Ist der "Rassismus" gegenüber Hunden gerechtfertigt?

... komplette Frage anzeigen

Das Ergebnis besteht aus 13 Abstimmungen

Nein, weil... 46%
Ja, weil... 30%
Zum Teil schon, weil... 23%

19 Antworten

Deine Frage ist nicht mit Abstimmung zu erklären. "Rassismus" ist von Dir gut gewählt und trifft den Kern im Sinne des Wortes, aber was ist mit vielen Mischlingen?

Hunde wurden nach ihrem Gebrauch (Nutzen) gezüchtet, spezialisiert. Jagd-, Schutz-, Treib-, Gesellschaftshunde sind die großen Sparten der Eignung mit den je vielfältigsten Rassen.  Hunde, deren Beliebtheit als Familienhunde gut ankommen, wurde weitgehend versucht ihre ursprüngliche Spezialisierung (z.B. Jagd) wegzuzüchten = sog. Schöhheitslinien, wo es trotzdem noch "Durchschäge" ab und an gibt. So ist der Goldie ein toller Jagdhund, der es zwar noch im Blut hat und trotzdem durch Wesensaussortierung weniger zeigt. 

Aus der Spezialisierung der Hunde sind Neigungen und Abneigungen logische Folge des Nichtverstehens der Tiere bei Laien. Wer sich z.B. einen Herdenschutzhund als reinen Liebhaberhund in ein Reihenhausgrundstück nimmt, kann dem angezüchteten Wesen nicht gerecht werden. Verhaltensauffälligkeiten folgen unausweichlich, was den Hund in der Nachbarschaft nicht beliebt macht. Diese Folge lässt sich unendlich weit mit jeder anderen Rasse aufzählen.

Sog. Kampfhunde haben in Europa keine Lobby. In USA sind es sehr beliebte Familien- und Farmerhunde. Auch diese Tiere sind zu einem best. Zweck selektiert worden- aus einem energischen Jagdhund wurde ein Kampfhund gezogen. Nervenstark, robust, wendig, stark bemuskelt mit großer Beisskraft.  Leider ist ihnen das zum Verhängnis geworden, weil sich schwache Menschen über diese Hunde zu profilieren versuchten. Die Wenigsten wissen, dass gerade diese Hunde eine enorme Hemmschwelle haben. Tolle Hunde!!!! Nur in falschen Händen eine Gefahr, jedoch nicht mehr als ein Schäferhund, Schnauzer, Dackel usw. 

Meine Hunde werden auch oft misstrauisch beäugt und manch blöden Spruch muss ich hinnehmen. Sie standen auch mal auf dem Index, was als reine Deutsche Rasse mit dem ältensten Rassehundverein aber ganz schnell geändert wurde.

Bei allen Hunden zählt das Ende der Leine. Es entscheidet was aus ihm wird.

Noch Fragen?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
27.10.2015, 01:44

Vielen Dank für deine Mühe! :-)

Sog. Kampfhunde haben in Europa keine Lobby. In USA sind es sehr beliebte Familien- und Farmerhunde. Auch diese Tiere sind zu einem best. Zweck selektiert worden- aus einem energischen Jagdhund wurde ein Kampfhund gezogen. Nervenstark, robust, wendig, stark bemuskelt mit großer Beisskraft.  Leider ist ihnen das zum Verhängnis geworden, weil sich schwache Menschen über diese Hunde zu profilieren versuchten.

Das finde ich super erklärt!

1
Kommentar von friesennarr
27.10.2015, 08:40

Deine Frage ist nicht mit Abstimmung zu erklären. "Rassismus" ist von Dir gut gewählt und trifft den Kern im Sinne des Wortes, aber was ist mit vielen Mischlingen?

Sorry - aber was hat Rassismus mit den Hunderassen zu tun?

https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus


4
Zum Teil schon, weil...

Teilweise treffen die Charaktereigenschaften schon ganz gut zu. Golden Retriever sind zu 99 Prozent familienfreundliche, gutmütige Hunde, während überzüchtete Boxer nicht ohne Grund als anfällig bekannt sind, die Dackel als listig & eigenwillig aber schlau gelten was sie meistens auch sind, die verschiedenen Shepherds ihren Ruf als agile, intelligente, aber sehr anspruchsvolle Hunde immer wieder manifestieren & Schäferhunde ideale "Aufpasser" sind ------------> Ausnahmen bestätigen immer die Regel!

Auch bei Katzen sind solche Charakterisierungen geläufig.. ich gebe ehrlich zu dass ich mich mit Katzen/Katzenrassen besser auskenne --------> aber auch da treffen die Eigenschaften doch meistens ziemlich gut zu! Katzen würde ich vom Grundcharakter her aber noch eine erhöhte Eigensinnigkeit zuschreiben.. Katzen sind eigenwillig, verschroben & man muss sie so nehmen, wie sie sind ----------> man kann sie nur teilweise "erziehen" wenn überhaupt. Selbst unsere sehr menschenbezogene, freundliche, liebe, fast schon "empathische" Hauskatze, die sich beinahe in Menschen hineinversetzen konnte & niemals kratzte oder biss, hatte ihren eigenen Kopf!

Bei Katzen ist es aber weniger extrem.. ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Katzenbisse/Katzenkratzer zwar auch nicht ohne sind, aber nicht so problematisch/nicht so schmerzhaft/verletztend wie im Zweifelsfall ein Hundebiss selbst eines eher kleinen Hundes, da auch die Hauskatze diese "Kraft" nicht hat, die ein Hund aufwendet. Deswegen traue ich Hunden auch nicht so sehr, selbst wenn es "der liebe Goldie" oder ein kleiner Pudel wäre! Auch die können grundsätzlich ganz ordentlich zubeißen & das auch unvermittelt.


Ist es wirklich gerecht von "gefährlichen Kampfhunden" zu sprechen?

Ursprünglich speziell für Kampfveranstaltungen gezüchtete "Kampfhunde" sind so eine Sache.. genauso wie der oft als gefährlich bezeichnete Rottweiler, der als alter Metzgershund einen gewissen Hang dazu hat.. ein gewisser in den Gegen liegender Hang zu ich sag mal enormer Bissfestigkeit, Ausdauer im Kampf und einem nicht ganz so geringen Gefahrpotenzial wird bei ihnen schon vorhanden sein bzw. sie stellen höchste Ansprüche an ihre Halter in der Hinsicht, damit diese Potenziale nicht weiter geweckt werden! Solche Hunde sind durch ihre Größe, ihren Körperbau/Kiefer-/Zahnbau erheblich bissfester & somit auch grundsätzlich gefährlicher als andere Hunde, das darf man nicht vergessen. Es kommt aber auf die Haltung an.. alles steht und fällt damit!

--------------> das sind alles keine Hunde für Anfänger oder "wird-schon-irgendwie-gehen"-Spekulanten! Deswegen stehen Pitbulls, Staffordshireterrier usw. mMn schon zu Recht auf der länderspezifischen "Liste".

Zwar kann auch "der gemütliche Familiengoldie" sicherlich zuschnappen, aber der hat in der Regel eine erheblich höhere Hemmschwelle als ein "Kampfhund", der viel kürzer fackelt & leichter reizbar ist. Aus dem Grund ist eine sehr gewissenhafte, gute Erziehung bei diesen Rassen unerlässlich ... was leider die meisten die sich so 'nen Tier anschaffen nicht wissen/nicht berücksichtigen oder mangels Erfahrung einfach nicht stemmen können ---------> für viele, die sich einen "Kampfhund" kaufen stehen schlicht Prestigegründe im Vordergrund, ohne dass sie Ahnung von Hundehaltung haben. Und dadurch werden Tiere verdorben. Im Grunde können solche Hunde einem einfach nur leidtun.. da liegt die Schuld dann auch ganz klar beim Halter. Deswegen bin ich für eine Tauglichkeits-/Sachkenntnisprüfung, sofern schon nicht zwischenzeitlich sowieso eingeführt.. denn der Leidtragende bei solchen Situationen ist IMMER der Hund & es ist letzten Endes Tierquälerei. Solche unseriösen Halter verderben dann auch den Ruf einer ganzen Rasse, selbst wenn eine gewisse Grundcharakterisierung schon zutrifft.

Jeder verständige, hundeerfahrene Halter wird wissen, wie er mit einem solchen Hund umzugehen hat.

Lange Rede kurzer Sinn ---------> die Rasseneinteilung/Charakterdefinition ist schon durchaus berechtigt, da Ausnahmen immer wieder die Regel bestätigen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
30.10.2015, 06:05

Sehr gut erklärt, "Dosenöffner". ;-) 

Also ist irgendwie auch das extrem starke Gebiss (mit) daran schuld, dass "Kampfhunde" Kampfhunde sind... Ist ja eigentlich auch schade. :-( 

1

Ist eine gute Frage.

Hund ist Hund. Ob das nun Terrier, Hüte, Herdenschutzhund, Husky, Chihuahua oder Wachhund ist, ebenso der Listenhund (Kampfhund)

Jeder Hund hat eigene Bedürfnisse und diese sollten man nachkommen. Anfängerhunde sind für mich beispielsweise Hunde die aus zweiter Hand kommen, schon älter sind zwischen 4-9 Jahre, guten Grundgehorsam beherrschen und einen gefestigten Charakter haben, die gut sozialisiert sind und souverän und geduldig sind.

Das ist ein prima Hund für einen kompletten Hundeneuling. Kein Welpe oder keine übereifrigen Käufe. Du kannst dir einen Goldie, oder Labbi zu einem hibbeligen Hund erziehen, auch kannst du einen Border zu einem ruhigen Kandidaten erziehen.

Das liegt dann an Grundkenntnissen, wenn man sich einen Welpen anschafft. Leider gibt es Listenhunde und solange da nichts passiert wird das auch immer so sein.

Unsere Listis insbesondere die Pitts, Bulldoggen und Staffs, wurden ja früher für Hundekämpfe gezüchtet. So lange zu kämpfen bis einer stirbt. Hart und grausam. Ich meine auch das diese einen ausgeprägten Kiefer haben. Verbeißen sie sich, geht's Maul nicht mehr auf. Habe ich mal gelesen, müsste ich recherchiere ob das wirklich so ist.

Molosser oder Herdenschutzhunde, sind sehr selbstständig denkende Hunde , und sind meist wenn überhaupt 1 Mann Hunde. Der Rest wird notfalls geduldet. Bei falscher Erziehung , sind das regelrechte Waffen, und bei stolzen 60-80 kg weiß Gott keine einfachen Hunde, drum wird einfach davon abgeraten diese Hunde als Ersthund oder Anfänger anzuschaffen.

Um nochmal auf die Listis zurück tu kommen, ja das ist Rassismus unter den Hunden. Wie gerne hätte ich einen Pitt wunderschöne Hunde sind das.

Aber im Grunde kommt es viel auf die Erziehung an. Ich kenne Labbis die hibbelig, nervös und absolute Arbeitsmaschinen sind und keine 5 Minuten still liegen können. Schlimmer wie die sogenannten hibbeligen Hütehunde (nebenbei ich habe so einen gemütlichen Kandidaten, Aussie) , Terrier die alles und jeden Weg beißen. Schäferhunde die keine Impulskontrolle beherrschen, und vor lauter Stress um sich beißen . Aber genauso auch das komplette Gegenteil.

Viele Leute meinen kleine Hunde sind für Anfänger gedacht. Die sind einfacher zu erziehen. Wichtig ist sich Grundwissen anzueignen und als Ersthund immer einen gebrauchten hernehmen, der einen souveränen , ruhigen gefestigten Charakter hat.

Ich hoffe etwas könnte ich deine Frage, die etwas unklar ist einigermaßen beantworten. :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
27.10.2015, 01:26

Danke für deine große Mühe! :-)

auch kannst du einen Border zu einem ruhigen Kandidaten erziehen.

Ehrlich? Da kenne ich aber einige Fälle bei denen das schief ging...

Ich meine auch das diese einen ausgeprägten Kiefer haben. Verbeißen sie sich, geht's Maul nicht mehr auf. Habe ich mal gelesen, müsste ich recherchiere ob das wirklich so ist.

Brauchst du nicht. ;-) War bestimmt das Video mit dem "Kampfhund" der sich in einer Katze verbiss und ein Menschenmann ein Portmonee zwischen die Kauleisten schob.

Molosser oder Herdenschutzhunde, sind sehr selbstständig denkende Hunde , und sind meist wenn überhaupt 1 Mann Hunde. Der Rest wird notfalls geduldet. Bei falscher Erziehung , sind das regelrechte Waffen, und bei stolzen 60-80 kg weiß Gott keine einfachen Hunde, drum wird einfach davon abgeraten diese Hunde als Ersthund oder Anfänger anzuschaffen.

Aber da ist es ja auch wieder drin... Das "schwierige"... Deswegen verstehe ich es immer nicht. :-D

Jeder Hund hat eigene Bedürfnisse und diese sollten man nachkommen. Anfängerhunde sind für mich beispielsweise Hunde die aus zweiter Hand kommen, schon älter sind zwischen 4-9 Jahre, guten Grundgehorsam beherrschen und einen gefestigten Charakter haben, die gut sozialisiert sind und souverän und geduldig sind.

Das gefällt mir! :-)

1
Kommentar von Einafets2808
27.10.2015, 01:33

Jeder Hund hat eben einen anderen Charakter, sicher kann ein Herdenschutzhund bestimmt auch ein prima Familienhund werden. Irgendwo auf dem Land mit viel Auslauf. Dennoch ist die Handhabung eben anders wenn man einen 5 kg Hund hat oder eben einen 60-80 Kilo Hund.

So ein Hund würde mich mit meinem 55 kg voll umhauen. Ich kann gerade mal mit Mühe und not meinen 23 kg Hund in Wanne heben XD

Ja wenn man weiß was wichtig ist bei einem Hütehund, kann man den zu einem ruhigen souveränen Begleithund erziehen.

Das schlimmste ist diese Hunde im ersten Jahr zu fördern. Die brauchen weder Auslastung noch sonst was. Ein gesundes Maß an altersgerechter Auslastung. Die müssen im ersten Jahr Ruhe lernen und man baut einen guten Grundgehorsam auf.

Für Tricks und Fahrradfahren hat man alle Zeit der Welt.

2
Kommentar von douschka
27.10.2015, 02:01

@ Einafets, die sog. Kiefernsperre ist eine Mär. Diese gibt es krankheitsbedingt, kann aber nicht angezüchtet werden.

3
Kommentar von Einafets2808
27.10.2015, 02:29

Ok dann bin ich eines besseren belehrt. Habe mal gelesen, drum dachte ich da wäre was dran.

0
Zum Teil schon, weil...

Hallo,


zum Einen bleibt ein Hund ein Hund. Ein Raubtier mit einem eigenem Kopf, einem recht kräftigen Kiefer und 42 scharfen Argumenten im Maul. Egal wie groß oder klein der Hund ist, die Zähne werden sich nicht in Weingummies verwandeln. Potentiell ist jeder Hund gefährlich. Sehr gefährlich sind die Hunde mit unfähigen Besitzern, auch ein Chihuahua kann beißen (und ja das schmerzt auch in Joggerbeinen), wenn ein Rotti zupackt, merkste natürlich mehr^^


Zum Anderen sind Hunderassen teilweise über Jahrhunderte auf bestimmte Eigenschaften gezüchtet worden, natürlich gibt es immer wieder besondere Ausnahmefälle die sogar nicht dem Rasseporträt entsprechen (ein Retriever der nichts ins Maul nehmen mag, ein Beagle der keine Spur aufnimmt, ein HSHler der alle Fremden klasse findet usw. usf.). Diese Selektion macht aber keinen Hund von Grund auf gefährlicher als einen anderen, oder eine Rasse mehr oder weniger für Anfänger geeignet. Im Prinzip ist das eine hervorragende Sache, kann ich doch mit Recht hoher Wahrscheinlichkeit sagen, welche Merkmale der Hund haben wird und welche nicht (allerdings nur im kleinen Rahmen, die äußerlichen Umweltfaktoren darf man nicht außer acht lassen). Wenn ich einen Hund haben will, mit dem ich entspannt durch den Wald laufen kann, sollte ich mir keinen Jagdhund holen, will ich im Hundesport hoch hinaus ist ein Kangal bestimmt nicht die erste Wahl und für den Zughundesport hole ich mir keinen JAckrussel.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von beglo1705
27.10.2015, 09:46

Da muss ich dir widersprechen, weil wir einen KLM haben, der ohne Leine mit uns in den Wald (Land- u. Forstwirtschaft) geht und das täglich mehrere Stunden, ohne Hasen etc. zu jagen. Es wurde ihm vernünftig beigebracht und er jagt definitiv nicht. Ich denk eher, dass es eine Erziehungssache ist, was von meinem Hund eigentlich verlangt wird und nicht unbedingt Rasseabhängig ist.

1
Ja, weil...

Ja, weil ....

oft seit vielen Jahrhunderten bestimmten Hunden auch bestimmte Aufgaben "zugewiesen" wurden, sie wurden also immmer selektiv zur Zucht ausgesucht. So haben sich eben Hunderassen entwickelt, die sich besonders gut zur Jagd eignen, die besonders gute Hüteeigenschaften haben, die besonders wachsam sind etc.

Natürlich besitzen alle Hunde einen Jagdtrieb, Wachsamkeit etc. - aber wenn man eben Hunde, die diese besondere Eigenschaft ganz besonders stark besitzen, immer wieder miteinander verpaart, dann entwickelt sich so über viele Generation eine Rasse mit eben dieser besonders starken Eigenschaft.

Dass z.B. echte Jagdhundrassen mit einem ausgeprägten Jagdtrieb anders zu handhaben sind als z.B. Hütehunde, ist leicht verständlich.

Der Charakter eines Hundes wird aber vor allen Dingen durch den Umgang mit dem Menschen und die entsprechende Erziehung geformt, der ist nicht von ganz alleine einfach so da. Und das ein sogenannter "Kampfhund" genauso ein "Kampfschmuser" sein kann - das ist kein Geheimnis.

Ein Hund ist immer das, was der Halter daraus macht und machen möchte - dazu bietet die "richtige" Auswahl eine mögliche Erleichterung.

Spezielle "Anfängerhunde" gibt es aber nicht - denn jeder Hund stellt grundsätzlich erst einmal die gleichen Anforderungen an seinen Halter: eine liebevolle, konsequente, geduldige Erziehung. Wobei es eben dabei auch Rassen gibt, die sich eher und leichter am Menschen orientieren als Rassen, die über Jahrhunderte dafür gezüchtet wurden, eigenverantwortlich zu entscheiden und zu reagieren.

Gutes Gelingen

Daniela

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
28.10.2015, 22:01

Danke für die Mühe. :-)

Gutes Gelingen

Ich möchte keinen Hund haben. Das habe ich mich bloß schon immer gefragt. ;-)

Und genau deshalb, bereitet mir diese Frage Kopfschmerzen, denn damit hast du Recht, was ja nun wieder zeigt, dass es schon ein wenig auf die Rasse ankommt:

Natürlich besitzen alle Hunde einen Jagdtrieb, Wachsamkeit etc. - aber wenn man eben Hunde, die diese besondere Eigenschaft ganz besonders stark besitzen, immer wieder miteinander verpaart, dann entwickelt sich so über viele Generation eine Rasse mit eben dieser besonders starken Eigenschaft.

Dass z.B. echte Jagdhundrassen mit einem ausgeprägten Jagdtrieb anders zu handhaben sind als z.B. Hütehunde, ist leicht verständlich.

Damit aber auch, weil es wiederum ja doch eigentlich eine Charakter- und Erziehungssache ist:

Der Charakter eines Hundes wird aber vor allen Dingen durch den Umgang mit dem Menschen und die entsprechende Erziehung geformt, der ist nicht von ganz alleine einfach so da. Und das ein sogenannter "Kampfhund" genauso ein "Kampfschmuser" sein kann - das ist kein Geheimnis.

Ein Hund ist immer das, was der Halter daraus macht und machen möchte - dazu bietet die "richtige" Auswahl eine mögliche Erleichterung.

Darum ist das für mich ein ambivalentes Thema... :-/

1
Nein, weil...

Phu du vermischt da einige Dinge und man merkt dir an das du keine Ahnung von hunden hast 

Erstmal zu den Listen bzw Kampfhunden .... Da ist es meiner Meinung nach nicht gerechtfertigt von einer Rasse auf die Aggressivität des Hundes zu schließen...  Im Grunde genommen ist jeder Hund an sich erstmal  individuell...  Ist ja bei Menschen auch so....  Sonst koennten ich ja behaupten "in Syrien ist Krieg deswegen sind alle Syrer per se erstmal aggressiv " da wuerde mir niemand recht geben anders herum kann ich aber von der Rasse des Hundes einige Charaktermerkmale ableiten die der Hund unter Umständen besitzt z.B  wen ich nen bordercolli hab ist das erstmal ein spezialiesierter Hund der wahrscheinlich auf Grund von zuechtung gewisse wesensmerkmale aufweist (z.B. Leinenfuehrigkeit oder das ich nen border ueber weitere Entfernungen sozusagen "lenken" kann) das hat aber nicht wirklich was mit Rassismus zu tuen sondern mit genetischer oder durch Zucht bedingte veranlagung

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
27.10.2015, 01:40

man merkt dir an das du keine Ahnung von hunden hast 

Das weiß ich auch selber. Sonst hätte ich ja auch nicht gefragt. ;-D

unter Umständen besitzt z.B  wen ich nen bordercolli hab ist das erstmal ein spezialiesierter Hund der wahrscheinlich auf Grund von zuechtung gewisse wesensmerkmale aufweist 

Nennt man es dann einfach "Wesensmerkmal"? Warum gibt es dann das Wesensmerkmal "höhere Aggression" nicht auch bei "Kampfhunden"? Darum ging es ja in meiner Frage auch. Das ist mir eben so schleierhaft. ;-)

1

Natürlich ist das alles irgendwie eine Sache der Erziehung . Aber viele Vorurteile werden halt so gemacht z.B.s der Schäferhund das sind so Schöne und eigentlich bei guter Erziehung auch liebe Tiere nur kommt es immer auf den Menschen an und dann gibt es ja auch diese Statistik wo gesagt wird das die meisten Leute durch Schäferhunde gebissen werden . Kampfhunde sollen so liebe Tiere sein aber hier auch wieder es kommt halt auf den Menschen an aber natürlich ist es gefährlicher wenn z.B.s ein pitbull dich beißt als wenn ein Labrador dich beißt . Und Pitbulls sollen ja auch ganz kinderliebe und Familientaugliche Tiere sein . Aber da viele Leute angst vor ihnen haben naja. Ein bißchen versteh ich das auch ich finde die sehen schon ein bißchen "gefährlich" aus und halt die wurden für Kämpfe gezüchtet deswegen haben die große Beißkraft (Bitte verbessert mich wenn das nicht stimmt das hab ich alles nur mal gelesen und gehört) . Natürlich gibt es bei jedem Hund Ausnahmen so kann ein Mops zum Kampfhund und Pitbull zum Schosshund erzogen werden . So seh ich das LG

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Zum Teil schon, weil...

... bestimmten Hunderassen bestimmte Eigenschaften angezüchtet wurden. 

Ich würde das jetzt nicht mal auf Kampfhunde begrenzen, sondern auf alle Hunde ausweiten. 

Ich finde aber generell, es sollte Pflicht sein, das man für JEDE Hundehaltung eine Eignungsprüfung ablegen muss. Denn wenn man will, kann man aus jedem Hund einen "Kampfhund" machen.

Andersherum wird bei Beißvorfällen meiner Meinung nach viel zu schnell eingeschläfert! Der Hund kann nichts dafür das er gebissen hat, und kein Hund ist rettungslos "verkorkst".

Ich sehe das auch immer wieder bei Frettchen: Wenn ich sie bekomme (aus dem Frettchenschutz) sind es kleine Beißmaschinen, die einen blutig beißen, aber schon nach wenigen Wochen zwicken sie  nur noch im Spiel

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
27.10.2015, 16:11

Danke dir. Super Meinung, wie ich finde! :-) 

1
Nein, weil...

Hund ist Hund. Diverse Rassen haben bestimmte eigenschaften, die aber auch Rasseintern abweichen können. Und Kampfhund ist keine Rasse und noch dazu totaler Schwachsinn.

Kein Hund wird böse geboren, das ist alles Erziehungssache, man sollte nur schauen (wie beim Menschen auch) dass man die Stärken des jeweiligen Hundes, egal welcher Rasse, fördert.

Wichtig ist aber auch, dass man die ungefähren Merkmale kennt und sich nach Bedarf daran orientiert. Einen Jagdhund zum Beispiel sollte man nicht unbedingt in eine Familie voller Couchpotatoes setzen, die 12 Stunden am Tag mit ihm rausgehen und stur spatzieren gehen. Der braucht jagdliche Auslastung.

Individuelle Förderung ist der Punkt und das ist von Hund zu Hund unterschiedlich.

Einen Anfängerhund gibt es im Übrigen nicht. Jeder muss schauen, welcher Hund am Besten zu einem passt. Wenn jemand noch nie einen Hund hatte, kann es auch gut sein, dass er mit dem eigenwilligen Wesen eines Tschecheslowakischen Wolfhundes extrem gut klar kommt, an dem erfahrene Hundehalter, die ihrem Hund gerne Kunststückchen beibringen, verzweifeln.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ja, weil...

Vieles hat schon seinen Sinn. Ich bin im Tierschutz aktiv. Wir haben das Problem, daß wir halt immer viele Hunde zu vermitteln haben. Deswegen beraten wir auch die Leute, das Ziel ist den passenden Hund für sie zu finden. Dann fühlen sich beide Seiten wohl. Hund und Besitzer. Und er kann auch möglichst für immer dort bleiben. Für mich ist es nicht eine reine Erziehungssache. Der Hund soll ja sich nur verändern, wenn es Sinn macht. Falsches Verhalten also. Aber halt nicht der eigentliche Charakter des Hundes. Bei Kampfhunden bin ich der Meinung, daß das oft ein Vorurteil ist. Rottweiler halten ist inzwischen schwierig. Der Staat gibt das vor. Aber eigentlich ist der Rottweiler sehr familiär, kinderlieb. Aber auch den sollte man zu Leuten geben, die ihn z.B. nicht erziehen wollen. Er braucht Erziehung (eigentlich jeder Hund), eine gewisse Konsequenz. Rottweiler haben einen ziemlichen Dickkopf. Ich bin ein Jahr lang ins Tierheim hier zu meinem Patenhund gegangen. Jede Woche einmal, wir sind zusammen gelaufen. Sie war toll. Aber sie wollte schon das Kommando übernehmen. Wir haben uns total geliebt. Mich nervt dieses ganze Kampfhundgeschrei und wir Tierschützer versuchen immer gegen zu arbeiten. Machen den Leuten halt z.B. über facebook klar, wie toll die Hunde eigentlich sind. Und dann gibt es ja noch die sogenannten Anfängerhunde. Das ist auch eine gute Sache. Es ist nicht so gut, wenn man mit einem schwierigen Hund anfängt. Dann kann man schon mal die Krise kriegen. Hundetrainer sagen das ja auch zurecht. Der Tierschutz hat mittlerweile das Problem, daß bestimmte Rassen schwer vermittelbar sind, wegen der staatlichen Bedingungen. Dieser Listen. Und schwarze Hunde sind leider auch schwer vermittelbar. Auch wieder ein Vorurteil.


Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Dackodil
30.10.2015, 00:00

Schwarze Hunde ....
sind nun mal Höllenhunde

und schwarze Katzen ...
die Begleiterinnen von Hexen

Schwarze Katze von rechts nach links - Glück dir bringt´s
Schwarze Katze von links nach rechts - bringt was Schlechts.

0
Kommentar von Hyaene
30.10.2015, 00:30

So... Und was hat der Troll jetzt zu diesem THEMA beizutragen?! Gebe doch mal ein richtiges Gegenargument zu dieser SINNVOLLEN Antwort ab!

Leute es nervt... -_- Wie langweilig ist euch denn?! Habt ihr Frust?! Es geht hier um Fragen, welche man beantwortet bekommen möchte! 

Wenn ihr etwas auszusetzen habt, dann könnt ihr es auch SACHLICH tun, aber dieses ständige Getrolle nervt!!! >:-(

0
Kommentar von Hyaene
30.10.2015, 03:18

Langsam weiß ich nicht einmal mehr warum ich mich bei dir für das was du mir eigentlich angetan hast, auch noch entschuldige... 

Vielleicht, weil ich um Frieden bemüht war, genau wie bei deiner Freundin, friesennarr? Ich weiß wirklich nicht was mit dir los ist... Kind... Wirklich... Das ist schlimm... :-( 

0
Nein, weil...

Der Mensch macht im Endeffekt den Hund agressiv oder auch freundlich. Sei es durch falsche Haltung oder gravierende Fehler in der Zucht. Einer Bekannten von mir hat Ihr eigener Hund aus dem Nichts heraus das Gesicht zerbissen. Muskelabriss und Trigenimus zerfetzt. Das war kein sogen. Kampfhund sondern ein Golden-Retriever, der dann vom TA eingeschläfert wurde. Wieder das Ergebnis vom wahllosen auf Profit basierenden Züchten von einer beliebten Hunderasse. Da sind dann Defekte vorprogrammiert. Ich habe in meinem Leben viele Hunde unterschiedlicher Rassen gehabt, aber vom Wesen und der Menschenfreundlichkeit (speziell auch Kinder ) stehen  die sogenannten " Kampfhunde" für mich auf Platz 1 :

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Nein, weil...

Bin Pit Bull - Halter 


Natürlich unsinnig diese Rasseliste. Deswegen wird die wieder abgeschafft. Niedersachsen hat. Schleswig Holstein folgt im Januar 2016. Der Rest ist eine Frage der Zeit 

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ja, weil...

Hunderassen haben verschiedene Anlagen. Natürlich gibt es immer Abweichungen, aber grundsätzlich, ja, sind Hunderassen nach Persönlichkeit einteilbar.

Der Grund hierfür liegt darin, dass Hunde ja gezüchtet wurden. Und je nachdem, was man wollte oder gut fand, hat man bestimmte Eigenschaften gepflegt.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von friesennarr
28.10.2015, 20:09

Kurz und treffend, DH.

2
Kommentar von Hyaene
28.10.2015, 22:53

Und genau deshalb stellte ich mir diese Frage... :-)

1

bitte gib eine quelle an, auf die sich deine äusserung bezieht. ich habe es nicht überall gelesen. vielleicht bin ich auch nicht MAN.

die frage ist tendenziös und antworten, die nicht deiner meinung entsprechen, lässt du nicht gelten. oder die nutzer werden von dir beschimpft. warum?

warum diese provokation. die ist genauso "rassismus", wie das, wonach angelblich hunde beurteilt werden. ANGEBLICH. dieses wort fehlt hier.

auch kinder aus gutem haus kommen hin und wieder in den knast. trotz der bemühung um gute erziehung.

ein hund, der einen menschen angegriffen hat oder einen anderen hund oder ein anderes tier schwer verletzt hat, wird gewöhnlich einem wesenstest unterzogen und muss anschliessend einen kurs besuchen. eingeschläfert wird nur auf anordnung des amtstierarztes oder auf verlangen des besitzers. eine anordnung des amtstierarztes wird notwendig, wenn die schwere der verletzung relevant ist - und/oder beim wesenstest festgestellt wurde, dass das problem aller wahrscheinlichkeit nach im wesen des tieres selber liegt. dafür gibts verschiedene ursachen.

allerdings wird bei einem nicht kastrierten hund, der einen menschen angegriffen hat, oft die kastration des hundes angeordnet, da zum einen mit einem solchen hund in keinem fall gezüchtet werden sollte und ausserdem durch den wegfall der geschlechtshormone auch eine wesensänderung zum friedlichen erreicht werden kann. weder hund noch mensch sind reinweg das produkt ihrer erziehung. sogenannte kampfhunde sind hunde, die bei entsprechender erziehung gewisse wesenszüge ausprägen, die sie gefährlich im umgang machen.

ein kampfhund wäre aber lediglich ein hundeschlag, der ausschliesslich in seiner ursprünglichen verwendung für hundekämpfe gezüchtet wurde. mir fällt gerade kein hundeschlag entsprechend dieser kriterien ein.

andere, wie terrier - sind beispielsweise jagdhunde. terrier sind "erdhunde", also zur jagd unter der erde oder im unterholz gezüchtet. der deutsche jagdterrier beispielsweise geht mit seinen schlappen 40cm schulterhöhe munter in die dickung und scheucht die wildschweine da raus. der foxterrier wurde für die fuchsjagd gezüchtet. der manchester terrier jagd alles, was rennt - inklusive reh, wildschwein, hase. (immerhin kann einem menschen ein ausgewachsener hase mit einem tritt der hinterläufe den arm brechen). der jack russell geht genau wie der dackel in den dachsbau, um den dachs rauszutreiben. diese verwendung bedingt eine grosse furchtlosigkeit. terrier neigen extrem dazu, keine angst zu haben. einfach, weil genetische auslese diese eigenschaften besonders ausprägt. sowas nennt man zuchtziel.

dann gibts bullenbeisser, hütehunde und ähnliches...

hunde werden im ursprung für bestimmte verwendungszwecke entsprechend der gewünschten eigenschaften zur zucht ausgewählt. bestimmte eigenschaften prägen diesen verwendungszweck und dienen als grundlage für die zuchtrichtlinien.

du wirst also allenfalls in extremen ausnahmefällen erleben, dass ein pudel oder ein mops einen menschen beisst. und wenn doch, dann bleibts bei einem - vermutlich auch nur halb entschlossenen - biss. 

lässst ein terrier hingegen sein "wild" los oder hört mit dem angriff auf und zieht sich zurück, so bedeutet das normalerweise seinen tod. nur tiere, die dazu geeignet sind, bestimmte zwecke zu erreichen - vom wesen und vom körperbau her, kommen in die zucht. ein terrier, der loslässt, ist kein terrier. zumindest greift er nach dem loslassen sofort von allein wieder an. das ist einfach sein instinkt.

ich hatte eine terrierhündin. 38cm klein, 6 kilo leicht. diese hündin hat mir, als zwei männer den versuch eines überfalls gemacht haben,  sozusagen den hintern gerettet. und sie war NICHT abgerichtet. sondern sie hat völlig autonom beschlossen, ihr "rudel", dass in gefahr war, zu verteidigen. verteidigen durch angriff. solange die beiden personen in einem unsichtbaren sicherheitsradius waren, hab ich gar nicht den versuch gemacht, die hündin zurückzurufen. sie hätte sowieso nicht gehört. beide personden wurden mit erheblichen verletzungen in die flucht geschlagen. wie gesagt - von 6 kilo hund.

der hund ist kein produkt der erziehung, sondern dessen, was aus seiner natürlichen veranlagung gemacht wird. meine hündin hätte MICH um nichts in der welt angegriffen. nie.

im übrigen - ein PFERD, dass einen menschen gezielt schwer verletzt, wird in der regel eingeschläfert. ohne wesenstest.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
30.10.2015, 01:17

Deine Freundin (laut deiner Liste), hatte mir eine Beleidigung per "Kompliment" geschickt, darauf hin hatte ich sie gemeldet, promt kam dein Profilbesuch und eben dieser gleiche Kommentar wie von ihr/seiner "Antwort", dass ich nur provozieren will... Nichts weiter... Kein Wort vom Hund, um den es ja hier eigentlich geht...

Falls es dir mal aufgefallen ist... Auch andere sind hier der Meinung, dass es bei Hunden keinen Rassismus gibt. Haben es aber wenigstens ZUSAMMEN mit dem Thema versucht zu erklären... Das ist der Unterschied... friesennarr hatte ich auch erst nicht gemeldet gehabt, erst als sie keine Argumente mehr hatte und dann noch direkt beleidigend wurde... 

Weißt du was? Wenn es für dich keinen Rassismus bei Hunden gibt und man es nicht mit einem Menschen gleich tun kann, dann beantworte mir doch bitte mal diese Frage:

Ich selbst bin ein Mischling, weil meine Mutter und mein Vater aus unterschiedlichen Ländern kommen... Warum bin ich dann ein Mischling?

Wenn sich ein Schäferhund mit einem Rottweiler paart... Was kommt dann dabei raus? Ein Mischling? 

Also sind der Hund und ich beide Mischlinge... Warum eigentlich? Es gibt doch keine RASSEN bei Menschen...

Was bin dann ich? Kein Mischling? 

Wie entstehen Mischlinge? 

Meine Güte... Mir ging es um Rassenhass... Also Rassismus... Und der fällt mir eben bei RASSEN wie zum Beispiel dem Pittbul usw. Auf... Diese RASSEN werden in eine eigene Kategorie verschoben, nämlich den sogenannten "Kampfhund"...

Ich wollte eben nur wissen, ob das wirklich gerechtfertigt ist oder ob es eben doch eine Erziehungsache ist...

Achja... 

Und es wäre nett, wenn du in Zukunft ebenfalls deine Beleidigungen von wegen "Dein Profilname passt, hinterlistige Hyäne." du weißt, dass ich Hyänen sehr lieb habe und nutzt das aus... Soll ich dich mal fragen, ob dein Pferd, nachdem du es kaputt geritten hast, zu Pferdefleisch verarbeiten lässt? 

Siehst du? Das nennt man persönlich werden... Ist nicht schön oder? Tut weh, nicht wahr? Und hat auch nichts mit diesem Thema zu tun, stimmt das? 

Also... Entweder wir bleiben beim Thema oder lassen es gänzlich... 

Wollen wir mal richtig diskutieren? Also über Hunde? Was du alles geschrieben hattest... Danke dafür! Wo denke ich EA eben auch... Nur... Ist es für mich eben so ambivalent, dass ein Jagdhund nun mal sehr zum jagen neigt... Ob es dann bei einem "Kampfhund" auch so ist... Jede Rasse hat ja sein "Wesen" an gezüchtet bekommen... Ich habe hier allerdings schon sehr gute antworten bekommen von Leuten die genauso denken wie du. Ich habe ihnen auch geantwortet und nochmals nachgefragt... Kannst ja mal scrollen und dann was in deiner Antwort ein kopieren und dies kommentieren... 

Was mich jetzt interessiert... Was ist aus deiner kleinen Heldin geworden? Wegen dem "hatte". Wenn es zu persönlich wird, dann behalte es für sich, hatte mich bloß mal interessiert... ;-) 

0
Kommentar von Hyaene
30.10.2015, 03:58

Ich habe mich bei dir dafür entschuldigt, was du mir eigentlich angetan hattest und ich hatte, genauso wie bei deiner Freundin, versucht wieder Ruhe hinein zubringen und zum eigentlichen Thema hier zurück zukommen...

Wie man sehen kann, ohne Erfolg... Denn euch geht es nicht um das Thema hier, sondern darum, was ihr beide mir mit gleichen Worten vorwirft, nämlich Provokation!

In wiefern es meinerseits eine Provokation sein soll, wenn ich hier von Hunden spreche, ist mir immer noch ein Rätsel... O_o

Die Entschuldigung nehme ich hiermit natürlich auch wieder zurück, schon allein, weil du gleich nochmals persönlich wurdest... Danke dafür. :-(

Tut mir leid, aber du bist einfach nicht mein Niveau. ;-)

Für deine Frustration (ich kann es mir einfach nicht anders erklären) kann ich nun wirklich nichts! 

So... Nun kannst du mich weiterhin in allen Kommentaren von mir, beleidigen... Für dich ist mir meine Mühe und Geduld nun wirklich zu schade... Zudem habe ich keine Lust mehr Spielball deiner Launen zu sein, denn diskutieren kann man ja nun wirklich nicht mit dir!

Viel Spaß noch, aber ohne mich. ;-)

0
Nein, weil...

man aus jedem Hund einen beißwütigen Vollpfosten machen kann. Umgekehrt ist es aber auch möglich, einen sog. Kategoriehund als Familienhund zu erziehen. Hatten wir auch schon und war einer der treuesten Herzen, was man sich vorstellen kann gerade mit Kindern.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Ja, weil...

Es im Gegensatz zum Menschen sich tatsächlich um Rassen handelt, die nicht nur nachgesagte sondern tatsächlich vorhandere Eigenschaften haben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
27.10.2015, 01:05

Danke für die Antwort. 

Aber warum gibt es keine Menschenrassen? Es gibt doch zum Beispiel den Afrikaner und den Europäer.

Gut... Sie unterscheiden sich nicht wirklich im Charakter, außer in den Religionen, was aber auch wieder anerzogen ist und dem Sozialen was ja nun auch wieder Umgebungsabhängig ist. Oder? 

Ich möchte zum Beispiel keinen schneeweißen Schweden in Afrika sehen. Der Arme! :-D Da hat es doch der Afrikaner mit seinem höheren "Melaningehalt" und seinem extrem lockigem Haar, doch wesentlich besser oder? :-D Also haben sich die verschiedenen Rassen an ihrer Umgebung angepasst. Ich weiß... Es war mal ein Kontinent... :-D

Wie interpretierst du "Rassen"?

0
Kommentar von ImFromNowhere
27.10.2015, 01:11

Der Mensch hat auch vorhandene Eigenschaften ;) 

Wer keinen "Gefährlichen Hund" selber hält oder gehalten hat, hat eh keine Ahnung und dessen Antwort ist wertlos 

2

Rassismus im Zusammenhang mit Hunden oder Tieren generell, finde ich schon ziemlich befremdlich.
Ich kann mir nur extrem schwer vorstellen, dass z.B. ein Bullterrier sich falsch behandelt fühlt, weil mit ihm anders umgegangen wird als mit einem Zwergpinscher.

http://www.rassismus.de/index.php?option=com_content&view=article&id=50&Itemid=57

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
28.10.2015, 20:06

Naja... 

Ein Hund der Rasse Dackel, braucht weder einen Wesenstest, noch Leinenzwang, noch sonstiges... Bei einem Pitbull  zum Beispiel, ist es ja anders. Aber wahrscheinlich nicht wegen seiner Rasse, sondern, weil man ihm ansieht, dass er einen schlechten Charakter hat... ^^

Es wäre schön, wenn du auch noch etwas zu diesem Thema beitragen könntest, statt dich nur an diesem Begriff zu stören. :-)

0
Kommentar von friesennarr
28.10.2015, 20:10

dass z.B. ein Bullterrier sich falsch behandelt fühlt, weil mit ihm anders umgegangen wird als mit einem Zwergpinscher.

Made my day. DH

1

Das Wort Rassismus wird eigentlich nur in Bezug auf Menschen gebraucht

https://de.wikipedia.org/wiki/Rassismus

Was du problematisierst sind Vorurteile.

Wie immer verzerren Vorurteile die Wahrnehmung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Hyaene
29.10.2015, 23:11

Und was hast du zum Thema beizutragen?

Wird sich jetzt hier abgesprochen oder was ist hier los?! :-D

Es geht um KAMPFHUNDE und ob dieses Klischee vom bösen Beißer eigentlich gerechtfertigt ist...

Meine Frage hast du nicht beantwortet und hattest es auch nicht vor...

0
Nein, weil...

...ein Hund das Ergebnis seiner Erziehung ist. Erziehung gut - Hund gut, Erziehung schlecht oder fehlend - Hund trotzdem gut (nur halt anders), Herrchen ArXXXloch


Ich bin Hundehalter.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von ThomasAral
27.10.2015, 10:14

wenn dem so wäre bräuchte es z.B. keine Kampfhundeverordnung sondern allgemein ein Test der "Herrchen" -- aber egal welchen Hund ... selbst beim Dackel.

1