Frage von bonbonkind, 96

Ist der Vater Gott?

Ich hab gehört das der Vater, der heilige Geist und Jesus Gott ist stimmt das?

Antwort
von zahlenguide, 36

In der Philosophie gibt es das folgende Modell: Es gibt drei Ebenen in der christlichen Welt - die Gottes (ist ganz oben), die der Geister (ist in der Mitte) und die der Menschen (ist ganz unten). Von oben nach unten gibt es mehr Wissen über die Welt und die oberen Ebenen können die jeweilige untere Ebene(n) beeinflussen.

Gott kann auf der höchsten Ebene alle drei Ebenen beeinflussen; die Ebene der Geister kann die Ebene der Menschen beeinflussen, aber nicht die Gottes. Die Menschen empfangen nur Botschaften der Geisterebene - in seltensten Ausnahmen von Gott.

Auf der Ebene der Geister gibt es den heiligen Geist, die Engel und die Dämonen. Der heilige Geist ist quasi Gott in Geisterform und soll mit den Menschen kommunizieren - wenn es die Menschen zu lassen. Die Engel und Dämonen sind nach diesem Modell Geister, die irgendwann mal vor die Wahl gestellt wurden sich für oder gegen Gott zu entscheiden - sie kannten, weil sie schlauer sind als die Menschen alle Konsequenzen Ihrer künftigen Entscheidung. Die Dämonen sollen sich gegen Gott entschieden haben; die Engel für Gott. - Diese Entscheidungen der Dämonen sind nicht mehr rückgängig zu machen.

Nun gibt es für die Menschen einen großen Einfluss durch die Dämonen und wenn der einzelne Mensch es zulässt auch einen großen Einfluss des Heiligen Geistes. Dafür muss der Mensch aber direkt zum Heiligen Geist beten - und nicht zu Gott. Denn der Heilige Geist gibt dem einzelnen Menschen Rat - dafür ist er nach diesem Modell da. Man könnte auch sagen, der Heilige Geist ist das Telefon zwischen Gott und Mensch.

Aber, wer nicht zum Heiligen Geist spricht wird - nach diesem Modell - nur von Dämonen beeinflusst und hat in seinem Kopf quasi nur die Entscheidungsmöglichkeit: tue ich das, was die Dämonen von mir wollen oder tue ich dies nicht - die meisten Entscheidungen, die die Menschen derzeit auf der Welt treffen, sind - nach diesem Modell - von Dämonen bestimmt, weil die Menschen nicht zum Heiligen Geist beten und dadurch nur falsch beraten werden können (nämlich durch Dämonen). Wer sein Leben lang sich von Dämonen beraten ließ oder in Ihren Interessen handelte, wird Teil der Geisterwelt - allerdings ein Untertane der Dämonen - was dann - nach diesem Modell - der Höhle entspräche.

Ein katholischer Philosoph hat daher gemeint, dass der Mensch bei jeder Entscheidung sich immer zwei Fragen stellen solle: 1. Ist die Entscheidung, die ich gerade treffen möchte wirklich - also wirklich - gut für mich? (z.B. eine ganze Torte zu essen, mag sehr lecker sein, aber ist es auch eine gute Entscheidung für mich?) und 2. Ist die Entscheidung, die ich gerade treffen möchte wirklich gut für andere Menschen?

Jesus ist auch in diesem Modell der Sohn Gottes, welcher in menschlicher Form (also auf unterster Ebene) agierte - und den Menschen die Wunder Gottes nahe bringen sollte - und aufzeigen wollte, dass jeder einzelne Mensch, die Gelegenheit habe, in seinem Leben sich für eine Seite zu entscheiden.

Dann gibt es Priester, die erklären, dass sie Dämonen gesehen haben wollen und man sich vor solchen Einflüssen schützen könne, wenn man in seinem Leben wenigstens einmal sich flach hinlegt - und alle seine Sünden vor sich ausbreite - kleine und große - und sich für jede einzelne entschuldige und dann verspreche sie ab sofort zu meiden. Zusätzlich müsse man sich taufen lassen.

Es gibt aber auch andere Gläubige und Vertreter der Kirche, welche sagen, dass man die Bibel gelesen haben muss, um wirklich zu wissen, was man tun soll - so soll Jesus in der Bibel klar formulieren, was er von den Menschen erwartet. - Habe die Bibel noch nicht gelesen, daher kann ich dazu nichts sagen.

P.S. der Mensch soll übrigens die Chance - nach diesem Modell - überhaupt bekommen sich für eine Seite später zu entscheiden als die Geister, weil der Mensch selber sehr vergesslich ist - über mehrere Generationen - und seine Gedanken durch mächtigere Wesen - den Geistern sehr stark beeinflusst werden, wenn er dies zulässt.

Kommentar von 666Phoenix ,

Hilfe, gleich wird mir übel!

Antwort
von Georg63, 32

Ob das stimmt weiß niemand und kann auch niemand herausfinden, aber viele Menschen glauben daran.

Antwort
von Eselspur, 23

Du bekommst hier sehr unterschiedliche Antworten, da unterschiedliche Menschen das unterschiedlich sehen.

Christen glauben was du geschrieben hast. (Katholiken, Orthodoxe, Evangelische, viele andere).
Moslems, Atheisten, Esoteriker, Zeugen Jehovas und andere glauben es nicht.

Ich persönlich sage: Ja, du hast Recht!

Kommentar von stefanbluemchen ,

Die Bibel ist hier die Autorität. Und zufällig halten sich gerade die Zeugen Jehovas daran. 

Antwort
von Ichthys1009, 5

Gott ist ein Geheimnis, das
man nur schwer mit Worten beschreiben kann. Vielleicht helfen dir
diese Gedanken über den dreieinigen Gott, ein wenig von diesem
Geheimnis zu verstehen:

TRINITÄT

Ein Gott - drei göttliche
Personen.

Juden haben Monotheismus.

Christen haben Monotheismus.

Muslime haben Monotheismus.

Warum nehmen Christen
dennoch

drei göttliche Personen an:

Vater, Sohn und Heiligen
Geist?

Gott ist Liebe und
Barmherzigkeit.

So sagt es der Tanach.

So sagt es die Bibel.

So sagt es der Quran.

Gott hat die Welt in
Freiheit geschaffen,

ohne Notwendigkeit.

Das glauben die Juden.

Das glauben die Christen.

Das glauben die Muslime.

Gott liebt,

ob es nun die Welt gibt oder
nicht.

Wenn es keine Welt gäbe,

würde Gott dennoch lieben.

Wen liebt Er,

wenn nicht die Welt?

Sich nur selber zu lieben,

ist zu wenig.

Liebe braucht ein Gegenüber,

Liebe braucht den anderen
als Person.

Deshalb glauben Christen,

dass Gott in sich selbst
drei Personen umfasst.

Alle drei Personen sind von
Ewigkeit.

Der ewige Vater liebt den
ewigen Sohn.

Der ewige Sohn liebt den
ewigen Vater.

Der Heilige Geist verbindet
Vater und Sohn in der Liebe.

In der Gemeinschaft der drei
göttlichen Personen

verwirklicht sich erst
Gottes allumfassende Liebe.

Antwort
von chrisbyrd, 13

Ja, das stimmt!

Markus beginnt sein Evangelium mit den Worten: "Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes" (Mk 1,1).

Jesus erhob also den Anspruch, Gottes Sohn zu sein (vgl. Lukas 22,66-70). Ebenso sagte er, dass der Sohn und der Vater eins (und damit Gott) sind: "Ich und der Vater sind eins" (Joh 10,30).

Das Johannes-Evangelium beginnt z.B. damit, dass Jesus von Anfang an bei Gott war und dass alles durch ihn entstanden ist!

Joh 1,1-3: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist."

*"Das Wort" (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus (vgl. 1. Johannes 1,1; Offenbarung 19,13).

In Titus 2,13 steht: "Indem wir die glückselige Hoffnung erwarten und die Erscheinung der Herrlichkeit des großen Gottes und unseres Retters Jesus Christus."

Wenn man die Bibel aufmerksam liest, wird man in vielen Versen feststellen, dass Jesus Gott ist. Drei Beispiele dafür:

- Im Buch Jesaja wird Gott mit Alpha und Omega bezeichnet. Diese Bezeichnung verwendet auch Jesus für sich.

- Der Jünger Thomas sagt zu Jesus: "Mein Herr und mein Gott!" Und Jesus widerspricht ihm nicht.

- In der Bibel darf nur Gott selbst angebetet werden. In mehreren Stellen verweigern die Engel und Apostel, dass sie Menschen sie anbeten und verweisen darauf, dass nur Gott allein angebetet werden darf. In der Apostelgeschichte, der Offenbarung und anderen biblischen Büchern empfängt Jesus an vielen Stellen Anbetung. 

An diesen und vielen anderen Beispielen sieht man, dass die Bibel lehrt, dass Jesus Christus Gott ist. Das ist auch der Kern der christlichen Botschaft, dass Gott selbst Mensch wurde, ein völlig sündloses Leben führte und deshalb als ein reines makelloses Opferlamm (wie Paulus formulierte) stellvertretend für unsere Sünden sterben konnte. Wir brauchen nur daran glauben und Jesu Opfer am Kreuz für uns in Anspruch nehmen, indem wir um Vergebung unserer Sünden bitten. Da Jesus Gott ist, ist der Weg zu ihm (und damit zum ewigen Leben bei Gott) so einfach und offen geworden.

Jesus starb zwar für die Sünden aller Menschen, die die Vergebung ihrer Sünden haben möchten, besiegte aber den Tod durch seine Auferstehung und gibt allen, die das möchten, die Möglichkeit, ewiges Leben bei Gott zu erhalten. Jesus war der einzige Mensch, der jemals ohne Sünde gelebt hat. Deshalb konnte nur er für die Sünden aller Menschen als Opferlamm dienen, wie es der Apostel Paulus formuliert.

Jesus Christus ist Gott aber auch Mensch zugleich. Gott ist in der Person Jesus Christus Mensch geworden. Wichtig ist dabei das eben das Verständnis der Trinität (Dreieinigkeit) Gottes: Gott als Vater, Sohn (Jesus Christus) und Heiliger Geist (Gott als 3 Personen und doch eins; also Christen glauben an einen einzigen Gott). Jesus Christus kam zwar als Mensch in die Welt, er ist zugleich aber auch Gottes Sohn und damit Gott selbst (ein Teil von Gott, Gott in einer seiner 3 Personen). Man kann das vielleicht mit drei Kreisen vergleichen, die sich in der Mitte überschneiden. Es sind drei Kreise, sie gehören aber zu einem Gesamtbild. Oder mit Wasser in seinen Aggregatszuständen: Wasser flüssig, als Eis oder als Dampf und trotzdem eben Wasser. Diese Beispiele erklären durchaus nur unzureichend und mit unserem begrenzten menschlichen Verstand, was Dreieinigkeit (Trinität) bedeutet. Aber wie könnten wir Menschen uns den allmächtigen Gott auch nur annähernd vorstellen?

Die Trinität wird beispielsweise in 1. Johannes 5,7 klar beschrieben: "Denn drei sind es, die Zeugnis ablegen im Himmel: der Vater, das Wort und der Heilige Geist, und diese drei sind eins." Mit dem Wort (logos) ist wieder Jesus gemeint (siehe oben).

Antwort
von Ellen9, 24

Jesus ist der Sohn von dem Vater, der Gott ist, mit dem Heiligen Geist.

Antwort
von GeorgioArmanii, 27

Wenn du gläubisch bist dann ja :-)

🍀

Antwort
von JuengerJesu, 10

Ja alle drei sind eins.
-Jesus der für uns am kreuz gestorben ist.
-Der heilige geist der in unseren herzen ist.
-Gott der immer an unserer seite steht und unsere bitten erhört

Antwort
von Sturmwolke, 5

Schau Dir mal unter www Bibelant wortenpool de unter dem Stichwort Dreieinigkeit die Antwort zu dieser Frage an:

Ist Jesus Gott oder Gottes Sohn? Gibt es einen eindeutigen biblischen Beweis dafür?

Antwort
von Ryuuk, 13

Nein.

Antwort
von Xpomul, 6

Ja, das ist die Offenbarung der Heiligen Schrift.

Und eigentlich ist es nicht schwer zu glauben, dass das Wesen, das unser Universum und den Menschen geschaffen hat, sehr anders sein muss als wir. Zu glauben, Gott könne kein dreieiniger Gott sein, nur weil wir uns das nicht richtig vorstellen können, ist sehr naiv.

Ja, es ist die Wahrheit – wenn auch kaum mehr geglaubt. Das ändert aber nichts. Alle Vaterschaft kommt von Gott; er ist der "Ur-Vater"; das Konzept des Vaterseins verdankt sich ihm. Vater ist hier freilich nicht in biologischem Sinn gemeint (diese Eigenschaften bekommt der Begriff erst auf der Erde), sondern Vater bedeutet das Ursprüngliche: Der Sohn schaut seinem Vater zu, damit er genau das tut, was dieser tut.

Deshalb kann man auch zu einem bösen Menschen sagen: Er ist ein "Sohn der Hölle" (z. B.). Hier ist der Vaterbegriff in seinem Ursprung getroffen.

Antwort
von hummel3, 15

Ja, das stimmt! - Alles weitere dazu findest du im Evangelium von Jesus Christus im Neuen Testament der Bibel, oder erklärt dir bei Interesse auch gerne jeder Pfarrer bei sonntäglichen Gottesdiensten.

Deine Frage ist übrigens der zentrale Punkt, weshalb es seit rund 2000 Jahren Christen in der Welt gibt, zur Zeit über 2 Milliarden.

Kommentar von 666Phoenix ,

Und warum werden sie immer weniger? 

Kommentar von hummel3 ,

Blödsinn 666Phoenix, sie werden nicht weniger! - Wenn du deinen Horizont über Europa hinaus erweitern würdest, wäre dir auch das geläufig.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community