Frage von Eleine, 99

Ist der Schreibstill ok?

Also,ist der Screibstill ok,ich finde ja irgendwie fehlt da was.Kann ich eure Meinung dazu haben?Und auch verbeserungsvorschläge?

Ah,das hat gut getan!Endlich mal wieder ein warmes Bad,teuer genug war es ja.Mein Armband scheint es auch gut getan zu haben,es strahlt wieder.Ich sollte mir irgendwann mal eine passende Kette dazu suchen. Naja, aber dafür brauch ich erst mal wieder etwas mehr Geld.Du könntest einfach wieder...“Nein!“unterbrach ich den Gedanken,und erschrak selbst, wie laut ich geworden war.Seufzend sank ich in mich zusammen.Ich darf nicht mehr daran denken,ich muss mich beherrschen. Tief einatmen und ausatmen,beruhigen dich,lass es nicht die Oberhand gewinnen.Wieso klappt es nicht.Ich bin immer noch so unruhig.Da erst vernahm ich den Lärm und die Hitze.Was ist da los?Ein zwei Schritte und und ich riss die Tür auf.Und hätte sie am liebsten sofort wieder geschlossen.Jetzt verstand ich es,wieso ich so unruhig war,der Lärm und die Hitze.Feuer!Ein Feuer war ausgebrochen,verdammt,wieso hab ich es nicht bemerkt?Jetzt aber schnell raus hier.Rennend laufe ich den Korridor lang,solang man es noch rennen nennen kann.Es war eher ein vortasteten und Hindernislauf. Das Gebäude schien ja schon am Einstürzen zu sein.Da vorne löst sich ja schon ein Deckenbalken.Mein Blick wanderte nach unten.Da lief jemand.Der Balken wird gleich unterfallen. Und ihn begraben.Ich muss ihn warnen,“He,sie da!“Mehr brachte ich nicht zustande,ohne zu husten.Und der schien es nicht zu hören.Meine Beine rannten los,schneller als ich dachte war ich dar,und schubste ihn weg,und wurde selbst begraben. Der Schmerz war schrecklich,aber irgendwie schien ich noch ein Schmerzloses Gesicht zu behalten.“Geht es ihnen gut?So sagen sie doch was.Warte ich helfe ihnen.“,drang es an mein Ohr.Meine Augen öffneten sich ,gerade soweit,das ich in ein erschrockenes Gesicht eines Großväterchen sah.Ah,den hab ich also soeben das Leben gerettet.Wieder durchzuckte mich Schmerz,was macht der da?Meine Augen sahen,das er sich gegen denn Balken warf,versucht der ihn wegzuschieben oder was?Das kriegt er doch niemals hin.“Las das Großväterchen,ich mach das selbst,glaub mir.Lauf schon mal raus,ich komm nach.“Der Schmerz hörte auf,und ein „Aber,das,“folgte.“Kein Aber,nun mach schon.Du bist doch eh nicht so schnell.Der Ausgang ist schon da drüben,und meine Finger zeigten zur Treppe.Doch er schien immer noch nicht überzeugt genug.Wieso muss der den so hartnäckig sein?Wut keimte in mir,dafür hatte ich ihm nun wirklich nicht gerettet.“Jetzt mach schon,wir haben nicht den ganzen Tag Zeit!“Endlich,zwar erschrocken,das ich ihn anschrie aber zumindest halbwegs überzeugt rennt er zur Treppe,und ist im nächsten Augenblick verschwunden.Und mein Blick verschwimmt.Nein,das darf nicht passieren,ich muss mich befreien und ihm nach.Verzweifelt drücken meine Hände gegen den Balken,vergebens.Meine Beine spüre ich auch nicht mehr,verdammt!So hatte ich mir mein Ende nicht vorgestellt,begraben unter einem angekokelten Balken

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von Jerne79, 30

Weder die Überlegungen der Protagonistin eingangs noch der Aufbau des Textes laden ein, weiterzulesen. Das anschließende private Drama der Protagonistin ist verwirrend, wir erfahren nichts über sie, außer dass sie offenbar eine Neigung zu Selbstgesprächen hat.

Der Einstieg in den Text ist nicht wirklich interessant. Formal springst du zwischen den Erzählzeiten, das Fehlen von Absätzen verhindert jede sinnvolle Gliederung.

Die Beschreibungen der Umgebung sind so mangelhaft, dass aus dem Text nicht einmal hervorgeht, wo es eigentlich brennt.

Was für ein Hindernislauf im Korridor? Woraus sollen die Hindernisse bestehen? Brennt es da schon überall? Dann läuft ein ungeschützter Mensch da kaum durch.

Ich vermute, in Haus oder Wohnung der Protagonistin. Dann solltest du dich aber einmal gründlich über Brände informieren, denn bis ein Deckenbalken soweit ist, dass statische Probleme drohen, ist eine in der Wohnung befindliche Person längst an der Rauchentwicklung erstickt.
Überhaupt, wo soll der Deckenbalken hinfallen? Wenn das Haus nicht über irgendeinen Durchgang funktioniert, verhindert die Schwerkraft das, was du dir da vorstellst. Oder du scheiterst an der sinnvollen Beschreibung dessen, was physikalisch möglich wäre.

Der Balken landet dann auch auf der Protagonistin. Diese hätte dann sicherlich andere Probleme als das Gewicht, nämlich die Hitze des Balkens. Einmal ganz abgesehen davon, dass sie das alles aufgrund von Rauch und Umgebungstemperatur wohl kaum erleben würde.

So leid es mir tut, das Szenario ist unrealistisch. Dazu fehlt es an Beschreibungen, die das Chaos nachvollziehbar machen könnten, sprachlich ist reichlich Luft nach oben. Ohne Absätze fehlt jede Gliederung. Die Erzählzeit ist uneinheitlich, Grammatik und Rechtschreibung holpern immer wieder.

Lies viel, vor allem von seriösen Publikumsverlagen veröffentlichte Autoren. Deren Texte gingen durch Lektorat und Korrektorat, jemand glaubt daran, dass sie gut genug sind, um verkauft werden zu können.

Schreib viel, lass deine Texte eine Weile liegen und überarbeite sie dann. Du musst lernen, deine eigenen Schwächen zu erkennen und sie zu beheben, nur so kannst du besser werden.

Kommentar von Eleine ,

Vielen Dank für die ausführliche Antwort,ich werde versuchen mich zu verbessern.P.S.Es spielt in einer Herberge.

Antwort
von Elfi96, 44

Kurz und knapp: du solltest  schon bei einer Erzählzeit bleiben und nicht Vergangenheitsform mit Gegenwart mischen. Zum zweiten solltest du beachten, dass nach einem Satzzeichen immer eine Freistelle stehen muss. Und drittens wäre es auch  ganz hilfreich,  die gängige Grammatik und Rechtschreibung anzuwenden. 

Inhaltlich so lala. Mir fehlt dabei die Spannung.  LG 

Kommentar von Eleine ,

Ups,das hatte ich nicht gesehen (Zeit),die Rechtschreibung war scho immer mein Problem,Danke!Ich schreibs dan mal um

Antwort
von Eleine, 63

icht vorgestellt,begraben unter einem angekokelten Balken,in einem in sich zusammenkrachendem,brennenden Haus.Eine Energiewelle strömte von meinem linken Arm durch meinem Körper.Was war das?verschwommen sah ich es glühen,das Armband!Was sollte das denn,will es,das ich es abnehme?Niemals,Nein!!Das darf ich nicht,lieber sterbe ich hier,ist doch eh nicht so schlimm,zumindest habe ich ein Menschenleben gerettet,anstatt zu zerstören,zumindest etwas.Doch meine Hand schien es nicht zu interessieren was ich will,im Gegenteil,sie lehnte es ab,...“Geht es ihnen gut?He,hören sie mich?“Ich erstarrte und schaute hoch,eine Gestalt wedelte mit irgendetwas vor meiner Nase,eine Hand?Ich konnte es nicht erkennen,der Rauch machte mir zu schaffen.Mehr als ein Nicken brachte ich nicht zustande,der Energiestrom hatte aufgehört,und mit ihm wohl auch meine Kraft.Da war wieder dieser Schmerz,als würde man mir die Beine abhacken.“Es ist gleich vorbei,keine Angst“,und er hatte recht,doch anstelle der Schmerzes trat ein Gefühl des Taub sein. Und meine Augen ließen mich nun endgültig im Stich.Ich schien wie gelähmt,nichts bewegte sich mehr,nur undeutliche Wortfetzen drangen an mein Ohr,“halte durch...helfe dir...sag...was.Da war irgendetwas starkes,ein Arm?Da,ich wurde hochgehoben,ist das seine Brust,sie bewegt sich,und dann war da nichts.

Das kommt noch untendrunter !!!!!!!!!!!!!!!!

Antwort
von Elfi96, 30

Mal eine kleine Überarbeitung einer Textstelle:

Ein Feuer!  (war ausgebrochen,)

Für  einen Augenblick starre ich mit weit aufgerissenen Augen zu den lodernden Flammen, die sich gierig  neue Nahrung suchen. Die Hitze der Flammen raubt  mir inzwischen den Atem.

Verdammt,wieso hab ich (es) das Feuer nicht bemerkt?

Ruckartig löse ich mich vom Anblick der hellroten Flammen.

Jetzt (aber) schnell raus hier, spornt mich mein Überlebenswillen an.

Ein letztes Mal drehe ich den Kopf zur Wohnungstür, fülle die Lunge mit Sauerstoff und renne los. Der Qualm treibt mir Tränen in den Augen und versperrt mir die Sicht. Meine Lunge japst nach Sauerstoff, weil sich ein Brennen in den Lungenflügeln ausbreitet. Dichter Qualm taucht die Umgebung in einem tiefen Schwarz und raubt mir die Orientierung. Mit einer Hand ziehe ich mein Shirt vor dem Mund,  um die Luft zu filtern; meine Lunge rebelliert. 

'Sauerstoff', lechzt es in meinen  Gedanken, doch beim nächsten Schritt prallt mein Bein an etwas ab. Ich spüre den Schmerz, der durch mein Knie zuckt, schenke ihm aber keine Beachtung. Mit der freien Hand taste ich mich langsam vor, spüre zum Glück bald darauf den groben Steinputz der Flurwände.

Habe ich die Tür von Meyers Wohnung schon hinter mir?

Nur mühsam bewege ich mich vorwärts. Die Hitze wird unerträglich. 

LG 

Kommentar von Eleine ,

Herzchen,Herzchen,Herzchen. Kommt mir vor als wäre das ein Auszug aus einem Buch.(Aber Inhaltlich ist es ganz anders :-) )

Kommentar von Jerne79 ,

Gerade WEIL es ein Verbesserungsversuch eines fremden Textes ist, ist es wichtig zu erkennen, dass auch hier einiges verbesserungsfähig ist.


Du hast deutliche Adjektivitis, gerade zu Beginn des Textes. Wenn du mindestens die Hälfte deiner Adjektive streichst und durch bessere Beschreibungen ersetzt, wird dein Text noch lebendiger.

Besonders ausgeprägt ist das hier:

Für  einen Augenblick starre ich mit weit aufgerissenen Augen zu den lodernden Flammen, die sich gierig  neue Nahrung suchen

Das ist einfach too much für einen Satz.

Auch hier erfährt der Leser nicht wirklich, wo er sich eigentlich befindet. Das hast du in der 2. Hälfte durch eigene Ideen ausgefüllt, aber im ersten Teil befindet man sich quasi im luftleeren Raum. Aber das schiebe ich mal auf die fehlenden Informationen im Original-Text.

Kommentar von Elfi96 ,

@Jerne79, natürlich ist das, was ich geschrieben habe, nicht perfekt. Die Schwierigkeiten an Verbesserungsvorschlägen bei fremden Texten sind nicht nur der fehlende Storybackground sondern auch die Bemühung, den vorhandenen Text nicht zu sehr meinen persönlichen Stempel aufzudrücken. LG

Antwort
von Weisheit5415, 35

Du solltest auf jeden Fall nochmal drüber lesen und einige Stellen korrigieren. Wenn es dir hilft, ließ es dir laut vor, so wie ein ahnungsloser Leser. Ich weiß, letzteres ist schwer, aber machbar.

Kommentar von Elfi96 ,

Sorry, bin Hobbyschreiberin. Daher erlaube ich mir, dich zu berichtigen, damit  der Nachwuchs es richtig lernen kann. @Weisheit5415: es müsste  》lies《 geschrieben werden, doch in diesem Satz müsste  es heißen: Wenn es dir hilft, lese es..." 

Kommentar von Weisheit5415 ,

Ist vollkommen okay! Jetzt ist wenigstens diese Frage geklärt. Hoffentlich merk ich mir das ...

Im übrigen bin ich auch ein Hobby-Autor

Antwort
von Pramidenzelle, 18

Sorry, da fehlen an quasi jedem Satzzeichen die Leerzeichen und gelegentlich erwischt du auch Mal das falsche Satzzeichen, z.B. "Wieso klappt es nicht." ist doch eine Frage, also gehört da auch ein Fragezeichen hin, Durch die fehlenden Zeichen für meinen Geschmack so anstrengend, dass ich es nicht zu Ende gelesen habe.

Kommentar von Eleine ,

Ok,Danke

Antwort
von ShoXeD420, 40

Nach . , : etc. solltest ein Leerzeichen machen, ansonsten find ich den Scheibstil leicht langweilig

Kommentar von Eleine ,

Und was genau ist an ihm langweilig?

Kommentar von ShoXeD420 ,

Ich weiß nicht genau, vielleicht die "Spannung". Wenn ich deinen Text lese, empfinde ich keine Lust weiterzulesen und es ist auch leicht verwirrend, schreibe deinen Text zu Ende; lese und bearbeite ihn für 1 / 2 Tage nicht und lies ihn erneut, dann wirst du merken was ich meine.

Kommentar von Eleine ,

Ok,werd versuchen die Spannung zu erhöhen.

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