Ist der soziale Status ausschlaggebend dafür, wie wir behandelt werden sowohl im Freundeskreis als auch im Arbeitsleben, in der Nachbarschaft etc.?

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6 Antworten

  • Ja, selbstverständlich ist der soziale Status, also unser Platz in der Gemeinschaft, unsere Stellung im Sozialgefüge unseres Umfelds, entscheidend dafür, wie wir auf andere reagieren und wie andere auf uns reagieren.
  • Der Mensch ist ein "soziales Tier" und wir sind abhängig von der Familie, Gruppe, Gemeinschaft, Gesellschaft, in der wir leben. Der Mensch benötigt soziale Interaktion, er sehnt sich nach Anerkennung, Respekt, Wertschätzung, nach Lob und Tadel, legt Wert auf seine Reputation, seinen Status, seinen Platz in der Gesellschaft.
  • Vertraust du jedem? Wie reagierst du auf Lügen oder Betrug? Was denkst du ab dann von so einem? Wie gehst du mit Leuten um, denen nur nicht mehr vertraust? 
  • Ich finde es ganz natürlich und geradezu absolut unvermeidlich, dass ich den immer freundlichen, hilfsbereiten Nachbarn lieber mag und eher vertraue als dem Widerling von Gegenüber, der immer nörgelt und fremde Sträucher abschneidet. Oder den Jungen netter finde, der freundlich grüßt und sich entschuldigt, wenn der Ball im Garten landet, als den Typen, der immer auf die Straße spuckt und fremde Autos zerkratzt. 
  • Sozialer Status entsteht doch durch Verhalten, durch unser bisheriges Handeln, durch Kompetenz, Fähigkeiten, Fertigkeiten. Es entsteht auch durch Engagement und Courage. Wer sich in einem Verein engagiert, gute Dinge macht, Anerkennung findet, der wird eben einen höheren Status haben als der Nassauer, der nur die Feste mitnimmt, auf fremde Kosten säuft und sich sonst nicht sehen lässt. Ist doch logisch, oder?
  • Ich glaube, die Kritik an "Sozialstatus" kommt oftmals daher, dass manche unüberlegt annehmen, er wäre irgendwie gottgegeben oder unverdient. Das ist er aber nicht. Wir werden an unseren Taten gemessen.
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Kommentar von feminam
30.10.2015, 13:10

Die Frage ist: warum lächelt dich jemand an? Warum engagiert sich jemand? Man sollte immer hinter die Fassade schauen. Ist es nicht ehrlicher, wenn dir jemand seine schlechte Laune zeigt? Verdient nicht das eher Respekt, als das falsche Lächeln des Nachbarn?

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Nur am Anfang. Natürlich hat man bestimmte Vorstellungen von Menschen mit bestimmtem Status. Das beeinflusst dann, wie man auf Menschen zugeht und sie zuerst wahrnimmt. Danach ist es aber wichtiger, wie der Mensch selbst ist. Die Vorstellung wird von der Realität verdrängt.

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Ich fürchte ja. Allein wenn du in die Öffentlichkeit gehst wird es dir auffallen wie die verschiedenen Menschen mit verschieden hohem Respekt behandelt werden

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Wie du kommst gegangen, so wirst du empfangen. Grundsätzlich liegt es an dir, wie deine Umwelt dich behandelt.

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sicherlich

dabei dürfte aber eher der Aspekt wie man sich "benimmt" ausschlaggebend sein

wenn ein Hochschullehrer sich wie ein Assi benimmt

wird er sicherlich auch wie ein solcher behandelt

erfährt keine Wertschätzung

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Er ist nicht ausschlag gebend spielt aber sicherlich eine gehobene Rolle.

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