Frage von FantaFanta76, 36

Ist der Verlauf meiner Schulterrehabilitation komisch?

Ich hatte eine Schulteroperation vor 6 Monaten. Ich finde den Rehabilitations Verlauf komisch. Wenn ich Trainiere, wird die Mobilität in Laufe des Trainings besser, dh ich kann den Arm höher heben. Soweit so gut. An den Trainingsfreien Tagen jedoch, wo ich nichts habe und nur Alltagsbewegungen mache, gibt es fast noch keine Verbesserung seit der Operation. Direkt nach der Operation konnte ich den Arm Ca 40 Grad anheben ( das sind Ca 30 cm vom Bein entfernt) und viel besser ist es jetzt nicht. Ich schaffe vielleicht einmal am Tag, mit viel Mühe, den Arm auf 60 Grad anzuheben. Bei 90 Grad brauche ich eine Wand, wo ich mit der Hand hochkrabbeln kann. Aber richtig frei sind nur 40-50 Grad. Es tut sich nichts. Die Verbesserungen nach einen Regatag halten nicht einen einzigen Tag an. Ich weiß ja das Schultern dauern. Aber ist das irgendwie normal? Ich rede ja auch nur von Arm nach vorne anheben. Ich kann den Arm noch überhaupt gar nicht zur Seite anheben, es ist der linke Arm und wenn ich den Arm an der Hose ja und nach links anhebe, schaffe ich knapp 20 cm. Diagonal geht gar nicht. ZB was trinken mit den linken Arm ich unmöglich zu schaffen. So langsam hab ich Angst, dass das nicht wieder wird.

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Antwort
von 060216, 26

Ohne genauere Infos bezüglich Art der OP (z.b minimal-invasive Operation wie Schulterarthroskopie oder offene Operation bei welcher das Gelenk aufgeschnitten wurde) sowie eigentlicher OP-Grund (Stabilisierung nach Luxation, gerissene Sehne, Impingement-Syndrom, usw.) und wie bereits von einem anderen Mitglied erwähnter Dauer der Reha als auch Regelmäßigkeit/Anzahl der Physiotherapie/-stunden können wir dir hier nicht wirklich helfen. 

Am ratsamsten wäre es den behandelnden Arzt aufzusuchen und dich erneut untersuchen zu lassen.

Eins kann ich dir aber versichern: ohne regelmäßige Physiotherapie bzw. täglich zuhause selbst ausgeführte Übungen wird sich die Situation nicht verbessern können. 

Kommentar von FantaFanta76 ,

Es war eine offene Gelenkoperation mit 3 fachen Schulterbruch, komplett Abriss des Labrums und Trümmerbruch des Glenoids. Weder Glenoid noch Labrum war zu refixieren. Ich hatte postoperativ 3 Monate 3 mal wöchenlich Physiotherapie. Dann 4 Wochen Reha mit den üblichen Einheiten. Dann 3 Monate Nachsorge ( 3 mal die Woche Ca 4 Stdt) plus Physiotherapie ( 3 mal die Woche). Jetzt nur noch Physiotherapie und privat Schwimmversuche und 3 mal die Woche Fitnessstudio. Das ist nicht wenig Training und sehr intensiv. Deshalb sind die trainingfreien Tage ( 3 pro Woche) ausgesprochen wichtig.

Kommentar von 060216 ,

Trotz der Tatsache, dass es eine ziemlich große und aufwändige OP war, würde ich meinen, dass die bisher erzielten "Erfolge" noch zu gering sind. 

Deine Aussage, dass es während dem Training Fortschritte gibt, an den trainingsfreien Tagen dann aber kaum was davon zu merken ist, hört sich meines Erachtens nach so an, als ob du während dem Training/Physiotherapie "überfordert" wurdest.

Das trainingsfreie Tage wichtig sind, unterschreibe ich voll und ganz - jedoch wären kleine muskelaufbauende Übungen bzw. Dehnübungen die mit wenig Aufwand Zuhause zu tätigen sind trotzdem angebracht. Ich spreche dabei nicht von einem vollen Physiotherapie-Programm, sondern von kleinen für dich ausführbaren Übungen (am besten Physiotherapeuten fragen!) die du täglich 5-10 Minuten machst. Klein, aber auf Dauer effektiv! 

Ohne eine Ferndiagnose zu stellen, meine ich jedoch, dass du dich auf jeden Fall nochmal bei deinem Arzt vorstellen und ihm die ganze Situation schildern solltest. Es wäre möglich, dass man das ganze - jetzt mal einfach gesagt - "zu eng" gemacht hat oder du einfach länger brauchst als ursprünglich angenommen.

Ich wünsch dir auf jeden Fall Gute Besserung!

Antwort
von WosIsLos, 24

Wieviele Rehawochen absolviert?

Kommentar von FantaFanta76 ,

4 Wochen Reha, 3 Monate Nachsorge! Insgesamt 7 Monate!

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