ist meine persönliche Meinung, daß wir (mal wieder)  verars.....t  werden.

 

Kommentar von Harischa,

Ja ihr lieben, wir strengen uns wohl sehr an uns selber als Rasse auszurotten. Und selbst wenn die Menschheit drauf geht wir die Erde noch lange was von uns haben. Was passiert wohl mit den ganzen anderen Atomkraftwerken wenn keiner mehr da ist... Liebe Mutter Erde, mit dem Menschen hast du eine bestialische Kreatur ins Leben gebracht die nichtmal sich selbst etwas gutes will...

Kommentar von Pontarus,

und ein Wasseraustausch zwischen den Ozeanen findet nicht statt immerhin ist die Welt ne Scheibe... läuft alles am Rand runter!  wir fressen immernoch das Zeugs was messbar seit dem ersten Atombombenabwurf in der Welt rumschwirrt... is ja nich schlimm wenn da noch n bissel dazukommt <g>

Kommentar von Harischa,

xD xD xD nene genau, das Wasser weiß genau wo es her kommt und bleibt ganz braf auch nur genau dort :D

Und ausserdem, sterben müssen wir ja sowieso alle mal... warum also warten.

So, jetzt überweise ich mal kurz all mein Geld zur Krebsforschung.

Antwort von Humpelschtilz,
38 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

im Momang nich nich direkt. Aber so in nen halben Jahr wenn alles ausse Schlagzeilen raus is denn kommen ja eh wieder diese skrufulösen Geschäftemachen auf ihren Plan un sehen zu wie sie uns was untergeschummelt kriegen für ihren fetten Verdiensteinfall. Das is so mit Medis in Fleisch oder manipulierte gen-untergeschummelte Anteile oder pestizidischen Gemüse - irgenwie kriegen die uns immer irgendwomit zwecks allein ihren Eigennutz. 

Be careful sagt der Ami inszwischen längs anstelle tschüss. Un hat er auch allen Grund für. Passt gut auf Euch auf, Ihr Lieben zusammen!!!

 

 

Kommentar von Hexetilly,

DH Humpelschlitz...so wird es sein...Pass Du auch auf Dich auf:-))

Lg Hexetilly

Antwort von Hexetilly,
32 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebes Beutelkind...

Ich kann deine Sorge verstehen...Es wird ja alles "Verharmlost"

Aber nichts desto trotz sind selbst wir in irgendeiner Weise Mit gefährdet, auch wenn es so abgetan wird. Hinter jeglicher Diskussion steckt immer ein bisschen Wahrheit !!

Doch wenn wir diese Situation genauer betrachten, werden in ein paar Jahren einige Menschen an dieser Grenzwertigen Verharmlosten Sache erkranken.

Denn es dauert Jahre,  bis so eine minimale Konzentration  in Lebensmitteln sich bei einem Menschen als schädlich erweist!!weil wir natürlich nicht die volle Erhabenschaft wie diese armen Menschen zu spüren bekommen, sondern es sich Durch die geringere Konzentration in verschiedenen Lebensmitteln irgendwann einmal auch bei uns Bemerkbar machen werden. Dann wiederum heisst es von der Regierung, das man es nicht vorraussehen konnte, aber das der Verdacht mal irgendwann doch zur Sprache gebracht worden ist.

Im großen und ganzen, sollten wir uns zwar nicht ganz verrückt machen, aber halt doch sehr darauf achten das wir Lebensmittel Erwerben, die halt aus näherer Umgebung stammen, mehr können auch wir nicht für uns tun.Denn irgendwie müssen auch wir uns schützen, was nicht heisst, das wir Egoistisch sind, sondern eher sehr vorsichtig..

Ich hoffe liebes Beutelkind, das ich richtig auf deine Frage geantwortet habe...Beziehungsweise sie richtig Interpretiert habe.

Liebe Grüsse Hexetilly

Antwort von Entdeckung,
25 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Dass die Zuständigen den Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht gefährlich halten ... das kann sein, ich glaube es allerdings nicht.

Ich vermute, dass die Grenzwerte erhöht worden sind ist einzig und allein, auf den Druck einer oder höchstwahrscheinlich  mehrerer sehr einflußreicher Lobbies und deren Lobbyisten zurückzuführen.

Darüber zu rätseln und zu überlegen, wie man am besten dagegen vorgehen kann muss in der Erkenntnis münden, dass Konsumenten sehr viel mehr Macht haben, als sie das gemeinhin so glauben.

Was hier echt helfen kann, dass ist ein Boykott aller dieser Waren und eine Stärkung der heimischen Produzenten durch den vermehrten Kauf ihrer Produkte bei welchen der Konsument die ganze Entstehungshistorie lückenlos zurückverfolgen kann !!!

Antwort von koch234,
24 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

ich hatte mir schon gleich einen Vorrat an Thunfisch aus diesem Grund angelegt ;-), aber das ist ja nun keine Lösung des Problems! Gut dass du darauf aufmerksam machst, solche Sachen werden natürlich nicht an die große Glocke gehängt :(

Sollten sie aber!!! Denn es bedeutet ja mitnichten, "dass die Zuständigen einen Verzehr solcher Nahrungsmittel für nicht sonderlich gefährlich halten", sondern vielmehr, dass sie Angst haben, das der Markt für solchen "Strahlenmüll" einbricht!

Kommentar von Beutelkind,

 Was mich am Rande interessiert: Wie verhält es sich mit Katzenfutter?! Danke koch324, hatte schon befürchtet, gar keine ernsthafte Antwort auf meine Frage zu bekommen...

Kommentar von koch234,

Tja, mit dem Katzenfutter, das ist ja sowieso deklarationstechnisch so eine Sache, da werden sie ja nun nicht draufschreiben, dass der Fishc aus Japan kommt...

Andererseits, wenn plötzlich keiner mehr die Fischsorten nimmt und alle nur noch "die gute Pute" und anderes Landfleisch nehmen, könnte ich mir vorstellen, dass da plötzlich "Bequerel-Frei" -Aufkleber auftauchen könnten um die doch loszuwerden.

Hier mal Werte, die man als Vergleichswerte für kommende Untersuchungen heranziehen könnte:

http://www.onmeda.de/lexika/strahlenmedizin/strahlenbelastung_fisch-strahlenbelastung-2420-2.html

Die Öffentlichkeit wurde in der letzten Zeit durch Berichte über Radioaktivität in Fischen beunruhigt. Diese Strahlung sollte vor allem durch die Wiederaufbereitungsanlagen in La Hague/F und Sellafield/GB ins Meer gelangt und dort u.a. von Fischen aufgenommen worden sein. Aus diesem Grund wurden eine Reihe von Untersuchungen an Fischen durchgeführt, die hier teilweise dargestellt werden sollen.

Kommentar von koch234,

auf der genannten Seite gibts noch eine Information zur Vertiefung:

Bundesamt für Strahlenschutz (BfS)
38201 Salzgitter
Deutschland
Telefon: 05341-. . . .

wie sagte die Telekom "ruf doch mal an" ;-)

Kommentar von Beutelkind,

 Gute Idee! Dankeschön!

Kommentar von koch234,

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Grenzwerte-fuer-radioaktiv-belastet...

hier eine weiter Quelle für Beutelkinds "Behauptung", die auf dieser Seite ja schon als Verschwörungstheorie abgetan wurde.

Kommentar von koch234,

verflixte Kiste, der Linktext wird richtig angezeigt geht aber auf die falsche Seite!

Noch ein Versuch:

<a href="http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Grenzwerte-fuer-radioaktiv-belastete-Lebensmittel-erhoeht_aid_981447.html" target="_blank">http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/Grenzwerte-fuer-radioaktiv-belastete-Lebensmittel-erhoeht\_aid\_981447.html</a>

das ist doch mal Stoff für eine Verschwörungstheorie . . .
Kommentar von Ontario,

Gute Antwort, Koch 234.. Was in der EU mitunter verabschiedet wird, ist in

vielen Fällen nicht nachvollziehbar. Einfach die Strahlungswerte zu erhöhen

und diese dann als unbedenklich einzustufen, lässt den Verdacht aufkommen, dass bei der Entscheidungsfindung Lobbyisten mit im Spiel

sind. Z. B. in Holland darf Fleisch, welches nach Deutschland exportiert wird,

bestrahlt werden. In Deutschland ist das verboten. Warum also, darf es

bei uns eingeführt werden ?

Vor wenigen Tagen kam ein Bericht im Fernsehen von Jägern, welche im

Gebiet, nahe der polnischen oder tchechischen "Grenze" Wildschweine

schiessen, dass dieses Fleisch nicht verzehrt werden kann, weil es zu sehr

bestrahlt ist und das 25 Jahre nach Tschernobyl. Das Fleisch muss

entsorgt werden. Ähnlich verhält es sich mit dem Verzehr von Waldpilzen.

Dennoch finden wir in dne Regalen der Geschäfte, Wildschweinfleisch und

Waldpilze. Ob es sich dabei um absolut unbdenkliche Ware handelt, kann

der Verbraucher nicht feststellen.

Ich würde derzeit keine Lebensmittel kaufen die aus Japan eingeführt werden.

Inzwischen wurden auch schon Autos aus Japan mit so hoher Strahlenbelastung entdeckt, dass diese wieder zurückgeschickt werden.

Problem an der ganzen Sache ist, dass man den Grad der Belastung ,

ohne technische Hilfsmittel nicht feststellen kann. Man müsste quasi mit

einem Geigerzähler durch die Gegend laufen, um einigermassen sicher

zu sein, nicht belastete Waren zu kaufen.

Wird man aufgrund strahlenbelasterer Lebensmittel irgendwann mal

krank, hat man auch keine Möglichkeit den Verursacher in Regress zu

nehmen, da Beweise praktisch nicht zu führen sind.

 

Antwort von Gerdnrw,
22 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo Beutelkind,

es ist höchste Zeit, dass wir nicht mehr Alles glauben sollten, was uns Medien und Politiker in die Ohren blasen...!

Selbst die Schiffe, die nun von Japan in die Welt geschickt werden, werden nicht ohne Risiko die Welthäfen ansteuern können.

Der Thunfisch, welcher von den Japanern ja in großen Mengen auf den Markt gebracht wird, kann nicht ohne Weiteres und völlig risikolos in naher Zukunft verzehrt werden können.

Ob die Wirtschaft ehrlich uns gegenüber reagieren wird oder ob uns erst nach dem Verzehr solcher Lebensmittelund beim ersten Auftauchen von positiven Tests die Wahrheit über diese Abläufe bekannt gegeben werden, bleibt abzuwarten.

Vertrauen habe ich in die Weltgesundheitspolitik schon lange nicht mehr...!

Aber bitte keine Panikmache oder gar in Panik verfallen. - Denn: Alles wird gut!:-)

LG,

Gerd

Antwort von Blissy77,
18 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ja, liebes Beutelkind, da sieht man's mal wieder: einfach die Grenzwerte höherlegen und der Laden stimmt wieder - macht man auch bei anderen Schadstoffgrenzwerten so.:(

Eine Ernährungsexpertin äußerte sich neulich dazu, sie meinte, was jetzt in den Läden steht, kann man noch bedenkenlos konsumieren, man sollte erst in 2-3 Wochen darauf achten, woher die Lebensmittel stammen, soweit das überhaupt angegeben ist. LG

Antwort von auchmama,
15 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ach liebes Beutelkind,

unsere Welt ist ein Dorf! Spätestens jetzt, mit dieser Katastrophe, dürfte es auch dem letzten klar geworden sein.

Tschernobyl ist doch auch noch nicht erledigt...:-(

Man riecht es nicht, man sieht es nicht und man schmeckt es nicht und doch ist es da!

Was genau mit der Welt und uns passiert, wird uns eh keiner wahrheitsgemäß verraten! Ändern können wir sowieso nichts, also leben wir unser Leben so lange es geht...;-)

 

Antwort von Beutelkind,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Guten Abend Ihr Lieben!
Ich habe mal eben "aus Spaß" bei googel "radioaktive Ernährung" eingegeben und fand einen Link der Hamburger Verbrauerzentrale, den ich Euch nicht vorenthalten möchte. Sehr gut verständlich fast er den aktuellen Stand der Dinge zusammen. Hier ist er: http://www.vzhh.de/ernaehrung/112918/radioaktivitaet-in-lebensmitteln.aspx

Kommentar von koch234,

davon interessiert mich das

Der Nordwestpazifik grenzt an Japan und ist nach den Vorgaben der FAO (Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen) das Fanggebiet 61. Nach Angaben des Bundesverbandes Fisch werden hier vor allem Alaska-Seelachs (daraus werden Fischstäbchen hergestellt), Wildlachs, Seeteufel, Scholle oder Kabeljau/Dorsch gefangen: www.fischinfo.de

besonders

 

Kommentar von saftbraten,

und mich das...

Denn klammheimlich traten in Europa am 27.3.2011 Sondervorschriften für die Einfuhr von Lebens- und Futtermitteln aus Japan in Kraft. Diese EU-Verordnung lässt zu, dass nach nuklearen Notständen die Höchstgrenzen angehoben werden, erstmal bis zum 30.7.2011.

Kommentar von Beutelkind,

 *räusper* ...das ist nun nicht soo neu, das steht schon in meinem Link! *grins*

Kommentar von Beutelkind,

 @Koch234... Fischstäbchen... *soifz* :)

Antwort von Mixer,
13 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Liebes Beutelkind,

mit Sicherheit sind radioaktive Strahlungen für Nahrungsmittel nicht "gesund", abgesehen davon

wissen wir nicht wieviel gentechnisch verändertes Futter die Fische bekommen, weiterhin Medikamente, Hormone etc. Ist auch nicht einzusehen, warum wir hier Fische aus Japan essen sollen?!

Wer die Umwelt erhalten will, ißt kein Fisch aus Japan, wenn es denn Fisch sein muß, gibt es hier in unseren Gefilden reichlich Auswahl.

Da Du mich schon fragst möchte ich noch bemerken, daß ich vegan lebe, also weder Fisch noch Fleisch oder deren Produkte. Dies hat für mich eine Menge Vorteile, ich bleibe gesund und trage in dieser Angelegenheit nicht zur Umweltverschmutzung bei.Wenn man noch das Tierleid mit in Betracht zieht, kann man eigentlich nur noch sagen:"GO VEGAN":

In disem Sinne mein liebes Beutelkind wünsche ich Dir einen schönen Tag:) Liebe Grüße vom Mixer

 

Kommentar von SebKar,

Und von allen pflanzlichen Lebensmittel liegen dir GVO-Untersuchungen vor?

Kommentar von koch234,

die meisten Sojabohnen kommen aus Südamerika:

<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne#S" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Sojabohne#S</a>.C3.BCdamerika
Kommentar von rasmaik,

veganerkacke riecht auch nicht nach blumen. suuuper, ganze wälder weg für n paar lausige soja-felder. nice !

Kommentar von defragmentiert,

...und gerade Ihr als Veganer und Vegetarier lebt komplett ungesund

Antwort von erweh,
12 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Erhöhung der Grenzwerte ist mal wieder eine typische EU-Schweinerei.

 

Ansonsten brauchst Du Dir zZ wohl noch keine Sorgen machen. Unser Fisch stammt vorwiegend aus dem Atlantik und das ist ne ganze Ecke weg von Japan, selbst der Thunfisch, den ich persönlich aus Prinzip nicht esse, von einer einzigen Ausnahme abgesehen, kommt bei uns hauptsächlich aus dem Mittelmeer.

 

Ich meine ich hab i-wo gelesen, das der Anteil der japanischen Lebenmittel-Importe bei uns weniger als 0,1% beträgt.

 

Nur meinen heiß geliebten Sake werd ich mir wohl abgewöhnen müßen.

Antwort von panica,
11 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Kann man nicht sicher wissen....ich werd mir sicherheitshalber auch lieber einen Vorrat meiner geliebten Thunfischsteaks zulegen. Und meine Katze bekommt ihr Futter ab sofort in der Geschmacksrichtung "Hühnchen" ;)

Antwort von Iran666,
10 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

 

Keine Angst. Das ist nicht gefährlich. In dem betroffenem Areal ist Fischen verboten. Und auch wenn es erlaubt wäre, im Meer verdünnt sich die Konzentration extrem. Nur die wirklich unmittelbare Umgebung des Reaktors ist stark gefährdet. Die von dir benannten Fische sind Hochseefische die die Küste nicht ansteuern und im Tiefem Wasser verbleiben. Das Tiefe Wasser ist aber nicht kontaminiert. Auch wenn mal ein Fisch an der betroffenen Stelle vorbei kommen sollte, reicht die Konzentration nicht um ihn zu kontaminieren und somit auch keine Gefahr für uns. Die betroffenen Gebiete werden nicht befischt. Und schon 3 Km. vor der Küste ist es im Tieferem Wasser keine Gefahr mehr. Bedenke auch das du so etwas schon immer gegessen hast, ohne Probleme zu bekommen. Die Marschalinseln, Bikini Atoll und Muroroa im Pazifik waren schon immer Gebiete in denen Atombombenversuche durchgeführt worden. Und diese Inseln liegen alle im Pazifik, wo auch dein Fisch her kommt. Das beweist nur das die Radioaktivität sich schnell im Meer verdünnt und die Fische die mal dort durch schwimmen ohne Probleme gegessen werden können. Sonst würden wir schon lange nicht mehr leben, wenn es so gefährlich gewesen wäre. Die Tests werden seit über 50 Jahren im Pazifik gemacht. Außerdem wird wirklich jeder Container aus Japan auf Radioaktivität untersucht. Bislang lagen alle Werte weit unterhalb der Grenze. Also völlig Normal wie vor dem Unglück auch. Wird der Richtwert nur annähernd erreicht, wird die Ware vernichtet. Außerdem ist auch nicht ganz Japan betroffen. Die Südlichen und Nördlichen Gebiete Japans bekommen keinerlei Radioaktivität ab, da der Wind auf der Nordhalbkugel von West nach Ost zieht. Die Radioaktive Wolke wird also von Japan weg, auf den Pazifik getragen. Daher ist nur ein Areal um den Reaktor gefährdet, aber lange nicht die gesamte Insel. Mach dir also keine Sorgen. Du kannst alles wie gehabt Essen ohne darüber nach zu denken.

Antwort von baer1,
9 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also sicherheitshalber würde ich gerade momentan Lebensmittel sowie andere Produkte aus Japan meiden.Muss ja auch nicht unbedingt sein. Die Informationen, die wir hier durch die Medien bekommen, sollen größtenteils geschönt sein....und **wann** hat und schon jemals jemand die Wahrheit gesagt?Hab gerade einen Bericht gelesen, indem es um die Katastrophe in Tschernobyl ging; auch da sind 25 Jahre später noch sehr hohe Belastungen von Waldpilzen und Wildschweinen in Bayern vorhanden. Was wir durch den Regen zugeführt bekommen, reicht, da brauch ich nicht noch zusätzliche, vermeidbare Belastungen.

Kommentar von Hexetilly,

DH baer1...Genau das ist es...Es grüsst die Hexetilly

Antwort von AnneMeinhard,
8 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich denke ja, denn wir lassen uns schließlich nicht für dumm verkaufen. Politiker beschönigen doch alles immer nur, aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist (sprichwörtlich), dann ist guter Rat teuer.

Ach nein, dann wird eine Kommission eingesetzt - die aber erst in einem halben Jahr zusammenkommt - und dann beratschlagt was zu tun sei.

Antwort von pipimann,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Nein!Das bedeutet das die Zuständigen in Sch..ss-Brüssel immer irgendwie einer Lobby zuarbeiten!Dieses Phänomen(Ich nenn' es Korruption) ist an diesem Orte schon immer sehr präsent! Die Verfahrensweise der Grenzwertanhebung,findet sich auch in vielen anderen Bereichen wieder! Z.B.Schadstoffe in Gemüse,Obst,Dioxinwert in Tierfutter und so weiter und so fort!

Antwort von silberdistel50,
7 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ab sofort ist es NICHT MEHR gefährlich, radioaktiv belastete Nahrung zu essen, weil auch hier die Grenzwerte per Schnellverordnung "angepasst" wurden.

Details dazu?  <a href="http://lebensmitteljunkie.wordpress.com/2011/03/29/eu-erhoht-grenzwerte-fur-radioaktive-belastung-fur-lebensmittel-aus-japan/" target="_blank">http://lebensmitteljunkie.wordpress.com/2011/03/29/eu-erhoht-grenzwerte-fur-radioaktive-belastung-fur-lebensmittel-aus-japan/</a>

Dort kann jeder die ORIGINAL Texte der EU Verordnungen nachschlagen, also wer diese Volksverdummung nicht glaubt.......

(Achtung Satire: Ist es nicht rührend, wie unsere Politiker fürsorglich Verordnungen erlassen, damit belastete Nahrung nicht weggeworfen werden muss sondern per Eilerlass dann doch noch als verzehrbar deklariert werden?)
Antwort von Bswss,
5 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Deutschland importiert/bezieht keinen Fisch aus japanischen Gewässern! Der Lachs, der in Deutschland konsumiert wird, stammt aus norwegischen Fischzuchtanlagen oder aus dem Nordatlantik.  Warum fallen eigentlich so viele Menschen auf die Panikmache unbedarfter (skrupelloser?) Journalisten herein? -- Japaner essen ganz wenig Fleisch, aber sehr viel Fisch und Gemüse. Wären ihre Lebensmittel jetzt alle lebensgefährlich, müssten schon Hunderttausende von ihnen an verstrahltem Tunfisch etc. gestorben sein. Eine seltsaame Koalition aus Bildzeitung, RTL-Nachrichten und Grün-Alternativen macht ganz Deutschland verrückt!

Kommentar von Beutelkind,

 Meine Quelle ist das Umweltinstitut München und die Grenzwerte wurden von der Europäischen Komission erhöht...^^

Kommentar von koch234,

Rund zwei Millionen Tonnen Fisch (Fanggewicht) importiert Deutschland jedes Jahr. Darunter befinden sich 76 Tonnen Fisch aus Japan

 

<a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/645191/fisch-japan-landet-deutschland-kaum.html" target="_blank">http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/krebs/article/645191/fisch-japan-landet-deutschland-kaum.html</a>


    In die gesamte EU werden etwa 440 Tonnen Fisch aus Japan importiert. Fisch aus der VR China hat in Deutschland einen Importanteil von knapp zwölf Prozent. Hierin enthalten ist allerdings auch Fisch, der in China nur verarbeitet wird.


Wenn das grade der ist, den man am liebsten mag? Und welchen Weg nimmt der Dosenfisch, wenn er erst mal für die 5fache Halbwertszeit von Cäsium haltbar gemacht worden ist?

 

 
Kommentar von koch234,

:)) das ist natürlich eine Übertreibung, der wird ja nur für die halbe Halbwertzeit Cs haltbar, obwohl . . . .  haben die bei Jauch-TV nicht mal Dosen angebrochen, die älter als 15 oder sogar 30 Jahre alt waren?

Kommentar von Bswss,

76 von 2 Millionen sind wieviel Prozent?

Kommentar von koch234,

du vergisst die 440 Tonnen, die in Europa (u.a. zb in Spanien, Portugal oder Italien?) in Dosen verpackt und exportiert werden und was ist mit den 12 % Import aus China? Weißt du wo der Fisch herkommt?

http://maps.google.de/maps?q=japan&oe=utf-8&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a&um=1&ie=UTF-8&sa=N&hl=de&tab=wl

und wenn er denn noch billiger daherkommt, findet man bestimmt in "Outletstores" das ein oder andere

Antwort von pillipower,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich habe das Gefühl, dass hier ein wenig Hintergrundwissen zu Radioaktiver Strahlung nötigt ist, daher werde ich deine Frage sehr ausführlich beantworten.

 

Warum strahlt der Fisch?

Radioaktivität kann man nicht einlagern. Wenn du einen Fisch schlicht bestrahlst, ist das für diesen nicht wirklich gesund, aber er wird danach nicht selber strahlen. Der Fisch muss erst radioaktiv strahlende Partikel aufnehmen.  Dies geschieht im Wasser natürlich recht einfach durch die Atmung und die Nahrungsaufnahme. Die in das Meerwasser gelangten strahlenden Teilchen, gelangen also auf diese Weise in den Fisch. Andere Tiere, die wiederum die Fische Essen nehmen diese Teilchen natürlich mit auf und strahlen danach selber.

 

Warum strahlt die Sojabohne?

Liegt der Reaktorkern frei, gelangen permanent radioaktive Partikel in die Luft. Ganze Staubwolken entstehen, bei Explosionen. Diese verteilen sich dann je nach Wetterlage in sehr unterschiedlichen Konzentrationen. Für die Betroffenen vor Ort besonders schlimm, da sie eingeatmet werden können. Durch Regen werden die Partikel in den Boden gewaschen und dort von den Pflanzen aufgenommen und gelangen so in die Nahrungskette. Wir erinnern uns an die Pilze nach Tschernobyl.

 

Wie lange strahlt die Nahrung?

Die ist sehr abhängig davon welche radioaktiven Isotope freigesetzt werden. Das hier erwähnte Iod(131) ist ein relativ kurzlebiges Isotop. Eine Halbwertszeit von 8 Tagen bedeutet , dass nach einem Monat lediglich noch 1/16 der ursprünglichen Strahlenbelastung vorhanden ist, nach einem weiteren Monat ist von diesem sechszehntel erneut wiederum nur ein sechszehntel übrig. Das entspricht 0.4 % der ursprünglichen Strahlenbelastung. Der Zerfall ist unabhängig vom Organismus. Wenn der kleine Fisch vom großen Fisch gefressen wird, hat dies keinen Einfluss.

Wenn du also die Nachrichten aufmerksam verfolgst und du dir notierst, welche Grenzwerte um welchen Wert zu hoch sind, kannst du dir im Prinzip ausrechnen, nach welcher Zeit du keine Bedenken mehr haben musst.

Problematisch sind aber nicht das Iod, sondern langlebige Isotope wie zum Beispiel Plutonium. Die zunehmende Plutoniumbelastung ist für uns viel bedenklicher als das Iod. Hier bleibt leider nur abzuwarten, wie sich das weiter entwickelt.

 

Kommentar von pillipower,

Warum ist radioaktive Strahlung schädlich?

Radioaktive Strahlung zählt zu der ionisierenden Strahlung. Damit zerstört sie Moleküle eines Organismus, wobei Radikale entstehen, die wiederum weitere Schäden anrichten. Diese sind auch erbgutschädigend. Befindet sich die Strahlenquelle im Körper (also wie bei dem Fisch) ist dies meist wesentlich ungesünder, da großflächig Schäden auftreten können. Beim Iod besonders übel: es sammelt sich in der Schilddrüse an und schädigt ganz lokal ein wichtiges Organ.

Die Erbgutverändernde Wirkung ist bei kleinen Dosen über einen langen Zeitraum die relevante und auch die für die Fragestellerin interessante.

 

Welche Dosen sind gefährlich?

Diese Königsfrage, ist natürlich am schwierigsten zu beantworten. Fakt ist, dass wir tagtäglich einer gewissen Strahlenbelastung durch außen sowie durch strahlende Partikel innerhalb unseres Organismus ausgesetzt sind. Bis zu einem gewissen Maße kommt der Körper damit genauso zu recht wie er es mit Krankheitserregern und Giftstoffen tut.

Unsere Erkenntnisse über die erbgutverändernde Wirkung von Strahlung beruht überwiegend auf kurzen, aber mittleren und hohen Dosen. (z.B. Unfälle und die Atombombenabwürfe). Die genauen Werte, ab wann langfristige Bestrahlung wie schädlich ist, lassen sich bis heute nur Abschätzen. Die weit verbreitet LNT-Theorie (auf der die Grenzwerte in der EU basieren), geht schlicht davon aus, dass die Dauer einer Belastung so gut wie unrelevant für die schädliche Wirkung ist. Weiterhin berücksichtigt sie keinen Schwellenwert, mit dem unser Organismus zu Recht kommt (den es aber gibt). Daher hat sie bereits öfter Kritik erfahren, dass sie die Belastbarkeit unseres Organismus deutlich unterschätze.

Für eine Erhöhung der Grenzwerte gibt es also durchaus seit längerem eine wissenschaftliche Grundlage.

Kommentar von pillipower,

Warum diese erst jetzt erfolgt ist natürlich Spekulationssache. Meine persönliche Überlegung: Ich denke, dass bisher schlicht keine Notwendigkeit darin bestand die Werte zu korrigieren. Da nun aber durchaus bald mehr Lebensmittel auftauchen werden, die über den alten Grenzwerten liegen, obwohl sie nach dem Stand der Wissenschaft aber unbedenklich sind, wurden die Grenzwerte korrigiert.

 

Letzen Ende muss aber jeder für sich entscheiden, wie er mit der Sache umgeht.

Antwort von Geheim2345,
4 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

hallo erstmal also es werden nur 0,1% unserer täglich verbrauchten lebensmitteln aus japan importiert die wahrscheinlichkeit das man da was trifft ist gering jedoch sollte man sich ja nicht auf eine wahrscheinlichkeit verlassen denn wenn man pech hat, bekommt man doch ein lebensmittel aus japan in die hände aber das wird kontrolliert und der export verstrahlter lebensmittel ist gestoppt also mach dir keine sorgen du kannst dein essen genießen ohne irgendeine sorge ;)

Antwort von coeleste,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

offiziel (noch) nicht

Antwort von ALaRe,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Last euch doch von den Medien nicht so irre machen!! Wir leben doch nicht unter einer Glasglocke. Somit sind wir immer Giftstoffen ausgeliefert, ob nun Tausende von Flugzeugen täglich unzählige Liter Kerusin in die Umwelt ablassen, oder ob Öl in die Meere fließt, oder ob eben Radioaktivität in die Atmosphäre oder ins Meer oder sonstwohin gerät. Wenn nicht die Fische nach Deutschland geliefert werden dürfen, dann kommt eben eine Wolke die Wasser in Fukushima aufgenommen hat, der Wind bringt sie zu uns und der Regen fällt.

Was soll dann das Nachdenken über solche Meldungen?

Viel wichtiger ist es doch Japan nicht noch zusätzlich zu belasten, sondern die Waren anständigen Konntrollen zu unterziehen und das Land nicht noch an den wirtschaftlichen Ruin zu bringen. Die haben so viel Elend durch die Katastrophe und alle haben nur Angst um sich selbst, sorry.

Wir  essen tag täglich Lebensmittel die mit Chemikalien zugeballert sind und die von "Markenherstellern" in Deutschland produziert werden, da regt sich niemand drüber auf, das wir systematisch vergiftet werden!

Also mein Rat, lasst euch nicht so auf die ganzen Meldungen ein, sondern esst gesunde Sachen aus eurer Region und gut ist.

 

lg

Antwort von plauschler,
3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich
Kommentar von koch234,

ja, interessant besonders auch dieser Passus:

Plutonium und Strontium werden nicht überprüft

Darüber hinaus muss lediglich die Einhaltung der Grenzwerte für Jod 131, Cäsium 134 und Cäsium 137 bescheinigt werden. Strontium und Plutonium werden in der aktuellen Verordnung nicht erwähnt.

Antwort von chiliheadz,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Contergan galt auch als total "ungefährlich. Cannabis hingegen, ein uraltes Heilmittel, wurde, obwohl im Beteubungsmittelgesetz (BtmG) "nur" mit Kaffee, Tee usw. gleichgesetzt als "Rauschmittel" tituliert wird eine "verbotene Substanz" ist, Alkohol zu den "Rauschgiften" gezählt , aber aus "Gewinn erhebliche Substanz" erlaubt wird. Warum wohl wohnen uinsere "Großkopferten" außerhalb der 60Km- Zone von AKWs? Ob doch etwas daran ist, dass eine um 80% nhöhere "Krebsrate" innerhalb dieses Kreises erfasst wurde? Oder sind die alle durch die "gesunden Strahlungen" übergesund geworden und an der Gesundheit gestorben?

Glaube lieber an den "Weihnachtsmann, als an die "großen Politiker" und ihre Aussagen!** Chiliheadz.

Antwort von Augenblickmal,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Ich habe diese frischen Neuigkeiten in den letzten paar Wochen immer als familieninternen Witz gehandhabt nach dem motto "jetzt brauchen die Politiker ja nur die Grenzwerte erhöhen und die Welt ist wieder in Ordnung".

Ich lese so 4-5 Zeitungen täglich per Internet , diese Nachricht wurde aber kaum reportet, nahezu unterschlagen. Das Radio (WDR2) sagte allerdings vor 2-3 tagen das diese Regelung schon seit 'nach Tschernobil 1986'  schlummerte und nur noch in Kraft gesetzt werden musste.

Antwort von Jurachamp,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Die Anhebung der Grenzwerte zeigt, dass diese bisher mehr oder weniger willkürlich festgelegt wurden. Selbst wenn der Verzehr von Lebensmitteln mit höherer Strahlenbelastung nicht gesundheitsschädlich sein sollte (was ich leider nicht überprüfen kann) , so zeigt dieses Vorgehen, dass die EU Kommission anstatt für Beruhigung für mehr Unsicherheit in der Bevölkerung sorgt. Mich regt das einfach nur noch auf. Danke aber für die gute Frage.

Antwort von DIzbuster,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Also meine Frau sagt immer, sie mag mich lieber, wenn ich strahle ...Ich muss gerade an die Pizza Tonno von gestern denken ... Und an alles, was neben der offenen Thunfischdose im Kühlschrank stand ... Und an den Backofen, der jetzt bestimmt auch seine Strahlendosis "weg hat". Was machen wir denn, wenn wir alles wissen, was uns verschwiegen wird?

Kommentar von koch234,

die richtigen Entscheidungen treffen!

Kommentar von DIzbuster,

Siehste, das genau ist das Schöne am Rauchen: Da werden alle anderen Ängste so erfrischend irrational

Kommentar von koch234,

Tja, was will ich von einem Raucher (Wahlweise einsetzen auch andere gesundheitsschädliche Laster) auch für eine Einstellung zu gesunder Lebensweise erwarten . . .

Kommentar von DIzbuster,

Ach, du erwartest (von ausgewählten Leuten) eine Einstellung zu gesunder Lebensweise. Doch, damit kann ich sogar dienen: Kannst du in der Pfeife rauchen und alle anderen Gesundheitsapostel auch. Wenn du mal einen Blick auf die hier zitierten Seiten wirfst, kannst du dir deinen Speiseplan der nächsten Jahre praktisch auf einen Bierdeckel schreiben. Jedenfalls dann, wenn du versuchst, verlorene Eier mit Dioxin, BSE-Steak, Cholesterin-Schnitzel, Gamma-Fisch, Gen-Müsli und Salmonellen-Chicken zu vermeiden. Und vom freilebenden Gemüse wollen wir gar nicht reden. Da kannst du dann nach Herzenslust richtige Entscheidungen treffen. Vielleicht entscheidest du ja auch schon mal, welcher Teil der Weltbevoelkerung das wenige Gute und welcher den Dreck abbekommt? Na dann guten Hunger, ihr Pharisäer.

Antwort von Chrisi23,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Auf jeden fall. die eu hat damals über nacht die erlaubten höchst werte um etliches erhöht, sodass japan keinen so grossen wirtschaftlichen schaden davon trägt.. ich würde nichts aus japan essen weil das sicher nicht gesund ist und wie wir ja alle wissen, wird uns sowieso die hälfte verschwiegen.

Antwort von LadyTamara,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Nein, solange du nicht in Japan lebst.

Deutschland und andere EU-Länder importieren nur sehr wenig aus Japan. Fast garnichts. Du musst dir also keine Sorgen machen!

 

Tamara ;)

Kommentar von Beutelkind,

Hallo LadyTamara, danke für Deine Antwort! Wenn Du diesen Strang und die hier eingefügten Links aufmerksam liest, wirst Du feststellen, dass es durchaus Grund zur Sorge geben kann...

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