Frage von ReaperNotRaper, 100

Ist der Tod oder das Überleben die bessere Strafe für einen Unfallverursacher, der 2 Leben auf dem Gewissen hat?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von schmiddihb, 23

Ich finde, das kann man nicht so pauschal sagen. Es hängt immer mit der psychischen Stärke des jenigen zusammen. Manche verkraften es gar nicht, würden lieber sterben, anderen wiederum ist es egal und sie leben ihr Leben weiter. Manche machen sich vielleicht doch einen Kopf und Leiden ihr ganzes Leben. Deswegen finde ich es sehr schwierig zu sagen, welches davon die bessere Strafe ist.

Antwort
von NoGrundii, 20

Naja es kommt auf den Menschen drauf an wie er sich danach verhält... wenn es ihm total leid tut dass er 2 Menschen getötet hat und er wirklich sehr traurig ist dann ist sein Gewissen ja schon Strafe genug aber wenn es ihm egal ist dann ist der Tot auff jeden Fall die besser Bestrafung.... es kommt immer darauf an wie dieser Unfall passiert ist und wie er sich danach verhält

LG NoGrundii :) 

Antwort
von miranya, 34

Das Überleben, kenne durch meinen Job viele die sich lieber den tot wünschten als ständig daran zu denken und damit konfrontiert zu werden

Antwort
von hguzregtfc, 37

Warum soll ein Unfallverursacher bestraft werden, wenn es ein UNFALL war?!

Kommentar von ReaperNotRaper ,

Wenn du in einer 30er Zone mit 140 in eine Gruppe kleiner Schulkinder fährst, nennt man es auch UNFALL. fyi

Kommentar von hguzregtfc ,

Das ist dann kein Unfall sondern Fahrlässigkeit!  

Kommentar von miranya ,

Wenn btm, Alkohol, oder ne Psychose im Spiel war bleibt es auch noch ein unfall

Antwort
von Peppi26, 16

Lebenslang bereuen und darüber nachdenken!

Antwort
von chiko00, 11

Das überleben

Antwort
von Fangschrecken, 15

Ich verstehe worauf Du hinaus möchtest. Die Härte des Leidens welches dem Verursacher als Strafe zugedacht wird. 

Das ist keine schöne Frage. Leid zu wünschen ist nicht klug. 

Kommentar von ReaperNotRaper ,

In meiner Stadt hat ein 28 Jähriger eine 17 Jährige und eine 20 jährige Mitfahrerin von sich durch überhöhte Geschwindigkeit umgebracht, weil er dadurch in den Gegenverkehr kam. Ein 82 Jähriger (aus dem Gegenverkehr), eine weitere 20 jährige Mitfahrerin und der Täter selbst sind schwer verletzt...daher frage ich.

Kommentar von Fangschrecken ,

Danke für die Erläuterung. Ich mag mich selbst nicht immer von solchen Gedanken freisprechen, so viel ist sicher, doch bei so viel angerichtetem Unglück macht ein "Mehr-an-Unglück" niemandes Leid besser erträglich. 

Um Deine Frage dennoch zu beantworten: Das Überleben des Verursachers zwingt ihn  über Geschehenes nachzudenken und im besten Fall Positives für sich selbst und die Geschädigten herausarbeiten. Überleben ist daher meine Antwort.

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