Frage von jaguaresque, 27

Ist der Satz: Die Farbe von der Natur hat mehr Abtönung als die von der Kunst. richtig ausgedrückt?

Als Beispiel denke ich dabei an einem Blatt vom Kirschbaum. Die Farbe vom Blatt ist weder einfach noch einheitlich. Dagegen ist die Farbe des Fotos des Blatts, grob gesagt, ohne Abtönung.

Antwort
von Hayns, 5

Die Farbe der Natur besitzt mehr Abtönungen als die der Kunst. Dabei beziehe ich mich explizit auf die Kunst der Malerei.

Und auch die Fotografie, einschließlich der Variationen einer Bildbearbeitung, erreicht die Farbenvielfalt der Natur nicht.

OK, das hast Du ja mit anderen, richtigen Worten bereits geschrieben.

Vielleicht schweife ich ab, aber zwei Anmerkungen zur Farbe, einfach nur zum Sinnieren.

Selber schon so gehört.
Museumsbesuch - Menschen stehen vor Landschaftsbildern, "...das sind aber kitschige Farben, so etwas gibt es doch gar nicht".


Selber schon so erlebt.
Stehe in einer Landschaft und sehe fassungslos dieses Naturspektakel von Farbenspiel, was sich gerade vor mir abspielt, "...wenn das ein Maler so malen könnte, sagen die Leute, das ist kitschig, das gibt es so nicht".

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Zitat Paul Gauguin: "Ich schließe meine Augen, um zu sehen".


Antwort
von LiloB, 9

keine Sorge, ich wollte die Frage keineswegs noch einmal stellen, das war mal wieder meine Unfähigkeit, mit der Technik perfekt umzugehen. Aber dennoch - der Versuch einer Antwort. Zunächst glaubte ich, es wäre eine Deutschfrage- d.h. nach korrektem Deutsch. Ist es nicht, weiß ich jetzt,- aber ,- bitte die Frage ändern in; "In der Natur gibt es mehr Farbtöne als die , die wir in der Kunst (oder Fotografie)  wiederfinden - oder wiedergeben können."- und dazu meine Meinung: Das ist vermutlich richtig, denn in unserem Gehirn mischen sich die verschiedenen Farben sicherlich auch verschieden. Wie bei Tönen (Musik),- man hat sich auf eine Skala festgelegt - und die wird verwendet. So auch bei den Farben,- je weniger Grundfarben man mischt, desto weniger differenziert sind dann die daraus resultierenden Farben. Ein gutes Beispiel; mische mal die verschiedenen Grautöne , die sich aus blau, rot (magenta meistens genannt) - und gelb ergeben. Ohne weiß oder schwarz aus dem Farbkasten zu verwenden. Es gibt sooooo  viele verschiedene Töne- und als fertige Farben werden einem nur wenige angeboten. Noch viel sichbarer wird es oft an den Farben von Blättern, wie Du richtig erwähnst,- überhaupt, alle Farbtöne jetzt im Herbst. Bei der Fotografie wird eben nicht soviel versucht, sondern man nimmt meistens die Farben, die "gebräuchlich" sind.

Antwort
von Blobeye, 14

Durch die Digitalisierung (in dem Fall das Foto machen) geht immer Information verloren. Aber ob das Auge diesen Verlust noch wahrnimmt bei x-Millionen Farbabstufungen heutiger Kameras ist fraglich.

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